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Veröffentlicht am 09.09.2021

Spannend und romantisch zugleich

Regen von unten
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Regen von Unten hat sich gelohnt. Ich bin froh, dass ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, bevor es überhaupt erschienen ist.

Barbara Lah verbindet hier einen spannenden Kriminalfall mit einer ...

Regen von Unten hat sich gelohnt. Ich bin froh, dass ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, bevor es überhaupt erschienen ist.

Barbara Lah verbindet hier einen spannenden Kriminalfall mit einer romantischen Liebesgeschichte, wobei auch übernatürliche Elemente nicht fehlen. Einen solchen Roman habe ich bisher nicht gelesen, aber ich mochte ihn sehr.

Außerdem war der Schreibstil sehr flüssig und hier und da durch wunderschöne Lyrik erweitert.

In Regen von Unten geht es um ein Dorf und seine Bewohner*innen in Portugal, sie alle verbindet eine Nacht, doch keiner möchte darüber sprechen, was am 16. Februar 1961 passierte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.08.2021

Mal wieder eine wunderbare Reise in die Wildnis

Löwenherzen
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Bücher von Gesa Neitzel sind einfach wunderbar mitreißend. Auch diesmal nimmt sie die Leser*innen mit auf ihre Abenteuer durch die Wildnis Afrikas. Dabei immer an ihrer Seite: ihr Freund (jetzt Ehemann) ...

Bücher von Gesa Neitzel sind einfach wunderbar mitreißend. Auch diesmal nimmt sie die Leser*innen mit auf ihre Abenteuer durch die Wildnis Afrikas. Dabei immer an ihrer Seite: ihr Freund (jetzt Ehemann) Frank und der Landrover "Ellie", die zwar gerne mal zickt, aber die beiden doch nie im Stich lässt.

Das Cover ist wie auch bei den Vorgängerbüchern mit Fotos von Gesas Abenteuern gstaltet und auch in der Mitte des Buches sind wieder wunderschöne Fotografien zu finden, die diesmal auch von Frank geschossen wurden.

Beim Lesen bekommt man schnell das Gefühl, dass es sich um eine Reise handelt, auf der man Gesa und Frank begleitet, im Vorwort weist sie aber daraufhin, dass es sich hierbei um Ereignisse zwischen den Jahren 2015 und 2020 handelt. Diese Komprimierung stört aber absolut nicht. In jedem Kapitel begeistert Gesa mit wunderbaren Anekdoten aus der Wildnis und detailreichen Beschreibungen der Landschaften, so dass das Fernweh sofort geweckt wird. Gesa Neitzel schafft es interessante Fakten über Pflanzen, Tiere und Regionen so in ihrer Erzählungen einzubauen, dass man etwas lernt, ohne es zu merken. Das Wissen bleibt einfach irgendwie hängen. Jedes Mal, wenn ich ein Buch von ihr lese, würde ich am liebsten sofort eine Safari buchen und mich in diese Welt stürzen.

Was soll ich sagen: Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung für alle, die neugierig sind; für alle, die auch gerne dem Ruf der Wildnis folgen möchten; für alle, die auch gerne mal (wieder) auf eine Safari möchten. Für alle Löwenherzen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2021

Chaotisch, humorvoll und einfach schön

Der erste letzte Tag
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Klar ist: Sebastian Fitzek ist vor allem für seine Thriller bekannt, wahre Liebhaber kennen aber auch seine humorvolle Seite, die er jedes Mal wieder in seinen Danksagungen beweist. Wer jetzt also kein ...

Klar ist: Sebastian Fitzek ist vor allem für seine Thriller bekannt, wahre Liebhaber kennen aber auch seine humorvolle Seite, die er jedes Mal wieder in seinen Danksagungen beweist. Wer jetzt also kein Thriller-Fan ist und sich trotz lustiger Danksagungen auch keinen kaufen möchte, dem ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen.

Ok, zugegeben es passiert ziemlich viel auf diesen knapp 250 Seiten und über die Realitätsnähe der Handlungen lässt sich vielleicht streiten, aber dieses Buch tut gut. Freilich stürzen die Protagonist*innen Livius und Lea von einer kuriosen Situation in die nächste, woran vor allem Lea nicht ganz unschuldig ist, doch auch ernstere Themen kommen nicht zu kurz.

Der erste letzte Tag ist ein wunderbares Buch für zwischendurch, dass wohl selbst den griesgrämigsten Menschen ein Schmunzeln entlockt. Ich kann es nur empfehlen und hoffe, ihr habt genauso Spaß wie ich beim Lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.07.2021

Den Hype wert!

