Die Legende von Meilin
The Dragon Wakes With ThunderInhalt: Trotz ihrer Heldentaten im Krieg lässt der Kaiserliche Kommandant Meilin in den Kerker werfen. In Anlei gilt noch immer, dass eine Frau ihren Platz zu kennen hat. Doch im Volk wächst die Legende ...
Inhalt: Trotz ihrer Heldentaten im Krieg lässt der Kaiserliche Kommandant Meilin in den Kerker werfen. In Anlei gilt noch immer, dass eine Frau ihren Platz zu kennen hat. Doch im Volk wächst die Legende von der Frau mit dem Schwert, und schließlich wird Meilin freigelassen. Ihre Freiheit ist jedoch trügerisch, denn sie darf den Palast nicht verlassen. Dort erwarten sie strenge Regeln, politische Intrigen und zwei Prinzen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Meinung: Auch der zweite Band der Reihe weiß zu unterhalten. Im Mittelpunkt steht erneut Meilin, die sich seit dem ersten Teil spürbar verändert hat. Noch immer will sie den engen Erwartungen entkommen, die an Frauen gestellt werden. Gleichzeitig ist sie inzwischen vom Lixia abhängig, einer Kraft, die ihr Stärke und Magie verleiht. Ihr Wunsch nach Freiheit und ihr Wille, etwas zu verändern, treiben sie weiter an.
Prinz Tiantang bereitet sich darauf vor, die Nachfolge seines Vaters anzutreten. Der pflichtbewusste und attraktive Prinz braucht dafür Meilins Unterstützung. Ganz anders ist Prinz Lei aus Ximing. Mit seiner charmanten und zugleich berechnenden Art bringt er Meilin immer wieder aus dem Gleichgewicht, auch wenn sie sich deutlich zu ihm hingezogen fühlt.
Doch nicht nur die beiden Prinzen haben Pläne. Auch der Drachengeist und ein neuer Anführer der Rebellen setzen ihre Hoffnungen in die Frau, die längst zur Legende geworden ist.
Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und voller Magie. Meilin steht nicht nur zwischen zwei Männern, sondern auch zwischen ihren eigenen Wünschen, Gefühlen und ihrem Ehrgeiz, mehr zu erreichen. Es gibt viele Wendungen, neue Gefahren und Entscheidungen, die alles verändern können.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn mir der erste Teil ein kleines bisschen besser in Erinnerung geblieben ist.
Fazit: Ein gelungener Abschluss mit einer starken Heldin, die immer wieder zwischen Pflicht, Gefühlen und dem Wunsch nach Freiheit hin und hergerissen ist.