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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2021

Alles und so viel mehr

Hope Forever
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Als sich Sky und Holder das erste Mal sehen, regt sich etwas in Sky, dass sie zuvor noch nie gespürt hat. Schmetterlinge, Aufregung und auch irgendwie Angst. Noch nie hat ein Junge bei ihr so etwas ausgelöst, ...

Als sich Sky und Holder das erste Mal sehen, regt sich etwas in Sky, dass sie zuvor noch nie gespürt hat. Schmetterlinge, Aufregung und auch irgendwie Angst. Noch nie hat ein Junge bei ihr so etwas ausgelöst, doch bei Holder spürt sie eine tiefe Verbundenheit. Doch mit seinem widersprüchlichen Verhalten, stellt er ihre Beziehung auf die Probe. Dabei ahnt Sky gar nicht, wie tief ihre Verbindung schon anfangs war...

Colleen Hoover ist eine Göttin. Aus den simpelsten Geschichten schafft sie Kunstwerke.
Es ist nicht nur die Liebe zwischen Holder und Sky, die einem unter die Haut geht, sondern auch deren gemeinsame Vergangenheit. Sie gibt einem Hoffnung, dass in den dunkelsten Zeiten plötzlich ein Licht auftaucht und einem den Weg weist. Und sie zeigt einem, dass Vergebung so viel wichtiger ist als Hass.
Dean Holder ist der Inbegriff eines Traummannes. Er ist alles und so viel mehr. Er zeigt einem, dass Gerüchte bloß Unwissen ist, dass Verzeihen überlebenswichtig ist und dass man manchmal auch einfach hassen darf. Er schafft es immer in Situationen das richtige zu sagen oder eben mal nur zu schweigen. Dean Holder ist einfach wunderbar.
Aber auch Sky ist ein wundervoller Mensch, der so viel unbewusst durchmachen und bewältigen musste, aber trotzdem ein so lebensfroher und starker Mensch geworden ist. Dass sie gewissen Personen verzeiht und vergibt, deutet auf ein so großes Herz hin, dass man sich wünscht, sie in dem eigenen Leben zu haben.
Ich habe alles an dem Buch geliebt - das Drama, die Liebe und die Vergebung. Ich habe so viel von Holder und Sky gelernt, dass es für ein ganzes Leben reicht. Aber vor allem habe ich die beiden geliebt.

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Veröffentlicht am 17.09.2021

Manchmal schleppend, aber überraschend gut

Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen
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Poppy ist die Jungfräuliche, die Auserwählte, die Zukunft des Königreiches Solis. Was das genau bedeutet, erzählt ihr aber niemand. Sie muss sich an so viele Regeln halten und wird in der Burg wie ein ...

Poppy ist die Jungfräuliche, die Auserwählte, die Zukunft des Königreiches Solis. Was das genau bedeutet, erzählt ihr aber niemand. Sie muss sich an so viele Regeln halten und wird in der Burg wie ein wildes Raubtier gefangen gehalten. Doch genau das ermutigt Poppy verbotene Dinge zu tun und sie nachts rauszuschleichen. Bis sie einen neuen Leibwächter bekommt - Hawke. Der scheint ihr immer einen Schritt voraus zu sein und stellt ihre Gefühle auf den Kopf. Zu schön, um wahr zu sein, denn ihr Aufstiegsritual rückt immer näher....

Poppy ist mutig, lebendig und unerschrocken. Ihr Leben ist so eintönig - gefangen in der Burg, verschleiert und ohne Freunde. Doch das hält sie nicht davon ab, mit ihrer Gabe und gutem Herzen den Menschen zu helfen. Ihr Herz ist so rein und unschuldig, dass es manchmal kaum zu ertragen ist. Man hat gleichzeitig Mitleid, bewundert sie und kämpft mit ihr.
Hawke machte mich von Anfang an skeptisch. Er war so anders als die vorherigen Leibwächter und immer einen Schritt voraus. Irgendwie habe ich mir schon gedacht, dass hinter seiner Fassade mehr als nur Leibwächter und scheinbare Liebe für Poppy stecken muss.

Die Geschichte beginnt eher schleppend, es fiel mir ein bisschen schwer reinzufinden, da ich die Vergangenheit mit dem Krieg, Atlantis und den zwei Königen nicht so ganz verstand. Zudem hat es mich auch ein bisschen gestört, dass man so wenig über die Jungfräuliche erfuhr - warum genau ist sie so besonders und wichtig? Vielleicht wäre das irgendwie ein Prolog mit einer kurzen Erzählung über die Vergangenheit Solis' und der Jungfräulichen hilfreich gewesen.
Die Annäherung von Poppy und Hawke war anfangs eher langsam und am Ende kam ich gar nicht mehr hinterher. Aber ihre Dynamik hat mir wirklich gefallen und der Plottwist am Ende war der Kracher. Das war eine neue Art Cliffhanger und man kann gar nicht anders, als den nächsten Band zu lesen.

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Veröffentlicht am 17.09.2021

Verwirrend und überfordernd

On Stage in London
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Nach der schrecklichen Nacht mit Finn, flüchtet Eliza für ihr Auslandssemester nach London. Dort angekommen, erwartet sie eine wundervolle WG, aber der Schmerz ist tagtäglich präsent. Doch auch Finn leidet. ...

Nach der schrecklichen Nacht mit Finn, flüchtet Eliza für ihr Auslandssemester nach London. Dort angekommen, erwartet sie eine wundervolle WG, aber der Schmerz ist tagtäglich präsent. Doch auch Finn leidet. Um sich abzulenken, arbeitet er hart an seiner Musik und wird innerhalb kürzester Zeit zum weltberühmten Rockstar. Doch auch der Ruhm, das Geld und die Fans lassen ihn seine schreckliche Kindheit und die Probleme mit Eliza nicht vergessen...

Nachdem der erste Band aus einem ständigen Hin und Her zwischen Eliza und Finn war, hatte ich gehofft, dass es im Folgeband nur darum gehen würde, wie sie sich verzeihen und glücklich werden.
Da hab ich aber die Rechnung ohne die beiden gemacht. Es kam mir vor als würde erst Finn endlich merken, dass er Eliza liebt, während diese wiederum total verwirrt und verängstigt war. Als aber Eliza dann endlich ihre Gefühle verstand, war Finn an der Reihe durchzudrehen und alles hinzuschmeißen. Und so hat sich das abwechselnd durch das ganze Buch gezogen.

Eliza ist einfach ein unglaublicher Angsthase. Sie hat Angst, dass wenn sie sich auf Finn voll und ganz einlässt, er ihr das Herz brechen wird. Aber eigentlich bricht sie es sich selbst, weil Eliza - obwohl sie keine Beziehung möchte - mit Finn eine führt. Warum sonst sollte es ihr in London so schlecht gehen, weil er nicht dort ist? Irgendwann gingen mir ihre ständigen Persönlichkeitswechsel ziemlich auf die Nerven. Auf einer Seite gesteht sie sich endlich ein, dass sie ihn liebt, nur um ihn auf der nächsten Seite eine Woche zu ignorieren. Da blickt doch kein Mensch mehr durch.

Bei Finn hatte ich dann doch mehr Verständnis, vor allem nachdem man mehr über seine Vergangenheit erfahren hat. Aber auch er konnte sich nicht entscheiden - erst erzählt er Eliza, dass sie ihm die Welt bedeutet, im nächsten Moment schreit er sie an, dass er sie nur ausnutzt und gar nichts fühlt. Da hab ich dann genauso wenig durchgeblickt, wie bei Eliza.

Die Geschichte ist eben ein ständiges Wechselbad der Gefühle, in der die Protagonisten selbst nicht verstehen, was sie fühlen und denken. Als Leserin war ich zwischenzeitlich einfach total verwirrt, warum sie jetzt streiten, weil eigentlich nichts schlimmes passiert ist. Dadurch, dass es ständig Meinungsänderungen gibt, zog sich die Geschichte dann in der Mitte ziemlich, man hat einfach nur auf den nächsten Streit gewartet und das war mir dann irgendwann zu viel.

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Veröffentlicht am 13.09.2021

Interessant und manchmal verwirrend

Backstage in Seattle
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Für ihr Studium zieht Eliza nach Seattle und trifft an ihrem ersten Abend im Club auf einen mysteriösen, gut aussehenden Kerl, der sie direkt im Proberaum verführt. Da ahnt sie noch nicht, dass es sich ...

Für ihr Studium zieht Eliza nach Seattle und trifft an ihrem ersten Abend im Club auf einen mysteriösen, gut aussehenden Kerl, der sie direkt im Proberaum verführt. Da ahnt sie noch nicht, dass es sich dabei um Finn Westwood handelt. Attraktiv, liebenswert, aber viele Probleme. Doch Eliza glaubt sowieso nicht an wahre Liebe und lässt sich auf ein gefährliches Spiel mit Finn ein. Wird ihr Herz diesem Spiel standhalten?

