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Veröffentlicht am 30.01.2021

Matching night 1

Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind?
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Rezension: Matching night – Küsst du den Feind?

Titel: Matching night – Küsst du den Feind?
Autorin: Stefanie Hasse
Genre: Romantic suspense
Seitenzahl: 332
Verlag: Ravensburger
Erscheinungsdatum: ...

Rezension: Matching night – Küsst du den Feind?

Titel: Matching night – Küsst du den Feind?
Autorin: Stefanie Hasse
Genre: Romantic suspense
Seitenzahl: 332
Verlag: Ravensburger
Erscheinungsdatum: 29.01.2021

Inhalt:
Cara hat große Probleme ihr Studium und ihre Unterkunft zu finanzieren. Durch einen Zufall wird die Studentenverbindung der Raven auf sie aufmerksam und bietet ihr eine kostenlose Unterkunft, Verpflegung, sowie ein Stipendium an. Da muss Cara natürlich nicht zweimal überlegen und willigt sofort ein. Allerdings gibt es einige Harken. Sie muss zuerst die Anwärterphase überstehen, um eine vollwertige Raven zu werden. Hierfür soll sie mit einem fremden ein Paar spielen und mehrere Bälle bestreiten. Durch diese Prüfungen verliert sie den Kontakt zu ihrer Freundin Hannah und dem Jungen dem ihr Herz eigentlich gehört. Schafft sie es die zu verletzten, die sie liebt um sich ihren eigenen Traum vom Studium zu erfüllen?

Meinung:
Das Cover ist wirklich schön gestaltet, mit einem Bezug zum Buch. Erst hatte ich mich gewundert, weshalb es in zwei Bände unterteilt wurde, 650 Seiten hätte ich als völlig okay empfunden, aber als ich sie dann beide gesehen habe ist es mir sofort klar geworden. Sie passen einfach perfekt zusammen. In der signierten Version befindet sich sogar noch ein toller Stempel mit Bezug auf das Buch, mehr verrate ich aber an dieser Stelle nicht.
Der Schreibstil von Stefanie Hasse ist total mitreißend, ich konnte das Buch nicht mehr weg legen, gut dass der zweite Band zeitgleich erschienen ist. Ich habe wirklich schon lange kein Buch mehr an einem Tag verschlungen, der Schreibstil war so unglaublich packend und der Suchtfaktor unbeschreiblich hoch. Das Buch ist komplett aus Caras Perspektive geschrieben, es gibt kein ständiges wechseln und neu reindenken, dadurch hat es sich flüssig an einem Stück durchlesen lassen. Hasse hat es geschafft den Spannungsbogen konstant aufrecht zu halten, das Buch hatte überhaupt keine Längen.
Irgendwie hat mich dieses Buch total verzaubert. Ich war von der ersten Seite an total angefixt von der Geschichte. Und dieser erste Eindruck hat mich nicht enttäuscht. Schon nach der Leseprobe war ich hin und weg. Was mich allerdings neugierig gemacht hat, war das Genre, dies war mein erster Romanic-suspense Roman und ich muss definitiv mehr in diese Richtung lesen!
Cara ist eine sehr starke Protagonistin, eine kleine Kämpfernatur. Sie gibt sich wirklich große Mühe, weder ihr Match Josh, noch ihre beste Freundin Hannah oder auch ihre Arbeitskollegin Suki zu enttäuschen. Es ist wirklich traurig mit anzusehen, wie sie ihre Freunde verletzen muss. Sie ist im Herzen ein wirklich guter und aufrichtiger Mensch und es fällt ihr sichtlich schwer, ihre Freunde anzulügen. Im Vergleich zu den anderen Ravens ist sie sehr Bodenständig und auch dass sie ihren Job behalten möchte, obwohl sie ja alles kostenlos von der Verbindung bekommt, macht sie sehr sympathisch. Generell fällt es mir sehr leicht, mich mit ihr zu identifizieren, sie kommt so authentisch rüber. Eine wirklich tolle Sache finde ich das Glückstagebuch, in das Cara immer schreibt. Mir gefällt die Idee dahinter, sich mehr in Dankbarkeit zu üben. Jeder Satz darin fängt mit den Worten „Glück ist…“ an. Vielleicht fange ich damit auch an.
Caras Gegenspieler ist Josh, der Sohn der Präsidentin. Und genau so führt er sich auch auf: abgehoben, unsympathisch, oberflächlich und unglaublich von sich selbst überzeugt. Der Eindruck bessert sich als man am Ende mehr über ihn erfährt, dennoch fiel es mir wirklich schwer mit ihm warm zu werden.
Bei dem zweiten Loveinterest Tyler war das deutlich einfacher. Auch dieser war meiner Meinung nach viel zu sehr von sich selbstüberzeugt, aber es war einfach süß, wie er sich um Caras Aufmerksamkeit und Liebe bemüht. Beide Jungs hätten meiner Meinung nach einen Dämpfer für ihr übergroßes Ego verdient.
Caras beste Freundin Hannah war mir das ganze Buch über sehr sympathisch, ich konnte ihr Verhalten gut verstehen, bis zum Ende. Da hat die Autorin eine ganz große Bombe platzen lassen und auf einmal hat Hannahs verhalten überhaupt keinen Sinn mehr ergeben. Aber das klärt sich bestimmt im zweiten Band. Caras neue Freundin aus der Studentenverbindung Dione ist einfach genial. Sie stehen zueinander und ergänzen sich perfekt. Während Cara eher schüchtern rüber kommt, ist Dione schon alleine eher der extrovertierte Typ, aber ohne nervig zu sein und ständig im Mittelpunkt stehen zu müssen. Sie und Cara sind ein wirklich tolles Team und kämpfen sich hoffentlich Seite an Seite auch durch den zweiten Band.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch, und zwar verstehe nicht, wie Cara ihre Kurse fürs Studium besuchen kann, wenn sie ständig nur mit der Verbindung beschäftigt ist und an Josh klebt. Aber sie scheint damit komischerweise gar keine Probleme zu haben.
Insgesamt ist das Buch eine geniale Verknüpfung von Spannung, einer Collegegeschichte, Liebe und Freundschaft, Verrat und Vorgetäuschten Beziehungen. Wie ich es schon erwähnt habe, gibt es ein ganz großes Finale und zwar mit dem fiesester Cliffhanger aller Zeiten. Das Buch schreit geradezu nach einem Jahreshighlight! Und ich bin sehr zuversichtlich, dass der zweite Band mindestens genauso spannend ist.
Von mir gibt es ganze 5/5 Sternchen.

Erscheinungsdaten:
Matching night - Küsst du den Feind? : 29.01.2021
Matching night - Liebst du den Verräter? : 29.01.2021

Danke an Vorablesen für das Rezensionsexemplar, dies beeinflusst in keiner Weise meine Meinung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2021

Sweet like you

Sweet like you
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Inhalt:
Das Buch handelt von Cassie, die wegen einer Testamentseröffnung von New York in das kleine Städtchen Honey Springs reisen muss. Dort stellt sie fest, dass ihre Tante ihr eine Farm und Bienenstöcke ...

Inhalt:
Das Buch handelt von Cassie, die wegen einer Testamentseröffnung von New York in das kleine Städtchen Honey Springs reisen muss. Dort stellt sie fest, dass ihre Tante ihr eine Farm und Bienenstöcke hinterlassen hat. Cassie hat allerdings panische Angst vor Bienen. Außerdem soll sie vorübergehend das Amt der Bürgermeisterin übernehmen. Zum Glück bekommt Cassie Hilfe von dem Chefimker Nick, der zufällig auch ihr erster Freund gewesen ist. Für Cassie ist das dennoch eine große Katastrophe, denn zuhause steht sie kurz vor einer großen Beförderung, auf die sie schon lange hin arbeitet. Schafft es Cassie beides unter einen Hut zu bringen oder muss sie sich am Ende entscheiden?

Meinung:
Das Cover sticht einem direkt als erstes ins Auge, es ist aus Altpapier und mit einer glänzenden Veredelung. Besonders süß finde ich die Bienen darauf. Aber auch die Innenseite kann sich Blicken lassen. Dort befindet sich ein wirklich schönes Rezept für Nicks Lieblingscookies und für sein Honig Lippenpeeling. Solche DIY zero waste Rezepte sind gerade total im Trend und ich freue mich schon aufs ausprobieren. Auch die einzelnen Kapitelüberschriften wurden mit viel Liebe illustriert und verleihen dem Buch einen ganz besonderen Charme.
Der Roman ist aus der Erzählerperspektive geschrieben worden, dadurch fiel es mir etwas schwer eine Verbindung zu den einzelnen Charakteren aufzubauen. Trotzdem konnte ich die Protagonistin Cassie schnell ins Herz schließen. Der Schreibstil von Neeley ist flüssig und sehr bildhaft. Besonders die Landschaftsbeschreibungen haben mich in den Bann gezogen. Dennoch hatte das Buch einige Längen. Vor allem in der Mitte hat mir persönlich die Spannung gefehlt. Es war insgesamt sehr vorhersehbar. Trotzdem eignet sich die kitschige Romanze gut für kuschelige Abende auf der Couch.
Mit den idyllischen Beschreibungen erinnert es mich sehr an die Redwood-Reihe.
Cassie ist ein sehr ehrgeiziger Charakter, als Stadtmensch fällt es ihr natürlich schwer, sich in Honey Springs zu Recht zu finden. Obwohl ihr viele Steine in den Weg gelegt werden gibt sie nicht auf und das zeugt von einer enormen inneren Stärke. Mir gefällt ihre Zielstrebigkeit und dass sie alles gibt um ihre Pläne in die Tat umzusetzen. Etwas schade finde ich es allerdings, dass Cassie sich am Ende ziemlich übergriffig verhält. Sie nimmt sich das recht heraus über Nicks Kopf hinweg über seine Kosmetikprodukte zu entscheiden.
Nick ist mir auf Anhieb sehr sympathisch. Es ist nur verständlich, dass er Ettas Entscheidung, Cassie die Farm zu überlassen, nicht erwartet hat und dementsprechend enttäuscht ist. Er ist unglaublich hilfsbereit und immer zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Mit seiner charmanten Art hat er mich schnell um den Finger gewickelt.
Was das Örtchen Honey Springs angeht, bin ich sehr zwiegespalten. Einerseits wird es als schönes idyllisches Städtchen beschrieben, aber die Leute darin verhalten sich in meinen Augen alles andere als freundlich. Sie behandeln Cassie total fies und spielen ihr demütigende Streiche. Sie gehen dabei meiner Meinung nach viel zu weit, das grenzt teilweise schon an Mobbing. Sie wird ständig von allen runter gemacht, weil sie Honey Springs verlassen hat, dabei war es nicht einmal ihre Entscheidung, sondern die ihrer Mutter. Gleichzeitig habe ich aber auch Mitleid mit den Bewohnern. Sie haben den wirklich schweren Verlust von Tante Etta zu verkraften. Ihr Tod scheint alle sehr aufgewühlt zu haben.
Mein ganz persönlicher Lieblingscharakter ist jedoch die schwangere Katze Belle, um die sich eine ganz spezielle Geschichte rankt. Ich bin schon sehr neugierig, ob sie es schafft Maddie ebenfalls zu verkuppeln.
Es ist ein wundervoller Roman zum Wohlfühlen. Er erinnert ein bisschen an eine Frühlingsversion der Redwood Reihe. Der Einband ist ein echter Hingucker. Trotz einiger Schwächen hat mir das Buch gut gefallen und mir viele gemütliche Leseabende beschert. Deshalb gebe ich dem Buch 3,5/5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2020

Wintermärchen in Virgin River

Wintermärchen in Virgin River
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an lebt als Veteran abgeschieden in den Bergen von Virgin River. Irgendwann steht Marcie, die Witwe seines besten Freundes, vor der Tür. Eine Grippe zwingt sie zu bleiben und Ian muss sich seiner Vergangenheit ...

an lebt als Veteran abgeschieden in den Bergen von Virgin River. Irgendwann steht Marcie, die Witwe seines besten Freundes, vor der Tür. Eine Grippe zwingt sie zu bleiben und Ian muss sich seiner Vergangenheit stellen, denn Marcie hat einige wichtige Fragen an Ian. So sehr Ian dagegen ankämpft, er beginnt etwas für Marcie zu empfinden...

Der Band lässt sich als Einzelband lesen, da es nicht um die üblichen Bewohner von Virgin River geht, sondern um Marcie und Ian. Es ist eine kleine Liebesgeschichte für zwischendurch. Der Roman wurde aus der Perspektive der dritten Person geschrieben. Dadurch fehlten mir persönlich die Gefühle und Emotionen. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Insgesamt war das Buch leider sehr vorhersehbar. Ein identifizieren mit den Charakteren war für mich nicht möglich. Einmal aufgrund der Perspektive und aufgrund dessen, dass es ziemlich lange gedauert hat, bis die Protagonisten aufgetaut sind. Was mir ebenfalls missfiel war, dass Marcie diese schweren Probleme und Rückschläge sehr schnell weg gesteckt hat. Es erschien mir unrealistisch, dass nach drei Tagen wieder alles okay war. Die alt bekannten Charaktere aus Virgin River wurden leider erst zum Ende hin erwähnt. das Gewisse etwas fehlt leider und die Handlung zieht sich in den ersten 2/3 sehr. Leider bleibt der erhoffte Weihnachtszauber aus. Dennoch ist es eine schöne winterliche Geschichte, zum zwischen durch lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2020

Redwood Dreams - Es beginnt mit einem Lächeln

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln
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Inhalt: Jason Burkwell ist Feuerwehrmann in Redwood und noch single. So gerät er prompt in das Fadenkreuz des Drachentrios. Ella Sinclair ist die Auserwählte, die Waisin ist Grundschulleherin und ziemlich ...

Inhalt: Jason Burkwell ist Feuerwehrmann in Redwood und noch single. So gerät er prompt in das Fadenkreuz des Drachentrios. Ella Sinclair ist die Auserwählte, die Waisin ist Grundschulleherin und ziemlich unscheinbar. Die meisten Menschen registrieren sie überhaupt nicht. Dass sie jemals mit jemand so berühmten und beliebten wie Jason reden würde, hätte sie nie gedacht. Die O´Grady Damen machen allerdings so einiges möglich und sorgen für die skurrilsten Überraschungen und Zufälle.

Meinung: Leider spielt dieses Buch im Gegensatz zu den ersten drei Bänden im Frühling. Dadurch ist das gewohnte gemütliche, herbstliche Gefühl ausgeblieben. Dennoch habe ich mich gut in das kleine Städtchen einfühlen können und hatte sehr viel Freude beim Lesen. Der Schreibstil war wie gewohnt locker, leicht und lustig. Das Erzähltempo war gut, allerdings empfand ich das Ende als zu überstürzt und ein bisschen unglaubwürdig. Alle Charaktere sind authentisch rüber gekommen. Besonders gut gefiel mir, dass Ella keine typische, bildhübsche Protagonistin ist und mit ihrem Aussehen zu kämpfen hat. Der Roman ist in so vielen Schichten tiefgründig. Auch wenn mir manche Zufälle sehr unglaubwürdig erscheinen. Ebenfalls gut finde ich, dass alte Bekannte wieder auftauchen, wie zum Beispiel Brent. Außerdem spielen auch wieder Tiere eine Rolle. Insgesamt gibt es von mir 3,5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2020

Golden Black - Fernweh

Golden Black
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Inhalt: Die Österreicherin Annie braucht eine Auszeit von ihrem Zuhause und möchte in New York einen Neustart wagen. Sie wohnt bei ihrer Freundin Lucy und lernt gleich am Anfang des Buchs zwei Multimillionäre ...

Inhalt: Die Österreicherin Annie braucht eine Auszeit von ihrem Zuhause und möchte in New York einen Neustart wagen. Sie wohnt bei ihrer Freundin Lucy und lernt gleich am Anfang des Buchs zwei Multimillionäre kennen. Sie bekommt bei Hayden in der Firma einen gut bezahlte Job als Empfangsdame. 'Schnell funkt es zwischen den beiden und Annie wird in die Welt der reichen entführt. Ob das gut geht?

Meinung: Das Cover gefällt mir ganz gut, allerdings erschließt sich der Titel mir nicht ganz. Annie hat überhaupt kein Fernweh, sie ist doch ziemlich zufrieden in New York? Der Schreibstil ist vor allem am Anfang sehr holprig und unruhig. Aber dann ging alles Schlag auf Schlag und dadurch war das Buch unheimlich spannend. Der Roman ist aus den Perspektiven von Annie und auch von Hayden, alias Black geschrieben. Aber trotzdem konnte ich mich nicht so richtig in die Charaktere hineinversetzten. Es ist leider diese Standardstory von reicher, kaltherziger Mann trifft auf fröhliche Frau, die einen Neuanfang braucht. Für meinen Geschmack bleiben die Charaktere sehr flach und ihre Handlungen sind teilweise auch nicht nachvollziehbar. Marten ist meiner Meinung nach viel zu überschwänglich und aufdringlich. Seine Motive sind überhaupt nicht nachvollziehbar. Die einzigen, die authentisch waren, waren Blacks reiche Freundinnen Charlotte und Catherine, die der Geschichte neuen Schwung und Dynamik verliehen. Was mich massiv gestört hat, war die Tatsache, dass Annie immer als "Kleines" bezeichnet wurde. Sie ist 29! Nicht 19, ich finde das absolut unpassend. Es ist ganz okay, zum zwischendurch lesen, mehr aber leider nicht. Von mir gibt es 3/5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere