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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2021

Hot, hotter, Hiding Hurricanes

Hiding Hurricanes
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Lenny ist am Tag eher der grummelige, unscheinbare Mensch - doch sobald sie abends ihre Perücke anzieht verwandelt sie sich in ihr Alter Ego Daisy. Daisy ist Stripperin im Dolly House. Keiner von Lennys ...

Lenny ist am Tag eher der grummelige, unscheinbare Mensch - doch sobald sie abends ihre Perücke anzieht verwandelt sie sich in ihr Alter Ego Daisy. Daisy ist Stripperin im Dolly House. Keiner von Lennys Freunden kennt ihr Geheimnis, besonders nicht ihr bester Freund Creed, in den sie so lange schon verliebt ist. Doch eines Abends taucht er im Dolly House auf und zeigt Interesse an Daisy...

Da denkt man einen Menschen zu kennen, nennt sich 'beste Freunde' aber im Endeffekt kennt man nur die oberflächliche Person.
Lenny ist eine wundervolle Person, ihr Charakter ist sehr vielseitig - allein der Wechsel ihrer Persönlichkeiten, sobald sie die blonde Daisy inszeniert, ist einfach spannend und absolut sexy. Sie sind dieselbe Person und doch so unterschiedlich. Ich habe auch noch nie ein Buch über Stripper gelesen, deshalb fasziniert mich die Geschichte dahinter umso mehr. Es hat bei Lenny nichts mit Geldmangel, Verzweiflung oder etwas in die Richtung zu tun, für sie ist das eine Leidenschaft für Tanzen. Der Job wird in keinster Weise negativ dargstellt - zumindest im Dolly House nicht.
Creed ist ein Mensch mit ebenso viel Geheimnissen wie Lenny. Beide reden nicht gern über sich und Gefühle.

Alles in allem, ist das Buch einfach wundervoll geheimnisvoll und sexy. Bei der Entdeckung von Lenny Geheimnis hätte ich mir aber mehr Spannung und vielleicht mehr 'Wumm' gewünscht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2021

Schöne, leichte Geschichte

Hate You, Love You
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Nach dem Tod ihrer Großmutter erbt Amelia das Strandhaus ihrer Großmutter, aber nicht allein. Sie muss es sich mit Justin teilen, dem sie durch ihren Fortgang vor mehreren Jahren das Herz gebrochen hat. ...

Nach dem Tod ihrer Großmutter erbt Amelia das Strandhaus ihrer Großmutter, aber nicht allein. Sie muss es sich mit Justin teilen, dem sie durch ihren Fortgang vor mehreren Jahren das Herz gebrochen hat. Als die beiden sich nach der langen Zeit wiedersehen, ist die Stimmung eisig und hasserfüllt, dabei fühlt sich Amelia immer noch zu Justin hingezogen.

Es ist ein relativ leichtes Buch mit einer schönen Handlung. Der erste Teil der Geschichte ist geprägt von Justins Hass, den man irgendwie nachvollziehen kann, denn er leidet an einem gebrochenen Herzen, das Amelia vor Jahren hinterlassen hat. Eigentlich dachte ich dann, dass es zum typischen Hin und Her und schlussendlich zum Happy End kommt, doch der zweite Teil des Buches birgt noch eine Überraschung - eine sehr schöne und süße.
Ich würde nicht behaupten, dass das Buch besonders tiefgründig ist oder die Charaktere sehr komplex - es ist ein leichtes Buch, mit Höhen und Tiefen und einem schönen Ende. Man lernt die Charaktere im Laufe des Buches lieben, erlebt ihre Geschichte und Vergangenheit und beobachtet sie dabei, das Vergangene zu überwinden.
Trotzdem ist es ein sehr schönes Buch, gut für Zwischendrin und ich empfehle es gerne weiter!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 29.12.2020

Wie rette ich die Beziehung zu meiner Tochter?

All das Ungesagte zwischen uns
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Morgan erfährt, dass sie mit 17 Jahren von ihrem Freund Chris schwanger wird. 17 Jahre später erfahren sie und ihre Tochter Clara einen Schicksalsschlag, der die Beziehung zwischen Tochter und Mutter auf ...

Morgan erfährt, dass sie mit 17 Jahren von ihrem Freund Chris schwanger wird. 17 Jahre später erfahren sie und ihre Tochter Clara einen Schicksalsschlag, der die Beziehung zwischen Tochter und Mutter auf eine harte Probe stellt. Morgan steht aber auch vor weiteren Problemen, denn Jonah - der Freund ihrer Schwester - ist nach all den Jahren wieder aufgetaucht. Doch er hat ein Kind mit Morgans Schwester, leider schwächt das Morgans Gefühle für ihn überhaupt nicht.

