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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2021

Thriller ohne Spannung

Totenhaus
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"Totenhaus" ist die Fortsetzung von "Totenfrau". Ich muss leider sagen, dass mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen hat. Ich habe mich durchgequält, weil ich dachte, dass es vielleicht gegen Ende besser ...

"Totenhaus" ist die Fortsetzung von "Totenfrau". Ich muss leider sagen, dass mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen hat. Ich habe mich durchgequält, weil ich dachte, dass es vielleicht gegen Ende besser wird. Das war aber nicht der Fall.

Es war nicht die Sprache, was mich gestört hat. Ich fand die Charaktere einfach total langweilig. Blum hat mich mit ihrem Gejammer nur genervt. Es fehlte die Tiefe, die Geschichte war einfach nur oberflächlich. Für mich war viel auch relativ sinnfrei. Eine Bestatterin tötet aus Rache Menschen und zerstückelt sie! Für ihre Familie scheint es so, als hätte sie einen Kuchen angeschnitten. Sie flieht und sinkt immer tiefer, aber an die Konsequenzen ihres Handels hat sie nicht einmal gedacht. Sie wiederholt nur, dass sie ihre Kinder sehen will. Ab dem zehnten Mal hat es halt mal genervt. Die ekelhaften Szenen hätten auch nicht sein müssen.

Es gab auch überhaupt keine Spannung. Weder am Anfang, noch am Ende.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.02.2021

Pure Enttäuschung

Flieh, so weit du kannst
3

Klar, man kann nicht alle Bücher mögen, aber dieses war echt nichts! Dem Leser wird ein Thriller versprochen, das Buch hat aber absolut nichts mit einem Thriller gemeinsam. Auch der Titel könnte nicht ...

Klar, man kann nicht alle Bücher mögen, aber dieses war echt nichts! Dem Leser wird ein Thriller versprochen, das Buch hat aber absolut nichts mit einem Thriller gemeinsam. Auch der Titel könnte nicht unpassender sein. Hierzu muss ich aber sagen, dass die Übersetzung des Originaltitels einfach nicht gut ist.

Das Buch lässt sich ziemlich schnell lesen, da der Schreibstil ziemlich einfach ist. Ich war aber auch schnell fertig, weil ich mich nach dem Ende gesehnt habe. Man lernt schnell Ava und Jade, um die sich alles dreht. Joa, und dann kommen über 300 Seiten Zickenkrieg und Wahnsinn, die mich sehr gelangweilt und letztendlich einfach nur genervt haben. Ich konnte mich weder mit den beiden Frauen noch mit den restlichen Charakteren anfreunden und es gab einfach zu viele unnötige und sinnlose Szenen. Es kam oft zu Wiederholungen, die genervt haben. Das Ende war sehr vorhersehbar und es gab generell null Überraschungseffekte. Es gab keine Wendungen, von Spannung kann auch nicht die Rede sein. Auch wenn das Ende einigermaßen offen war und es danach aussieht, als könnte es eine Fortsetzung geben, würde ich diese auf keinen Fall lesen. Ich kann der Autorin empfehlen, das Genre zu wechseln, denn spannende Texte kann sie nicht schreiben.

  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2020

Brutal und einfach ekelerregend!

Die Fesseln des Bösen
3

Nach diesem Hörbuch brauche ich wirklich Urlaub! Ich habe mich wirklich gequält, es bis zum Ende zu hören, da ich es im Rahmen einer Leserunde bewerten sollte. Also ganz ehrlich, das war das schlechteste ...

Nach diesem Hörbuch brauche ich wirklich Urlaub! Ich habe mich wirklich gequält, es bis zum Ende zu hören, da ich es im Rahmen einer Leserunde bewerten sollte. Also ganz ehrlich, das war das schlechteste Hörbuch, dass ich jemals gehört habe. Ich kann es in drei Wörtern am besten beschreiben: brutal, übertrieben, vulgär. Einfach nur ekelhaft! Wer sich so einen Schrott ausdenkt...

Für mich hat sich der Klappentext total spannend angehört. In einem Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden und die Ermittlungen führt der Commandant Stéphane Corso. Er findet eine Gemeinsamkeit: Sobiesky. Der alte Maler sollte mit den jungen Frauen eine Beziehung gehabt haben. Und je tiefer die Ermittlungen gehen, desto mehr brutale Geheimnisse kommen ans Licht.

Da ich so gerne Thriller und Krimis lese, habe ich sofort zugeschlagen. Ich bin jetzt auch kein Sensibelchen, das schlecht wird, wenn es in einem Buch etwas brutaler wird. Ich brauche es nicht, da meiner Meinung nach die Story gut sein muss. Aber ja, ich lese auch Bücher, in denen es um Vergewaltigungen, brutale Morde und, und, und geht. Aber dieses Hörbuch ist einfach so übertrieben brutal gestaltet, dass ich jede zwei Minuten den Kopf schütteln musste und gedacht habe: Muss das sein?!"

Ich konnte mich mit den Charakteren überhaupt nicht anfreunden. Vom Ermittler Corso war ich sogar angewidert. Sogar sehr. Brutal, egoistisch, bösartig, sehr gewalttätig, pervers, asozial. Für ihn gelten keine Regeln. Eigentlich wundert man sich, wie er es zur Polizei geschafft hat. Und außerdem ist er der Super-Ermittler. Das behauptet zumindest der Autor mehrmals. Für mich war diese Figur einfach nur übertrieben unrealistisch und sehr blöd gewählt. Soll man denn so eine Vorstellung von der Polizei in Frankreich haben? Pfui! Da sich seine Frau von ihm getrennt hat und das Kind mitgenommen hat (wer hätte das gedacht!), kämpft er, um das Sorgerecht zu bekommen. Als ich es gehört habe, bin ich fast vom Stuhl gefallen. Dieser Typ soll ein Kind großziehen? Bitte nicht!

Als würde dieser "Super-Ermittler" nicht reichen, wird man hier mit vielen sexuellen Techniken aus der SM-Szene bekannt gemacht. Und das andauernd. So genau möchte ich solche Sachen nicht wissen. Ich bin keine Nonne, ich schaue auch nicht verschämt, wenn es um Sex in Büchern geht. Das hier war aber eindeutig zu viel. Ich habe mich oft gefragt, woher der Autor so ein fungiertes Wissen über diese Techniken hat. Aber ganz ehrlich, ich will es nicht wissen!

Ich fand es schade, dass der Fall, um den es ja eigentlich gehen sollte, erst am Ende in den Vordergrund getreten ist. Leider war das Ganze dann aber langweilig, weil es für mich total unrealistisch war. Und da es ja nicht genug Abartigkeiten bis jetzt waren, musste man noch einiges miterleben. Ein total kranker Selbstmord und die nächste sehr aggressive Tat von Corso.

Fazit: Ich kann das Buch bzw. Hörbuch keinem empfehlen!

  • Sprecher
  • Spannung
  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.08.2019

Langweilig und enttäuschend

ATME!
0

Nile geht mit ihrem Freund Ben schoppen. Sie probiert ihr Brautkleid. Als sie es Ben zeigen möchte, ist dieser nicht mehr auffindbar. Er ist wie vom Erdboden verschluckt. Nile kann ich weder telefonisch ...

Nile geht mit ihrem Freund Ben schoppen. Sie probiert ihr Brautkleid. Als sie es Ben zeigen möchte, ist dieser nicht mehr auffindbar. Er ist wie vom Erdboden verschluckt. Nile kann ich weder telefonisch erreichen, noch weiß jemand, wo er sich aufhalten kann. Wo ist denn Ben?
Das war das erste Buch, das ich von Judith Merchant gelesen habe. Und es wird definitiv das Letzte sein. Dieser "Thriller" war eine pure Enttäuschung. Ich weiß gar nicht, mit welchem Kritikpunkt ich anfangen soll.
Erstens ist die Protagonistin Nile sehr nervig. Sehr nervig! Selten war mir ein Protagonist so unsympathisch wie Nile. Bereits am Anfang weiß man, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Sie ist sehr anhänglich und lässt einem keinen freien Raum. Dazu kommt noch ihre Aggression.
Zweitens gibt es im Buch sehr viele Wiederholungen, die mich beim Lesen sehr gestört haben. Innerhalb von 300 von 375 Seiten dreht sich alles um den verschwundenen Ben. Ich habe den Satz "Ben ist verschwunden" zigmal gelesen und musste jedes Mal die Augen verdrehen. Das hat man ja schon im Klappentext gelesen.
Drittens fand ich die Nebencharaktere genauso schlimm wie Nile. Ich möchte nicht spoilern, deswegen werde ich nicht ins Detail gehen. Flo ist aber eine sehr seltsame Person. Ich hätte an ihrer Stelle Nile nicht geholfen, da sie selbst weiß, dass sie mit einer Psychopathin zu tun hat.
Viertens war das Ende einfach blöd. Das ganze Buch war langatmig. Man hat gehofft, dass es wenigstens das Ende reißt. Nö. Das, was ich nach 30 Seiten schon gedacht habe, war auch der Fall. Das lässt einen natürlich sehr enttäuscht zurück.
Ich kann das Buch überhaupt nicht empfehlen!

Veröffentlicht am 12.12.2018

Leider enttäuschend...

Unter dem Messer
1

Die Geschichte:

"Es ist der große Tag von Dr. Rita Wu. Die renommierte Chirurgin des Turner Hospitals soll vor Fachpublikum die erste vollständig robotergesteuerte Operation vorführen. Doch kurz vor ...

Die Geschichte:

"Es ist der große Tag von Dr. Rita Wu. Die renommierte Chirurgin des Turner Hospitals soll vor Fachpublikum die erste vollständig robotergesteuerte Operation vorführen. Doch kurz vor der OP hört sie in ihrem Kopf die Stimme eines Mannes, den sie nur zu gut kennt: Morgan Finney, Leiter eines Biotechnologiekonzerns. Er teilt Rita mit, dass ihr ein Nano-Implantat injiziert wurde, wodurch er mit ihr sprechen und ihr Verhalten beeinflussen kann. Und er hat mit Rita noch eine Rechnung offen, denn er macht sie für den Tod seiner Frau verantwortlich."

Meine Meinung:

Das war leider überhaupt nicht mein Thriller. Am Anfang hat mir der Schreibstil vom Autor gefallen. Ich fand es auch spannend, dass er selbst in diesem Bereich beruflich tätig ist, wodurch sein Wissen natürlich ein Plus ist. Mir sind die Charaktere sehr unsympathisch gewesen und konnten mir nicht ans Herz wachsen. Es gab leider viele Wiederholungen. Die vielen langen Beschreibungen von den medizinischen Eingriffen fand ich etwas langweilig und es war schwer, mich auf das Buch zu konzentrieren.

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Figuren