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Das unsichtbare Leben der Addie LaRue ist eine wunderbare berührende Geschichte.
In sieben Teilen berichtet Victoria Schwab aus dem Leben von Addie LaRue, die einst aus einer Verzweiflung heraus, einen ...

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue ist eine wunderbare berührende Geschichte.
In sieben Teilen berichtet Victoria Schwab aus dem Leben von Addie LaRue, die einst aus einer Verzweiflung heraus, einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat. 300 Jahre später lernt sie Henry kennen, der einzige Mensch, der sich je an sie erinnert.
Das unsichtbare Leben der Addie LaRue ist keine Liebesgeschichte und auch kein Fantasyroman, es ist eine Lebensgeschichte eines sehr sehr langen Lebens. Das Buch ist voll mit Emotionen: Liebe, Trauer, Verlust, Wut, Einsamkeit, Angst, Stolz, die durch einen angenehmen Schreibstil sehr schön erkennbar werden.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen drei Charaktere, über die ich gar nicht so viel verraten möchte, aber alle drei habe ich mehr oder weniger in mein Herz geschlossen.

Ich kann das Buch wärmstens auch Nicht-Fantasy-Fans empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.07.2021

Ein aktueller Roman über Einsamkeit und eine besondere Freundschaft

Warten auf Eliza
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Warten auf Eliza handelt von der jungen Doktorandin Eliza und der verwitweten Ada. Beide Frauen suchen ihren Platz in der Gesellschaft und gehen auf unterschiedliche Weisen mit ihrer Einsamkeit um. Trotz ...

Warten auf Eliza handelt von der jungen Doktorandin Eliza und der verwitweten Ada. Beide Frauen suchen ihren Platz in der Gesellschaft und gehen auf unterschiedliche Weisen mit ihrer Einsamkeit um. Trotz dem großen Altersunterschied von 50 Jahren freunden sie sich miteinander an, doch durch ein Missverständnis droht die Freundschaft zu zerbrechen.

In der ersten Hälfte des Buches lernen die Leser*innen die beiden Hauptfiguren und ihre Sorgen unabhängig voneinander kennen. Die Frauen sind zwar Nachbarinnen, aber haben zu Beginn noch nichts miteinander zu tun. Da ich davon ausgegangen bin, dass es in dem Roman vor allem um diese Freundschaft gehen soll, war ich erstaunt, dass sie dann doch erst so spät ins Spiel kam. Das Buch hat mir dann aber etwas anderes geboten, als ich erwartet habe. Vor allem in der ersten Hälfte wurde die Einsamkeit aufgrund nur oberflächlicher Kommunikation so deutlich, dass der Roman für mich ein sehr aktuelles Werk ist. Beide Frauen fehlt eine echte Nähe zu anderen Menschen und so stürzen sie sich in ihre ganz eigenen Abenteuer: Ada gründet in ihrer Verzweiflung mit „Rent a Gran“ ein sehr außergewöhnliches Start-Up, wofür sie sich als Oma vermietet, um andere Menschen zu unterstützen. Eliza dagegen stürzt sich in belanglose Affären, um ihre Einsamkeit zu verdrängen.

Als die beiden Frauen dann endlich kennenlernen, geht dann alles recht schnell. Vom Kennenlernen bis zu der Entscheidung zusammenzuziehen liegen zwar mehrere Wochen, aber beim Lesen kommt diese Zeit nicht so sehr rüber. Ich hatte hier leider das Gefühl, das irgendwie die Entstehung der Freundschaft und die Beziehung zwischen Eliza und Ada etwas zu kurz kam und dennoch habe ich beide Frauen sofort in mein Herz geschlossen und war schon etwas traurig, die beiden mit dem Schließen des Buches gehen zu lassen, und das macht für mich gute Charaktere aus.

Autorin

Leaf Arbuthnot ist eine englische Autorin, Literaturkritikerin und Journalistin. Zu dem Roman inspiriert wurde sie vor allem durch ihre 99 -jährige Großmutter, mit der sie gerne ihre freie Zeit verbringt. Während Ada einige Charakterzüge von ihrer eigenen Oma haben dürfte, hat Eliza zumindest das Promotionsstudium mit der Autorin gemeinsam, denn wie auch Eliza schrieb Leaf Arbuthnot ihre Abschlussarbeit über Primo Levi.

Ich mochte das Buch wirklich sehr und kann es auf jeden Fall empfehlen. Ich bedanke mich beim DIANA-Verlag für dieses wunderbare Rezensionsexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere