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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.01.2017

Zwergenbann

Zwergenbann
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Zu diesem Buch gibt es nur eine Kurz-Rezension, da ich es leider nach rund 200 Seiten abbrechen musste. Bei "Zwergenbann" handelt es sich um den zweiten Band der Reihe von Herrn Rehfeld, was ich leider ...

Zu diesem Buch gibt es nur eine Kurz-Rezension, da ich es leider nach rund 200 Seiten abbrechen musste. Bei "Zwergenbann" handelt es sich um den zweiten Band der Reihe von Herrn Rehfeld, was ich leider erst bemerkt hatte, als ich das Buch ausgepackt in den Händen hielt. Dennoch war ich gespannt auf die Geschichte und der Einstieg erfolgte ohne Probleme. Ich bin gut reingekommen und hatte keine Probleme der Geschichte zu folgen, obwohl ich den Auftakt der Reihe nicht kenne.
Der Schreibstil ist eher einfach gestrickt und auch die Story selbst bietet wenig Überraschendes oder Neues. Es gibt durchaus einige spannende Passagen, aber im Großen und Ganzen hat mich die Geschichte nicht fesseln können, sondern eher gelangweilt.
Die Figuren konnten mich nicht von sich überzeugen und einen Draht zu ihnen habe ich ebenfalls nicht gefunden. Vielleicht liegt es daran, dass ich den ersten Band nicht kenne, aber im Moment habe ich einfach keine Lust das Buch weiter zu lesen. Meist quäle ich mich durch die Seiten und lege es nach einigen wenigen wieder zur Seite.

Veröffentlicht am 20.01.2017

Under Ground

Under Ground
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Zunächst hat mich das Buch irgendwie an "Bunker Diary" und "Silo" erinnert, wobei sich im Verlauf der Geschichte dann doch einige Unterschiede zu diesen Werken bemerkbar machen. Der Schreibstil von S. ...

Zunächst hat mich das Buch irgendwie an "Bunker Diary" und "Silo" erinnert, wobei sich im Verlauf der Geschichte dann doch einige Unterschiede zu diesen Werken bemerkbar machen. Der Schreibstil von S. L. Grey gefällt mir sehr gut, denn das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Auch die Beschreibungen des Aufbau des Bunkers sind bildhaft und haben bei mir sofort ein Bild davon vor Augen erzeugt, ich hatte das Gefühl mich selbst mitten im Luxusbunker zu befinden. Direkt am Anfang des Buches gibt es zudem noch eine Skizze von diesem, indem die einzelnen Stockwerke beschriftet sind.
Zu Beginn widmet sich jedes Kapitel einem einzelnen Bewohner, wodurch man diese näher kennen lernt und auch die Umstände warum sie sich in den Bunker eingekauft hat. So wird zwar jeder Figur genug Raum gewählt, meiner Ansicht nach jedoch zuviel. Es dauert sehr lange bis alle vorgestellt sind und die Geschichte an Fahrt aufnimmt.
Begeistern konnte mich die Geschichte leider nicht. Statt einem hochspannenden Thriller und fesselndem Überlebenskampf der Bewohner, bekommt man eine konstruierte Handlung serviert, welche stark an eine Reality-Show geht. Insgesamt wirkte das Szenario blass und farblos und ich konnte mich weder mit den Figuren noch ihren Problemchen oder Gedanken identifizieren.
Der Grund für den Bunkeraufenthalt, also das Virus, wird nur am Rande erwähnt und spielt eher eine untergeordnete Rolle. Insgesamt liegt der Hauptfokus auf dem Innenleben im Luxusbunker, von der Außenwelt ist kaum die Rede. Insgesamt hätte die Geschichte viel Potenzial gehabt, welches leider nur in Ansätzen genutzt wurde.
Das Ende hat mich dann doch noch einmal überrascht, wobei es mir ebenfalls etwas zu stark konstruiert war.

Veröffentlicht am 14.01.2017

Anklage

Anklage
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Anklage war mein erstes Buch von John Grisham und ich freue mich schon sehr auf weitere. Ich hatte zunächst die Befürchtung, dass das Buch ein wenig trocken werden könnte wegen dem juristischen Teil, aber ...

Anklage war mein erstes Buch von John Grisham und ich freue mich schon sehr auf weitere. Ich hatte zunächst die Befürchtung, dass das Buch ein wenig trocken werden könnte wegen dem juristischen Teil, aber das war überhaupt nicht der Fall. Im Gegenteil, ich war fasziniert und gefesselt und Samantha's Mandanten und deren Schicksale gingen mir sehr ans Herz.
Samantha ist eine waschechte New Yorkerin und erlebt zunächst einen kleinen Kulturschock, als es sie von der belebten Metropole in das kleine Örtchen Brady verschlägt. Sie versucht das beste aus der Situation zu machen und arbeitet sich nach und nach in die Fälle der Kanzlei von Mattie ein. Während sie bislang nur reiche, zumeist sehr unfreundliche Klienten vertreten hat, so steht sie nun Klienten aus ärmsten Verhältnissen gegenüber, die nicht um ein Projekt, sondern ums Überleben kämpfen.
Die Geschichte basiert auf wahrend Gegebenheiten, da es eine solche Kanzlei tatsächlich gibt, nicht nur eine mehrere sogar. Die Fälle sind schockierend, denn was der Kohleabbau in dieser Region den Familien antut ist einfach nur herzzerreißend und schockierend.
Im Laufe der Ereignisse übernimmt Samantha mehrere Fälle, wobei ein sehr großer Fall im Vordergrund steht. Hier kommen wir auch zu einem Kritikpunkt. Zum Ende hin bleiben leider viele Fragen offen, auch diesen Fall betreffend, was mich wirklich sehr gestört hat. Da fiebert man über viele Seiten einem hoffentlich positiven Ergebnis entgegen und dann bleibt das Ende ungewiss. Das war doch sehr frustrierend und enttäuschend.
Der Kampf gegen die Besitzer der Kohlefabriken ist rasant und sehr spannend und actionreich gestaltet. Den widerwärtigen Geldgeiern ist dabei jedes Mittel recht und so ist bald nicht nur Samantha`s Leben in Gefahr.
Ich möchte noch anmerken, dass man sich schon für den juristischen Teil und die Arbeit von Anwälten interessieren sollte, wenn man das Buch lesen möchte, sonst könnte es sehr langatmig und langweilig werden. Für mich jedenfalls ist "Anklage" ein Bestseller, der diesen Titel auch verdient hat.

Veröffentlicht am 11.01.2017

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth
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Bislang konnte mich Cassandra Clare mit ihren Werken leider so gar nicht überzeugen, mit dieser Reihe wollte ich ihr daher noch einmal eine Chance geben. Große Erwartungen hatte ich jedoch keine. Daher ...

Bislang konnte mich Cassandra Clare mit ihren Werken leider so gar nicht überzeugen, mit dieser Reihe wollte ich ihr daher noch einmal eine Chance geben. Große Erwartungen hatte ich jedoch keine. Daher war ich wirklich positiv überrascht über dieses Buch, denn der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und ist sehr angenehm. Vergleichbar mit Harry Potter ist das Werk meiner Meinung nach nicht, auch wenn ich öfter von derartigen Äußerungen gehört habe. Es gibt eine Parallelen, aber dennoch kann Magisterium mit Harry Potter nicht mithalten. Man sollte hierbei auch noch anmerken, dass das Buch für Jugendliche geschrieben wurde und daher viele Situationen entschärft dargestellt werden.
Callum finde ich als Hauptfigur sehr interessant. Er ist nicht, wie für Helden oftmals üblich, frei von Fehlern und perfekt in allem; im Gegenteil er hat sogar eine Behinderung an seinem Bein und humpelt. Eine solche Eigenschaft für den Helden einer Geschichte ist ungewöhnlich, aber eine doch sehr spannende Abwechslung. Leider wird sehr oft erwähnt warum Call aufgrund seiner Beeinträchtigung die ein oder anderen Dinge nicht tun kann und er jammert häufig herum. Mir war es irgendwann etwas zu viel des Guten und ich hoffe in den Folgebänden wird dies ein wenig zurück geschraubt.
Die Nebenfiguren sind wiederum sehr einfach gestrickt, wodurch man sie sehr schnell in gut und böse einteilen kann.
Sehr gelungen wiederum finde ich das Setting und System der Zauberschule. Als Handlungsort ein Höhlensystem zu wählen ist etwas Neues für mich gewesen und ich kann mir gut vorstellen, wie bedrückend und einengend man sich dort zu Beginn der Ausbildung fühlen muss, so ganz ohne Tageslicht. Ebenfalls ungewohnt ist die Tatsache, dass es keine Klassen im herkömmlichen Sinn gibt, sondern die Schüler in Gruppen unterrichtet werden. Dabei gibt es auch keinen Lehrplan, den alle Lehrer einhalten müssen, jeder entscheidet selbst wie und in was er seine Schüler unterrichtet. Dabei durfte man die unterschiedlichsten Methoden kennen lernen, wobei sich nicht alle Lehrer beliebt gemacht haben ;)
Gegen Ende wird es noch einmal richtig spannend und einige Ereignisse haben mich wirklich überrascht, da ich niemals so mit ihnen gerechnet hätte. Auf die Fortsetzung bin ich nun jedenfalls schon sehr gespannt.

Veröffentlicht am 30.12.2016

Das Geheimnis der Schneekirsche

Das Geheimnis der Schneekirsche
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Total hingerissen von dem Cover habe ich mich vor wenigen Tagen in meine vielen Decken gekuschelt und mit großer Freude angefangen das Buch zu lesen. Zunächst lernt man Selma und ihr Zuhause in Berlin ...

Total hingerissen von dem Cover habe ich mich vor wenigen Tagen in meine vielen Decken gekuschelt und mit großer Freude angefangen das Buch zu lesen. Zunächst lernt man Selma und ihr Zuhause in Berlin sowie ihre engsten Vertrauten und Verwandten kennen. Dabei fällt sofort die großherzige und selbstlose Art der jungen Lehrerin auf und man muss sie einfach gern haben. Man spürt direkt wie viel Freude ihr das Unterrichten bereitet und mit welcher Leidenschaft sie sich diesem widmet. Umso schwerer fällt daher zunächst der Abschied aus der Heimat in das weit entfernte Tsingtau. Selma's Vater war mir von Beginn an leider nicht so sehr sympathisch, da er recht streng und unnachgiebig ist. Für die damaligen Verhältnisse war dies wohl "normal", aber auf mich wirkte er sehr launisch und unberechenbar.
Das Wiedersehen mit Paul verläuft nicht wie geplant und hier zeigt der Roman sehr schön, das nicht immer alles im Leben perfekt läuft. Auch ist der einfachste Weg nicht immer der Beste.
Die Autorin schafft es nicht nur wunderbar die Gefühle ihrer Figuren wiederzuspiegeln, nein auch die historischen Elemente greift sie gut auf und verwebt sie nahtlos mit ihrer Geschichte. Der Krieg und die Unruhen haben das Land aufgerieben und zerüttet und das merkt man hier deutlich. Für stellt dieser Roman eine Zeitreise in die Vergangenheit dar und ich habe jede einzelne Minute sehr genossen.