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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2021

Einfach nur spannend!!!

Homo Lupus
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"Homo lupus" ist das erste Buch, das ich von Thomas Kiehl gelesen habe. Es wird definitiv nicht das letzte sein!

Es ist die Fortsetzung von "Die Ameisenfrau". Ich kannte das erste Buch nicht und habe ...

"Homo lupus" ist das erste Buch, das ich von Thomas Kiehl gelesen habe. Es wird definitiv nicht das letzte sein!

Es ist die Fortsetzung von "Die Ameisenfrau". Ich kannte das erste Buch nicht und habe zunächst nicht gewusst, dass es dieses gab. Man kann aber "Homo lupus" sehr gut lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. Ich finde die Idee großartig! Eine Biologin, die sich mit dem Verhalten der Tiere im Wolfsrudel beschäftigt, soll der Polizei dabei helfen, die Beziehungen im Clan besser zu verstehen. Wie ausgefallen ist das denn? An sich ist es aber eine wirklich kreative Idee und der Autor schickt seine Lena auf ein Abenteuer, das nicht nur spannend ist, sondern auch ziemlich gefährlich wird.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Leser befindet sich in der Zeit nach der Corona-Pandemie und die Wahl steht an. Die Chancen für "Neue bürgerliche Mitte" und Jan Berger sehen nicht so gut aus. Die Partei erinnert mich schon an die AfD. Die Situation ist aber sehr angespannt und etwas ist im Gange, dessen Konsequenzen einem Magenschmerzen bereiten.

Am Anfang habe ich mich gefragt, wie denn Lenas Arbeit, Ewalds Ermittlungen bezüglich des geplanten Attentats, der Aziz Clan und die Wahl zusammenhängen und wie der Autor alles zusammenbringen möchte. Tja, das hat er aber wirklich elegant gemacht. Und mit ganz viel Spannung! Der Countdown bis zur Wahl hat das Ganze nicht hektisch gemacht, sondern hielt die Spannung auf einem hohen Level und ich habe so stark mit gefiebert.

Joa, ich könnte sagen, dass es bisher mein Jahreshighlight ist. :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.03.2021

Schön weihnachtlich und etwas traurig

Die Schneeschwester
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"Die Schneeschwester" ist eine tolle weihnachtliche Geschichte über Familie und Freundschaft! Sie ist nicht so lang, aber wirklich sehr gut und ja, mit der einen oder anderen Träne hatte ich zu kämpfen. ...

"Die Schneeschwester" ist eine tolle weihnachtliche Geschichte über Familie und Freundschaft! Sie ist nicht so lang, aber wirklich sehr gut und ja, mit der einen oder anderen Träne hatte ich zu kämpfen. Der kleine Julian hat seine Schwester Juni verloren und empfindet eine enorme Trauer, die einen bis zum Ende begleitet. Nicht ist so, wie es war. Seine Familie verhält sich anders und es scheint so, als wäre die Freude für immer aus ihrem Leben verschwunden. Das Buch hat eine tolle Botschaft. Ja, es ist traurig, einen lieben Menschen zu verlieren. Und ja, es ist vollkommen in Ordnung zu trauern. Aber man soll diese Person positiv in Erinnerung behalten und an all die schönen Momente denken, die man zusammen verbracht hat. Nein, sie bringen die Person nicht zurück und machen es einem nicht leichter. Wenn man aber dann zurückschaut, zaubern diese Erinnerung ein Lächeln auf den Lippen.

Die Geschichte ist wundervoll geschrieben und auch vorgelesen. Die Sprache passt sehr gut zu Julians Alter. Maja Lunde hat eine magische Verbindung zwischen den Toten und den Lebenden erschaffen. Auch wenn sie unrealistisch sein mag, ist sie wirklich magisch und einfach toll!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.03.2021

Rasanter Thriller

Das Fundstück
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Ich habe den Satz "Ich packe meinen Koffer und nehme mit..." immer mit einem tollen Urlaub verbunden. Tja, nach diesem Buch sieht es etwas anders aus. :D Ich kenne auch andere Bücher von Andres Winkelmann ...

Ich habe den Satz "Ich packe meinen Koffer und nehme mit..." immer mit einem tollen Urlaub verbunden. Tja, nach diesem Buch sieht es etwas anders aus. :D Ich kenne auch andere Bücher von Andres Winkelmann und ich mag seinen Schreibstil. Das war das erste Buch, das er als Frank Kodiak schreibt, das ich gelesen habe. Es ist eindeutig blutiger und brutaler als die anderen Thriller, die er schreibt.

