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Veröffentlicht am 05.10.2017

Tolle Geschichte

Ginny Moon hat einen Plan
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Inhalt: Ginny Moon ist 14 Jahre alt, liebt Michael Jackson und Zahlen und ist Autistin. Bei ihrer neuen Adoptivfamilie hat sie endlich ein Zuhause. Aber Ginny lebt nach ihrer eigenen Logik und möchte ihre ...

Inhalt: Ginny Moon ist 14 Jahre alt, liebt Michael Jackson und Zahlen und ist Autistin. Bei ihrer neuen Adoptivfamilie hat sie endlich ein Zuhause. Aber Ginny lebt nach ihrer eigenen Logik und möchte ihre leibliche Mutter Gloria, obwohl diese gemeingefährlich ist, unbedingt finden. Denn bei der Mutter ist auch ihre Babypuppe und die ist ihr das Wichtigste. Also schmiedet das Mädchen einen Plan.

Meinung: „Ginny Moon hat einen Plan“ ist ein toller und bewegener Roman mit einer liebenswerten Protagonistin. Ginny ist 14 Jahre alt und braucht dringend einen geregelten Tagesablauf. Wenn sie nicht genau neun Trauben frühstücken kann ist der Tag für sie gelaufen und mehr als eine Frage auf einmal überfordern sie. Sie lebt nach ihrer eigenen Logik und liebt Regeln, Zahlen und Michael Jackson über alles. Und natürlich ihre Babypuppe, die sie, als die Polizei sie von ihrer leiblichen Mutter wegholte, in einem Koffer versteckte und die sie unbedingt wieder sehen möchte. Für sie nimmt sie sogar Entführung und Verfolgungsjagden auf sich.
Ginny ist eigen und absolut liebenswert. Da die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, konnte ich mich als Leser super in sie hineinversetzen und mit ihr mitfiebern. Es hat mir Spaß gemacht die Geschehnisse mit ihr zu durchleben und alles aus ihrer Sicht heraus zu betrachten. Ginny ist jemand, den man sehr schnell in sein Herz schließt und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass alles für sie gut ausgeht. Ob es das tut, wird hier natürlich nicht verraten, aber es lohnt sich auf jeden Fall dieses bewegende, herzergreifende und spannende Buch selbst zu lesen und es herauszufinden.

Fazit: Ein Buch das mich begeistern konnte. Unbedingt lesen.

Veröffentlicht am 04.10.2017

Gelungener Abschluss

Verzaubert 3: Gefürchtete Feinde
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Inhalt: Effie trainiert immer härter, um ihre Fähigkeiten zu beherrschen. Denn alle Hoffnungen sind auf sie gesetzt, immerhin ist sie die Trägerin des Phönixes, des mächtigsten Seelentiers überhaupt.
Doch ...

Inhalt: Effie trainiert immer härter, um ihre Fähigkeiten zu beherrschen. Denn alle Hoffnungen sind auf sie gesetzt, immerhin ist sie die Trägerin des Phönixes, des mächtigsten Seelentiers überhaupt.
Doch schon bald erfährt Effie, was die Priesterinnen wirklich planen. Und auch Eden verhält sich von Tag zu Tag merkwürdiger.
Ausserdem wäre da noch Nathaniel, der alles daran setzt die Freunde zu vernichten.

Meinung: „Verzaubert 3: Gefürchtete Feinde“ ist der abschließende Band der Verzaubert-Trilogie von Anna-Sophie Caspar. Und ich muss sagen, dass der Autorin hier ein guter Abschluss gelungen ist. Fragen werden beantwortet und die Spannung nimmt noch mal richtig Fahrt auf.
Im Mittelpunkt steht wieder Effie. Und an ihrer Seite ist ihre große Liebe Eden, ebenso wie ihr Freund Choi, der seit Vespas Gefangennahme durch ihren Bruder große Angst um seine Liebste hat.
Es gibt ein paar neue Charaktere, bei denen vor allem der unsympathische Raphael heraussticht. Dieser ist auf seine Weise unangenehm, wenn auch nicht so gefährlich wie Nathaniel, der hier natürlich wieder den Bösewicht gibt. Während unsere Freunde sich auf einen Kampf mit ihm vorbereiten bleibt er nicht untätig.
In diesem Buch wird viel trainiert und gekämpft. Allerdings geht es ebenfalls um Freundschaft, Liebe, Mut und Vertrauen. Und nach dem Abschluss des Buches fühle ich mich nun, als Leser, zufrieden von den Ereignissen, zurückgelassen. Das Buch konnte mich gut unterhalten und es ist ein würdiger Abschluss einer schönen Reihe.

Fazit: Gelungener Abschluss der Verzaubert-Trilogie. Wer die beiden ersten Bücher gelesen hat, sollte sich dieses hier auf keinen Fall entgehen lassen.

Veröffentlicht am 02.10.2017

Spannend aber kein Thriller

Soul Hunters
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Inhalt: Als die Hackerin Hannah ein neues Programm entwickelt, das in der Lage sein soll den perfekten Partner zu finden, befindet sie sich plötzlich in großer Gefahr. Und es gibt nur einen der ihr in ...

Inhalt: Als die Hackerin Hannah ein neues Programm entwickelt, das in der Lage sein soll den perfekten Partner zu finden, befindet sie sich plötzlich in großer Gefahr. Und es gibt nur einen der ihr in dieser Situation noch helfen kann: Jona, der freundliche Internatsschüler, der von all dem keine Ahnung hat und den das Programm als Hannahs perfekten Partner identifiziert hat. Von einer auf die andere Minute stellt das Mädchen das Leben des bodenständigen Jungen völlig auf dem Kopf. Und schon bald schweben beide in Lebensgefahr.

Meinung: „Soul Hunters“ ist ein sehr spannendes Buch mit vielen Wendungen und Verwicklungen. Viele Szenen passen für mich perfekt in ein Actiongenre. Denn Verfolgungsjagden sind an der Tagesordnung. Ohnehin passt „Soul Hunters“ meiner Meinung eher in dieses Genre und ist für mich kein Thriller. Bei einem Thriller möchte ich gerne Gänsehaut haben und das hatte ich bei „Soul Hunters“ definitiv nicht. Trotzdem habe ich mit den Figuren mitgefiebert und wollte das Geheimnis rund um das Programm unbedingt lüften.
Im Mittelpunkt steht hier Jona, aus deren Sicht die Ereignisse beschrieben werden. Auch Hannah darf natürlich in und wieder zu Wort kommen. Aber das Hauptaugenmerk liegt, wie gesagt, auf dem jungen Internatsschüler. Er ist es auch, der nach der kurzen ersten Begegnung alle Hebel in Bewegung setzt um Hannah zu finden. Er ist sympathisch, lieb und tut alles für seine Freunde und bald auch für Hannah, zu der er sich schnell hingezogen fühlt. Hannah ist genau das Gegenteil von Jona. Sie ist sehr taff und musste früh für sich selbst sorgen. Sie vertraut eigentlich niemandem. Und so finde ich die aufkommenden Gefühle zwischen den beiden wirklich süß.
Jonas Freund Chris und Schulschönheit Lisa spielen ebenfalls große Rollen und werden in die Ereignisse eingezogen.
Die Geschichte selbst spielt in Brüssel und der Autor beschreibt die einzelnen Schauplätze sehr bildhaft, so dass man sie sich als Leser gut vorstellen kann.
Die Geschichte an sich ist spannend und man rätselt unwillkürlich mit. Allerdings kam mir der Schluss dann doch etwas zu plötzlich. Hier hätte ich mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht. Aber wer weiß. So wie das Buch endet, kann das ja definitiv noch irgendwann kommen.

Fazit: Gutes, spannendes Buch. Für mich kein Thriller, aber trotzdem lesenswert.

Veröffentlicht am 02.10.2017

Die Geschichte einer starken Frau

The Promise - Der goldene Hof
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Inhalt:
Die 17-jährige Adelige Elizabeth lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter. Da das Vermögen jedoch immer mehr schmilzt muss sie sich bald gut verheiraten. Leider stehen die Bewerber ...

Inhalt:
Die 17-jährige Adelige Elizabeth lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter. Da das Vermögen jedoch immer mehr schmilzt muss sie sich bald gut verheiraten. Leider stehen die Bewerber nicht gerade Schlange und als ihre Großmutter einen geeigneten Kandidaten findet, ist dieser alles andere als nach Elizabeths Geschmack. Ganz anders als der junge Cedric, der ihre Zofe für den „Goldenen Hof“ anwerben will, einer Institution in der gewöhnliche junge Mädchen ausgebildet werden, um reich zu heiraten. Kurzerhand gibt sich die Adelige als ihre Bedienstete aus und gerät in das Abenteuer ihres Lebens.

Meinung: „The Promise- der goldene Hof“ ist der erste Teil einer neuen Reihe der Autorin Richelle Mead. In diesem Buch geht es um die junge Elizabeth, die, auf der Suche nach einem selbstbestimmten Leben, von Zuhause ausreißt und sich unter falschem Namen am Goldenen Hof einschleicht. Hier sollen einfache junge Frauen zu Damen ausgebildet werden, um dann gewinnbringend zu heiraten. Blöd nur, dass Elizabeth keine Ahnung vom einfachen Leben hat, dafür aber zuviel von guten Manieren. Und dann ist da auch noch Cedric, zu den sie sich bald verbotenerweise hingezogen fühlt.
Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist geprägt von Glaube, Ketzerei und feinen Gesellschaften. Vorallem mit letzteren ist die Protagonistin Elizabeth sehr gut vertraut, denn sie ist von adeliger Herkunft. Sie ist außerdem mutig und kämpft für das, woran sie glaubt. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, die sich durch nichts aufhalten lässt, wenn es darum geht, ihren Weg zu gehen und hat mich durch ihre ganze Art sehr beeindruckt.
Ich möchte nicht zuviel von der Geschichte verraten, um die Spannung nicht wegzunehmen. Aber es geht nicht nur um schöne Bälle. Die Geschichte nimmt immer wieder Wendungen, mit der ich nicht gerechnet hatte. Aber gerade das lässt sie spannend bleiben. Elizabeth werden sehr viele Steine in den Weg gelegt. Gerade das macht für mich allerdings ein gutes Buch aus.
Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist die Liebesgeschichte von Elizabeth und Cedric. Die beiden verlieben sich nicht aus dem Stehgreif ineinander, weil sie beide gut aussehen, nein, die Autorin schildert diese Romanze nachvollziehbar und wunderschön.
Der bildliche Schreibstil rundet das positive Gesamtbild des Buches ab. Und so freue ich mich bereits auf weitere Teile dieser romantischen, spannenden und wunderschönen Reihe.

Fazit: Eine wundervolle Geschichte über Liebe, Abenteuer und eine starke Frau, die gegen alle Widerstände ihren Weg geht.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Handlung
Veröffentlicht am 29.09.2017

Herzerwärmend

Der Wunderling
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Inhalt: Der kleine Fuchserdling Nummer 13 lebt, zusammen mit vielen anderen Waisen, unter der Obhut der grausamen Miss Carbunkle. Als er sich mit Trixi anfreundet, erhält er erstmals einen richtigen Namen: ...

Inhalt: Der kleine Fuchserdling Nummer 13 lebt, zusammen mit vielen anderen Waisen, unter der Obhut der grausamen Miss Carbunkle. Als er sich mit Trixi anfreundet, erhält er erstmals einen richtigen Namen: Arthur.
Mit ihr zusammen beschließt der kleine Junge aus dem Heim zu flüchten und erlebt das Abenteuer seines Lebens. Aber auch hierbei ist Miss Carbunkle nicht weit.

Meinung: "Der Wunderling" ist eine wunderbare und herzerwärmende Geschichte, die für Jung und Alt gleichermaßen geeignet ist. Sie erinnert mich teilweise sogar an große Klassiker der Literatur, wie Oliver Twist oder Huckleberry Finn, denn auch hier geht's um Kinder, die ein großes Abenteuer bestehen und meist sind es sogar Waisen. Im Mittelpunkt steht Arthur, der schüchterne Junge, der halb Fuchs und halb Mensch ist. Er ist unheimlich süß, schüchtern und mitfühlend. Im Laufe des Buches beweist er großen Mut unterfährt Dinge über sich, mit der er selbst so nie gerechnet hätte. Er findet wahre Freunde, wie die aufgeweckte Trixi, erlebt aber auch wirklich viel.
Der Bösewicht im Buch, nämlich Heimleiterin Miss Carbunkle ist eine hervorragende Gegenspielerin, deren wahre Motive erst zum Schluss enthüllt werden.
Das Buch kann Vorallem durch seine Charaktere und dem flüssigen Schreibstil Punkten und hat mir sehr gut gefallen.

Fazit: Herzerwärmendes Buch mit liebenswerten Charakteren und einer spannenden Geschichte.