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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2021

Wunderbares Hörbuch

IMPERIAL - Wildest Dreams 1
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Maddie Sage nahm mich mit auf das fiktive Wittles Cay Island und zusammen mit Lauren verliebte ich mich nicht nur in Alexander sondern auch die Story.
Der fiktive Ort der auf der einen Seite so modern ...

Maddie Sage nahm mich mit auf das fiktive Wittles Cay Island und zusammen mit Lauren verliebte ich mich nicht nur in Alexander sondern auch die Story.
Der fiktive Ort der auf der einen Seite so modern ist wie die heutige Zeit und auf der anderen Seite mich vergangene Epochen zurück versetzte. Als Lauren und Jane auf der Insel ankamen und von einer Kutsche abgeholt wurden war ich schon fasziniert.
Ich habe das Hörbuch geliebt und alle Höhen und Tiefen der Charaktere mit Neugierde verfolgt. Und der Cliffhanger am Ende lies mich sofort neugierig auf Band 2 werden.
Ich hätte mir nur gewünscht, dass Laurens und Alexanders Kapitel (Perspektiven) von unterschiedlichen Personen gelesen werden. Bei einem Hörbuch bekommt man nicht zwingend den Wechsel oder den Perspektivensprung mit und zwei unterschiedliche Stimmen, würden dies erleichtern.

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Veröffentlicht am 28.01.2023

Sympathisch, lustig, toll

The Man I Never Met – Kann man lieben, ohne sich zu kennen?
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Hannah war mir von Anfang an sympathisch. Je mehr ich lies, desto mehr kam sie mir wie ich selbst vor: chronisch neugierig, eigene Marotten und naja die Rennpferd-Metapher passt wie die Faust auf das Auge. ...

Hannah war mir von Anfang an sympathisch. Je mehr ich lies, desto mehr kam sie mir wie ich selbst vor: chronisch neugierig, eigene Marotten und naja die Rennpferd-Metapher passt wie die Faust auf das Auge. Im Laufe der Geschichte wollte ich sie aber anschreien: JETZT MACH SCHON ENDLICH WAS! Irgendwie wirkte sie in ihrem bequemen sicheren Leben gefangen (vielleicht bin ich das auch). Davey lebt zu Beginn des Besuchs noch in den USA und was soll ich sagen sein Umzug nach London scheitert. Und da hat mich das Buch überrascht. Ich dachte es geht um verpasste Chancen (ich hab mit „zwei an einem Tag“-Vibes gerechnet) und klar in gewisser Weise stimmt es auch. Aber viel mehr geht es um das Leben. Und der Versuch Daveys seine Liebenden nicht mit ihm runter zu ziehen. Auch wenn es als Leserin und Außenstehende eine ziemlich dumme Idee ist, haben sicher die meisten schon mal jemanden unnötiger Weise von sich weg geschubst. Vielleicht aus Liebe, vielleicht aus Selbstschutz.

Fazit:
Ich liebe britische Romane und teile ihren Humor. Das Buch hat mich echt überrascht. Und ganz ehrlich es sind auch ein paar Tränen gekullert. Aber wie sollte es anders sein (SPOILER) es gibt ein Happy End für die beiden. Ich bin gespannt was noch von der Autorin kommt.

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Veröffentlicht am 06.01.2023

Queeres YA Buch

How do I tell them I love them?
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Das ist mein zweites Buch der Autorin und auch wenn ich in der Leserunde nicht so aktiv dabei war, habe ich das Buch schnell gelesen. An den Schreibstil musste ich mich etwas gewöhnen (Felix ever after ...

Das ist mein zweites Buch der Autorin und auch wenn ich in der Leserunde nicht so aktiv dabei war, habe ich das Buch schnell gelesen. An den Schreibstil musste ich mich etwas gewöhnen (Felix ever after habe ich auf Englisch gelesen). Larks Gedankengänge waren mir manchmal einfach zu viel und ich muss sagen, dass ich mich oft ein wenig "zu alt" gefühlt habe für die Themen. Twitter und Social-Media spielen in meinem Leben einfach nicht so eine große Rolle.
Ich find es super, dass queerness und diversity als norm gesetzt werden und auch wenn viele glauben, das sei "unrealistisch", kann ich dies nicht bestätigen. Jedes Buch ist gewissermaßen eine Bubble und bei einem heteronormativem weißen Buch würde ich mich das ja auch nicht fragen!
In dem Buch geht es um Selbstbewusst sein und in gewissermaßen auch seinen Platz in der Welt zu finden. Die Charaktere versuchen sich im Laufe der Handlung weiter zu entwickeln - mit mehr oder minderem Erfolg.
Ich hätte mir ein bisschen mehr zu Kasim gewünscht und hatte während des Lesens auch immer das Gefühl er ist mein Lieblingscharakter. Da das Buch aus Larks Perspektive geschrieben ist, ist das natürlich etwas schwer.
Cool fand ich hingegen, dass Larks Buchcharakter (they möchte Autor
in werden) als Art Schatten/ unsichtbarer Freundin gedient hat. Das hat dafür gesorgt, dass die inneren Monologe mehr zu Konversationen wurden.

Alles in allem kann ich das Buch empfehlen und ich freue mich auf weitere Bücher der Autor*in

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Veröffentlicht am 06.11.2022

Unterhaltsamer YA-Roman

Falling in love was not the plan
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Hach was soll ich sagen...ich dachte schon ich befinde mich in einer Leseflaute, aber der Roman hat mich eines besseren belehrt.
Der unterhaltsame Schreibstil hat es mir ganz einfach gemacht, so dass die ...

Hach was soll ich sagen...ich dachte schon ich befinde mich in einer Leseflaute, aber der Roman hat mich eines besseren belehrt.
Der unterhaltsame Schreibstil hat es mir ganz einfach gemacht, so dass die Seiten nur so an mir vorbei geflogen sind.
Mir hat die Leseprobe schon ganz gut gefallen und ich fand es super, wie viele wichtige Themen- von Freundschaft zu Liebe über Sexismus- aufgegriffen und mit einer lockeren Art behandelt werden.
Und naja was soll ich sagen Eliza und Len sind einfach cute!
Sie haben mir beide gut gefallen und auch wenn ich Elizas (oder Lens) Handlungen nicht immer gut fand (man darf nicht vergessen, wie jung die beiden sind), habe ich es geliebt, wie sich die beiden Charaktere weiterentwickelt haben.

Definitiv wert zu lesen!

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Veröffentlicht am 16.10.2022

Ein Blick hinter die Fassade

Vielleicht hatten all die Therapeuten ja recht
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Zu Beginn viel es mir etwas schwer in den abrupten Schreibstil einzugehen. Die teils kurzen, teils langen Kapitel und die Sprünge in der Zeit. Doch als ich mich daran gewöhnt habe, hat mir das Buch sehr ...

Zu Beginn viel es mir etwas schwer in den abrupten Schreibstil einzugehen. Die teils kurzen, teils langen Kapitel und die Sprünge in der Zeit. Doch als ich mich daran gewöhnt habe, hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Jenny ist eine überspitzte Version vieler GenY. Ihr Handy klebt an ihr und mehr als das perfekte Foto scheint ihr nicht wichtig.
Oberflächlich und internet süchtig scheint Jenny nicht nur auf den ersten Blick. Sie ist neurotisch und unsympathisch. Doch wenn wir genauer hingucken, entdecken wir doch jede*r ein Stück Jenny in uns. Wir vergleichen uns mit Bildern auf Social-Media, überlegen zu oft ob oder wann wir etwas posten oder sind besessen von etwas, dass gar nicht existiert.
Der britische Humor zieht sich durchs ganze Buch und blickt man mal zwischen die Zeilen hat das Buch nicht nur Witz sondern weist einen auch immer wieder auf seine eigenen "Fehler" hin. Denn wenn es auch eine überspitzte Version darstellt, neigen wir doch dazu unser Leben vom Internet bestimmen oder beeinflussen zu lassen.
An den Stellen wo es vielleicht hapert, habe ich mich gefragt ob es eventuell an der Übersetzung. Aber sonst habe ich das Buch gerne gelesen und habe vor allem beim Ende viel gelacht!

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