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Veröffentlicht am 29.06.2022

Eine Geschichte, bei der ich sehr mitgefiebert habe

Ruby
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Ruby ist 17 Jahre, als sie von den Rittern ihres Vaters zurück auf ihren Heimatplaneten Giarnani gebracht wird. Der Planet, von dem sie vor einigen Jahren geflohen ist, um einer Zwangsheirat zu entgehen. ...

Ruby ist 17 Jahre, als sie von den Rittern ihres Vaters zurück auf ihren Heimatplaneten Giarnani gebracht wird. Der Planet, von dem sie vor einigen Jahren geflohen ist, um einer Zwangsheirat zu entgehen. Auf der Erde bei ihrer großen Liebe wähnte sie sich in Sicherheit, aber in ihrer Heimat muss sie sich vorsehen, denn hier lauern einige Gefahren und bald schon trachtet man Ruby sogar nach dem Leben. Und dann gibt es da ja auch noch ihre geheime Gabe, von der niemand erfahren darf, denn Ruby besitzt die Gabe des Glücks.

Ein Buch, von dem ich mir einiges erhofft habe und definitiv nicht enttäuscht wurde. Ich habe von der ersten Sekunde an mitgefiebert und befand mich teilweise auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Ruby ist ein willensstarkes, rebellisches und standhaftes Mädchen, was genau weiß, was es will, und sich durch nichts so schnell unterkriegen lässt. Es gab wirklich einige Situationen, in denen ich mit ihr mitgelitten und beinahe geweint habe und mehr als nur eine Situation, die mich wütend und fassungslos zurückgelassen hat. Genau so gab es aber auch Momente, in denen ich mit Ruby auf Wolke 7 geschwebt habe und ich habe sie mehr als nur einmal mit einer ganz bestimmten Person geshippt, die ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen möchte.

Die Geschichte von Ruby ist mehr, als nur eine schnulzige Liebesgeschichte oder ein lächerliches Familiendrama, es geht um Mut, Stärke, Freundschaft, Verrat, aber auch um Vertrauen und Vergebung. Diese Mischung sorgt für ein wahres Feuerwerk der Gefühle.

Auch wenn ich ihren besten Freund Thomas zu Beginn nicht wirklich leiden konnte und er mich auch während des Buches noch einige Male genervt hat, konnte ich doch seine Beweggründe verstehen und ein wenig Sympathie für ihn aufbauen.

Außerdem ist Ruby nicht die einzige mit einer Gabe; auf Giarnani gibt es viele verschiedene, und zusätzlich beinhaltet das Buch Drachen, also was will man mehr. Ich hoffe sehr darauf, dass wir in den nächsten Bänden noch mehr von den Drachen und auch von Maximilian zu sehen bekommen. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen und freue mich jetzt schon. Der Schreibstil ist locker leicht und das Buch lässt sich schnell weglesen, auch wenn die Kapitel teilweise sehr in ihrer Länge variieren.

Trotz kleineren Schwächen ein sehr gelungener Auftakt einer Selfpublisherin und definitiv eine absolute Leseempfehlung, weswegen das Buch von mir 4,5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 07.05.2022

Skurril, irrwitzig und absolut außergewöhnlich

Die dunklen Geheimnisse von Heap House
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Clod ist ein Iremonger. Er lebt mit seiner sonderbaren Familie auf dem Familienanwesen Heap House, welches auch keiner der Iremongers je verlässt. Gebaut auf einer Müllhalde, umgeben von Schutt, Schimmel, ...

