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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2021

Am Horizont das Meer

Am Horizont das Meer
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Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich gleich sehr neugierig darauf, denn ich habe eine kurzweilige, mitreißende Story erwartet, die mich ans Meer entführt. All das habe ich auch ...

Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich gleich sehr neugierig darauf, denn ich habe eine kurzweilige, mitreißende Story erwartet, die mich ans Meer entführt. All das habe ich auch bekommen und ich wurde gut unterhalten.

Die Geschichte dreht sich um Sofia, die seit sie denken kann, vom Meer träumt. Woher diese Bilder kommen, weiß sie nicht, und ihre Großmutter Emilie weicht ihren Fragen nach der Vergangenheit immer wieder aus. Erst nach Emilies Tod findet Sofia eine Kiste mit Briefen aus einem Fischerdorf an der Costa Brava. Offenbar hat Sofia dort als kleines Mädchen einen Sommer verbracht. Fest entschlossen, das Meer aus ihren Träumen zu finden, macht sie sich auf den Weg nach Spanien – und auf die Suche nach der eigenen Vergangenheit …

In die Storyline habe ich sehr gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten regelrecht dahinfliegen lässt. Die einzelnen Charaktere sind recht interessant, wobei sie mir leider allesamt etwas zu blass blieben. Vor allem die Hauptfigur blieb etwas zu unnahbar, was es mir schwer machte, ihr Denken und Handeln immer ganz nachvollziehen zu können.

Die Geschichte selbst blieb recht spannend, so dass man das Buch nicht mehr zur Seite legen wollte, da man unbedingt rausfinden möchte, was damals wirklich mit Sofia passiert ist. Die Auflösung gibt es dann auch am Ende, aber sie wurde dann doch sehr schnell abgehandelt, was ich schade fand.

Trotzdem wurde ich von dem Buch gut unterhalten und habe es in zwei Tagen regelrecht verschlungen. Deshalb vergebe ich 3,5 von 5 Punkten dafür.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2021

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

Die Liebe des Schicksalsschreibers
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Ich kenne bereits Bücher der Autorin, deshalb war ich auf ihr neuestes Werk schon richtig gespannt – vor allem nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe, der mich sehr neugierig darauf gemacht hat. ...

Ich kenne bereits Bücher der Autorin, deshalb war ich auf ihr neuestes Werk schon richtig gespannt – vor allem nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe, der mich sehr neugierig darauf gemacht hat. Von dem Roman wurde ich regelrecht mitgerissen und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Eine klare Leseempfehlung!

Die Geschichte dreht sich um einen Schicksalsschreiber, der nicht mehr für Menschen in Kriegsgebieten eingesetzt werden will. Als ihm angeboten wird, den Körper eines soeben verstorbenen Unfallopfers zu übernehmen, um das Leben auf der Erde kennenzulernen, sagt er ohne Zögern zu. Doch dann holt ihn, den Schicksalsschreiber, selbst das Schicksal ein. Nicht nur das seines neuen Körpers, sondern auch sein eigenes, von dem er nicht wusste, dass er es je hatte. Und dann erinnert er sich an ein Mädchen …

In die Storyline habe ich sehr gut hineingefunden. Der Schreibstil ist gewohnt locker-leicht und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die Hauptfigur war mir von Anfang an sehr sympathisch und er ist mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen. Deshalb musste ich die ganze Zeit mit ihm mitfiebern. Aber auch die Nebenfiguren waren interessant gezeichnet, so dass ich ihr Denken und Handeln gut nachvollziehen konnte. Jedoch hätte ich in der ein oder anderen Situation wohl heftiger reagiert *lach

Die Geschichte wurde spannend erzählt, Längen gab es hier so gut wie gar keine. Es ist sowieso eine Achterbahn der Gefühle für mich gewesen. Von einigen Schmunzlern, die mir immer wieder mal entlockt wurden, bis zu dem ein oder anderen Tränchen vor allem gegen Ende, war alles mit dabei. Ich wurde absolut gut von dem Roman unterhalten und bin sehr enttäuscht, dass das Buch nun zu Ende ist. Von mir gibt es ganz klar 5 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2021

Eine schöne Wohlfühlstory

Wie Träume im Sommerwind
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Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, wusste ich, dass der Roman ganz nach meinem Geschmack sein wird. Enttäuscht wurde ich nicht. Im Gegenteil: Ich wurde von der Geschichte sehr gut unterhalten, ...

Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, wusste ich, dass der Roman ganz nach meinem Geschmack sein wird. Enttäuscht wurde ich nicht. Im Gegenteil: Ich wurde von der Geschichte sehr gut unterhalten, so dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte und es in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen habe.

Die Storyline dreht sich um den Rosenhof auf Usedom, der sich seit Generationen im Besitz der Familie Jung befindet. Anders als ihre Schwester hat es Emilia auf der Ostseeinsel nach der Schule aber nicht mehr ausgehalten, und sie ist nach Paris gegangen. Doch dann hat Clara einen schweren Autounfall und bittet ausgerechnet sie, sich um ihre beiden Kinder zu kümmern. Emilia ist mit dieser Aufgabe vollkommen überfordert. Außerdem steht die Rosengärtnerei kurz vor der Insolvenz. Als sie herausfindet, dass ihre Schwester nach Kent reisen wollte, um dort nach Wegen zu suchen, den Familienbetrieb zu retten, fliegt sie zusammen mit Claras bestem Freund Josh und ihrer rebellischen 13jährigen Nichte Lizzy ins Land der Rosen. Ihre Reise führt die drei vom berühmten Sissinghurst Garden über die Domstadt Canterbury bis zu dem kleinen Küstendorf St. Margaret´s at Cliffe. Emilia stößt dabei nicht nur auf eine verschollen geglaubte Rose, sondern auch auf die Geschichte einer großen, verbotenen Liebe. Und auch lange vergessene Gefühle für Josh erwachten erneut ...