Auf dem Klappentext steht 'Doch sein Herz ist kalt'. Also ging ich davon aus, dass Finn der übliche Bad Boy mit Bindungsängsten ist, die aus einer schwierigen Vergangenheit stammen.
Vielleicht mag er irgendwie auch so sein, aber ich hab Finn sofort ins Herz geschlossen und ihn (vielleicht am Ende dann) für absolut liebenswert gehalten. Er war es, der öfter auf sein Herz gehört und Eliza vergöttert hat. Zu keinem Zeitpunkt habe ich ihn für kaltherzig gehalten. Zitat Klappentext 'Sein Leben ist die Bühne, seine Sehnsucht das Rampenlicht..' - auch hier finde ich die Beschreibung absolut nicht passend. Seine Leidenschaft ist die Musik, aber auf der Bühne hat er sich nicht wohlgefühlt, zumindest kam das so durch seine Gedanken rüber.
Fälschlicherweise dachte ich, dass Finn der Böse und Kaputte sein wird, aber da kannte ich Eliza noch nicht.
Ihre Ansicht, dass wahre Liebe nicht existieren kann, nur weil ihre Eltern geschieden sind, hat mich extrem wütend gemacht. Ihre ständige Dickköpfigkeit, dass absolut und auf gar keinen Fall Gefühle gegenüber Finn da sind, war irgendwann einfach nur dämlich. So kaputt kann doch kein Mensch sein, dass man nicht merkt, wie sehr die beiden sich lieben. Und dann ihr ständiges Davonrennen - mein Gott, mit 20 Jahren sollte man so erwachsen sein, dass man über seine Probleme reden kann, statt wie eine beleidigte Leberwurst ständig vor der Wahrheit wegrennt.

Die Geschichte an sich hat mir eigentlich gut gefallen, auch wenn nicht allzu viel Handlung da war. Ich mochte Finn, Ally und Tom einfach ziemlich. Mit Eliza wurde ich erst gegen Ende warm und daher bin ich dann doch recht gespannt auf Teil 2.
Man sollte mit viel Hin und Her rechnen, wenn man das Buch lesen möchte. Aber irgendwie hat es mich dann doch gecatched!

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Überraschend gut

Stand by Me
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Jahre nach ihrem Abschluss an der Uni trifft Kailyn Daxton wieder. Der Daxton, für den sie immer so geschwärmt hat, aber auch genau der, der Schuld ist, dass sie nicht Jahrgangsbeste wurde. Doch für eine ...

Jahre nach ihrem Abschluss an der Uni trifft Kailyn Daxton wieder. Der Daxton, für den sie immer so geschwärmt hat, aber auch genau der, der Schuld ist, dass sie nicht Jahrgangsbeste wurde. Doch für eine Fehde ist keine Zeit, denn Kailyn soll gerichtlicher Vormund für Daxtons Schwester werden. Dabei kommen sich die beiden Rivalen näher als gedacht.

Ich muss gestehen, dass ich wirklich positiv überrascht wurde von der Geschichte. Ich bin mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Buch rangegangen, aber am Ende fand ich es eigentlich recht schön, wenn auch mit ein paar kleinen Kritikpunkten.
Kailyn war mir anfangs wirklich sofort sympathisch, vor allem ihre Fangirl-Momente haben mich unglaublich zum Lachen gebracht. Leider blieb das aber nicht so, denn viele ihrer Entscheidungen und auch Abneigungen gegen Daxton fand ich absolut unpassend und nicht gerechtfertigt. Der Arme muss sich um seine kleine Schwester kümmern, aber alles was für sie wichtig ist, ist ihre Beförderung und die Befürchtung Daxton mache das alles nur fürs Geld. Fand ich nicht so cool.
Daxton wiederum fand ich absolut wunderbar. Ich halte es nicht für selbstverständlich, dass er sein ganzes Leben umkrempelt, um für seine Schwester zu sorgen. Er gibt seine Beförderung, seine Wohnung und seine Freizeit auf - bewundernswert und selbstlos.

Die Geschichte an sich war wirklich schön zu lesen - viele Gefühle und auch ein wenig Drama. Leider hing die Handlung in der Mitte des Buches ziemlich durch und konnte sich, meiner Meinung nach, auch nicht mehr wirklich fangen. Der Ausgang war zwar schön, aber nicht genug. Das Drama wurde so stark angepriesen, als würde am Ende der große Knall kommen. Aber im Prinzip war es nach fünf Seiten geregelt, vergeben und vergessen. Das wurde dem Problem nicht gerecht und hat mich sehr enttäuscht. Da hatte ich mehr erwartet und mir mehr gewünscht - mehr Spannung, mehr Drama oder auch mehr Streit.

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