Clod ist ein Iremonger. Er lebt mit seiner sonderbaren Familie auf dem Familienanwesen Heap House, welches auch keiner der Iremongers je verlässt. Gebaut auf einer Müllhalde, umgeben von Schutt, Schimmel, Gestank und allerlei Gerümpel. Das Besondere an den Iremongers, abgesehen von ihrer eigenbrötlerischen Art, jeder von ihnen bekommt bei seiner Geburt ein Objekt zugewiesen und Clod ist der Einzige, der diese Objekte Namen flüstern hört. Als dann eines Tages der Türknauf seiner Tante verschwindet und das Waisenmädchen Lucy Pennant in Heap House auftaucht, geschehen seltsame Dinge und über dem Anwesen braut sich ein Sturm zusammen. Schrecklichen Geheimnisse kommen ans Licht und vergangene Rätsel wollen gelöst werden. Schlussendlich muss sich Clod die Frage stellen, wem er überhaupt vertrauen und ob er die Werte seiner Familie noch vertreten kann.
Vorab kann ich schon mal sagen, dass dieses Buch ein unerwartetes Highlight war. Das Buch ist absolut skurill, spannend, humorvoll, teilweise auch bittersüß, ein wenig depressiv und auch traurig und die Geschichte ist wirklich innovativ und außergewöhnlich. Hier hat der Autor sich wirklich eine geniale und gut durchdachte Idee einfallen lassen. Man hat ein wenig das Gefühl in ein bizarres Tim Burton Abenteuer abzutauchen und gerade das hat mir sehr gut gefallen.
Wir begleiten hier Clod, einen eher kränklich und melancholisch anmutenden Jungen, der zu Beginn der Geschichte sehr zurückhaltend, schüchtern und verletzlich wirkt, und Lucy, ein taffes, freches und vom Schicksal gezeichnetes Mädchen, welches dankbar ist in den Heaps aufgenommen zu werden und so nicht in den Müllbergen arbeiten zu müssen. Eigentlich dürfen die beiden aufgrund ihres unterschiedlichen Standes gar nicht miteinander in Kontakt treten, aber dennoch üben beide aufeinander die Anziehung von etwas Neuem und Geheimnisvollen aufeinander aus. Bei Clod bemerkt man an einem bestimmten Punkt in der Geschichte, dass er plötzlich sehr selbstbewusst und sogar leicht überheblich wird. Ich fand diese Veränderung zwar gut, aber leider war sie mir ein wenig zu sehr auf dieses spezielle Ereignis bezogen und ich frage mich, ob er diese Charakterentwicklung auch gemacht hätte, wenn es diese kleine Änderung in seinem Leben nicht gegeben hätte. Die anderen Charaktere sind durchgehend sehr eigen und authentisch, was den ganz besonderen Charme des Buches ausmacht. Jeder von ihnen hat seine ganz speziellen Eigenarten und dies sorgt fast durchgehend für eine gewisse Spannung.
Da ich jemand bin, der sehr gerne in Bücher, Filmen, etc. miträtselt, konnte ich zwar ziemlich schnell Theorien darüber aufstellen, was in Heap House wirklich gespielt wird, aber dennoch war ich von der späteren Auflösung und den Gründen sehr überrascht. Einige Rätsel konnte selbst ich nicht ergründen und wenig, wenn auch nicht viel, bleibt am Ende offen. Hier haben wir es auch mit einem sehr fiesen Cliffhänger zu tun, weshalb ich sehr auf den zweiten Band gespannt bin. Ich frage mich, wie der Autor diese Misere lösen will und was wir noch für grausige Geheimnisse aufdecken werden.
Der Schreibstil ist zu Beginn tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig, da man die unterschiedlichen Stände und Charaktere wirklich sehr stark herausliest. Es gibt einige Dopplungen, Metaphern und viele versteckte Hinweise, die einen des Öfteren im Lesefluss stocken lassen. Wenn man jedoch erst mal drin ist, so war es zumindest bei mir, findet man leicht Gefallen an diesem sehr besonderen Schreibstil.
Alles in Allem für mich ein wirklich sehr gelungener erster Band, dem ich trotz ein paar Ungereimtheiten, die in den folgenden Bänden hoffentlich geklärt werden, und ein paar Punkten, die mir storytechnisch persönlich nicht gefallen haben, 5 Sterne gebe. Eine Empfehlung für alle, die auch mal auf etwas andere, leicht verstörende Geschichten stehen.

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Veröffentlicht am 10.04.2022

Von der Magie des Andersseins

Lockruf der Zeit
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Der eigenbrötlerische Einzelgänger Andrej repariert mit Vorliebe altertümliche, komplexe Objekte. Sein besonderes Talent: hoffnungslos geglaubten Fällen wieder Leben einzuhauchen. Aber das ist nicht sein ...

Der eigenbrötlerische Einzelgänger Andrej repariert mit Vorliebe altertümliche, komplexe Objekte. Sein besonderes Talent: hoffnungslos geglaubten Fällen wieder Leben einzuhauchen. Aber das ist nicht sein einziges Talent. Eines Tages zeigt sich bei ihm eine besondere Gabe, durch die er die Vergangenheit aus den Augen der Objekte sehen kann, die er repariert. Aber diese Gabe bleibt nicht lange unentdeckt. Denn Andrej schadet mit dieser speziellen Fähigkeit Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben, und auch die extrovertierte Chiara zeigt ein übermäßiges Interesse an ihm.

Also ich muss sagen, dass mich dieses Buch wirklich komplett überzeugt hat. Ich bin begeistert von den Charakteren, ganz besonders von Andrej, dem Schreibstil und der spannenden Mischung aus Krimi und Urban Fantasy. 

Aber beginnen wir von Anfang. Andrej hat nicht nur eine besondere Fähigkeit, durch die er mit Hilfe von Objekten als Zeitzeugen Verbrechen aufdecken kann, er ist auch auf andere Art ganz besonders, denn Andrej ist Autist. Und so tauchen wir im Verlauf der Geschichte immer mehr in seine Welt, seine Verhaltensweisen, Eigenarten und auch sein Inneres ein und lernen so ihn und auch die "Krankheit" besser kennen. Stets begleitet wird er von seinem treuen Freund Ben, einem kaputten Kompass, den er vor dem Tod seines Vaters mit diesem reparieren wollte. Ben spricht in Andrejs Gedanken mit ihm, um ihm mentalen Beistand zu leisten, und das ist absolut herrlich zu lesen. Die Zwiesprache in der Andrej und Ben stehen ist wirklich amüsant und auch über Andrejs charakterbedingte Naivität und seinen Hang Dinge miss- oder falsch zu verstehen, musste ich mehr als einmal herzlich lachen. Was Andrej aber wirklich besonders macht, ist, dass er im Laufe der Geschichte eine enorme Wandlung durchmacht. Er gewinnt immer mehr an Stärke, Mut und Selbstbewusstsein. Nicht zuletzt auch durch Chiara, die ihn genau so nimmt, wie er ist, und selbst mit einem schlimmen Schicksal zu kämpfen hat. Auch Andrejs Großvater Sergei ist immer an seiner Seite und unterstützt und beschützt ihn, wo er nur kann. Und auch der Gegenspieler ist nicht nur böse; er hat eine grausame Vergangenheit und am Ende der Geschichte laufen alle Stränge in sich rund zusammen.

Die Geschichte war in sich eigentlich grundsätzlich spannend. Es war toll und interessant mitzuerleben wie Andrej Zeuge von Verbrechen wird, die er nie zuvor selbst miterlebt hat, und natürlich bringt ihn das auch in Schwierigkeiten, andererseits gibt er Menschen dadurch aber auch Klarheit und Seelenfrieden zurück und nicht zuletzt findet er durch seine spezielle Fähigkeit auch seine große Liebe, von der er immer dachte einem wie ihm würde dies verwehrt bleiben. Und am Ende wird alles aufgelöst und es bleibt eigentlich keine Frage unbeantwortet. Wer jetzt aber glaubt, die Geschichte ist von vornherein durchschaubar, der hat weit gefehlt. Der Leser fiebert und rätselt mit, erstellt eigene Vermutungen, die im weiteren Verlauf entweder gestärkt oder entkräftet werden und erst ganz am Ende erlöst uns die Autorin von unserer Grübelei.

Die Geschichte hat auch einen ganz eigenen, wunderbaren Schreibstil. Voller Details, besonderer Einblicke in das Innere eines jeden Charakters und sehr ausführlich. So kann man sich ganz auf die Geschichte einlassen, in diese abtauchen und wenn man besonders aufmerksam ist, wirklich viele Dinge entdecken.

Alles in allem muss ich sagen, dass mich die Geschichte wirklich begeistert hat. Von Anfang an hätte ich nicht erwartet, dass sie etwas so besonderes wird und ich Andrej und seine Geschichte so in mein Herz schließe! Ich vergebe 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 29.01.2022

Für alle Fans von Magieschulen, ganz klare Empfehlung auch für Ältere!

Amari und die Nachtbrüder
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Als Amari eine Einladung für eine Zauberschule von ihrem verschwunden geglaubten Bruder Quinton erhält, ist sie zunächst völlig perplex und glaubt nicht daran selbst magische Fähigkeiten zu besitzen. Sie ...

Als Amari eine Einladung für eine Zauberschule von ihrem verschwunden geglaubten Bruder Quinton erhält, ist sie zunächst völlig perplex und glaubt nicht daran selbst magische Fähigkeiten zu besitzen. Sie wusste nicht einmal, dass ihr Bruder Teil einer magischen Welt voll übernatürlicher Kreaturen und den unterschiedlichsten zauberhaften Eigenschaften war, die sich ihr nun eröffnet. Um an dieser Schule ihre Stellung zu sichern und mehr über sie und die augenscheinlich dunkle Magie zu erfahren, die in ihr schlummert, muss sie zu allererst ein kniffliges Auswahlverfahren bestehen. Zeitgleich begibt sie sich aber auch auf die Suche nach Quinton und gerät immer mehr zwischen die Fronten eines gnadenlosen Kampfes auf Leben und Tod.
Ich muss sagen, dass ich zuerst mit einer ruhigeren, vielleicht sogar eher kindlicheren Geschichte gerechnet hätte, aber das Buch hat mich eines Besseren belehrt. Ich bin absolut begeistert und total geflasht von dieser Geschichte und hätte das zu Beginn nicht in diesem Ausmaß erwartet! Ich hatte während des Hörens tatsächlich Harry Potter Vibes und wollte gar nicht mehr raus aus dieser magischen Schule. Ich habe das Hörbuch fast in einem Rutsch durchgesuchtet und freue mich schon riesig auf den zweiten Band! Die Zauberschule ist absolut facettenreich und ich habe das Gefühl es gibt in jedem Magiebereich so unfassbar viel zu entdecken. Was mir auch wahnsinnig gut gefallen hat, war, dass die magischen Wesen, denen Amari auf der Schule begegnet in der „realen“ Welt getarnt mitten unter uns leben. Die ganze Schule und die gesamte Handlung waren einfach so lebendig und farbenfroh! Ganz besonders haben mir auch die ganzen Rätsel und Aufgaben des Auswahlverfahrens gefallen.
Auch die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und besonders gut hat mir die Protagonistin Amari gefallen. Sie ist ein mutiges, kluges Mädchen, welches sich mit Ausgrenzung und Vorurteilen auskennt und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Oftmals kam sie mir viel reifer für ihr Alter vor, was ich wirklich passend fand.
Mit dem Plot Twist am Ende habe ich auch absolut nicht gerechnet! Ich hatte im Laufe der Geschichte eine kurze Vermutung, dachte mir aber: „Nein, das glaube ich nicht, bestimmt nicht“, aber umso überraschter war ich dann über diese Wende, da ich im weiteren Verlauf des Buches überhaupt nicht mehr an diese Vermutung gedacht hatte.
Also ich kann einfach nur sagen, dass dieses Buch ein absolutes Jahreshighlight für mich war und ich die Fortsetzung kaum erwarten kann!

