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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2019

Der Fluch der Göttin Andromeda

Andromedas Fluch
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Inhalt
In einem Ort Namens Faircast herrschen drei Clans. Diese drei Clans Glauben daran, daß sie von Andromeda stammen und aus den Lichtern der Sterne geschaffen wurden. Es ist Sitte einmal im Jahr ein ...

Inhalt
In einem Ort Namens Faircast herrschen drei Clans. Diese drei Clans Glauben daran, daß sie von Andromeda stammen und aus den Lichtern der Sterne geschaffen wurden. Es ist Sitte einmal im Jahr ein Fest zu Ehren Andromedas zu feiern. Doch so schön das Fest auch ist, hat es auch einen hohen Preis… Jedes Jahr nach diesem Fest stirbt ein Mitglied aus einem Clan. Und dieses ungewissen, wen es als nächstes erwischt, reißt tiefe Wunden in die Familien. Lizzie ist ein junger Teenager aus dem Clan der Chevally und hat schon wegen diesen Fluch ganz früh ihren Vater verloren. Sie will das alles nicht mehr einfach so hinnehmen und es beginnt eine Zeit, in der sie um ihr Leben und auch um ihre Liebe bangen muss…..

Bewertung

Das Cover hat meine Aufmerksamkeit erregt, ist aber nicht ganz so passend zur Geschichte. Allerdings vergisst man das schnell, denn durch einen sehr flüssigen Schreibstil und guten Erklärungen kommt man sofort in das Geschehen hinein und verliert sich gleich in die Geschichte. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man schließt einzelne Figuren aus dem Buch auch gleich ins Herz. Sogar mit den weniger Guten kommt man gut aus und kann sich ein wenig in deren Lage hineinversetzen. Alles in allem ist es ein gelungenes Buch mit viel Liebe zum Detail und es kommt nicht einmal Langeweile auf. Die Spannung ist ganz gut, könnte aber noch etwas mehr sein. Das Ende fand ich ein wenig schnell, als wollte Lara Lavenza das Buch schnell zu Ende bringen. Was nun genau passiert ist, wurde in wenigen Worten zum Schluß erläutert, allerdings nur das Ergebnis. Der Showdown hätte meiner Meinung nach mehr durch Spannung und Action besser ausgearbeitet werden können. Trotz allem ein gelungenes Buch.

Fazit
Eine schönen Geschichte um das wesentliche des Fluchs und deren Auswirkung mit Witz, Spannung und ein wenig Romantik.

Veröffentlicht am 06.04.2019

Ein Tagebuch über das Überleben zwischen den Untoten

Dunkle Erinnerungen
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Adrians Tagebuch der Untoten – Dunkle Erinnerungen (Teil 1)
von Chris Philbrook

Inhalt
Adrian Ring erzählt in „Mr. Tagebuch“ seine Geschichte, als die Welt den Bach runter geht und in der kleinen Stadt ...

Adrians Tagebuch der Untoten – Dunkle Erinnerungen (Teil 1)
von Chris Philbrook

Inhalt
Adrian Ring erzählt in „Mr. Tagebuch“ seine Geschichte, als die Welt den Bach runter geht und in der kleinen Stadt der Wahnsinn tobt. Er hat noch Zeit, sich Waffen zu kaufen und im kann sich Supermarkt mit ein paar Konservendosen zum Überleben sichern, als auch schon die ersten Untoten auftauchen. Die Ansagen im Radio nimmt er von Anfang an ernst und bereitet sich so auf die Apokalypse vor. Er will sich auf einen Campus der Schule in Auburn ein sicheres Versteck aufbauen und vorher versucht er ein paar seiner Freunde und Verwandten zu holen. Seine Katze Otis lässt er nirgends zurück und ist froh, sie als Gesellschaft zu haben, als das Chaos auch schon losbricht. Alle Vorbereitung helfen nicht auf das was kommt. Die meisten Menschen sind der dem Angriff der Untoten nicht gewachsen.

Bewertung
Dunkle Erinnerungen ist der erste Teil von Adrians Tagebuch. Chris Philbrook kann auch ohne tatsächliche Konversation die Panik und Angst von Adrian und seinen Mitmenschen sehr gut darstellen und es baut sich von Anfang an eine starke Spannung auf. Durch einige kleinere Darstellungen von anderen Figuren lernt man Adrian auch aus der Sicht der anderen kennen. Durch diese kleinen Sequenzen zeigt Chris den Mann, der Adrian wirklich ist und wie er auf andere wirkt. Trotz der Untoten und dem Chaos entsteht keine allzu düstere Stimmung, was ich sehr positiv finde. Adrian nennt sein Tagebuch Mr. Tagebuch und vertraut ihm alle seine Erinnerungen und auch seine Angst und Gedanken mit. Nur so und durch den Umgang mit seiner Katze Otis verfällt er nicht in ein trostloses Loch und wird nicht wahnsinnig. Sein Verstand arbeitet hervorragend, auch wenn er schon so lange auf sich allein gestellt ist. Er ist ein Überlebenskünstler mit viel Geschick und Mut, auch wenn er das von sich aus nicht so darstellt, sieht man es doch durch seine Taten und Gedanken…. Ein faszinierendes Buch das von Anfang an fesselt und Lust auf mehr macht.

