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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2017

ღRezension zu >Angellfall: Tage der Dunkelheit< von Susan Eeღ

Angelfall - Tage der Dunkelheit
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Vom ersten Band war ich ja schwer begeistert. Deswegen konnte ich den zweiten Teil auch kaum erwarten. In die Geschichte findet man schnell wieder herein, auch wenn es schon ein bisschen her ist, seitdem ...

Vom ersten Band war ich ja schwer begeistert. Deswegen konnte ich den zweiten Teil auch kaum erwarten. In die Geschichte findet man schnell wieder herein, auch wenn es schon ein bisschen her ist, seitdem man den ersten Teil gelesen hat. Dafür hat die Autorin gesorgt, denn immer wieder hat sie kleine Wiederholungen eingebaut, die einem dabei helfen. Zum einen finde ich das sehr angenehm, zum anderen wurde es mir dann irgendwann aber auch ein bisschen zu langatmig, weil die Handlung irgendwie feststeckte. Ich habe dem erneuten Aufeinandertreffen von Raffe und Penryn entgegengefiebert, aber das ließ leider doch sehr lang auf sich warten.

Die Handlung blieb bis zu diesem Zeitpunkt leider recht spannungslos, obwohl doch viel passiert, gab es keinen richtigen Spannungsbogen. Das lag keineswegs an der Protagonistin, denn die finde ich immer noch spitze. Ich mag ihre Stärke, ihre Loyalität und dass sie immer ihr Ziel vor Augen hat und alles tut, um es zu erreichen. Dabei wirkt sie aber nie zu hart, sondern bleibt immer, was sie ist: ein Mensch. Es lag auch nicht am Schreibstil, denn der war nach wie vor flüssig, sodass sie Seiten im Prinzip dahinflogen – aber das lag eben nicht daran, dass es so spannend war, sondern nur daran, dass ich Raffe endlich zurück haben wollte.

Trotz der Schwächen ist der zweite Teil aber dennoch gut – zumindest ab dem Moment, als Raffe zurück kommt und das Ganz so richtig aufmischt. Ich liebe die Auseinandersetzungen zwischen ihm und Penryn, die Chemie zwischen den beiden und ihre hitzigen Gespräche. Und natürlich den Sarkasmus, den hatte ich bis dahin ein bisschen vermisst.

Fazit:

„Angelfall: Tage der Dunkelheit“ ist ein guter zweiter Teil, der zwar einige Schwächen aufweicht, durch das Ende dann aber doch überzeugen kann. Die Protagonisten sind hervorragend gezeichnet und authentisch, was die Geschichte mit Leben füllt. Ich vergebe 4/ 5 Leseeulen und eine Leseempfehlung für alle, die Dystopien mit dem gewissen Etwas mögen.

Veröffentlicht am 01.11.2016

ღRezension zu >Sternenregen< von Nora Robertsღ

Sternenregen
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Zuerst bin ich auf diese Reihe durch das wundervolle Cover aufmerksam geworden. Es passt nicht nur perfekt zur Geschichte sondern ist auch noch ein richtiger Eyecatcher durch die tollen, kontrastreichen ...

Zuerst bin ich auf diese Reihe durch das wundervolle Cover aufmerksam geworden. Es passt nicht nur perfekt zur Geschichte sondern ist auch noch ein richtiger Eyecatcher durch die tollen, kontrastreichen Farben und das verträumte Motiv. Fehlte dann nur noch der Klappentext, der mich letztlich wirklich davon überzeugte, dieses Buch lesen zu müssen.

Ich muss zugeben, dass dies das erste Buch der Autorin für mich war, obwohl sie ja doch schon wirklich viele Bücher veröffentlicht hat. Und genau deswegen war meine Erwartungshaltung natürlich dementsprechend niedrig – ich hatte keine wirkliche Vorstellung, was mir bevorstehen würde. Trotzdem habe ich natürlich schon einiges gehört und deshalb auf eine romantische Geschichte mit Fantasyelementen gehofft.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht leicht, was vor allem an dem lockeren und flüssigen Schreibstil der Autorin liegt. Die Figuren waren mir allesamt sympathisch. Nora Roberts hat sie mit viel Liebe und Feingefühl gezeichnet – das spürt man deutlich. Sie sind alle sehr abwechslungs- und facettenreich, haben ihre Stärken und Schwächen und passen einfach wirklich gut zusammen, weil sie sich auf ihre Art ergänzen. Dabei wirken sie aber zu jeder Zeit authentisch, so dass ich ihre Handlungen nachvollziehen konnte. Auch der Plot ist ziemlich spannend aufgebaut und mir bis jetzt so noch nicht begegnet. Schon zu Beginn des Buches wurde meine Neugier dadurch angeregt und ich wollte eigentlich immer wissen, wie es weitergeht. Auch die Umgebung wurde so genau und bildhaft beschrieben, dass ich stellenweise glaubte direkt bei den Charakteren zu sein und sie auf ihrer Reise zu begleiten. Das hat Nora Roberts wirklich großartig beschrieben!

Doch leider konnte mich das Buch letztlich doch nicht vollkommen von sich überzeugen, was vor allem daran lag, dass für mich einfach nicht wirklich Fahrt aufkam. Die Spannung hat mir oft doch sehr gefehlt, weshalb die Handlung immer wieder vor sich hinplätscherte und ich das Buch aus der Hand gelegt habe. Für mich waren da einfach zu viele Längen und es gab einige Hänger, vor allem, was die Romantik angeht. Ja, es gibt eine Liebesgeschichte, aber sie ist für meinen Geschmack (oder Erwartung) einfach zu schwach ausgeprägt gewesen.

Dennoch freue ich mich auf Band 2, weil die Idee für mich wirklich Potenzial hat und ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht.

Fazit:

„Sternenregen“ ist der Auftakt zu einer abenteuerlichen Trilogie, die Romantik und Fantasy verbindet. Der erste Band hält eine tolle Atmosphäre, viele facettenreiche Charaktere und eine wirklich schöne und spannende Grundidee bereit, die den Einstieg in die Reihe leicht macht. Dennoch konnte es mich durch einige Schwächen nicht gänzlich überzeugen. Ich vergebe 3/ 5 Leseeulen.

Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

Veröffentlicht am 15.09.2016

ღRezension zu >Taking Chances< von Molly McAdamsღ

Taking Chances - Im Herzen bei dir
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Ich bin ja ein ziemlich großer Fan der Autorin. Seit ich die ersten Zeilen von „Love&Lies“ las, war mir klar, dass die Liebe zwischen mir und den Büchern von Molly McAdams niemals enden wird. Auch bei ...

Ich bin ja ein ziemlich großer Fan der Autorin. Seit ich die ersten Zeilen von „Love&Lies“ las, war mir klar, dass die Liebe zwischen mir und den Büchern von Molly McAdams niemals enden wird. Auch bei diesem Buch hat sie wieder einen tollen, flüssigen Schreibstil, der mich tief in die Geschichte gesogen hat. Die erste Hälfte des Buches las sich auch ziemlich schnell weg, denn die Dreiecksgeschichte, die hier eingebaut wurde, hat mich fasziniert und die Spannung aufrecht gehalten.

Die Gestaltung der Charaktere, die ich bei „Love&Lies“ so geliebt habe, hat hier leider gefehlt. Ich fand alle Figuren blass und oberflächlich gezeichnet. Harper fand ich am Anfang noch ganz interessant, doch im Laufe der Geschichte hat sie mich zwischendurch leider ein bisschen genervt und zu sehr an Tessa aus der „After Reihe“ erinnert. Ich fand ihre Persönlichkeit ziemlich unglaubwürdig, denn auf der einen Seite ist sie zwar total streng erzogen worden, doch auf der anderen entwickelt sie sich quasi über Nacht zur Femme Fatale. Hm... Ein wenig unrealistisch. Aber gut. Dennoch war die Geschichte spannend und ich wollte wissen, wie es weiter geht. Irgendwas muss also auch bei diesem Buch richtig gewesen sein.

Und das war hier definitiv das Drama. Die Autorin gönnt ihren Figuren ab einem gewissen Punkt keine Verschnaufpause mehr. Sie rutschen von einem dramatischen Moment in den nächsten. Alles ging so schnell, dass ich zwischendurch mal einen Moment gebraucht habe, um das Ganze zu verdauen. Dadurch wirkte die Geschichte leider nicht mehr wirklich authentisch, aber dennoch wollte ich immer wissen, wie es weitergeht. Die Spannung wurde hier also definitiv aufrecht gehalten.

Fazit:

„Taking Chances“ ist eine interessante Dreiecksgeschichte mit vielen dramatischen Wendungen. Leider waren mir die Figuren zu blass und die Geschichte hat auf mich wenig authentisch gewirkt, aber ich wollte dennoch unbedingt wissen, wie sie ausgehen würde. Ich vergebe 3/ 5 Leseeulen und eine Leseempfehlung für alle Liebhaber von Dreieckgeschichten mit viel Drama.

Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

Veröffentlicht am 15.09.2016

ღRezension zu >Heat of the Moment< von Lauren Barnholdtღ

Heat of the Moment
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Der Klappentext verspricht eine spannende, lockerleichte Urlaubslektüre, doch leider konnte mich der Inhalt nicht ganz davon überzeugen. Die Idee hinter der Geschichte ist toll, weswegen ich auch weitergelesen ...

Der Klappentext verspricht eine spannende, lockerleichte Urlaubslektüre, doch leider konnte mich der Inhalt nicht ganz davon überzeugen. Die Idee hinter der Geschichte ist toll, weswegen ich auch weitergelesen habe, doch es lag vor allem an der sehr naiven Protagonistin Lyla, dass ich mich schwer getan habe. Ich konnte viele ihrer Handlungen einfach nicht nachvollziehen, habe oft geseufzt und die Augen verdreht. Ich wäre furchtbar gern in die Geschichte gesprungen und hätte sie dann durchgeschüttelt, denn ihr Verhalten ist stellenweise so kindisch, dass ich mit ihr nicht warm geworden bin. Auch mit Derrick konnte ich nichts anfangen. Für mich war schnell klar, was da Sache ist, weswegen es mir natürlich schwer fiel Sympathie für ihn zu empfinden.
Dennoch hat mir die Atmosphäre im Buch gut gefallen und auch Beckett fand ich ziemlich sympathisch (obwohl er nicht gerade als Bad Boy bezeichnet werden kann). Die Geschichte ist ganz okay für Zwischendurch, aber man hätte sie eindeutig spannender und ein wenig erwachsener gestalten können, ohne dabei aus dem Genre zu kippen.
Fazit:
Wem die Leseprobe gefällt, wird mit diesem Buch nichts falsch machen. „Heat oft he Moment“ ist eine nette Strandlektüre für Zwischendurch, die diese Atmosphäre auch gut herüberbringt. Wer allerdings mit naivem Verhalten nicht viel anfangen kann, sollte die Finger davon lassen. Ich vergebe 3 / 5 Leseeulen!
Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

Veröffentlicht am 05.09.2018

Rezension zu >Ohne ein einziges Wort< von Rosie Walsh

Ohne ein einziges Wort
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Diese Erfahrung hat vermutich jeder schon mal in irgendeiner Art und Weise gemacht: Man lernt jemanden kennen, denkt, dass die Chemie wirklich gut passt, dass man den Richtigen oder die Richtige gefunden ...

Diese Erfahrung hat vermutich jeder schon mal in irgendeiner Art und Weise gemacht: Man lernt jemanden kennen, denkt, dass die Chemie wirklich gut passt, dass man den Richtigen oder die Richtige gefunden hat und dann... hört man nie wieder etwas von dem anderen. Wir machen uns Gedanken, denken uns alle möglichen Gründe aus. Und genau damit beschäftigt sich dieses Buch - dachte ich. Ich muss sagen, dass mir der Schreibstil insgesamt gut gefallen hat. Er ist flüssig und beschreibend, was zu der malerischen Kulisse Englands passt, doch im Großen und Ganzen hat sich die Story für mich viel zu sehr mit unwichtigeren Dingen aufgehalten, anstatt endlich Licht ins Dunkel zu bringen, weshalb sich das Buch insgesamt doch sehr gezogen hat. Anstatt in der Gegenwart zu bleiben und die Handlung voranzutreiben, springt die Handlung immer wieder in die Vergangenheit. Das mag hin und wieder gut funktionieren und auch interessant sein (besonders was Gefühle angeht), doch hier hat es mich irgendwann leider nur noch genervt und ich war wirklich versucht, die Kapitel einfach querzulesen.

Die Figuren haben mir gut gefallen. Sie waren liebevoll gezeichnet und handelten authentisch und auch die Atmosphäre fand ich gut beschrieben. Das Buch ist allem in allem sehr emotional, bleibt für mich aber zu wenig am Ball. Das kann auch der gute Schreibstil nicht wirklich ausgleichen. Ein paar Seiten weniger hätten es hier vermutlich getan, aber ich kann mir vorstellen, dass viele Romantiker hier auch voll und ganz auf ihre Kosten kommen und gar nicht genug kriegen können. Für mich war es leider einfach zu viel.