Das Buch war einfach rasant. Es ging schon direkt los und man war mitten in dieser Vorweihnachtszeit, die in diesem Fall in einem etwas andere Gefühle auslöst. Ich habe irgendwann es auch nicht mehr auf dem Schirm gehabt, welche Jahreszeit man hat. Ich war einfach von der Geschichte gepackt. Ich dachte oft "Uh, das sah aber bestimmt nicht schön aus" und musste einfach noch ein Kapitel lesen. Und dann noch eins, und noch eins. Alles ist ziemlich schnell passiert und es gab ja keine Zeit, um Handlungen unnötig in die Länge zu ziehen. Das hat mir besonders gut gefallen, denn so hat der Autor meine Aufmerksamkeit nicht verloren. Trotz der wechselnden Perspektiven war alles sehr gut strukturiert und es kam keine Verwirrung auf. Die Zusammenarbeit von Thorn und Grün war auch gut ausgearbeitet und gut nachvollziehbar, was die Ermittlung auch realistisch gemacht hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 07.03.2021

Spannend und etwas gruselig

Der Heimweg
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Endlich ein neuer Fitzek! Das Buch wird nicht jeden Geschmack treffen, da es an Stellen wirklich etwas speziell war. Man wird mit Brutalitäten konfrontiert und man liest einfach nicht gerne darüber. Fitzek ...

Endlich ein neuer Fitzek! Das Buch wird nicht jeden Geschmack treffen, da es an Stellen wirklich etwas speziell war. Man wird mit Brutalitäten konfrontiert und man liest einfach nicht gerne darüber. Fitzek hat aber wieder ein Thema angesprochen, das immer aktuell sein wird. Leider.

Die Stimme von Simon Jäger ist einfach dafür gemacht, Thriller vorzulesen! Ich fand die Geschichte an sich sehr spannend. Es gab keine Momente, an denen mir langweilig wurde. In den ersten 2/3 habe ich eine Ahnung gehabt, wie das Ende aussehen wird und dachte schon, dass es total untypisch ist, wenn keine Wendung kommt. Und dann kam es. Dafür mag ich seine Bücher so sehr. Man denkt, dass man kurz vor der Auflösung ist, und dann wird alles umgeschmissen. Und das macht eben einen Psychothriller aus, meiner Meinung nach.

Ja, das Szenario ist schon ziemlich düster und ich musste auch an einigen Stellen die Augen zumachen (aus Reflex). Trotzdem war das Buch gut. Es hatte Spannung, es hatte Überraschungsmomente, es war verwirrend und das Ende hat für mich gepasst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2021

Empfehlenswert!

Der Mädchenwald
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"Der Mädchenwald" ist ein Thriller, dem ich gerne die fünf Sterne gebe. Dieses Buch ist ein richtiger Pageturner, der einem viele spanneden Stunden bereitet und für einige Überraschungen sorgt.

Elissa ...

"Der Mädchenwald" ist ein Thriller, dem ich gerne die fünf Sterne gebe. Dieses Buch ist ein richtiger Pageturner, der einem viele spanneden Stunden bereitet und für einige Überraschungen sorgt.

Elissa liebt Schach. Als sie auf einem Turnier ist, wird sie entführt und in einen Keller im Mädchenwald gebracht. Sie muss sich an die Regeln halten, um zu überleben. Für ihre dreizehn Jahre ist Elissa eine unglaublich mutige und kluge junge Dame. Sie versteht ziemlich schnell, dass sie mitspielen und gehorchen muss, wenn sie ihre Mutter Lena wieder sehen will. Wie das Mädchen im Keller eingesperrt ist und welche Schmerzen, Hunger und Durst sie empfindet, bricht einem das Herz. Und trotz allem schafft sie es, nicht aufzugeben.

Elijah lebt im Mädchenwald und kennt alles, was für uns normal ist, nicht. Er kennt keine Spiele, kein Internet, kein Handy. Er kennt nur den Mädchenwald und den Knöchelchensee. Dort hat er seine Eltern und seinen Bruder. Elijah ist intelligent, aber psychisch nicht stabil und möchte einfach mit Elissa befreundet sein.

Wir verfolgen außerdem die Ermittlungsarbeiten im Fall Elissa, die von Mairead McCullagh geleitet werden. Sie und ihr Mann Scott versuchen seit Jahren, ein Kind zu bekommen. Jedes Mal ist die Hoffnung groß und jedes Mal ist es eine Fehlgeburt. Elissa zu retten, wird für Mairead noch bedeutsamer, denn sie möchte wenigstens dieses Kind retten können.

Der Autor hat sein Buch wirklich sehr gut strukturiert. Erzählt wird von drei Perspektiven: Elissa, Elijah und Mairead. Jeder Charakter ist einzigartig und die Atmosphäre ist ganz anders. Man kann sich in den Charakter hineinversetzen und dem Ganzen sehr gut folgen. Die Wendungen und das unerwartete Ende machen die Geschichte rund.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere