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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2022

Voller Überraschungen

Regenglanz
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"Regenglanz" von Anya Omah hatte ich schon länger auf dem Zettel - der Klappentext klang sehr interessant und ich mochte das Tattoo-Thema sehr gerne. Das Cover an sich finde ich von der Farbgebung und ...

"Regenglanz" von Anya Omah hatte ich schon länger auf dem Zettel - der Klappentext klang sehr interessant und ich mochte das Tattoo-Thema sehr gerne. Das Cover an sich finde ich von der Farbgebung und mit den Regentropfen drauf sehr ansprechend, allerdings hätte ich die geometrischen Formen darauf nicht gebraucht (auch wenn diese natürlich einen Bezug zur Geschichte haben). Und auch den grün gefärbten Seitenschnitt finde ich nicht so doll - erinnert mich zu sehr an die Langenscheidt-Vokabelbücher von früher... Dennoch hätte ich im Regal mit Sicherheit danach gegriffen - und ich bin im Nachhinein auch froh, dass ich das Buch gelesen habe, weil einfach so viel mehr drin steckt, als man von außen erwarten konnte.

Alissa hat mir aufgrund ihrer unangepassten Art von Anfang an gut gefallen. Und ich fand auch ihre Entwicklung im Laufe des Romans sehr schön.
Simon fand ich als Typ einfach gut - Sportstudent, Tattoo, hilfsbereit und liebevoll, und dann noch ein totaler Familienmensch, das hat ihn für mich sehr attraktiv gemacht. Seine Oma Lotte hab ich richtig gefeiert, was für eine tolle Omi!
Mir hat auch die Chemie zwischen Alissa und Simon gefallen, auch wenn die Liebesgeschichte an der ein oder anderen Stelle ein wenig zäh war.

Die Handlung hat mich mehrere Male total überrascht. Ich liebe Bücher, die langsam und ruhig anfangen, und die sich dann urplötzlich zum totalen Pageturner entwickeln. Einige wichtige Themen wurden aufgeworfen und auf passende Weise gelöst - ich hab mich beim Lesen sehr wohl gefühlt und werde auf jeden Fall Band zwei folgen lassen.

Mein Fazit: Unverhofft kommt oft - dieses Buch war noch besser, als ich erwartet hatte. Anya Omahs Stil hat mich von der ersten Seite an fasziniert und nicht mehr losgelassen und ich vergebe gerne 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 28.05.2022

Kicken oder lieber lesen? Hier muss sich kein Kind mehr entscheiden!

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 7: Fußball
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Die Erstleser-Reihe von "Wieso Weshalb Warum?" steht bei unseren Kindern schon seit einiger Zeit sehr hoch im Kurs. Sowohl die Kleine als auch der Große finden Gefallen an den interessanten Texten, ...

Die Erstleser-Reihe von "Wieso Weshalb Warum?" steht bei unseren Kindern schon seit einiger Zeit sehr hoch im Kurs. Sowohl die Kleine als auch der Große finden Gefallen an den interessanten Texten, den bunten Illustrationen und vor allem den spannenden und herausfordernden Leserätseln.

"Fußball" ist Band 7 der Reihe, und neben dem Grundwissen rund um das runde Leder werden zum Beispiel auch das Leben der Profikicker und der Weg zum Fußballstar beleuchtet.

Die Texte sind kindgerecht formuliert und in einer angenehmen Schriftart und leicht lesbarer Größe geschrieben. Die Bilder laden dazu ein, herauszufinden, worum es im Text geht - eine wichtige Voraussetzung für das eigene Erlesen von Büchern. Leseanfänger tun sich sicherlich noch schwer damit, eine ganze Seite zu lesen, aber einzelne Wörter oder Sätze gehen bestimmt. Auch für größere Kinder ist das Buch noch interessant, weil es mit vielen Fakten rund um den Fußball aufwartet.

Neben den Leserätseln und einem Lesequiz gibt es ein Stickerbild und ein Lese-Memory. Letzteres ist so integriert, dass das Buch durch das Ausschneiden nicht zerstört wird. Und es gibt auch gleich einen passenden Vorschlag zur Aufbewahrung der Memory-Teile - sehr praktisch.

Mein Fazit: Auch von diesem Wieso-Weshalb-Warum-Erstleser-Buch waren wir wieder restlos begeistert. Wir werden dieser Reihe definitiv treu bleiben. 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 28.05.2022

Ganz nett für zwischendurch

Hoch wie der Himmel
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Es gibt einiges, was mir an diesem Buch gefallen hat: Das Setting in Norwegen sei gleich als erstes vorneweg genannt - Julie Birkland fängt wunderbar diese skandinavische Atmosphäre ein, mit ihren Fjorden, ...

Es gibt einiges, was mir an diesem Buch gefallen hat: Das Setting in Norwegen sei gleich als erstes vorneweg genannt - Julie Birkland fängt wunderbar diese skandinavische Atmosphäre ein, mit ihren Fjorden, den kleinen bunten Häuschen, der Naturverbundenheit... Auch die Rahmenhandlung fand ich schön, die Arztpraxis, den Sohn, der seit einem Trauma nicht mehr spricht, die langsame Annäherung zwischen Annik und Krister.

Dennoch haben mir für ein richtiges Lesehighlight ein paar Dinge gefehlt. Mein größter Kritikpunkt: Krister war zwar ganz nett, aber ich konnte keine richtige Verbindung zu ihm aufbauen. Ich fand ihn Annik gegenüber gerade in punkto Erziehung ziemlich übergriffig und konnte auch mit seinem Hobby absolut nichts anfangen.

Das Ende wiederum fand ich ganz gut gelungen - dennoch bewegt sich der Roman für mich im Mittelmaß.

Mein Fazit: Für zwischendurch ganz nett und für Skandinavien-Fans bestimmt zu empfehlen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 22.05.2022

Abschied von Green Valley

New Chances
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Was für ein Finale! Der letzte Band der Green-Valley-Reihe von Lilly Lucas war zugleich auch mein Lieblingsband - umso schwerer fällt es mir nun, Abschied zu nehmen von diesem verschlafenen kleinen Örtchen ...

Was für ein Finale! Der letzte Band der Green-Valley-Reihe von Lilly Lucas war zugleich auch mein Lieblingsband - umso schwerer fällt es mir nun, Abschied zu nehmen von diesem verschlafenen kleinen Örtchen in den Rocky Mountains.

Besonders gut gefallen hat mir Sam - was für ein faszinierender Protagonist! Liebevoller Single-Daddy, passionierter Koch, Tattoo-Träger - für mich die Inkarnation eines perfekten Book-Boyfriends. Ich fand es sehr gelungen, wie er mit Maja und Leonie umgegangen ist und wie er die verschiedenen Bereiche seines Lebens miteinander vereint und damit jongliert hat, ohne dabei seine Träume aus den Augen zu verlieren.
Auch Leonie hat mir gut gefallen - sie kam mir recht wirklichkeitsnah vor. Ich mochte ihre direkte Art Sam gegenüber und auch, dass sie in der Lage war, Schwäche einzugestehen.
Einfach ein traumhaftes Pärchen - hat mir richtig gut gefallen!

Die Handlung konnte mich von der ersten Sekunde an überzeugen. Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann wäre das das Zusammentreffen von Leonies Beruf mit dem alten Sudhaus - das war mir einfach zu viel des Zufalls und ich finde, es wäre auch gut ohne gegangen. Dennoch - alles außen rum war sehr überzeugend und ich konnte mich gut in der Geschichte verlieren.

Mein Fazit: Schweren Herzens verabschiede ich mich von Green Valley und der lieb gewonnenen Clique um Lena, Izzy, Annie und Leonie. Der fünfte Band war für mich der beste und es gibt 4,5 von 5 Sternen. Dicke Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 20.05.2022

Für mich leider der schwächste Teil der Reihe.

New Horizons
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Als ich gelesen habe, dass "New Horizons" von Annie Hudgens und Cole Jacobs handelt, hatte ich schon so meine Befürchtungen. Denn Cole fand ich schon im zweiten Teil der Reihe nicht so doll. Leider haben ...

Als ich gelesen habe, dass "New Horizons" von Annie Hudgens und Cole Jacobs handelt, hatte ich schon so meine Befürchtungen. Denn Cole fand ich schon im zweiten Teil der Reihe nicht so doll. Leider haben sich diese Befürchtungen bewahrheitet - für mich war Teil vier der schwächste Band der Reihe.

Cole war mir irgendwie zu geschleckt. Die Autorin hat zwar immer wieder versucht, ihm etwas Tiefe zu geben, aber für mich blieb er trotzdem der oberflächliche Netflix-Star, als der er zu Anfang ja auch erscheinen sollte. Zwischendurch wollte ich Annie immer wieder zurufen, dass sie sich lieber an den heißen Barkeeper Sam halten sollte, aber ich fürchte, sie hätte eh nicht auf mich gehört...
Annie fand ich im Prinzip ganz cool, aber weit von dem entfernt, was ich erwartet hatte. In Band drei wurde sie mit Mutter Theresa verglichen, aber so richtig weiß ich nach Band vier nicht, warum. Sie ist eben eine ganz normale junge Erwachsene, mit all ihren Ecken und Kanten... Außerdem hätte ich mir nach fünf Monaten Koma mehr Einschränkungen erwartet. Aber außer einem gelegentlichen Schmerz im Bein ist wohl nichts zurück geblieben. Schön für Annie, aber irgendwie nicht ganz realistisch.

In den ersten Bänden hatte mich das atemberaubende Setting in den Rocky Mountains schier aus den Socken gehauen. Hiervon ist in Band vier leider nicht allzu viel zu spüren, da sich die Handlung die meiste Zeit im Hotel und in der Kirche abspielt. Auch die Handlung mit dem Krippenspiel konnte mich nicht überzeugen - das wirkte sehr konstruiert, leider ebenso wie das Ende des Buches.

Hm, ihr seht schon, so richtig konnte mich das Buch nicht abholen...

Mein Fazit: Ein kleiner Durchhänger in dieser ansonsten supertollen Reihe... Band vier abhaken und weiter zu Band fünf - der megaheiße Sam und Baby Maja sind dran! Für "New Horizons" vergebe ich 2,5 von 5 Sternen.