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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2025

Die Geschichte wird interessanter

Insel der Sturmpferde 2: Ein Abenteuer aus Nebel und Wildnis
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Nilla und Luna sind gute Freundinnen geworden. Doch nun müssen sie in Lunas Zuhause, um an der Wildnisprüfung teilzunehmen. Gerade für Nilla, die nicht in einem Palast aufgewachsen ist gibt es da ganz ...

Nilla und Luna sind gute Freundinnen geworden. Doch nun müssen sie in Lunas Zuhause, um an der Wildnisprüfung teilzunehmen. Gerade für Nilla, die nicht in einem Palast aufgewachsen ist gibt es da ganz wundersame Dinge zu entdecken, wie die Tanzübungen mit Pferden und das ganze Benimm drumherum.
Doch eigentlich beschäftigt beide Mädchen viel mehr was es mit der Prophezeiung des Pferdeorakels und der „Verlorenen Herde“ auf sich hat …

Der zweite Band wurde bedeutend fantastischer und magischer, als sein Vorgänger. Auch wenn die innige Beziehung zwischen den Mädchen und den Pferden nach wie vor ein zentraler Punkt ist, geht die Geschichte jetzt darüber hinaus und bietet somit auch anderen Lesern genug Freiraum, sich in der Geschichte wohl zu fühlen. Und die Geschichte bekommt mit Frau Pollina und ihrem Pferd Lord Pinkie im Windpalast richtig guten Witz, der die gesamte Handlung schön auflockert.

Auch hier sind die zahlreichen wunderschönen Illustrationen von Bente Schlick wieder eine tolle Ergänzung und Unterstützung der Handlung.

Ich fand den zweiten Band bei weitem gelungener als die erste Geschichte. Jetzt wo die Handlung endlich an Fahrt aufnimmt und ich auf den nächsten angekündigten Band gewartet hätte, na ja, da wurde die Buchreihe dann doch nicht weiter aufgelegt. Wirklich bedauerlich.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Prinzessinnen können einen manchmal zur Verzweiflung treiben

M.A.G.I.K. (1). Die Prinzessin ist los
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Eine sehr humorvolle Geschichte der Autorin mit einem leicht bitteren Kern.
Romy ist eine moderne, doch durch die Gegebenheiten ihrer Welt in unseren Augen verzogene Prinzessin. Lernt man sie näher kennen, ...

Eine sehr humorvolle Geschichte der Autorin mit einem leicht bitteren Kern.
Romy ist eine moderne, doch durch die Gegebenheiten ihrer Welt in unseren Augen verzogene Prinzessin. Lernt man sie näher kennen, wird schnell klar, dass sie mit ihrem Gehabe lediglich ihre eigenen Ängste und Unsicherheiten kaschiert.
Nele, um die es auf der anderen Seite geht, ist ein recht taffes Mädchen mit einer Achillesverse – dem Verhältnis zu ihrem Vater. Da sie mit diesem allein lebt und er auch noch oft auf Dienstreise ist, genießt sie jede gemeinsame Minute, die die beiden haben. Das hat ja bisher auch ganz gut geklappt, bis er halt Romy als „Schutzperson“ mit nach Hause gebracht hat. Nele hat das Gefühl, dass ihr Vater nur noch auf Romys Bedürfnisse eingeht und sie mit ihren Sorgen und Ängsten allein lässt.
Wenn ich ehrlich bin – ich mochte Neles Vater für seine doch schon etwas ignorant zu nennende Haltung am Anfang auch nicht.

Aber die Gemengelage aus den unterschiedlichen Charakteren, ihrer Abstammung aus absolut verschiedenen Lebenswelten und der Bewältigung ihres Zusammenlebens macht die Geschichte sehr unterhaltsam.

Das Buch sollte gelesen werden und ich bin schon wieder fast ein wenig traurig, dass es lediglich Mädchen ansprechen wird. Manchmal frage ich mich schon, wo solche Geschichten für Jungs bleiben.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Action zwischen Lara Croft und Mission Impossible

Amanda Black – Die Mission beginnt
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Amanda muss in diesem Reihenauftakt eine richtig rasche Folge von Ereignissen durchleben, die ihr bisheriges Leben mit ihrer Tante Paula durchweg verändern. Und so wird aus einem zwölfjährigen vollständig ...

Amanda muss in diesem Reihenauftakt eine richtig rasche Folge von Ereignissen durchleben, die ihr bisheriges Leben mit ihrer Tante Paula durchweg verändern. Und so wird aus einem zwölfjährigen vollständig mittellosen Mädchen ein gut abgesicherter Actionheld (natürlich inkognito).

