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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.12.2017

Einfaches Buch zum Entspannen, aber nicht wirklich recherchiert

Bis zum letzten Tropfen
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Das Buch handelt über eine Mutter mit einem Kind im Teenie-Alter, die versuchen zu überleben. Das Trinkwasser ist sehr knapp, und die beiden versuchen ihr Wasserloch hinter dem Haus mit ihrem Leben zu ...


Das Buch handelt über eine Mutter mit einem Kind im Teenie-Alter, die versuchen zu überleben. Das Trinkwasser ist sehr knapp, und die beiden versuchen ihr Wasserloch hinter dem Haus mit ihrem Leben zu verteidigen. Dazu liegen Sie auf dem Dach ihres Hauses und zielen mit dem Zielfernrohr auf alles, was sich bewegt. Nähert sich jemand dem Wasserloch, wird er erschossen. Lyn ist erst Jahre, als Sie lernt zu töten um zu überleben. Sie sind völlig abgeschottet von allen, außer einem Nachbarn, den sie immer nur durch ihr Zielfernrohr sehen. Der will ihnen aber nichts böses...

Bewertung:
Das Buch ist eine gut geschriebene Geschichte, die flüssig zu lesen ist.Spannung von der ersten Seite. Leider wird hier nichts darüber erzählt, warum das Wasser knapp ist und ein normales Leben nicht mehr möglich ist. Es gibt nur noch ein paar Überlebende - WARUM, Was ist geschehen??? Auflösung Fehlanzeige.

Auch die Hintergründe (Landschaft, Umgebung oder die Protagisten) sind so gut wie gar nicht beschrieben.

Allerdings seh ich dieses Buch eh nur als Jugendbuch an, und in so fern hat es mir trotz allem sehr gut gefallen. Es ist schnell zu lesen und eine schöne Geschichte. Das raue Überleben steht hier im Vordergrund. Nichts übertriebenes, denn genau so male ich mir die Zukunft aus, wenn einmal die Welt untergeht.

Fazit: Ein leichtes Lesevergnügen für den entspannten Nachmittag.

Veröffentlicht am 20.12.2017

Spannende, flüssige und charmante Geschichte

Die Monster, die ich rief
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Die Monster die ich rief - von Larry Correia

Inhalt:
Owen ist ein Buchhalter in einer größeren Firma. Mit diesem Job will er sich selbst beweisen, dass er ein normaler Durchschnittstyp ist.

Eines Abends ...


Die Monster die ich rief - von Larry Correia

Inhalt:
Owen ist ein Buchhalter in einer größeren Firma. Mit diesem Job will er sich selbst beweisen, dass er ein normaler Durchschnittstyp ist.

Eines Abends wird er nach dem er Überstunden gemacht hat, in seinem Büro von einem Werwolf angegriffen - Sein verhasster Chef ist dieser Werwolf und der versucht mit allen Mitteln, Owen zu töten. Doch Owen ist nicht scharf darauf, sein Leben zu beenden. Er wehrt sich mit allem, was er im Büro so findet und schafft es so, seinen Chef durch eines der Fenster im Hochhaus zu werfen.

Owen wacht kurz darauf im Krankenhaus auf und muss feststellen, dass der Kampf ihm mehr als nur ein paar Schrammen hinterlassen haben. Außerdem wird er von ein paar Männer von der Regierung bewacht.

Ein Mann stellt sich ihm vor und eröffntet ihm, dass es noch mehr Monster als nur Werwölfe auf der Erde gibt. Er ist fasziniert, dass Owen den Werwolf überlebt hat, ganz ohne Waffen und Erfahrung im Kampf gegen das Böse und er macht Owen ein interessantes Jobangebot.....

Bewertung:

Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet. Sie hauchen der Geschichte durch die vielen verschiedenen schrulligen Charaktere Leben ein. Nicht einmal der Held des Tages ist perfekt. Auch er hat viele Ecken und Kanten.

Hintergründe sind super beschrieben, der Phantasie bleibt wenig Raum zum Nachdenken. Spannung findet man hier von der ersten bis zur letzten Seite. Auch durch die Witze in der Geschichte und die teilweise ungeschickten Handlungen des Helden, wird die Geschichte nur um so besser.

Larry Carriea versteht es meisterhaft, einer Geschichte Leben einzuhauchen. Auch wenn das Thema an sich nicht ganz unbekannt ist - Man in Black - so wird doch klar, dass dieses Buch in eine ganz andere Liga spielt. Viel mehr verzweifelte und heftige Kampfhandlungen und Verletztungen. Nicht immer geht alles gut aus. Hier gibt es Spannung pur und man kann das Buch kaum weg legen.

Was ich auch nicht schlecht finde ist, dass es mehrere Protagonisten gibt, mit denen man mitfiebert. Es gibt zwar nur einen Handlungsstrang, und die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Owen, und doch kommen auch die anderen Figuren sher gut zur Geltung und man fiebert mit denen genau so mit, wie mit Owen selbst.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu verstehen. Und doch nicht wie ein typisches Kinderbuch, sondern einfach nur Spannend und reines Lesevergnügen.

Fazit:

Larry Carriea schafft eine phantastische Welt mit und um die Monster. Spannung von Anfang an und die Witze in der Geschichte versprechen Auflockerung. Super!

Veröffentlicht am 20.12.2017

Romantisch, witzig und leicht zu lesen.

Hummeln im Herzen
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Hummeln im Herzen von Petra Hülsmann

Inhalt:

Lena ist völlig am Boden zerstört, als Ihr Verlobter sie kurz vor dem Traualter wegen einer anderen sitzen lässt. Sie hatte sich so sehr auf diesen Tag vorbereitet ...


Hummeln im Herzen von Petra Hülsmann

Inhalt:

Lena ist völlig am Boden zerstört, als Ihr Verlobter sie kurz vor dem Traualter wegen einer anderen sitzen lässt. Sie hatte sich so sehr auf diesen Tag vorbereitet und gefreut, die Hochzeit war schon komplett geplant und alle Gäste eingeladen. Als sie aus der gemeinsamen Wohnung fliegt und auch noch ihren Job verliert, bleibt ihr keine andere Möglichkeit, bei Ihrem Bruder und ein paar Freunden in der Wohngemeinschaft unterzukommen.

Sie suhlt sich von nun an in Selbstmitleid und igelt sich auf ihrem Zimmer komplett ein. Jegliches Ziel in ihrem Leben hat sie aus den Augen verloren. Bis es ihr irgendwann reicht, und sie sich einen 3-Punkte-Plan erstellt, um von dort an eine ganz andere Person zu werden. Dabei macht sie einen Fehler nach dem anderen und bald merkt sie, das man nicht sein kann was man möchte.
Nur Ben, ein alter Bekannter und Mitbewohner kann sie aus der Reserve locken. Die beiden zoffen sich ständig, sind sich in vielen Punkten aber sehr ähnlich und verstehen auch einander. Seit Jahren sind sie nun schon Freunde und nie ist es ihnen in den Sinn gekommen, das daraus irgendwann mehr werden könnte. Das wäre undenkbar......

Bewertung:

Die Autorin Petra Hülsmann hat einen witzigen und charmanten Schreibstil. Die ganze Geschichte ist flüssig zu lesen und der Leser kann ein wenig vom Alltag abschalten.

Die Charaktäre sind witzig ausgearbeitet und auch ein wenig schrullig, vor allem gibt es keine Superhelden, sondern jeder hat seine Fehler. Das macht die Geschichte so interessant. Auch Lena hat mehrere Fehler und ist eine Chaotin.

Vor allem gibt es nicht allzuviele Charaktäre, so dass man mit der Handlung sehr gut mitkommt. Das heisst nicht, das nur von ein zwei Personen die Rede ist, wie es in Liebesgeschichten oft der Fall ist. Vielmehr sind die Freunde und Bekannte gut beschrieben und Petra Hülsmann versteht es meisterhaft, diese langsam in die Geschichte einfließen zu lassen, dass man gut mitkommt und keine Fragen entstehen.

In all dem Chaos der Geschichte verbirgt sich eine schöne Liebesgeschichte. Es ist nicht zu schmalzig geschrieben, aber doch romantisch. Der Leser kommt hier voll auf seine Kosten, vor allem, wenn er ein wenig abschalten möchte, ist das eine schöne Kurzgeschichte, die man ohne Nachdenken lesen kann.

Allein der Buchtitel lässt schon auf den Schreibstil der Autorin schließen. Witzig und chaotisch, aber doch Gefühlvoll.

Fazit: Eine leichte Liebesgeschichte, genau das richtige um abzuschalten. Witzig, chaotisch und romantisch...

Veröffentlicht am 20.12.2017

Mühsam und verwirrend und doch spannend

Darkside Park
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Darkside Park 1 von Hendrik Buchna

Inhalt:

In einem bestimmten Gebiet von Portervill verschwinden Menschen spurlos oder sie kommen auf mysteriöse Weise völlig verändert wieder. Sie sind nicht einmal ...


Darkside Park 1 von Hendrik Buchna

Inhalt:

In einem bestimmten Gebiet von Portervill verschwinden Menschen spurlos oder sie kommen auf mysteriöse Weise völlig verändert wieder. Sie sind nicht einmal ein Schatten ihrer selbst, sondern zu etwas anderem mutiert.

Viele wissen um dieses Geheimnis. Entweder sie sterben, oder sie behalten das Geheimnis bis ins Grab und dürfen nie wieder die Stadt verlassen.

Es handelt sich um 6 Erzählerstränge:

Folge 1:
Ein Irrer gibt das Interview seines Lebens, entweder er wird als Held und Lebensretter dargestellt, oder die Reporterin muss sterben.

Folge 2:
Ein Psychotherapeut zieht in die Stadt und behandelt „normale“ Patienten. Bis auch ihm die Parallelen bei verschiedenen Patienten auffallen, die verschwunden sind.