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Veröffentlicht am 25.01.2022

Absolut verdienter Hype

Die rote Königin (Die Farben des Blutes 1)
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In Mares Welt bestimmt die Farbe des Blutes die Herkunft eines Menschen und seinen Stand. Je nachdem, ob das Blut silber oder rot ist, gehört man entweder zur Elite, die übernatürliche Kräfte besitzt, ...

In Mares Welt bestimmt die Farbe des Blutes die Herkunft eines Menschen und seinen Stand. Je nachdem, ob das Blut silber oder rot ist, gehört man entweder zur Elite, die übernatürliche Kräfte besitzt, oder zur Arbeiter-Klasse, die für die Elite arbeitet. Mare gehört zu den niederen Roten. Als sie aber eines Tages bei ihrer Arbeit in Gefahr gerät, schafft sie es sich mit der Hilfe ihrer besonderen Kräfte zu retten. Aber wie kann das sein? Ihr Blut ist rot, sie dürfte gar keine besonderen Fähigkeiten besitzen. Um Aufruhr im Volk zu vermeiden wird Mares Herkunft vertuscht und sie mit dem jüngeren Prinzen verlobt. Schnell stellt sie aber fest, dass sie Gefühle für seinen älteren Bruder hegt. Am Hof darf sie sich keinen Fehler erlauben und dennoch riskiert sie ihr Leben, um die aufkeimende Rote Revolution zu unterstützen, und auch ihr Herz…
Ein wirklich sehr gelungener Auftakt einer interessanten dystopischen Welt. Victoria Aveyard hat hier ein beispielhaftes Bild einer Zwei-Klassen-Gesellschaft erschaffen können mit Parallelen, die einem erschreckend bekannt aus dem Geschichtsunterricht vorkommen. Die Silbernen sind reich, schön und angesehen mit ganz besonderen Fähigkeiten und die Roten werden von den Silbernen ausgenutzt und sogar verhöhnt. Das geht so weit bis die Roten sogar noch mehr Einschränkungen erhalten, nachdem die aufständische Rote Armee weitere Anschläge auf das Königshaus verübt. Und mittendrin die unerschrockene Mare, die eigentlich glaubt, sie könne keine Unterstützung für ihre Familie sein und sich dann am Hofe trotz allen Widrigkeiten anstrengt den Regeln zu folgen und gleichzeitig die Aufständischen zu unterstützen.
Die Autorin wartet immer wieder mit kleineren und größeren Plot Twists auf, was den Bogen der Geschichte eigentlich grundlegend spannend hält. Einen größeren Plot Twist am Ende hätte man eigentlich erahnen können, aber ich habe ihn tatsächlich nicht kommen sehen, da dieser Charakter sogar mein Vertrauen gewinnen konnte. Die Charaktere sind auch allesamt sehr gut gestaltet, besonders Mare, mit der ich mitgefiebert, mitgelitten und mich mitgefreut habe. Auch die beiden Prinzen sind sehr gut ausgearbeitet, zeitweise konnte ich mich nicht entscheiden, welches Shipping ich bevorzugen würde. Auch der Rest der angesehen Elite war ausdrucksstark und sinnbildlich, dennoch gab es auch Silberne, die Mare gegenüber wohlgesonnen waren.
Der Schreibstil war flüssig und leicht und ich konnte mich durch die anschaulichen Beschreibungen sehr gut in die Welt und die Charaktere hineinversetzen.
Nach diesem doch heftigen Ende bin ich sehr gespannt auf den zweiten Band und vergebe deshalb 4,5 Sterne.

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