Was mich an diesem Reihenauftakt richtig gut angesprochen hat, ist die rasante Handlung aus einem zum Teil retrospektiven Blickwinkel des Erzählenden. Das hat Action, Fantasie und nimmt einen als Leser wirklich gut mit in die an und für sich sehr reibungslos verlaufende Handlung. Man kommt sich ein wenig vor wie bei Mission Impossible gepaart mit Lara Croft, eben nur auf Kinderniveau. Wenn das junge Leser*innen nicht zu begeistern vermag?!

Bisweilen war für jedes auftretende Problem die schnell gefundene Lösung vielleicht ein wenig zu schnell zur Stelle. Doch ich denke dies entspringt eher meinem Blickwinkel als Erwachsenem und wird bei Grundschulkindern gar nicht so sehr ins Gewicht fallen.

Neben der bisweilen humorvollen Handlung fallen die schwarz-weißen Illustrationen von David Garcia Forés auf, die das Buch auch gestalterisch zu einem kleinen Highlight machen.

Ich möchte das Buch allen Actionfans ans Herz legen und bin der Überzeugung, dass auch Jungs da einmal reinlesen sollten. Es lohnt sich ganz gewiss.

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Veröffentlicht am 16.09.2024

Schön zum abendlichen Kuscheln mit den Kleinen

Maluna Mondschein
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Die kleine Fee Maluna lebt mit einer Schar illustrer Freunde im Zauberwald. Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, den Menschenkindern, die immer nett und artig am Abend zu Bett gehen ab und an ein Feen-Geschenk ...

Die kleine Fee Maluna lebt mit einer Schar illustrer Freunde im Zauberwald. Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, den Menschenkindern, die immer nett und artig am Abend zu Bett gehen ab und an ein Feen-Geschenk zu bringen.

Die Idee ist lustig und auch der Erzählstil, der die zuhörenden Kinder durch Maluna immer direkt anspricht ist gut gewählt. So sind die Zuhörer immer in die kleinen kurzen Kapitel eingebunden. Die bunten Bilder von Tina Kraus unterstützen die Handlung und lassen Kinder Maluna besser verstehen.

Ich möchte das Buch wirklich gerne weiter empfehlen. Auch wenn es von vielen Menschen die ich kenne immer gerne als Vorlesebuch für Mädchen gesehen wird bin ich der Überzeugung, dass es auch Jungen im Kindergartenalter am Abend gut beim Schlafengehen aufnehmen werden.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Einmal keine hohe Politik

Krieg der Rosen: Winterpilger
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Mit den beiden Flüchtlingen, dem ehemaligen Mönch Thomas und der ehemaligen Nonne Kathrine wurde ich als Leserin in die frühen Jahre der Rosenkriege in England mit Ausflügen über den Ärmelkanal nach Frankreich ...

Mit den beiden Flüchtlingen, dem ehemaligen Mönch Thomas und der ehemaligen Nonne Kathrine wurde ich als Leserin in die frühen Jahre der Rosenkriege in England mit Ausflügen über den Ärmelkanal nach Frankreich mitgenommen.
Dabei spielt sich die gesamte Handlung immer im Wahrnehmungsbereich des einfachen Volkes und ein wenig des niederen Adels ab. Die Gesamtpolitik der damaligen Zeit lässt der Autor weitestgehend weg und immer nur in Bruchstücken anklingen, sofern dies für die Handlung notwendig erscheint. Definitiv ein Plus für den Roman.
Sehr schön sind auch Clements Darstellungen des Kriegsalltags und der Schauplätzte, der aufgeladenen Atmosphäre vor und während einer Schlacht, sowie des doch harten Lebens zu dieser Zeit gelungen.
Der Roman liest sich gut und flüssig, wenn es bisweilen auch einige Längen in der häufig recht ausführlichen Beschreibung von Orten und Handlungen gibt, was für mich eigentlich das einzige Manko an dem gesamten Roman ergab. Gut nachvollziehbar sind die Entwicklung der Charaktere und damit meine ich nicht nur die der beiden Protagonisten, sondern auch die zahlreicher Nebenfiguren. Das gab dem Ganzen Tiefe und eine gewisse Spannung in der Handlung.

Liebhabern historischer Romane kann ich diesen nicht mehr sehr neuen Roman empfehlen, wenn man sich für das Leben während der Rosenkriege und nicht unbedingt die hohe Politik dieser Zeitspanne interessiert.

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