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Veröffentlicht am 27.04.2026

Die Nacht der Geheimnisse

Party of Liars
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nhalt: Während hoch über den Texas Hills eine rauschende Party in einem luxuriösen Anwesen gefeiert wird, haben sich die Gäste in ihre besten Outfits geworfen und feiern, als gäbe es kein Morgen. Unter ...

nhalt: Während hoch über den Texas Hills eine rauschende Party in einem luxuriösen Anwesen gefeiert wird, haben sich die Gäste in ihre besten Outfits geworfen und feiern, als gäbe es kein Morgen. Unter ihnen sind die junge, erschöpfte Mutter Dani, die gesprächige Nanny Órlaith, die verbitterte Exfrau Kim und die zurückhaltende sechzehnjährige Mikayla.
Jede von ihnen trägt ein Geheimnis mit sich. Doch als auf der Party ein Mensch stirbt, stellt sich schnell die Frage, wer bereit war, alles zu tun, um die Wahrheit zu verbergen.

Meinung: „Party of Liars“ ist ein spannender Thriller, der sich ruhig entwickelt und vor allem von der Unsicherheit und den Geheimnissen seiner Figuren lebt. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und spielt auf mehreren Zeitebenen. Dadurch bleibt lange unklar, was genau passiert ist und wie alles zusammenhängt. Im Mittelpunkt stehen Dani, Órlaith, Kim und Mikayla, die kaum unterschiedlicher sein könnten.
Dani ist die Hausherrin des Anwesens, um das sich seit Jahren düstere Legenden ranken. Sie ist frisch Mutter geworden und wirkt zunehmend überfordert. Nach einem Vorfall in der jüngeren Vergangenheit macht sich ihr Umfeld große Sorgen um sie. Dabei träumt Dani eigentlich von einem ganz anderen Leben, in dem sie eine eigene Konditorei eröffnet. Nach außen scheint sie mit Ethan den perfekten Mann an ihrer Seite zu haben, doch schon bald wird deutlich, dass sie Drohungen erhält und große Angst um ihre Familie hat.
Kim, Ethans Exfrau, hat sich fest vorgenommen, auf der Party nichts zu trinken, zumindest ihrer Tochter zuliebe. Doch dieser Vorsatz hält nicht lange. Immer wieder gerät sie in unangenehme Situationen. Seit dem Ende ihrer Ehe ist sie verbittert und hat nicht nur ihren Job, sondern auch ihre beste Freundin verloren.
Mikayla ist die beste Freundin von Sophie, deren sechzehnter Geburtstag auf dieser Party gefeiert wird. Im Gegensatz zu Sophie ist sie weder wohlhabend noch besonders auffällig, sondern eher ruhig und bodenständig. Obwohl die beiden schon lange befreundet sind, fühlt sich Mikayla zunehmend ausgeschlossen, vor allem wegen Sophies neuem Umfeld. Doch auch sie hat Geheimnisse, die sie niemandem anvertrauen kann.
Órlaith schließlich ist eine sehr gesprächige und abergläubische Nanny, die sich liebevoll um das Kind kümmert. Nach einem schweren Verlust in ihrer Vergangenheit bedeutet ihr diese Aufgabe sehr viel. Allerdings kommt ihre Art nicht bei allen gut an. Dani würde sie am liebsten so schnell wie möglich wieder loswerden.
Auch die Nebenfiguren sind überzeugend gezeichnet. Besonders hervorzuheben sind Ethans Geschäftspartner Curtis und dessen warmherzige Frau Gemma. Und natürlich Ethan selbst, der nach außen hin den perfekten Ehemann und Vater verkörpert.
Die Handlung entfaltet sich bewusst langsam. So bleibt genug Raum, die Figuren kennenzulernen und ihre Motive zu verstehen. Gleichzeitig wächst die Spannung stetig, weil man unbedingt herausfinden möchte, was wirklich geschehen ist. Auch das abgelegene Haus trägt viel zur Wirkung der Geschichte bei. Seine besondere Lage, die ungewöhnliche Bauweise und die Legenden, die sich darum ranken, machen es zu einem passenden Schauplatz.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Fazit: Ein spannender Thriller, der sich Zeit nimmt und vor allem von seinen vielschichtigen Figuren lebt.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Gelungenes Finale

Das Reich der Dämmerung
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Inhalt: Nachdem Gabriel de León seine letzte Hoffnung auf das Ende des Tagestods, den heiligen Gral Dior, für Tod hält, macht er sich gemeinsam mit einigen Gefährten auf den Weg, um den Ewigen König zu ...

Inhalt: Nachdem Gabriel de León seine letzte Hoffnung auf das Ende des Tagestods, den heiligen Gral Dior, für Tod hält, macht er sich gemeinsam mit einigen Gefährten auf den Weg, um den Ewigen König zu töten. Doch Dior hat ihren eigenen Tod überlebt und verfolgt ebenfalls ihre Bestimmung. Zwischen blutigen Schlachten, Liebe, Verrat und Vampiren steht für alle viel auf dem Spiel. Schon bald ist nicht mehr klar, wem sie überhaupt noch trauen können.

Meinung: Auch der abschließende Band dieser Reihe überzeugt auf ganzer Linie. Wie schon zuvor wird die Geschichte durch den Chronisten Jean Francois erzählt, der sowohl Gabriel als auch seine Schwester Celene interviewt. Dadurch bekommt man verschiedene Blickwinkel und ein umfassendes Bild der Ereignisse.
Die Figuren geraten erneut in große Gefahr und müssen sich ihren Feinden stellen. Dabei geht es oft ziemlich hart zur Sache, mit vielen Kämpfen und zahlreichen Hindernissen. Besonders gefallen haben mir einige neue Charaktere, allen voran Gabriels mutige und leicht fanatische Cousine Charlotte sowie die Esani Maryn.
Auch bekannte Figuren tauchen wieder auf, und einige Hintergründe werden näher beleuchtet. Vor allem Celenes Geschichte hat mich berührt. Sie hat viel durchgemacht und scheint nur in Diors Nähe wirklich Halt zu finden.
Dior selbst überzeugt wieder mit ihrer direkten, frechen und zugleich hilfsbereiten Art. Auch die Dämmertänzerin Phoebe ist wieder mit dabei.
Wer die vorherigen Bände mochte, sollte sich dieses Finale nicht entgehen lassen, zumal es einige überraschende Wendungen bereithält.

Fazit: Ein gelungener, wenn auch recht brutaler Abschluss der Reihe, der durchgehend spannend bleibt und gut unterhält.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Magie und Abenteuer

Born of Salt and Storm
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Inhalt: Als die junge Speerfischerin Tavi am Strand ein seltsames Stück Seeglas findet, gerät ihr Leben aus den Fugen. Plötzlich wird sie von Menschen und gefährlichen Kreaturen gejagt. Das Artefakt, das ...

Inhalt: Als die junge Speerfischerin Tavi am Strand ein seltsames Stück Seeglas findet, gerät ihr Leben aus den Fugen. Plötzlich wird sie von Menschen und gefährlichen Kreaturen gejagt. Das Artefakt, das sie bei sich trägt, ist von großer Macht und bringt sie in höchste Gefahr.
Tavi bleibt keine Wahl als die Flucht. Ihre Reise führt sie nicht nur auf der Suche nach Antworten in unbekannte Gewässer, sondern auch zu der Hoffnung, ihre Eltern zu finden, die vor Jahren vom fanatischen Salzorden verschleppt wurden.
Unerwartete Hilfe erhält sie von Eero, einem geheimnisvollen Wesen halb Mensch halb Mer und damit eigentlich ein Feind der Menschen. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen? Und warum beginnt ihr Herz in seiner Nähe schneller zu schlagen?

Meinung: „Born of Salt and Storm“ ist eine spannende Geschichte voller Magie, Kreaturen und Abenteuer. Im Mittelpunkt steht Tavi, eine junge Speerfischerin, die als Verrätertochter und sogenanntes Sturmbalg im eigenen Dorf als Außenseiterin gilt. Nur ihr bester Freund Yard und seine Familie stehen ihr treu zur Seite.
Der Salzorden macht ihr das Leben schwer und lässt keine Gelegenheit aus, sie zu schikanieren. Tavis Heimat liegt an der Küste des Sturmmahrs, einem wilden Meer, das von unberechenbaren Stürmen geprägt ist. Das Leben dort wird von Fischfang, Salz und dem ständigen Kampf gegen die Natur bestimmt.
Tavi bringt sich mit ihrer impulsiven Art und ihrer direkten Zunge oft selbst in Schwierigkeiten. Gleichzeitig ist sie mutig, mitfühlend und besitzt einen trockenen Humor.
Eero gehört zu den Wellengeborenen, Wesen zwischen Mensch und Mer, die von vielen gefürchtet und gehasst werden. Zwischen seinem Volk und den Menschen herrschen Misstrauen und Vorurteile, was auch die Beziehung zwischen ihm und Tavi prägt. Immer wieder geraten sie aneinander, doch zugleich entwickelt sich eine spürbare Nähe.
Die Handlung bleibt durchgehend spannend und überrascht mit Wendungen. Die Reise der Figuren führt sie durch eine gefährliche Welt und bringt sie mit unterschiedlichen Charakteren zusammen. Besonders Kaley, eine enge Vertraute von Eero, bleibt im Gedächtnis, da sie eine tiefe Abneigung gegen Menschen hegt.
Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten, und ich kann es klar empfehlen.

Fazit: Ein rundum gelungenes Buch.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Wie im Film

A Killer Crush
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Inhalt: Eigentlich wollten Jamie und ihre Freundin Laurie nur einen entspannten Abend beim Speed Dating verbringen, ganz ohne Erwartungen, dort wirklich jemanden kennenzulernen. Doch dann gefallen Jamie ...

Inhalt: Eigentlich wollten Jamie und ihre Freundin Laurie nur einen entspannten Abend beim Speed Dating verbringen, ganz ohne Erwartungen, dort wirklich jemanden kennenzulernen. Doch dann gefallen Jamie plötzlich gleich zwei Männer. Und als wäre das nicht schon kompliziert genug, wird ihr aktueller Tischnachbar ermordet. Kurz darauf beginnt ein Killer, Jagd auf die übrigen Teilnehmer zu machen. Jamie bleibt nichts anderes übrig, als ihr ganzes Filmwissen einzusetzen, um zu überleben und möglichst viele zu retten.

Meinung: „A Killer Crush“ steckt voller Filmanspielungen und liest sich selbst wie ein spannender Film. Die Geschichte verbindet auf gelungene Weise Horror und Romantik, genau die beiden Genres, die die Protagonistin Jamie über alles liebt. Sie schreibt sogar ihre Doktorarbeit darüber und lebt ihre Leidenschaft für Filme in vollen Zügen aus.
Jamie ist eine sympathische und humorvolle Hauptfigur, die man schnell ins Herz schließt. Ihre beste Freundin Laurie ist das komplette Gegenteil von ihr, ernst und zielstrebig, und gerade deshalb ergänzen sich die beiden perfekt. Man spürt sofort, wie wichtig sie einander sind. Speed Datings haben sie schon öfter ausprobiert, deshalb erwarten sie eigentlich nur einen unterhaltsamen Abend ohne große Überraschungen.
Doch dann trifft Jamie auf zwei völlig unterschiedliche Männer. John ist freundlich, süß und genau ihr Typ. Wes hingegen ist selbstbewusst, anziehend und eigentlich gar nicht das, wonach sie sucht, und trotzdem fühlt sie sich immer stärker zu ihm hingezogen. Auch die Nebenfiguren sind abwechslungsreich gestaltet. Es gibt sympathische Charaktere wie Jennifer, aber auch weniger angenehme wie Billie, die von Anfang an aneckt.
Als sich das Speed Dating plötzlich in einen blutigen Albtraum verwandelt, entsteht eine dichte, fast filmische Atmosphäre. Die abgeschiedene, verwinkelte Umgebung verstärkt das Gefühl, mitten in einem Slasherfilm zu sein. Die Spannung bleibt durchgehend hoch, es gibt überraschende Wendungen, aber auch ruhigere, emotionale und sogar romantische Momente. Freundschaft und Zusammenhalt spielen dabei eine ebenso große Rolle wie Jamies Stärke und Einfallsreichtum.
Zwischendurch lockert Humor die Handlung auf, und die vielen Filmreferenzen machen besonders für Filmfans großen Spaß. Ich habe mich durchgehend gut unterhalten gefühlt. Man sollte jedoch wissen, dass es stellenweise recht blutig wird, was nicht jeden Geschmack trifft.

Fazit: Eine gelungene Mischung aus Horror und Romantik, die sich liest wie ein Film und von Anfang bis Ende fesselt. Klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Die Geheimnisse der Schwestern

Beth is dead
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Inhalt: Als am frühen Neujahrsmorgen die Leiche der 17-jährigen Beth March entdeckt wird, geht die Polizei sofort von Mord aus. Der Verdacht fällt schnell auf diejenigen, die ihr am nächsten standen: ihre ...

Inhalt: Als am frühen Neujahrsmorgen die Leiche der 17-jährigen Beth March entdeckt wird, geht die Polizei sofort von Mord aus. Der Verdacht fällt schnell auf diejenigen, die ihr am nächsten standen: ihre drei sehr unterschiedlichen Schwestern. Jede von ihnen trägt ein eigenes Geheimnis mit sich herum. Doch wer hatte das stärkste Motiv? Und welche Rolle spielt der gefeierte und gleichzeitig verhasste Bestseller, den ihr Vater über seine Töchter veröffentlichte?

Meinung: „Beth is Dead“ ist ein fesselnder Jugendthriller voller Wendungen, Rätsel und dunkler Geheimnisse. Erzählt wird im Wechsel zwischen „Damals“ und „Heute“ aus den Perspektiven aller vier Schwestern, wobei Beth natürlich nur in den Rückblenden zu Wort kommt. Dadurch erhält man einen intensiven Einblick in die Dynamik zwischen den Mädchen und ihre sehr unterschiedlichen Lebenswege.
Beth selbst ist die Ruhigste von allen: eine sanfte, häufig ängstliche Pianistin, die stets das Gute im Menschen sieht. Gerade sie war vom Buch ihres Vaters besonders getroffen – die Rolle, in die er sie darin drängte, war für sie kaum auszuhalten. Am engsten ist sie mit Jo verbunden, einer angehenden Autorin, die bereits ihren ersten Buchvertrag ergattert hat. Jo ist mutig, ehrgeizig, selbstbewusst und fest entschlossen, nach Beths Tod die Wahrheit ans Licht zu bringen. Damit gerät sie immer wieder mit der jüngsten Schwester Amy aneinander, die rebellisch ist, impulsiv und ständig in Schwierigkeiten steckt. Einen starken Kontrast dazu bildet Meg, die älteste Schwester: klug, bedacht und bereits Studentin an der Elite-Uni Harvard.
Doch nicht nur die Schwestern selbst, auch ihre Freunde und die Cousine Florence, gleichzeitig Amys beste Freundin, sind gelungen ausgearbeitet und bereichern die Geschichte.
Der Thriller bleibt bis zum Schluss spannend und überrascht mit immer neuen Enthüllungen. Besonders mochte ich, dass Beth selbst durch die Rückblenden lebendig wird und man sie als Figur wirklich kennenlernen darf.
Für Fans clever konstruierter Jugendthriller ist „Beth is Dead“ absolut empfehlenswert.

Fazit: Ein packender, vielschichtiger Jugendthriller mit starken Charakteren und unerwarteten Wendungen. Sehr lesenswert!

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