Fazit
Ein Mann in einer Postapokalypthischen Welt schlägt sich allein durch auf der Suche nach weiteren Überlebenden. Eine wahnsinnig fesselnde Geschichte über die Untoten.

Veröffentlicht am 10.03.2019

Eine fantastische Welt mit viel Gefühl und Spannung.

Queen and Blood
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Queen & Blood – von Amy Harmon

Inhalt
Kjell ist ein Krieger und der bastardbruder des Königs Tiran. Doch er hat auch erkannt, dass er ein Heiler ist, was so gar nicht zu seinem Wesen als Kämpfer passt. ...

Queen & Blood – von Amy Harmon

Inhalt
Kjell ist ein Krieger und der bastardbruder des Königs Tiran. Doch er hat auch erkannt, dass er ein Heiler ist, was so gar nicht zu seinem Wesen als Kämpfer passt. Als er dann eine junge Frau fast Tod auf einem Abhang findet und sie heilt, verändert sich sein Leben schlagartig. Er knüpft durch die Heilung ein Band mit ihr und kann sich seiner Gefühle nicht entziehen, die Sascha in ihm auslöst. Kjell versucht sich gegen die Liebe zu stellen und ist sehr abweisend zu Sascha. Doch die junge Frau scheint das nicht davon abzuhalten, sie auf all seinen Wegen begleiten zu wollen. Sei fühlt sich ihm Verpflichtet und schreckt nicht vor seiner ruppigen Art zurück. Doch als Sascha ihre Vergangenheit wieder zurück erhält, stürzt für sie eine Welt zusammen und Kjell, der endlich zu seiner Liebe zu ihr steht, wird schwer erschüttert. Sascha muss sich ihrer Vergangenheit stellen und Kjell lässt sie nicht aus den Augen und versucht die drohende Gefahr von ihr abzuwenden.

Bewertung
Das Buch ist der zweite Teil einer fantastischen Geschichte über Liebe und Verrat. Die Volgar sind Wesen, von denen ich bisher in noch keiner anderen Geschichte gelesen habe. Sie sind die bösen und grausamen Kreaturen aus der Geschichte, die schon im ersten Teil für Spannung sorgen. Doch versteht es Amy Harmon sehr gut, die Volgar als einfache Tiere darzustellen, die zwar Angst und Schrecken verbreiten, aber letztendlich nur Tiere sind, die überleben wollen.

Amy Harmon versteht es, die Leser in den Bann zu ziehen. Das Cover selbst passt wie im ersten Teil perfekt zur Geschichte und zeigt auch die Frau, die man sich auch unter dem beschriebenen Charakter vorstellt. Kjell kannte ich schon vom ersten Teil und fand ihn trotz seines ruppigen Charms doch interessant. Aber Sascha mit ihrer bedingungslosen Überzeugung Gutes zu tun und ihrer Hartnäckigkeit, ihrem sanften Wesen fand ich wirklich sehr interessant und sympathisch.

Die Gefühle, die Spannung und die Fantasy kommen nicht zu kurz und die Handlungen der Protagonisten sind schlüssig und verständlich beschrieben. Ich habe nicht lange gebraucht, um das Buch durchzulesen. Ein wahres Vergnügen.

Fazit
Eine fantastische Welt mit viel Gefühl und Spannung.

Veröffentlicht am 10.03.2019

Eine spannungsgeladene Geschichte über eine rebellische junge Frau mit einer Gabe über das Feuer.

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
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Die letzte Königin 01– Das schlafende Feuer
von Emily R. King

Inhalt
Kalinda ist eine junge Frau, die an einem ständig wiederkehrendem Fieber leidet. Niemand weiß sich einen Rat, warum das Fieber ihr ...

Die letzte Königin 01– Das schlafende Feuer
von Emily R. King

Inhalt
Kalinda ist eine junge Frau, die an einem ständig wiederkehrendem Fieber leidet. Niemand weiß sich einen Rat, warum das Fieber ihr ständiger Begleiter ist. Sie kann es nur mithilfe eines Tonikums lindern. Kalinda wächst bei der Schwesternschaft auf und wird dort zu einer Kämpferin ausgebildet. Außerdem werden alle jungen Frauen aus der Schwesternschaft darauf vorbereitet, die Braut eines Gönners zu werden. Niemand weiß, wann er auserwählt wird und die meisten möchten gern die Frau eines fremden Mannes werden und in eine ungewisse Zukunft reisen, als das eintönige Leben in der Schwesternschaft zu bleiben. Den erwählten wird eine Ehre zuteil und sollen nach der Legende dem Gott Anu damit dienen. Doch Kalinda ist ehrgeizig und möchte gern ihre eigenen Entscheidungen treffen. Leider wird sie gegen ihren Willen von einem grausamen Rajah / Herrscher als die hundertste Ehefrau erwählt und soll ihm uneingeschränkt zu Diensten sein. Rajah Tarek ist grausam und für Kalinda beginnt eine Zeit, in der sie mit den anderen Ehefrauen um den Rang an Tareks Seite kämpfen. Ihr einziger Hoffnungsschimmer ist der Hauptmann, der die Aufgabe von Tarek bekommen hat, ihm seine Braut unbeschadet zu seinem Palast zu bringen. Sie fühlt sich von Tarek abgestoßen und von Devon dem Hautpmann angezogen.

Bewertung
Die Figuren sind vielschichtig und gut ausgearbeitet. Mit Kalinda bin ich vom ersten Augenblick warm geworden und fand ihr rebellisches Wesen sehr gut. Auch die Umgebung im Buch und die Gefühle werden verständlich beschrieben und sind allesamt nachvollziehbar. Emily King hat einen sehr flüssigen Schreibstil und das Buch überzeugt mit seiner Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Was mich ein klein wenig gestört hat ist, das Kalinda und Devon sich zu schnell näher kommen, ohne wirklich miteinander zu reden. Es geht meines Erachtens viel zu schnell, vor allem da er dem Rajah treu ergeben ist und sein Leben auf dem Spiel steht, wenn er Kalinda – die zukünftige Königin zu nahe kommt. Auch ganz zum Schluss fand ich es eher unwarscheinlich, das Kalinda so schnell mit ihrer Gabe zurecht kommt, ohne es vorher geübt zu haben. Sie geht auch zu leichtfertig damit um. Aber trotz allem fand ich die Geschichte sehr phantasievoll und gut durchdacht. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden in einem Rutsch durchgelesen und es war nicht einmal langweilig.

Fazit
Eine spannungsgeladene Geschichte über eine rebellische junge Frau mit einer Gabe über das Feuer.

Veröffentlicht am 03.03.2019

Düster aber fantastisch

Wolfswut
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Wolfswut – von Melanie Vogeltanz

Inhalt
Alfio führt das Leben als Vagabund, denn er darf sich nicht länger an einer Stelle aufhalten, da er eine Bestie in sich trägt, die er nur schwer kontrollieren kann. ...

Wolfswut – von Melanie Vogeltanz

Inhalt
Alfio führt das Leben als Vagabund, denn er darf sich nicht länger an einer Stelle aufhalten, da er eine Bestie in sich trägt, die er nur schwer kontrollieren kann. Er ist ein Hemykin – ein Wolfsmensch. Seinen Lebensunterhalt bestreitet er mithilfe von Boxkämpfen, wobei ihm seine übermenschlichen Fähigkeiten – Kraft, Schnelligkeit und seine Selbstheilungskräfte viel helfen. Kaum jemand ist in der Lage, ihn zu besiegen. Sein Lohn ist meist Opium, das er dringend benötigt, um seinen Wolf unter Kontrolle zu halten.
Er ist von Selbstzweifeln geplagt und kennt kein wirkliches Zuhause. Bis ein paar Menschen in sein Leben treten, die ihm am Herzen liegen. Er will wieder aufbrechen, um sie nicht zu gefährden, als plötzlich sein gewohntes Leben durcheinander gebracht wird. Es beginnt eine Zeit der Freundschaft, Vodoo-Rituale und eine Art Selbstfindung. Ständig muss er um sein Überleben kämpfen, aber vor allem muss er seine Freunde schützen. Sein Erzfeind ist ihm auf den Versen und scheinbar nichts kann ihn aufhalten…

Bewertung
Ich tu mich ein bisschen schwer, das Buch zu bewerten. Einerseits hat es mir gefallen, andererseits hatte es zu viele negativen Aspekte. Die Charaktere waren sehr vielschichtig und vor allem gut ausgearbeitet. Auch seine Gedankengänge wurden sehr gut beschrieben und waren nachvollziehbar. Jedoch hatte alles einen negativen Touch, da er ständig Selbstzweifel hatte und immer auf der Flucht vor sich und seinem Wolf war. Ich fand es merkwürdig, das er erst nach 100erten von Jahren noch immer nicht gelernt hat, seinen Wolf zu kontrollieren bzw. ihn zu akzeptieren. Er hat es gar nicht erst versucht, sondern ihn immer nur mit Drogen ausser Gefecht gesetzt. Es gab leider nicht sehr viele Figuren in dem Buch. Es ging eigentlich nur um zwei Familien und seinen Feind. Auch die zerfetzten angefressenen Leichen haben zwar für Unruhe gesorgt, aber das gab es immer nur nebenbei. Ich fand es auch nicht wirklich gut, das er die Morde nur dann bereut hat, wenn es Freunde oder gute Bekannte von ihm waren. Ganz klar, Unterhaltung hat das Buch geboten, aber auch die Spannung war nicht atemberaubend, da einem die Protagonisten nicht so sehr ans Herz gewachsen sind. Man konnte sich nicht mit denen identifizieren.

Fazit
Gute Unterhaltung mit negativer Atmosphäre.