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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2020

Leider etwas zäh

Der Hirte
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Die Tochter einer einflussreichen Politikerin Norwegens hat sich von ihrer Familie losgesagt und sich einer religiösen Gruppierung angeschlossen.
Als diese Gemeinde, die sich im norwegischen Umland in ...

Die Tochter einer einflussreichen Politikerin Norwegens hat sich von ihrer Familie losgesagt und sich einer religiösen Gruppierung angeschlossen.
Als diese Gemeinde, die sich im norwegischen Umland in einem Waldstück aufhält, brutal angegriffen wird, wobei mehrere Personen sterben, werden Fredrik Beier und seine Kollegen auf den Fall angesetzt.
Die Tochter der Politikerin und diverse andere Mitglieder der Glaubensgemeinschaft bleiben fürs Erste unauffindbar, dafür finden die Ermittler jedoch im Keller des Haupthauses Anzeichen dafür, dass dort Experimente an Menschen durchgeführt worden sind.

Grundsätzlich ist dies ein spannender und gut konstruierter Thriller mit wichtiger Thematik, aber die immer wieder auftretenden Längen und die unsympathischen Ermittler machen es doch schwer, diesen Thriller in einem Rutsch zu lesen und dabei auch noch gut zu finden.

Die erzählerischen Abstecher in die späten Vierzigerjahre erschweren den Lesefluss zusätzlich und die damit einhergehende Nazithematik kann das Buch auch nicht mehr retten.
Irgendwie wirkt vieles wiedergekäut und aufgewärmt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2020

Schön für zwischendurch

Eine schottische Affäre
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Georgette ist eine waschechte Lady; wohlerzogen und frei von jeglichen Skandalen... bis sie eines Morgens nackt im Bett eines ihr völlig fremden Mannes aufwacht.
In der Nacht zuvor hat sie gefeiert, dass ...

Georgette ist eine waschechte Lady; wohlerzogen und frei von jeglichen Skandalen... bis sie eines Morgens nackt im Bett eines ihr völlig fremden Mannes aufwacht.
In der Nacht zuvor hat sie gefeiert, dass ihre zwei Trauerjahre nach dem Tod ihres verhassten Ehemannes endlich zu Ende sind und sie frei über ihr Leben und ihre Zeit verfügen kann. Scheinbar hat sie es etwas zu bunt getrieben und sich ordentlich mit Brandy volllaufen lassen. Das Resultat ist eine Gedächtnislücke, ein nackter Mann in ihrem Bett und leider auch ein neuer Ehering an ihrem Finger.
Vor lauter Schreck flieht sie vor ihrem scheinbar neuen Ehemann und versucht anschließend zu rekonstruieren, was eigentlich alles in der letzten Nacht passiert ist.

Diese humorvolle und rasante Liebesgeschichte erinnert ein wenig an die Hangover Filme.
James und Georgette versuchen getrennt voneinander und beide mit dickem Schädel und großen Gedächtnislücken, herauszufinden, was geschehen ist und ob sie wirklich und wahrhaftig eine ihnen völlig fremde Person geheiratet haben.

Bis auf ein paar Längen hat mich diese Geschichte sehr gut unterhalten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2020

Toller Einstieg in eine neue Krimireihe

Angebissen. Kommissar Kempff und der Hai
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Hauptkommissar Jan Kempff arbeitet eigentlich für die Mordkommission in Hamburg und möchte sich noch eigentlicher einen schönen Urlaub mit seiner Frau gönnen, als sich diese plötzlich von ihm trennt und ...

Hauptkommissar Jan Kempff arbeitet eigentlich für die Mordkommission in Hamburg und möchte sich noch eigentlicher einen schönen Urlaub mit seiner Frau gönnen, als sich diese plötzlich von ihm trennt und er zusätzlich in den Kurort Timmendorfer Strand gerufen wird, weil der dortige Polizeichef tot aufgefunden worden ist.
Kempff muss sich also mit den alteingesessenen Anwohnern, einer Leiche und möglicherweise sogar einem Hai herumschlagen.

Humorvoll, souverän und gut konstruiert macht dieser Küsten-Krimi von der ersten bis zur letzten Seite Spaß und lässt auch nicht an Spannung missen.

  • Cover
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Veröffentlicht am 29.09.2020

Humorvoller Krimi

Abgenagt. Kommissar Kempff kommt auf den Hund
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Hauptkommissar Jan Kempff möchte noch ein paar ruhige Tage am Timmendorfer Strand verbringen, bevor er zurück nach Hamburg muss. Als ihm beim Joggen ein Hund zuläuft und einen menschlichen Knochen vor ...

Hauptkommissar Jan Kempff möchte noch ein paar ruhige Tage am Timmendorfer Strand verbringen, bevor er zurück nach Hamburg muss. Als ihm beim Joggen ein Hund zuläuft und einen menschlichen Knochen vor die Füße legt, ist schnell klar, dass aus den beschaulichen letzten Tagen nichts wird.
Schnell muss Kempff wieder seine ermittlerischen Talente zeigen und wird auch in diesem Fall tatkräftig von seinem Kollegen Martin Becker unterstützt.

Dieser zweite Band der Kempff-Reihe hat mich genauso begeistert, wie Band 1.
Die etwas bissige Situationskomik gepaart mit einem etwas verworreneren und entsprechend komplizierteren Kriminalfall, als im Vorgänger, ist zu einer ausgewogenen Mischung geworden.

Ich kann Band 3 kaum erwarten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.09.2020

Nicht wirklich spannend. Langatmig.

Lady Arrington und die tödliche Melodie
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Lady Mary Arrington ist erneut auf dem Kreuzfahrtschiff Queen Anne unterwegs, weil sie Erzählstoff für ihr neues Buch benötigt. Nachdem ihre erste Reise auf diesem Schiff mehr als ereignisreich verlief, ...

Lady Mary Arrington ist erneut auf dem Kreuzfahrtschiff Queen Anne unterwegs, weil sie Erzählstoff für ihr neues Buch benötigt. Nachdem ihre erste Reise auf diesem Schiff mehr als ereignisreich verlief, hofft sie dieses Mal auf eine ruhigere Reise, jedoch mit genug Abwechslung, um neue Ideen für ihr Buch zu finden.
Abwechslungsreich wird die Reise besonders, als schon wieder ein Toter auftaucht. Der schiffseigene Pianist wird erdolcht an seinem Klavier aufgefunden, nachdem er den Auftritt einer berühmten Operndiva gestört hat.
Natürlich kann sich Lady Arrington auch dieses Mal nicht aus den Ermittlungen heraushalten und steckt ihre vorwitzige Nase in die Angelegenheiten aller anderen.

Diverse Personen aus Band 1 spielen wieder eine wichtige Rolle und unterstützen Lady Arringtons Ermittlungen mit allen Kräften.
Die Skurrilitäten der meisten Chsrsktere lockern die Geschichte zwar auf, aber echte Spannung entsteht nicht wirklich und die Handlung plätschert eher vor sich hin.
Ein echter Krimi ist es nicht und ein Spannungsroman eigentlich auch nicht. Eher ein Lesequickie für zwischendurch, dessen Geschichte nicht lange im Gedächtnis haften bleibt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere