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Veröffentlicht am 17.10.2020

Berührendes Buch mit ernsten Themen

Dort, wo die Sterne im Wasser leuchten
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Inhalt: Nach einer schweren Zeit ist die 17-jährige Skyler bereit für einen Neuanfang bei ihrem Vater. Hier hofft sie, mit der Vergangenheit abschließen und nach vorne schauen zu können. Doch dann begegnet ...

Inhalt: Nach einer schweren Zeit ist die 17-jährige Skyler bereit für einen Neuanfang bei ihrem Vater. Hier hofft sie, mit der Vergangenheit abschließen und nach vorne schauen zu können. Doch dann begegnet ihr Damian. Damian, der Frauenheld, vor dem sie alle warnen. Damian, der genau so aussieht, wie ihr verstorbener bester Freund Matty.

Meinung: „Dort, wo die Sterne im Wasser leuchten“ ist ein berührendes Buch über Liebe, Freundschaft und Trauer.
Im Mittelpunkt steht die 17-jährige Skyler, die schon viel erlebt hat. Nicht nur, dass ihr bester Freund im Alter von nur 7 Jahren verstorben ist und sie ihn seitdem sieht und von ihm träumt. Sie wurde auch noch stark gemobbt und macht sich große Sorgen um ihren großen Bruder.
Nun ist es Zeit für einen Neuanfang und dafür, bei ihrem Vater zu leben. Und bei ihrer Tante, die dessen neue Frau ist.
Skyler hat mir gut gefallen. Sie ist zurückhaltend und hat ein großes Vertrauensproblem. Die Dinge, die in letzter Zeit, aber auch mit Matty geschehen sind, belasten sie stark und sie hat Angst, dass sie wieder als verrückt gelten könnte.
Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Damian hat mir gut gefallen. Ebenso wie die ernsten Themen, die mit in die Geschichte eingebracht sind. Dazu zählen auch Trauer, Depressionen und Alkoholismus.
Außerdem hat jede Figur eine Hintergrundgeschichte, was sie dreidimensional und echt erscheinen lässt.
Hinter dem Frauenheld Damian steckt zum Beispiel mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Und auch Skylers neue Freundin Lexi ist nicht nur die offene und lebhafte Schülerin, die sie zu sein scheint.
Und dann wäre da noch Skylers Tante Grace, die gleichzeitig ihre neue Stiefmutter ist. Die beiden haben ein tolles Verhältnis zueinander, auch wenn es natürlich manchmal komisch ist, wenn die Tante den Vater küsst. Trotzdem ist Grace ein mitfühlender und guter Mensch, der immer für die Nichte da ist.
„Dort, wo die Sterne im Wasser leuchten“ ist ein berührendes Buch, das wichtige Themen behandelt und dabei die richtige Mischung aus Liebesgeschichte und eben diesen Themen findet und mir deswegen gut gefallen hat. Wer Bücher mit ernsten Themen mag, ist hier sicher gut aufgehoben.

Fazit: Berührendes Buch mit einer schönen Liebesgeschichte und ernsten Themen. Sehr zu empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2020

Tolles Buch mit wichtigen Themen

Zwei Leben in einer Nacht
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Inhalt: Vom Spielmacher eines Forums dazu auserwählt, in dieser Nacht fünf Aufgaben zu absolvieren, begegnen sich Caspar und Sam zum ersten Mal. Umso mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso mehr erfahren ...

Inhalt: Vom Spielmacher eines Forums dazu auserwählt, in dieser Nacht fünf Aufgaben zu absolvieren, begegnen sich Caspar und Sam zum ersten Mal. Umso mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso mehr erfahren sie voneinander. Doch das Ende des Spiels kennt nur ein Ziel: den gemeinsamen Suizid.

Meinung: Zwei Leben in einer Nacht“ ist ein spannender Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Minute fesseln konnte.
Das Buch ist unheimlich spannend und befasst sich außerdem mit wichtigen Themen wie Depressionen und Suizid.
Im Mittelpunkt stehen Sam und Caspar, beide 16 Jahre alt und durch Ghost, einem mysteriösen User des Forums „Deathwish“, zusammengebracht.
Im Laufe des Buches erfährt man mehr über Sam und Caspar. Sowohl, was davor geschah, als auch viel über die Figuren selbst und ihre Gründe für diese Nacht.
Ich will hier nicht zu viel verraten, um nicht die Spannung zu untergraben, aber die beiden wurden mir von Seite zu Seite sympathischer und ich konnte mich gut in sie hineinfühlen.
Außerdem gibt es eine zarte Liebesgeschichte, die ebenfalls gut gemacht ist, allerdings nicht im Vordergrund der Handlung steht.
Ghost hingegen lernt man vor allem aus dem Forum kennen. Schon früh wird klar, wie er seine Ansichten vertritt und was diese sind. Dadurch, dass er nur auf „Deathwish“ und über SMS agiert, ist er schwer greifbar, aber dafür umso interessanter.
Mir zumindest hat „Zwei Leben in einer Nacht“ gut gefallen. Allerdings möchte ich hier nochmals auf die Triggerwarnung des Verlages und der Autorin hinweisen. Denn es geht um sehr ernste und sensible Themen, die eventuell nicht für jeden etwas sind.

Fazit: Gut gemachtes Buch, das wichtige Themen vereint. Sehr zu empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.10.2020

Agenten mit besonderen Fähigkeiten

Secret Academy
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Inhalt: Die 19-jährige Alexis befindet sich im letzten Jahr ihrer Ausbildung an der Secret Academy. Hier werden Menschen mit besonderen Fähigkeiten zu Agenten für das MI20 ausgebildet. Alexis liebt den ...

Inhalt: Die 19-jährige Alexis befindet sich im letzten Jahr ihrer Ausbildung an der Secret Academy. Hier werden Menschen mit besonderen Fähigkeiten zu Agenten für das MI20 ausgebildet. Alexis liebt den Job und plant, ihre kleine Schwester, sobald es geht, zu adoptieren. Doch dann wird ausgerechnet diese entführt und für die junge Agentin ist schnell klar, dass es jemand aus der Academy gewesen sein muss. Und plötzlich kann sie niemandem mehr trauen. Alexis tut alles, um ihre Schwester zu retten und begibt sich bald in große Gefahr.

Meinung: „Secret Academy – Verborgene Gefühle“ ist der erste Band einer Dilogie der Autorin Valentina Fast, die unter anderen bereits mit der „Royal“-Reihe überzeugen konnte.
Hier hat sie Superagenten mit besonderen Fähigkeiten erschaffen und eine spannende Geschichte erzeugt.
Im Mittelpunkt steht die 19-jährige Alexis. Sie ist eine gute Schülerin und liebt die Academy und ihre Klassenkameraden, die für sie wie eine Familie geworden sind.
Außerdem ist sie taff, ehrgeizig und cool. Und sie würde alles für ihre kleine Schwester Cassie tun.
Unter ihren Klassenkameraden stehen ihr wohl Vivian und Dean am nächsten. Vivian ist ihre beste Freundin und unheimlich klug. Sie muss nur ein Buch lesen, um den Inhalt zu lernen und hat einen hohen IQ. Allerdings ist sie auch geradlinig und etwas humorlos. Gerade das macht sie aber so cool, vor allem wenn sie mit der quirligen Eva, einer weiteren Klassenkameradin zusammenkommt.
Deans Fähigkeit ist dagegen körperlich. Er ist sehr stark und Alexis größter Konkurrent. Denn schon seit Jahren kämpfen die beiden um die beste Bewertung in der Klasse. Dabei ziehen sie sich gegenseitig auf und schwanken zwischen genervt sein und geschwisterlicher Zuneigung. Zumindest bis jetzt. Denn neuerdings fühlt sich Alexis seltsam in der Nähe des Womanizers.
Adam ist der neue. Er ist ruhig und undurchschaubar. Außerdem sehr attraktiv. Durch sein geheimnisvolles Wesen ist es schwer ihn richtig einzuschätzen, was ihn besonders interessant macht.
Das Buch ist spannend und ereignisreich. Es gibt Geheimnisse, Intrigen und große Gefühle. Und die Agenten haben Ausrüstungsgegenstände, die durchaus mit denen eines James Bond mithalten könnten.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich bereits auf den 2. Band dieser tollen Reihe.

Fazit: Spannend und ereignisreich. Sehr zu empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2020

Kampf gegen Ungerechtigkeiten

Rules For Being A Girl
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Inhalt: Die 17-jährige Marin ist ein ganz normales Mädchen, das sich brav an die unausgesprochenen Anforderungen an ihr Geschlecht hält. Bis ein Vorfall mit ihrem Lehrer ihre Sichtweise völlig verändert. ...

Inhalt: Die 17-jährige Marin ist ein ganz normales Mädchen, das sich brav an die unausgesprochenen Anforderungen an ihr Geschlecht hält. Bis ein Vorfall mit ihrem Lehrer ihre Sichtweise völlig verändert. Nun schaut Marin hin und entdeckt immer mehr Ungerechtigkeiten. Doch dagegen anzugehen, würde auch bedeuten sich gegen ihre eigenen Freunde zu stellen.

Meinung: „ Rules For Being A Girl“ ist ein Buch, das den Leser zum Nachdenken bringt. Denn genau wie Marin ist für die meisten Menschen vieles normal, was bei genauerer Betrachtung alles andere als gerecht ist. Hier wird man auf einiges aufmerksam gemacht, das man sonst vielleicht gar nicht beachten würde. Und so geht es auch Marin.
Marin hat mir gut gefallen. Sie wirkt am Anfang angepasst und brav. Zusammen mit ihrer besten Freundin Chloe schwärmt sie für ihren Lehrer Bex und hat sogar einen Freund. Doch ein Vorfall verändert alles. Sogar sie selbst und die Art, wie sie die Welt sieht. Marin wird tough und lernt für sich selbst einzustehen. Und hinzusehen, wo sie vorher weggeschaut hat.
Die anderen Figuren haben mir ebenfalls gut gefallen. Da wäre natürlich erstmal Lehrer Bex, der beliebt und umschwärmt ist. Er ist noch relativ jung und behandelt die Schüler eher wie Freunde.
Oder Chloe, Marins beste Freundin, deren Verhalten mich allerdings sehr enttäuscht hat.
Und dann wäre da noch Gray, ein Sportler, über den viele Gerüchte im Umlauf sind und den Marin am Anfang für schräg hält. Zumindest bis sie sich die Mühe macht ihn kennenzulernen.
„Rules For Being A Girl“ macht auf Missstände aufmerksam. Und das Buch ermutigt dazu hinzusehen und für sich selbst einzustehen.
Natürlich wird Marin dabei mit Konsequenzen konfrontiert, was ebenfalls glaubhaft und gut gemacht ist.
Die Geschichte macht Mut und rütteln ein Stück weit auf. Sie behandelt wichtige Themen und man fiebert unweigerlich mit Marin mit.

Fazit: Gut gemachtes Buch über Ungerechtigkeiten und den Mut, dagegen etwas zu unternehmen. Sehr zu empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.10.2020

Kämpfe oder stirb

Die Göttinnen von Otera - Golden wie Blut
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Inhalt: In ihrem Dorf war Deka schon immer eine Außenseiterin. Denn ihre Haut ist so dunkel, wie die ihrer verstorbenen Mutter. Doch als sie golden blutet, ist klar, dass sie eine Dämonin ist, eine Alaki, ...

Inhalt: In ihrem Dorf war Deka schon immer eine Außenseiterin. Denn ihre Haut ist so dunkel, wie die ihrer verstorbenen Mutter. Doch als sie golden blutet, ist klar, dass sie eine Dämonin ist, eine Alaki, unrein und gehasst. Die einzige Möglichkeit zu überleben ist dem Kaiser in einer Armee aus ihresgleichen zu dienen. Die Ausbildung ist hart und die Gegner tödlich. Und Deka beginnt nicht nur ihren Glauben, sondern ihr ganzes bisheriges Leben infrage zu stellen.

Meinung: „Die Göttinnen von Otera- Golden wie Blut“ ist der erste Band einer Trilogie und konnte mich gleich begeistern und überzeugen.
In Dekas Welt werden Frauen unterdrückt und sind Männern niemals gleichgestellt. Ihre einzige Hoffnung ist es, gut zu heiraten und ihrem Mann eine umsorgende Ehefrau zu sein. Um zur Frau zu werden, müssen sie sich allerdings, mit 16 Jahren, erstmal einem Ritual unterziehen, in dem ihre Reinheit geprüft wird. Genauer gesagt ihr Blut. Ist dieses nicht rot, gilt man als unrein und wird getötet.
Schnell wird klar, wie wichtig dieses Ritual, die Reinheit und die Gesetze der herrschenden Religion sind, die Frauen eben zur Reinheit erziehen. Und wie sehr Deka sich fürchtet, dass ihr Blut eventuell nicht rot sein könnte. Denn sie ist anders. Im Dorf wird sie, wegen ihrer dunklen Hautfarbe, gemieden und hat nur eine gute Freundin und ihren Vater.
Deka hat mir unheimlich gut gefallen. Sie ist zurückhaltend, lieb und schüchtern. Zu Anfang versucht sie unterwürfig zu sein, aber im Laufe des Buches wird sie immer stärker und selbstbewusster. Und das obwohl ihr oftmals Hass oder Angst entgegenschlagen.
Alaki werden gefürchtet und verabscheut. Und dass muss nicht nur Deka erfahren, sondern auch ihre neuen Waffenschwestern. Von diesen hat mir besonders Britta gefallen. Sie hat ein behütetes Leben geführt und sich somit ihre Unschuld, Fröhlichkeit und ihre Offenheit bewahrt. Und sie möchte sofort mit Deka befreundet sein, obwohl sich die beiden gar nicht kennen.
Dann gibt’s noch Keita. Er ist Soldat des Kaisers und wird zu Dekas Waffenpartner erklärt. Man merkt, dass er bereits viel erlebt hat und trotzdem gütig und verständnisvoll ist. Zwischen ihm und Deka gibt es eine gut gemachte zarte Liebesgeschichte, was mir ebenfalls gefallen hat.
Die Geschichte ist magisch, mystisch und oftmals sehr brutal. Nebenbei gibt es noch einige Rätsel, die Deka lösen möchte, was das Buch nochmals spannender macht. Außerdem ist es voll von überraschenden Wendungen.
Ich habe mich hier unheimlich gut unterhalten gefühlt und freue mich bereits jetzt auf den nächsten Band dieser tollen Reihe.

Fazit: Gut gemachter Reihenstart, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Sehr zu empfehlen.

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