In die Geschichte habe ich sehr gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, sehr bildlich und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Überhaupt schreibt die Autorin mit so einer schönen Leichtigkeit, so dass ich richtig mitfühlen konnte. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mir auch sehr gut gefallen, so konnte man das Denken und Handeln von Clara auch besser nachvollziehen.

Die einzelnen Charaktere wurden interessant beschrieben – vor allem Clara und Emilia sind mir dabei richtig ans Herz gewachsen. Die Storyline hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Der Roman hat mir auf jeden Fall einige schöne Lesestunden beschert. Von mir gibt es für den Roman auf jeden Fall sehr gute 5 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2021

Spannendes Fantasybuch für junge Leser

Naerima
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Ich lese sehr gerne und oft Fantasy-Romane, die mich in eine andere Welt entführen und mich mitfiebern lassen. Als ich den Klappentext zu diesem Buch hier gelesen habe, war ich gleich richtig gespannt ...

Ich lese sehr gerne und oft Fantasy-Romane, die mich in eine andere Welt entführen und mich mitfiebern lassen. Als ich den Klappentext zu diesem Buch hier gelesen habe, war ich gleich richtig gespannt darauf. Auch wenn das Lesealter mit ab 12 Jahren angegeben ist und ich mit Mitte 30 nicht in die Zielgruppe gehöre, wurde ich doch auch gut unterhalten.

Die Storyline dreht sich um Naerima, die als Kind von zwei Jägern am Waldrand gefunden wird, welche sie mit in ihr Dorf nehmen. Das fremde Mädchen kann sich bis auf seinen Namen an nichts erinnern und hat in dem Dorf nur wenige Freunde. Einer davon ist ein alter Mann, den sie den Seher nennen, weil er die Gabe hat, Ereignisse aus der Zukunft vorauszusagen. Eines Tages verschwindet der Mann, aber er hinterlässt Naerima eine wichtige Botschaft mit Hinweisen auf ihre Herkunft. Kurzentschlossen macht sich das Mädchen auf die Suche nach dem Seher und ihrer Vergangenheit. Sie ahnt nicht, wie schwierig und gefährlich diese Reise wird …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, passt gut zu der Zielgruppe und ist auch sehr bildlich, so dass ich mich inmitten des Geschehens wiedergefunden habe. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten regelrecht dahinfliegen lässt.

Die einzelnen Figuren sind sympathisch beschrieben, so dass ich mich mit ihrem Denken und Handeln recht gut identifizieren konnte. Vor allem Naerima ist mir ans Herz gewachsen und ich musste richtig mit ihr mitfiebern. Spannend blieb die Geschichte die ganze Zeit über, es gab nur wenige Längen. Auf eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen. Für dieses Band vergebe ich auf jeden Fall gute 4,5 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2021

In Love with an Outlaw

In Love with an Outlaw
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Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich schon gleich sehr gespannt auf diese moderne Romeo & Julia-Story. Von der kurzweiligen Geschichte wurde ich gut unterhalten, auch wenn ich ...

Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich schon gleich sehr gespannt auf diese moderne Romeo & Julia-Story. Von der kurzweiligen Geschichte wurde ich gut unterhalten, auch wenn ich das ein oder andere Problem mit den einzelnen Figuren hatte.

Die Geschichte spielt im Jahr 1994 und dreht sich um Eliza und Gabriel, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnten: Sie ist Medizinstudentin mit dem Wunsch Leben zu retten, er Teil einer kriminellen Organisation, bei der Töten an der Tagesordnung steht. Eines haben die beiden jedoch gemeinsam: Sie haben sich nie wirklich auf die Liebe eingelassen. Bis zu dem Tag, an dem sie einander begegnen. Doch Elizás Zuneigung gilt eigentlich einem anderen: Gabriels Erzfeind, Pierre Tiago. Wird Gabriel um Elizá kämpfen und damit einen Bandenkrieg riskieren?

In die Story habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Deshalb habe ich das Buch auch in nur zwei Tagen verschlungen.

Die Handlung blieb die ganze Zeit über spannend und mitreißend – vor allem gegen Ende wurde die Spannungsschraube nochmal kräftig angezogen. Der einzige Negativpunkt war, dass die einzelnen Figuren mir leider etwas zu blass blieben bzw. ich nicht immer ihr Denken und Handeln nachvollziehen konnte. Eliza kommt anfangs wie eine intelligente junge Frau rüber, die genau weiß, was sie will. Doch dazu passt dann nicht, dass sie sich auf Pierre einlässt, der ihr eigentlich schon gleich am Anfang zeigt, dass er eigentlich genau das ist, was sie nicht will. Von da an hat sie sich oft merkwürdig und nicht nachvollziehbar verhalten. Pierre war für mich auch ein Fähnchen im Wind, den ich nicht wirklich greifen konnte. Nur Gabriel war mir sympathisch – doch dass er sich nach nur wenigen Blicken gleich Hals über Kopf in Eliza verliebt, war dann doch etwas zu viel des Guten, wobei es die Liebe auf den ersten Blick ja auch wirklich geben soll.

Zusammengefasst war die Storyline wirklich spannend und kurzweilig. Nur hätte ich mir gewünscht, dass ich mich mehr mit den Figuren hätte identifizieren können. Deshalb vergebe ich 3,5 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere