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Sophie_Jahn

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.07.2019

Lasst euch nach Phoenicia entführen!

Magie des Feuers
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Schon das schöne Cover gibt einem erste Hinweise auf das Hauptthema der Geschichte. Verschiedene Rottöne, ein Mädchen im Mittelpunkt und natürlich der Titel „Magie des Feuers“ zeigen deutlich auf, dass ...

Schon das schöne Cover gibt einem erste Hinweise auf das Hauptthema der Geschichte. Verschiedene Rottöne, ein Mädchen im Mittelpunkt und natürlich der Titel „Magie des Feuers“ zeigen deutlich auf, dass diese Reihe nicht umsonst die „Phoenicia Chroniken“ heißt. (;

Eigentlich ist Nici ein ganz normales Mädchen, das neben ihren besten Freunden Leo und Max auch ein harmonisches Familienleben hat. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Leo fackelt ihr Zimmer ab, Nici beobachtet einen schwarz gekleideten Mann, wie er sich in Luft auflöst und als sie ihre Hand versehentlich in eine Kerzenflamme hält, spürt sie dies nicht. Was ist hier nur los?

Nici muss feststellen, dass sie nicht so gewöhnlich ist, wie immer gedacht. Sie zieht nach Phoenicia und lernt dort neben Jean, ihrem neuen Mentor, auch ihr neues Leben kennen. Schließlich soll sie nun 3 Jahre dort zur Zauberschule gehen.

"Viele Menschen glauben, dass das Wertvollste, was wir erlieren können, unser Leben sei. Lächerlich. Der Tod ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns stirbt, während wir noch leben."

Anders als vermutet, hadert Nici mit ihrem Schicksal nicht, sondern nimmt die Dinge so, wie sie kommen. Zwar bedauert sie den Verlust ihres gewohnten Umfelds, doch vergeht sie keinesfalls in Selbstmitleid. Sie ist neugierig, aufgeweckt und wissbegierig, sodass eine spannende Geschichte garantiert ist, oder? (; Doch all diese Eigenschaften werden durch ihren teilweise sehr ausgeprägten Leichtsinn begleitet, weswegen auch unüberlegt Reaktionen ihrerseits keine Seltenheit waren, wo man sich als Leser wünschte, sie hätte nur kurz über die möglichen Konsequenzen nachgedacht. Letztendlich wirkte sie dadurch manchmal etwas naiv, fast schon kindlich und wie ein typischer Teenager. An Authentizität fehlte es ihr darum nicht. (:

Neben Max, ihrem besten Freund, von dem ich gern mehr gelesen hätte (!), ist ihr Mentor Jean einer der wichtigsten Männer in ihrem Leben. Jener wirkt von Beginn an unnahbar, mysteriös und ist nicht nur ihr unheimlich. Während sich die skurrilen Vorkommnisse häufen, kommen immer mehr Fragen auf, die die Spannung zunehmend erhöhen. Wer ist Jean eigentlich und was tut er den ganzen Tag?? Im Gegensatz zu dieser „dunklen Seite“ steht seine Besorgnis um Nicis Wohlergehen, sodass man um ein bisschen Sympathie für ihn nicht herumkommt. (;

Besonders diese beiden Figuren waren für mich Hauptursache für die omnipräsente Spannung, welche einen an die Seiten fesselte und einen guten Pageturner auch ausmacht. (; Dazu beigetragen hat natürlich auch der Schreibstil. Angepasst an unsere heutige Sprache und so auch für Jugendliche gut verständlich, werden auch die Gedankengänge der Protagonistin nachvollziehbar dargestellt. Vordergründig wurde die Geschichte auch nur aus ihrer Perspektive geschildert, was sehr dazu beitrug, sie und ihre Sichtweisen begreifen und auch beurteilen konnte.

Als störend empfand ich manche Handlungen, die für Teenager typisch sein könnten, mich aber eher an realitätsferne, amerikanische Filmklischees erinnerten. Dabei war einiges für mich nicht wirklich logisch. Insgesamt hat es der Geschichten aber nicht übermäßig geschadet, sondern mich manchmal über die Figuren einfach nur den Kopf schütteln lassen. (;

Ich bewerte das Buch darum mit guten 4 von 5 Sternen und freue mich schon darauf, den zweiten Teil zu lesen!! (:

Eine tolle Geschichte, die in ihren verschiedenen Facetten unterschiedlichste Motive vereint. (: Hier noch schnell mein Lieblingszitat: "Lieben bedeutet, für jemand anderen zu leben."

Veröffentlicht am 16.06.2019

Wer hintergeht hier eigentlich wen?

BePolarTrilogie / BeTwin
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Nach der Vorbereitung der einzelnen Schüler für die Auswahl der nächsten Regierungsmitglieder im ersten Band, folgt nun ein Kampf der Bewerber um die heiß begehrten Positionen. Ob die ausgebildeten Schläfer ...


Nach der Vorbereitung der einzelnen Schüler für die Auswahl der nächsten Regierungsmitglieder im ersten Band, folgt nun ein Kampf der Bewerber um die heiß begehrten Positionen. Ob die ausgebildeten Schläfer von BePolar nun ein leichtes Spiel haben?
Roya hat nicht vor, die anstehende Herausvorderung zu unterschätzen. Sie und Fenja tüfteln weiter an ihren Theorie über das Untergundnetzwerk und hoffen, eine friedliche Revolution mitgestalten zu können. Doch nicht nur innerhalb der Regierung sollen Unruhen aufkommen, sondern auch in Royas Familienleben. Ihr verlorengeglaubter Bruder geht zurück, Tristan wird gefunden und doch gibt Tam sie nicht auf. Wem kann Roya noch vertrauen? Ist alles wirklich so, wie es scheint?
Die Handlung entwickelt sich rasend schnell und immer extremere Methoden werden von den verschiedenen Seiten eingesetzt, um ihre Ziele zu ereichen. Von Bombenattentaten, bis zur Videomanipulation sind sich die einzelnen Partein für nichts zu fein. Stück für Stück beginnt man sich zu fragen, ob alles das, was Roya weiß, wirklich die derzeitige Situation widerspiegelt. Man hat das Gefühl, etwas wichtiges zu übersehen, doch was? Ich fand es sehr Schade, dass Royas Streben nach der Wahrheit durch die Turbulenzen der Elevenauswahl zunehmend in der Hintergund geriet.
Allerdings hatte sie auch ganz andere Sorgen: Tam und Tristan. Sie liebt Tristan, steht zu ihm und weist Tam konsequent ab. Jener aber will dies nicht akzeptieren und greift so zu immer dreisteren Mitteln. Nichtsdestotrotz ist rückt dieses Motiv jedoch trotz seiner Omnipräsenz teilweise in den Hintergrund, da Royas Position unverrückbar erscheint und nur Tam Bemühungen dem womöglich wirkungslos entgegentreten.

Während Tam und Roya sich aber bei der Auswahl nun von Tristan abgeschottet befinden, muss Tristan sich in seiner Position allein behaupten und versucht, dieses Wirrwar aus Intrigen ebenso zu durchschauen wie alle anderen. Allerdings hat dieser den Vorteil alles aus einer anderen Perspektive miterleben zu dürfen, sodass man als Leser dadurch beide Seiten der Medaille zu sehen glaubt. Alle höheren Positionen bei BePolar sind für mich immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Auch tritt nun eine neue Gruppe ans Licht, Attentate werden verübt, doch von wem? Worum geht es hier eigentlich? Nur um eine Abschaffung dieses Auswahlverfahrens oder tatsächlich um Politik, die Zukunft des Landes?

Der Schreibstil ist wie im ersten Buch angenehm flüssig lesbar und auch die Dialoge überzeugen durch die kreative, teilweise amüsante Formulierungen. Man bedient sich außerdem einer modernen Sprache ohne in den Jugendslang abzudriften. Positiv daran ist, dass man sich so immer wieder ins Gedächtnis ruft, dass Kinder bzw. Jugendliche hier agieren und das Ruder rumreißen sollen.

Das Buch bekommt von mir dennoch "nur" 4 von 5 Sternen, da meiner Meinung nach die ein oder andere Antwort gefehlt hat, um das Buch weniger verwirrend zu machen. Auch wenn es in der Politik unter Umständen genauso zugeht.

Veröffentlicht am 01.06.2019

Ein Fluss voller Gewalt...

River of Violence
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Dieser Einzelband erzählt die Geschichte von Harley. Aufgewachsen als Tochter eines Mafiabosses. Erzogen zu seiner Nacholgerin. Doch was will sie?

Duke, Harleys Vater, ist wie jedes Jahr im Sommer unterwegs, ...

Dieser Einzelband erzählt die Geschichte von Harley. Aufgewachsen als Tochter eines Mafiabosses. Erzogen zu seiner Nacholgerin. Doch was will sie?

Duke, Harleys Vater, ist wie jedes Jahr im Sommer unterwegs, um seine Geschäfte in anderen Standorten nicht zu verlieren und seine Macht zu festigen. Deswegen überträgt er das Kommando auf Buke, denn wer würde schon Harley, einem jungen, hübschen Mädchen Respekt zollen?
Zu Bukes Leidwesen kann das nicht immer so bleiben, doch mit Harleys Plan hätte weder Duke, noch Buke je gerechnet...

Obwohl Harley als Ich-Erzähler fungiert, wirkt der Erzählstil doch eher neutral, pragmatisch und nüchtern. Obgleich einem ihre Gedanken, Motive und Gefühle erzählt werden, scheint doch die Außenperspektive zu überwiegen, was es sehr angenehm macht, dem Geschehen zu folgen. Spannend ist, dass man am Anfang keine Ahnung hat, was Harley eigentlich will. Stück für Stück offenbart sich ihre Persönlichkeit und man beginnt zu verstehen, warum sie wie handelt.

Ein Vorteil waren auch die Zeitwechsel zwischen den Kapiteln. Eins spielte in der Gegenwart, dass darauf folgende schilderte eine Erinnerung Harleys und dann wendeten wir den Blick wieder in die Gegenwart. Hatte man dieses Prinzip erstmal durchschaut, wich die Verwirrung schnell, da auch die Gegenwartskapitel mit Uhrzeit und Datum gekennzeichnet sind. Diese Erzählweise hat den Vorteil, dass man nicht nur Harley als Person näher kennenlernt, sondern auch ihre Mitmenschen, vor allem ihrem Vater auf den Zahn fühlen kann.

Die Art, wie Duke Harleys Gedanken zu beherrschen scheint, ist verblüffend. Doch bald erkennt man, dass es noch viel mehr gibt, was Harley etwas bedeutet. So wie bei jedem Menschen. Sie wirkt als Figur sehr authentisch, erweckt Mitgefühl und lässt den Leser mitfiebern, ob sie letztlich ihr Ziel auch erreicht. (:

Wie oben bereits erwähnt, wirkt der Schreibstil manchmal eher wie ein Bericht, als die Erzählung einer Person. Nichtsdestotz fiebert man mit Harley mit und durch die Distanz, die durch diesen Stil aufgebaut wird, taucht teilweise man in diese gefühlskalte, kaltschnäuzige Branche ein, in der Harley augewachsen ist.

Darum empfinde ich das Cover und den Titel als sehr treffend. Das Cover erinnert an ein Blutbad, an einen unendlichen, unaufhaltsamen Strom, der Titel verdeutlicht dies ebenfalls. Dieser "Fluss der Gewalt" strömt alles mitsichreißend vorbei, zieht sich wie ein roter Faden durch Harleys Leben. Nur... zu welchem Preis?

Schlussendlich bewerte ich den Thriller mit sehr guten 4 von 5 Sternen. Es fehlte einfach dieses "gewisse Etwas".