Folge 3:
Ein paar zieht ganz neu nach Portevill um dort ein gemeinsames Leben aufzubauen. Die beiden betreten den verbotenen Park und nur sie kann fliehen. Er taucht ein paar Tage später wieder vor der Wohnung auf, doch er ist völlig verändert und isst nur noch rohes Fleisch und kann nur noch Grunzlaute von sich geben.

Folge 4:
Der Psychotherapeut entschließt sich, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, den viele Patienten von Ihnen zum Opfer gefallen sind. Nun wird er zum gejagden.

Folge 5:
Ein Bibliothekar sucht eine Haushilfe. Er hat noch nicht viel von den Geschehnissen in Porteville mitbekommen. Bis ihm die neue Aushilfe erzählt, dass ihr Freund bei einem Besuch im Park verschwunden ist.

Folge 6:
Ein Polizist möchte sich mit den vielen Parallelen der Verbrechen auseinandersetzen. Auch wenn Porterville eine Stadt mit der geringsten Mordrate ist, geben ihm die Zufälle und Ungereimtheiten ein Rätsel auf. Er versucht es auf eigene Faust, bis er nicht mehr zurück kann und in Bedrängnis gerät.

Bewertung:

Es ist der Auftakt einer ganzen Serie. Das Buch an sich ist nicht abgeschlossen. Man sollte schon den zweiten Teil in der Hand haben, wenn man das Buch anfängt, denn am Ende steht man vor einer Reihe ungelöster Fragen, die unbedingt beantwortet werden müssen....

Das Buch handelt über so viele Fälle und so viele Charaktäre, dass es schwer ist, sich in die neuen Geschichten reinzudenken und diese auseinander zu halten.

Trotz allem ist das Buch ein Gruselschocker ohne Ende, der langsam anfängt und dann immer mehr preisgibt. Spannung herrscht vom ersten Augenblick, in dem man das Buch aufgeschlagen hat. Es ist schwer, das Buch auch nur für einen Moment aus der Hand zu legen.

Vor allem sind alle Geschichten miteinander verstrickt, was aber erst später herauskommt.

Fazit: Spannung pur von der ersten bis zur letzen Seite

Veröffentlicht am 20.12.2017

Das Geflecht

Das Geflecht
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Das Geflecht
Das Geflecht von Andreas Laudan
Inhaltsangabe:
Justin und seine Freunde wollen eine Party feiern. Was bietet sich da besser an, als ein stillgelegtes Bergwerk. Doch die Feier endet damit, ...

Das Geflecht
Das Geflecht von Andreas Laudan
Inhaltsangabe:
Justin und seine Freunde wollen eine Party feiern. Was bietet sich da besser an, als ein stillgelegtes Bergwerk. Doch die Feier endet damit, als zwei der Freunde in einen engen abgelegenen Schacht stürzen, aus dem sie nicht wieder alleine herauskommen. Justin und seine Freundin holen Hilfe.
Dabei kommt die Höhlenforscherin Tia Traveen zum Einsatz. Sie wurde extra ausgesucht, weil sie sehr gut ist im Bergen von Verschollenen und vor allem aber, weil sie blind ist. Denn in den Tiefen des stillgelegten Bergwerks birgt sich der reinste Albtraum, von dem niemand etwas erfahren darf.
Bewertung:
Eine sehr gut ausgearbeitet Geschichte, mit vielen logischen Hintergrund-informationen. Man merkt deutlich, dass sich der Autor viele Gedanken gemacht hat, wie das Geflecht dort hingekommen sein könnte und warum es so gross ist.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Was ich persönlich gut finde ist, dass die Protagonisten nicht alle super aussehen oder besonders intelligent sind, sondern einfach normale Menschen. In der Geschichte stehen der Charakter und die anderen Sinneseindrücke im Vordergrund.
Durch die vielen Kapitel mit einer deutlichen Überschrift weiß der Leser sofort, von welchen Figuren in dem Buch die Rede ist. So kommt man nicht durcheinander, ob gerade von den eingeschlossenen Akteuren oder den Charakteren auf der Oberfläche geschrieben wird.
Der Leser wird durch den flüssigen und spannenden Schreibstil direkt in das Geschehen hineingezogen und kann sich gut in die Gefühle und Ängste der Protagonisten hineinversetzen.
Es ist mal etwas anderes, eine Blinde als Hauptfigur und Retterin in die Geschichte einzubauen. So bekommt man einen guten Einblick, dass man auch mit den anderen Sinnen gut zurechtkommen kann, wenn man es nur lernt.
Der Roman ist nichts für Leser, die Angst vor dunklen Räumen oder Höhlen haben.
Es gab in dem Buch auch ein paar unglaubwürdige oder unlogische Reaktionen der Figuren, die ich aber hier nicht weiter erwähne, da es kaum der Rede wert war. Die Geschichte war trotz allem spannend und gut durchdacht.
Fazit:
Andreas Laudan erschafft eine spannungsgeladene und gefühlsreiche Welt, in der das Augenlicht nicht zählt, in der die Charaktere durch die eigenen Ängste über sich hinauswachsen.