Wenn man Colleen Hoover fragen würde, wie viel Probleme sie der Familie im Buch zumuten würde, wäre ihre Antwort 'ja'. Was Clara, aber vor allem Morgan, alles widerfährt, hat mich sprachlos gemacht. So viel Leid und Trauer wünscht man keinem Menschen.
Clara ist an sich ein fröhlicher Teenager mit üblichen Teenagerproblemen, ihre Reaktion auf den Verlust konnte ich problemlos nachvollziehen und verstehen.
Bei Morgan war das irgendwie schwieriger - vielleicht weil ich keine Mutter bin. Aber ich war so wütend auf sie, wie sie mit ihrer Tochter umgegangen ist, als wäre sie nicht fast volljährig und hätte einen schlimmen Verlust erlitten. Ich konnte überhaupt nicht verstehen, weshalb sie so mit Clara umgeht, das hat mich teilweise unglaublich wütend gemacht.
Zwischenzeitlich empfand ich die Geschichte als etwas langgezogen, es war ein ständiges Hin und Her zwischen Mutter und Tochter, wohingegen das Ende so plötzlich ging. Keine 10 Seiten und Clara hatte alles akzeptiert und Morgan hat alle Probleme aus der Welt geschafft. Man hätte eher in der Mitte etwas zügiger voranschreiten und dafür das Ende etwas ausdehnen können.
Man sollte auf keinen Fall ein unfassbar fröhliche Geschichte erwarten, denn das ist sie nicht, dafür ist das Buch tiefgründiger und nicht nur auf die Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau, sondern die Liebe zwischen Mutter und Tochter fixiert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2020

Verwirrt, schockiert und berührt

All Saints High - Der Verlorene
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Lenora hasst Vaughn Spencer aus tiefstem Herzen und das beruht auf Gegenseitigkeit. Als sie ihr letztes Schuljahr an der All Saints High beginnt, ahnt sie nicht, welche Gefühlsachterbahn sie erleben wird. ...

Lenora hasst Vaughn Spencer aus tiefstem Herzen und das beruht auf Gegenseitigkeit. Als sie ihr letztes Schuljahr an der All Saints High beginnt, ahnt sie nicht, welche Gefühlsachterbahn sie erleben wird. Und auch Vaughn versteht endlich, was es heißt, Liebe zu empfinden.

Vaugh ist wie kein anderer Charakter, es kommt selten vor, dass Protagonisten so undurchschaubar und verschlossen sind. Vaughn lebt praktisch in seiner eigenen Welt, er ist ein wirklich seltsamer Mann und das machte es auch so schwer nachzuvollziehen, was ihn zu einigen Handlungen bewogen hat. Ich konnte ihn nicht verstehen und habe kein Gefühl zwischen den Zeilen lesen können. Er war mir bis zum Ende ein Rätsel - ich weiß aber auch nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll...
Lenora war doch etwas einfacher gestrickt, aber auch ein sehr tiefgründiger Charakter mit viel Chaos. Bei ihr war es der schmale Grad zwischen Hass und Liebe zu Vaughn, der mich teilweise echt verwirrt hat. Auf manchen Seite wusste ich nicht, ob es gerade die Lenny ist, die Vaughn liebt oder hasst.
Die Geschichte der beiden weißt sehr viel düsteres auf, das absolut kein leichtes Thema ist und auch mich sehr berührt hat.
Der dritte Band der ASH-Reihe ist das komplette Gegenteil der ersten zwei Geschichten, es hat ein neues Level an Düsterkeit und Hassliebe, die ich selten so erlebt habe. Man sollte nicht erwarten, dass man all die Gefühle und Handlungen versteht, dafür muss man es vermutlich mehrmals lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2020

Mein Herz musste leiden...

All Saints High - Der Rebell
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Knight und Luna sind seit Kindestagen beste Freunde auch ohne Worte, denn Luna hat nach einem traumatischen Erlebnis aufgehört zu sprechen. Doch das hat Knight nie gestört, denn die zwei verbindet mehr ...

Knight und Luna sind seit Kindestagen beste Freunde auch ohne Worte, denn Luna hat nach einem traumatischen Erlebnis aufgehört zu sprechen. Doch das hat Knight nie gestört, denn die zwei verbindet mehr als nur Worte und vielleicht mehr als auch nur Freundschaft.
Doch es wären nicht Knight und Luna, wenn ihre Liebe nicht auch kompliziert wären und damit auch fast die Freundschaft zerstören.

Luna ist unglaublich. Eine junge Frau, die in dem ganzen Buch eine komplette Wendung hinlegt, Mut und Selbstliebe zeigt und für mich ein wahrhaftiges Vorbild ist. Aber auch Knight hat hinter seiner Fassade einen sehr weichen Kern, das zeigt die Liebe und Fürsorge für seine Mutter Rosie.
Die Liebe zwischen Knight und Moonshine ist ein ewiges Hin und Her, weil beide irgendwie zu viel Angst davor haben, ihre Gefühle zuzugeben. Manchmal wäre ich gerne in das Buch geklettert, hätte beide in ihr Baumhaus eingesperrt und sie so lange dort drin gelassen, bis sie endlich miteinander geredet hätten.
Doch nicht nur Knight und Luna haben mich verzaubert, sondern vor allem Rosie und Dean, die man aus 'Twisted Love' kennt. Ich habe Rotz und Wasser geheult, als zwei Leseabschnitte aus deren Sicht geschrieben wurden. Es war wunderschön und herzbrechend zugleich. Das kann man aber hauptsächlich nur dann verstehen, wenn man ihre Liebesgeschichte schon gelesen hat.
Das Buch bricht einem mindestens zweimal das Herz und flickt es sporadisch wieder zusammen.
Auch dass die Charaktere aus dem ersten Band der All Saints High wieder so präsent waren, hat mich gefreut und die Insider zwischen den verschiedenen Personen haben mich unglaublich glücklich gemacht!
Der zweite Band hat mich umgehauen und ich kann ihn nur jedem ans Herz legen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere