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Veröffentlicht am 08.07.2021

Nüchtern brutal, schaurig schön, ein klares Highlight

Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland
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Meinung:

Ich kenne die Geschichte rund um Peter Pan und Nimmerland, habe es jedoch nie wirklich geschaut. Trotzdem wollte ich das Buch unbedingt lesen, nachdem ich das Buch entdeckt habe. Die Idee, dass ...

Meinung:

Ich kenne die Geschichte rund um Peter Pan und Nimmerland, habe es jedoch nie wirklich geschaut. Trotzdem wollte ich das Buch unbedingt lesen, nachdem ich das Buch entdeckt habe. Die Idee, dass bekannte Geschichte anders und vor allem schauriger erzählt werden, konnte mich gleich für sich gewinnen. Die Autorin Christina Henry hat schon "Die Chroniken von Alice" geschrieben, die ich noch nicht gelesen habe und man kann Peter Pan natürlich unabhängig zu der Geschichte lesen. Es werden noch drei weitere Geschichten von der Autorin folgen, aber hier geht es jetzt erstmal um die Geschichte von Peter Pan.

Peter Pan und die Insel Nimmerland, auf der die Kinder nie erwachsen werden, sollte eigentlich jedem bekannt sein. Doch wie sieht die Vergangenheit von Peter Pan aus und was hat es mit Captain Hook auf sich? Christina Henry erzählt die Geschichte von Captain Hook, wie er auf die Insel gekommen ist und wie Peter Pan früher wirklich war.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Captain Hook geschrieben, was mir wirklich sehr gefallen hat, auch wenn es zunächst etwas verwirrend war, denn Captain Hook trägt am Anfang den Namen Jamie. Ich habe mich aber sehr schnell in die Geschichte gefunden und dann konnte ich das Buch auch schon nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hält sich nicht lange mit langweiligen Szene auf, sondern kommt gleich zur Sache. Mit hat Jamie und sein Charaktere sehr gut gefallen. Zwischen Jamie und Peter Pan steckt eine besondere Geschichte, welche Jamie zu einem wichtigen Teil der Gruppe macht. Von Anfang bis zum Ende kann die Autorin mit tollen Ideen überraschen und durch eine abwechslungsreiche Geschichte wird es nie langweilig. Was mich genau beim lesen erwartet, konnte ich mir vorher nicht vorstellen, aber nach dem Lesen hätte ich mir keine Stelle im Buch anders gewünscht. Von vorne bis hinten ist die Geschichte gut durchdacht. Christina Henry verwandelt die tolle Insel Nimmerland mit ihrer Magie zu einer gefährlichen Insel, bei der hinter jeder Ecke der Tod lauert.

Der Schreibstil der Autorin hat genau zu der Geschichte gepasst. Die Geschichte zwischen Peter Pan und Captain Hook ist eine sehr schaurige Geschichte und es geht nicht gerade zimperlich her. Obwohl die Szenen an sich schon nicht ohne sind, schafft es die Autorin mit einem nüchternen Schreibstil, die brutalen Szenen nochmal auf eine andere Stufe zu heben. An manchen Stellen musste och schlucken und ich hatte etwas Angst weiter zu lesen, da an jeder Ecke eine böse Überraschung warten kann. Ich lese sehr gerne Thriller und nur wenige können mir wirklich Gänsehaut bescheren, aber die Geschichte um Peter Pan und Captain Hook, sowie sie von der Autorin erzählt wird, konnte mich nicht kalt lassen und ist ganz klar nichts für schwache Nerven.

Die Gestaltung der Charaktere, konnte die Autorin, wie den Rest des Buches schon, genau richtig treffen. Jeder Protagonist unterscheidet sich in seinem Charakter stark zu den anderen. Gerade Peter Pan hat mich mit seinem Verhalten echt geschockt, aber dennoch war es an keiner Stelle überzogen und unrealistisch. Gerade im Hinblick auf Jamie bzw. Captain Hook ist deutlich eine Veränderung zu erkennen, die ich deutlich nachvollziehen konnte.

Wie schon erwähnt habe ich Peter Pan nie wirklich geguckt. Das mag ein Ausschlag dafür sein, dass ich die Geschichte, die die Autorin in diesem Buch erzählt, so vorstellbar finde. Der Leser findet hier eine Vorgeschichte von Captain Hook und Peter Pan, was der Autorin gut in die Karten spielt, da sie dadurch einigen Spielraum bekommt. Dennoch nutzt die Autorin das nicht aus und die Geschichte wirkt nicht überzogen. Für große Peter Pan Fans ist das Buch vielleicht nicht das richtige. Wer sich jedoch auf eine Geschichte einlassen kann, die Peter Pan von einer anderen Seite zeigt, macht mit diesen Buch nichts falsch. Dieses Buch lässt sich jedoch mit den Szenen und der Gestaltung wenig mit den anderen Erzählungen vergleichen und ist schwache Nerven.

Fazit:

Mit einer schaurigen Geschichte, die sich von den anderen Erzählungen rund um Peter Pan stark unterschiedet, hat es die Autorin geschafft, mich mit diesem Buch voll und ganz zu überzeugen. Der Schreibstil ist nüchtern und brutal, mit ohne hin schon brutalen Szenen. Die Geschichte blieb für mich bis zum Schluss vorstellbar und war an keiner Stelle überzogen und unauthentisch. Alle Charaktere haben mir in ihrer Gestaltung gut gefallen und auch die Szenen wurden an keiner Stelle langweilig. Mit den schaurigen und brutalen Szenen konnte mich die Geschichte mehr überzeugen als die meisten Thriller. An den ein oder anderen Stellen hatte ich Angst auf das was mich noch erwartet. Zum Inhalt habe und werde ich nicht viel sagen, da jeder die Geschichte von vorne bis hintern selber für sich entdecken muss!

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der eine spannende und schaurige Geschichte sucht, die Gänsehaut bescheren kann. Wenn man sich darauf einlassen kann, eine ganz andere Geschichte von Peter Pan zu lesen, dann ist man bei dem Buch genau richtig.

Für mich ist das Buch "Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland" zu einem deutlichen Highlight geworden und für mich steht es außerfrage auch zu den anderen Büchern von Christina Henry zu greifen.

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Veröffentlicht am 30.06.2021

Ein spannender, mysteriöser und Umfangreicher Thriller, der sehr Lesenswert ist

Schneewittchen schläft
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Meinung:

Von C.J. Tudor habe ich noch kein Buch gelesen, aber nach dem ich "Schneewittchen schläft" entdeckt habe wollte ich es unbedingt lesen. Klappentext und Cover können gleich überzeugen, genauso ...

Meinung:

Von C.J. Tudor habe ich noch kein Buch gelesen, aber nach dem ich "Schneewittchen schläft" entdeckt habe wollte ich es unbedingt lesen. Klappentext und Cover können gleich überzeugen, genauso wie die ersten beiden Bücher der Autorin andere Leser und deswegen war ich sehr gespannt auf das Buch.

Gabe befindet sich auf dem Nachhauseweg als er plötzlich ein Mädchen in einem Fremden Auto sieht, das von der Rückbank aus ein Wort zu ihm sagt: »Daddy«. Noch drei Jahre später fährt er Stundenlang die Autobahn ab um seine verschwundene Tochter zu finden. Während Gabe auf der Suche ist, sind Fran und Alice auf der Flucht. Fran kennt die Wahrheit über den Tag von vor drei Jahren...

Der Grundausgang der Geschichte ist klar und dadurch gibt es am Anfang wenig Überraschungen, dennoch war ich gleich von der ersten Seite an gefesselt. Die Autorin hat schnell die richtige Stimmung getroffen und das zieht sich auch bis zum Ende durch. Das war mit das erste was mir positiv aufgefallen ist. Die Stimmungen der Protagonisten ist bedrückt und das hat sich dann auch schnell auf mich übertragen, was mir beim Lesen nicht sehr oft passiert.

Die Geschichte wird aus der Sicht mehrerer Protagonisten erzählt, was zunächst Fragen über die Zusammenhänge aufwirft, die Geschichte aber sehr spannend macht. Die Protagonisten haben sehr gut in die Geschichte gepasst und wurden sehr gut umgesetzt. Das Verhalten von Gabe lässt sich gut nachvollziehen und wirkt dabei nicht naiv oder unüberlegt. Allgemein ist mir auch kein Charaktere negativ aufgefallen. Zwar habe ich beim Lesen keine wirkliche Bindung aufgebaut, aber das hat mir am Ende auch nicht gefehlt und das mit fiebern mit der Geschichte leidet darunter auch nicht.

Ich habe schnell in die Geschichte gefunden und die Seiten ließen sich sehr angenehm lesen. Neben dem angenehmen Schreibstil hat mir auch die Gestaltung der Geschichte gefallen. Die Geschichte findet auf den 480 Seiten genau den richtigen Platz. Auf keiner Seite wurde es langweilig und es wurde nichts zu früh verraten, so dass ich zu keiner Zeit Vorstellungen hatte, wie das ganze endet. Mir hat sowohl der Verlauf, aber auch die Geschichte sehr gut gefallen. Der ein oder andere Aspekt ist vielleicht etwas zu Zufällig, aber dennoch wurde ich überzeugt. Das Buch schafft es mit seiner Geschichte zum Nachdenken anzuregen. Es wird schnell deutlich, dass die ein oder anderen unerklärlichen Sachen passieren und auch am Ende gibt es dafür keine wirkliche Auflösung. Das entzieht dem Ganze zwar vielleicht etwas die Glaubwürdigkeit, lässt es aber auch mysteriös erschienen.

Fazit:

"Schneewittchen schläft" hat mir in allen Bereichen gefallen und es fällt mir nur schwer einen negativen Punkt zu finden. Mit einem sehr angenehmen Schreibstil und einer Gestaltung die genau zu der Geschichte passt, konnte ich das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen. Das Verhalten der Charaktere war authentisch und die Stimmung hat sich auf mich übertragen. Die Idee hinter dem Buch konnte mich überzeugen, auch wenn es an der ein oder anderen Stelle vielleicht etwas zu Zufällig war, aber das fand ich nicht schlimm. Neben den sehr Zufälligen Gegebenheiten, passieren auch unerklärliche Sachen, die nie richtig Aufgelöst werden. Wer eine klar nachvollziehbare Geschichte sucht, ist bei diesen Buch vielleicht nicht an der richtigen Stelle. Aber jedem, der eine mysteriöse Geschichte sucht, die mit Spannung überzeugen kann und nicht bei jeder Kleinigkeit auf Richtigkeit appelliert, dem kann ich dieses Buch deutlich empfehlen. C.J. Tudor präsentiert mit "Schneewittchen schläft" eine umfangreiche, komplizierte und spannende Geschichte, welche es aufjedenfall Wert ist gelesen zu werden!

Ich werde noch zu ihren älteren Büchern greifen und freue mich auch auf neuen Lesestoff der hoffentlich noch folgen wird.

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Veröffentlicht am 29.06.2021

Einfach nur gelungen und überzeugend

Das kurze Leben einer immer wieder Sterbenden
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Meinung:

Es ist noch nicht ganz ein Jahr her, da habe ich "Ventadorn" von Thomas Knüwer gelesen und das Buch konnte mich mit seiner Idee, seiner Gestaltung, dem Schreibstil und der Umsetzung voll und ...

Meinung:

Es ist noch nicht ganz ein Jahr her, da habe ich "Ventadorn" von Thomas Knüwer gelesen und das Buch konnte mich mit seiner Idee, seiner Gestaltung, dem Schreibstil und der Umsetzung voll und ganz überzeugen. "Das kurze Leben einer immer wieder Sterbenden" steht "Ventadorn" in nichts nach und hat mir sogar vielleicht noch ein Tick besser gefallen.

Es sind erst vier Jahre vergangen, nachdem eine Nahtod-Forscherin entdeckt hat, das Menschen kurz vor ihrem Tod das Wahre-Ich seiner Mitmenschen sehen kann. Die Entdeckung verändert das Leben aller Menschen. Sogenannte Grenzgänger lassen sich sich umbringen um das Wahre-Ich anderer Menschen zu sehen, um kurz danach wieder zurück ins Leben gerufen zu werden. Das Wahre-Ich der Menschen wird als Vertrauensgrundlage für Beziehungen genutzt. Niemand hat Auswirkungen darauf und so verändern sich viele Leben, so auch das Leben von Katie. Sie verliert alles, doch das bleibt noch nicht alles...

Der Klappentext konnte mich direkt ansprechen, doch die ersten Seiten haben mich gleich unerwartet stark in den Bann gezogen. Die Idee und die Ausführung fand ich von Anfang bis zum Ende spannend und interessant. Auch wenn man es anders erwarten würde, spielt die Geschichte in den 90er Jahren, was beim Lesen aber nicht besonders ins Gewicht fällt, mir aber trotzdem gefallen hat. Weil die Geschichte dadurch nicht so Zukunftsfern scheint und auch die Idee sehr authentisch und Vorstellbar wirkt, schafft der Autor es sehr gut, dass man voll und ganz in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte wird zunächst aus der Sicht von Katie geschrieben, wechselt jedoch im Laufe der Geschichte mit neuen Protagonisten. Der Schreibstil gefällt mir sehr angenehm und ist schön zu lesen und auch die Gestaltung wurde genau auf den Punkt gebracht. Obwohl die Geschichte doch recht lange braucht um Fahrt aufzunehmen, konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Der Verlauf der Geschichte hat mich auch an der ein oder andere Stelle zum Nachdenken gebracht.

Auf Katie liegt das Hauptaugenmerk der Geschichte. Mit ihrem Charaktere bin ich etwas gespalten, denn auf der einen Seite tut sie mir leid, aber trotzdem fand ich sie manchmal auch sehr naiv. Ihre Rolle in der Geschichte hat mir im Allgemeinen aber sehr gut gefallen. Auch die anderen Protagonisten haben gut in die Geschichte gepasst und die Gestaltung der Charaktere ist sehr gut gelungen.

Die Geschichte verfolgt keinen genauen Verlauf, aber dennoch wirkt sie nicht durcheinander. Es passieren immer neue Dinge, die alle durch einander werfen und wenn man eigentlich denkt, dass die Geschichte an der einen Stelle eigentlich zu Ende sein müsste, kommt nochmal etwas neues auf den Leser zu. Mit den verschiedenen Verläufen bleibt die Geschichte sehr unvorhersehbar und man kann das Buch einfach nicht zur Seite legen.

Fazit:

Die Idee der Geschichte kann gleich überzeugen, aber auch die Umsetzung steht der Idee in nichts nach. Mir hat es gut gefallen das eine Zukunftsidee in der Vergangenheit, den 90er Jahren, seinen Platz findet. Auch wenn es nur eine Zukunftsidee ist bleibt sie doch sehr authentisch und realistisch. Gerade die Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte kann in allen Punkten überzeugen und somit auch mit einem sehr angenehmen Schreibstil, durch den man sehr über die Seiten fliegt. Die Geschichte hat viele Wendungen und ist somit sehr unvorhersehbar.

"Das kurze Leben einer immer wieder Sterbenden" ist das zweite veröffentliche Buch des Autors Thomas Knüwer. Mit diesem Roman und "Ventadorn" hat er es geschafft mich mit zwei unterschiedlichen Geschichte zu begeistern und zu überzeugen. Ich habe beide Bücher sehr schnell durchgelesen und keinen Punkt, der mir negativ aufgefallen ist. Für mich gehört Thomas Knüwer deutlich zu einem Autor, den ich auch in Zukunft sehr gerne weiterverfolge und ich seine Bücher nur klar empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 27.06.2021

Es wird nicht langweilig, trotz kaum Dialoge

Augen ohne Licht
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"Augen ohne Licht" ist nicht das erste Buch das ich von dem Autor lese. Dennoch war ich gespannt, was mich in dem Short Thriller erwartet und konnte mir trotz des Klappentext nicht viel von dem Inhalt ...

"Augen ohne Licht" ist nicht das erste Buch das ich von dem Autor lese. Dennoch war ich gespannt, was mich in dem Short Thriller erwartet und konnte mir trotz des Klappentext nicht viel von dem Inhalt vorstellen.
Die Geschichte startet, wie es der Klappentext vermuten lässt. Schnell gab es aber einen Verlauf bei dem ich das Ende nicht vorhersehen konnte. Die Geschichte wird aus der Sicht von einer Frau erzählt, die in einem dunklen Raum ohne Geräusche aufwacht. Sie ist alleine in dem Raum und so ist gibt es auch keine bzw. kaum Dialoge. Bei einem anderen Buch, mit mehr Seiten, hat es mir nicht gefallen, wenn es nur kaum Dialoge gab, doch bei dem Short Thriller fällt es weniger auf und die wenigen Seiten werden auch mit genügend anderem Inhalt gefüllt. Auch diesem Short Thriller kommt die kürze der Geschichte deutlich zu gute, denn bevor es langweilig werden kann ist man schon am Ende angelangt. Für das Ende hatte ich meine Vermutungen, mit denen ich gänzlich falsch lag und der Autor mich positiv Überraschen konnte.

"Augen ohne Licht" ist ein toller Short Thriller, der schnell durch gelesen ist. Mit einer tollen Geschichte, die auf keiner Seite langweilig wird, kann ich nur eine Empfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 27.06.2021

Spannend, Überraschen und schnell durchgelesen

Blutkristalle
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Für ein dünnes Buch mit 80 Seiten fällt der Klappentext recht lang aus. Dennoch verrät er nicht viel und auf den Leser warten die ein oder anderen Überraschungen. Die Geschichte wird aus der Sicht von ...

Für ein dünnes Buch mit 80 Seiten fällt der Klappentext recht lang aus. Dennoch verrät er nicht viel und auf den Leser warten die ein oder anderen Überraschungen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Wolfram geschrieben, dem Stalker von Ella. Die Gedankengänge von Wolfram wurden von der Autorin sehr gut und authentisch dargestellt. Die 80 Seiten wurden für die Länge genau richtig ausgefüllt. Der Schreibstil ist schön und flüssig zu lesen. Die richtige Mischung aus spannender Geschichte, authentischen Charakteren und einer tollen Gestaltung machen es das Buch gut für zum durchlesen an einem Abend. Das Ende wird überraschend und gut aufgelöst. Die kürze der Geschichte kommt dem Lesen sehr zu gute und es wird auf keiner Seite langweilig. Bevor es langweilig werden könnte hat man das Buch auch schon durch.

Mir hat "Blutkristalle" sehr gut gefallen. Eine Geschichte die auf den 80 Seiten sein volles potenzial entfalten kann und nichts an Spannung und Überraschungen einbüßt. Ich habe das Buch an einem Abend durch gelesen, was aufjedenfall nicht nur an den wenigen Seiten lag.

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