Nichtsdestotrotz absolut empfehlenswert!!! (:

Veröffentlicht am 01.06.2019

Ein Krieg, wie man ihn nie erleben wollte...

Helene
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Obwohl der Titel sehr an den ersten Band erinnert, ist dies keine Neuauflage mit neuem Cover, sondern die Fortsetzung der Geschichte. Dies ist bereits der vierte und vorletzte Band, sodass die Reihe wahrscheinlich ...

Obwohl der Titel sehr an den ersten Band erinnert, ist dies keine Neuauflage mit neuem Cover, sondern die Fortsetzung der Geschichte. Dies ist bereits der vierte und vorletzte Band, sodass die Reihe wahrscheinlich im Juli ihren Abschluss findet. ):

Nachdem nun die Hölle sich einen Vorteil sichern konnte, indem sie den Erzengel Gabriel gefangen hält, könnte durch neue Verhandlungen nun eine friedliche Einigung gefunden werden. Dies ist aber alles andere als in Michaels Sinne, weswegen er kurzerhand Helene, Königin der Hölle, und die hochschwangere Amelia, die Ehefrau des Herrführers, verschleppt.
Ist ein Krieg nun unvermeidbar? Kann es überhaupt eine friedliche Lösung des Konfliktes geben oder wird der Verlierer sich rächen, sodass dieser Teufelskreis nie gebrochen wird?

Der Roman enthält nicht nur Eltemente eines Fantasy-, sondern auch Liebesromans. Allerdings sind meinem Empfinden nach in diesem Band weniger Intimszenen beschrieben worden, als in den vorherigen Romanen. Das ist keineswegs eine Kritik, da ich es sehr angenehm fand, dass dieser körperliche Aspekt die eigentliche Handlung, den omnipräsenten Konflikt, nicht verdrängte.

Die emotional sehr starkte Beziehung zwischen Satan und Helene spiegelte sich nicht nur in diesen Szenen, sondern vor allem in ihrem Umgang miteinander wider. Während ich am Anfang noch den Eindruck hatte, dass er Helene ziemlich verhätschelt und wie ein artiges Kind lobt, merkte man am Ende, wie sie sich zu einer geleichberechtigten, der Verantwortung gewachsenen Frau, sprich Partnerin, entwickelt. Obschon sie manchmal sehr emotional und empfindlich sein kann, waren diese Schwächen letzlich ihre Stärken, da ihr Mitgefühl, ihre daraus erwachsene Entschlossenheit mir als Leser sehr sympathisch waren. Helene wirkt so menschlich, so ehrlich, dass man sie einfach mögen muss! <3

Die Geschichte wird eigentlich aus zwei Perspektiven erzählt: Amelias und Helenes. Dardurch wird die Situation aus verschiedenen Standpunkten geschildert, sodass man sich ein gutes Gesamtbild machen kann und nicht von Helenes Sichtweise "bevormundet" wird. Auch nutze man das, um Spannung zu erzeugen. Wird Helene freikommen? Wie ergeht es Amelia? Sind alle Informationen der Engel wirklich wahr oder wollen sie die Frauen nur verunsichern, in Panik versetzten?

Der Schreibstil ist durch Helene als überwiegende Erzählerin stark von ihren umgangssprachlichen Floskeln durchsetzt. Manchmal wirkte die Szenerie fast schon überladen aufgrund von Helenes Emotionen, sodass es schwerfiel, eine objektive Sicht beizubehalten. Nichtsdestotrotz war der Stil angenehm, flüssig lesbar, sodass man gerne mit Helene mitgefiebert hat.

Der Band enthält außerdem die Zusatzgeschichte "Stan", die den Beziehungsbeginn von ihm und Maria thematisiert. Richtig niedlich. (:

Insgesamt gebe ich dem Roman darum gelungene 4 von 5 Sternen, auch bin ich schon gespannt bin, was die Fortsetzung so mit sich bringen wird. (;

Ein toller Roman, dessen Fantasyelemente eigentlich eher metaphorisch gedeutet werden sollten, da die Hölle nicht immer die Bösewichte hervorbringt. Toll für alle Liebesromanleser*innen! (;

Veröffentlicht am 27.05.2019

Ein gelungener Auftakt

Weltentod
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Auf diesen ersten Band werden noch weitere folgen, sodass schlussendlich eine dreibändige Staffel entstanden sein wird. Doch von diesem Ausblick sollte man sich keinesfalls abschrecken lasse! (;

Gemeinsam ...

Auf diesen ersten Band werden noch weitere folgen, sodass schlussendlich eine dreibändige Staffel entstanden sein wird. Doch von diesem Ausblick sollte man sich keinesfalls abschrecken lasse! (;

Gemeinsam mit Skadi, einer Eisriesin aus Jötunnheim, lernt man die neue Umgebung Stück für Stück kennen. Da jene ihr Gedächtnis verloren hat, sind die neun Welten also nicht nur dem Leser, sondern auch ihr völlig fremd. Deswegen kommt der gutaussehende Unbekannte genau zur rechten Zeit, um ihr zu helfen, ihre Erinnerungen zurückzuerlangen und ihren ursprünglichen Plan auszuführen. Doch welche Ziele verfolgt Loki? Wie uneigennützig ist seine Unterstützung wirklich?

Midgard, Asgard, Jötunnheim... Wem alle diese Orte nichts sagen, der kann sich, wenn gewünscht, zuvor das Glossar am Ende des Buches kurz durchlesen oder auch nur überfliegen. Sollten einem die nordische Sagenwelt also überhaupt nichts sagen, ist dies kein Hindernis. Ich habe während des Lesens einfach immer mal kurz den ein oder anderen Wikipediaeintrag überflogen und konnte auch ohne Vorkenntnisse die Zusammenhänge erfassen.

Als Hauptcharakter überzeugte Skadi vor allem durch ihre impulsive und somit sehr ehrliche Art, da das Verbergen von Gefühlen oder auch das Lügen nicht zu ihren Talenten gehörte. Allerdings waren so ihre Taten oft auch unüberlegt, sowie unlogisch, sodass man manches einfach hinnehmen musste. Auch eine Eisriesin kann also durchaus menschliche Züge haben. (;
Doch auch Loki, ihr anfänglicher Begleiter, ist nicht so leicht zu durchschauen. Im ganzen Buch begegneten mir einige Figuren, deren misteriöse Persönlichkeit sich noch nicht entschlüsseln lässt...

Nicht zuletzt führte auch der mal etwas andere Schreibstil dazu, dass eine konstante Spannung zu spüren war. Mir begegneten Metaphern, Ellipsen, Polysyndeta uvm., sodass ein Textgeflecht entstand, welches so auch die stürmischen, verstrickten Gefühle der Protagonistin wiederspiegelten.

Besonders gefallen hat mir aber das Cover! Diese dunkle Gestaltung spiegelt für mich die im Buch kreierte Atmosphäre genau wieder. Außerdem wird zu Beginn jedes Kapitel die Perspektive angedeutet, da jede Figur bzw. ihre Erzählperspektive ein eigenes Symbol hatte. Wer sich also für die Ebookausgabe entscheiden sollte, der könnte dies vielleicht noch bereuen, da ich zumindest diese Zeichnungen zu gern auf Papier gesehen hätte!

Dennoch habe ich dieses Buch "nur" mit sehr guten 4 von 5 Sternen bewertet, da nicht jede Situation auf mich realistisch gewirkt hat. Auch hatte ich an mancher Stelle Probleme, Handlungen verstehen zu können, sodass ich mir da deutlichere Hinweise oder auch Erklärungen gewünscht hätte.

Nichtsdestotrotz hat es mir große Freude bereitet, in diese Interpretation der nordischen Sagenwelt abzutauchen, sodass ich diese Fatasyreihe nur weiterempfehlen kann. (:

(-> Diese Ausgabe enthält außerdem die Kurzgeschichte "Alfenblut".)