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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2019

zeitliches Durcheinander

Für damals, für immer
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Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Das liegt warscheinlich daran, dass viele Sätze mit der Wiederholung der letzten Wörter des vorangegangenen Satzes beginnen. Oder auch Aufzählungen, ...

Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Das liegt warscheinlich daran, dass viele Sätze mit der Wiederholung der letzten Wörter des vorangegangenen Satzes beginnen. Oder auch Aufzählungen, die immer nur das gleiche Wort beinhalten. Kan man darüber hinwegsehen beziehungsweise wie ich, nach einiger Zeit einfach ausblenden ist der Schreibstil garnicht mal so schlecht.

Mit dem Lesen kommt man recht gut voran, trotzdessen, dass die Handlung eher langatmig ist und sich in einigen Rückblicken verliert. Das gewisse etwas an Spannung ist vorhanden, sodass ich das Buch auch zu Ende gelesen habe.

Mir persönlich hat das zeitliche Durcheinander im Buch nicht gefallen, ich konnte keine richtige Bindung zu den Charackteren aufbauen und auch, dass die Liebe letzendlich gewinnt kommt meiner Meinung nach nicht so gut zur Geltung.

Wer nicht auf zu hohe Ansprüche besteht, für den ist dieses Buch für eine unterhaltsame Wochenendlektüre ohne literarischen Tiefgang definitiv empfehlenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.10.2019

Mini-Krimi mit spannendem Handlungsfortgang

Dunmor Castle - Der Halt im Sturm
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Zuallererst muss ich gestehen, dass ich mit dem ersten Teil dieser Dilogie nicht richtig warm wurde und auch sehr viel Kritik beanspruchte. Aufgrund des fiesen Cliffhangers am Ende von Band 1 konnte ich ...

Zuallererst muss ich gestehen, dass ich mit dem ersten Teil dieser Dilogie nicht richtig warm wurde und auch sehr viel Kritik beanspruchte. Aufgrund des fiesen Cliffhangers am Ende von Band 1 konnte ich dennoch nicht widerstehen und musste einfach wissen wie es weitergeht.

Da ich die Vorgeschichte der Charaktere kannte, wusste ich bereits über die Situation bescheid. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass durch die detaillierte Wiederholung und kurzer Charackterbeschreibung ein Leser, der den ersten Teil nicht kennt, sich trotzdem ausreichend zurechtfindet.
Der Spannungsaufbau musste nicht lange auf sich warten und die Story knüpfte nahtlos an die Ereignisse an. Ich fand es richtig gut und fieberte total mit. Auch wie sich die Geschichte entwickelt hat konnte mich überzeugen und war umso überraschter, als die Handlung ungeahnte Wendungen vernahm und ich bis zuletzt keinen Verdacht schöpfen konnte.

Ein kleines Minus gibts von mir nur wegen des ruppigen, sachlichen Schreibstils, der mich persönlich nicht ganz anspricht und auch keine Verbesserung im zweiten Teil zeigen konnte.

Nichtsdestotrotz fand ich den Abschluss um Weiten besser und bin überaus froh, mich doch noch an die Fortsetzung herangetraut zu haben. Und auch Leser, die gerne etwas Detektivarbeit leisten, werden an dieser Minireihe sicher gefallen finden!

Veröffentlicht am 22.10.2019

dynamische Story mit charismatischem Boss

Dirty Rich – Verbotenes Verlangen
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Ich habe mir vorher die Leseprobe durchgelesen, um zu sehen, ob mir der Schreibstil zusagt und um mich zu vergewissern, dass es keine seichte Erotikstory ist. Schon nach einigen Zeilen konnte mich der ...

Ich habe mir vorher die Leseprobe durchgelesen, um zu sehen, ob mir der Schreibstil zusagt und um mich zu vergewissern, dass es keine seichte Erotikstory ist. Schon nach einigen Zeilen konnte mich der Erzählstil dermaßen einnehmen, dass ich mitten in der Geschichte gefangen war und nicht mehr aufhören konnte zu lesen! Die Spannung besteht wirklich ab der ersten Sekunde und zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.

Die beiden Hauptcharaktere sind wirklich gut ausgearbeitet, sehr charismatisch und vor allem authentisch. Ich konnte mich als Leser in beide Perspektiven super hineinversetzen, was auch daran lag, dass die Autorin nicht mit den Kapiteln aus der männlichen Perspektive geizte (für mich als Frau ein klarer Vorteil fürs Verständnis).
Erst gegen Ende hin verspürte ich das Bedürfnis nachzusehen, ob vielleicht die genauso dynamischen Nebenfiguren eine eigene Geschichte bekommen würden, da erkannte ich, dass ich eigentlich mit Teil 2 angefangen habe (Uupsi)! Zu dem muss ich sagen, dass es meinen Start überhaupt nicht beeinflusste und jetzt gespannt auf die anderen Bücher der Reihe bin.

Mein Fazit: Eine wirklich spannende Geschichte, die mich mit ansprechendem Schreibstil und ausgeklügelter Storyline total überzeugen konnte und sehr gerne weiterempfehle!

Veröffentlicht am 02.10.2019

ermüdender Hänger ab der Mitte des Buches

Aus Dunkelheit und Eis - Das Erwachen
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„Aus Dunkelheit und Eis - Das Erwachen“ ist ein erwartungsvoll spannender Auftakt einer neuen Romantasy-Reihe. Ich bin ein absoluter Gena Showalter-Fan, was es leicht machte mein Leseinteresse zu fangen.
Was ...

„Aus Dunkelheit und Eis - Das Erwachen“ ist ein erwartungsvoll spannender Auftakt einer neuen Romantasy-Reihe. Ich bin ein absoluter Gena Showalter-Fan, was es leicht machte mein Leseinteresse zu fangen.
Was ich vor allem liebe ist der super leichte und flüssige Schreibstil, den die Autorin auch diesmal wieder auszeichnet. Es ist die unkomplizierte direkte Art zu Erzählen, das dem Leser in einem Buch gleich Willkommen heißt, so auch wieder bei diesem Buch. Der Einstieg war trotz chaotischen Szenen gelungen und baute sogleich Spannung auf.


Die Charakter der Protagonisten könnten nicht unterschiedlicher sein: Zum einen haben wir die fast schon ordnungsphobische Vale, die eine Menge durchmacht und mit sich selbst am meisten zu kämpfen hat. Und zum anderen der unschlagbare Knox, der sich eigentlich nur von seiner harten Seite zeigen möchte. Mir persönlich waren Vales Eigenschaften zu gewöhnungsbedürftig und nervig, daher wurde ich einfach nicht warm mit ihr.


Trotz der eigentlich Idee des Settings, welches ich wirklich Spannend fand, verlor ich kurz nach der Mitte des Buches meine Lesemotivation und die Kapitel zogen sich bei mir endlos in die Länge. Da hätte man meiner Meinung nach mehr beim Kern der Story bleiben sollen um nicht so einen ermüdenden Hänger aufzuweisen. Von dem her finde ich „Aus Dunkelheit und Eis“ leider das bisher am schlechtesten umgesetzte Buch der Autorin und werde diese Reihe nicht mehr weiter verfolgen.

Veröffentlicht am 09.09.2019

hochwertig und tiefgründig

Auf der Suche nach dem Kolibri
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Marilyns Mutter sieht ihre Tochter im Modelbusiness, doch Marilyn möchte lieber hinter der Kamera stehen, als davor. Nur zu gern möchte sie dem Zwang ihrer Mutter durch ein Studium, das weit weg ist, entfliehen ...

Marilyns Mutter sieht ihre Tochter im Modelbusiness, doch Marilyn möchte lieber hinter der Kamera stehen, als davor. Nur zu gern möchte sie dem Zwang ihrer Mutter durch ein Studium, das weit weg ist, entfliehen und lernt dafür gemeinsam mit ihrem Nachbarn James. Er zeigt ihr, wie wichtig es ist im Hier und Jetzt zu leben und als Marilyn sich dem zu öffnen beginnt, reißt die Beiden das Schicksal auseinander..
Als später Marilyns Tochter, Angie, versucht herauszufinden, was damals wirklich mit ihrem Vater passiert ist, erkennt sie, dass ihre Mutter ihr nicht die ganze Wahrheit erzählt und beschließt daraufhin, zusammen mit ihrem Exfreund sich auf in die Stadt zu machen, in der alles begann..


Zuallererst möchte ich dieses wunderschön gestaltete Cover hervorheben. Die ineinanderfließenden Farbnuancen machen das Buch zu einem echten Hingucker und sorgen für eine angenehme warme Stimmung. Der Bund des Buches und die nicht zu dünnen Seitenblätter bestimmen das analoge Erscheinungsbild, das somit von einer hochwertigen Verarbeitung zeugt und mir persönlich sehr viel bei einem Buch bedeutet.

Anfangs war ich eher skeptisch, ob diese „Generationssprünge“ meinen Lesefluss stören werden, doch schon nach den ersten Seiten konnte mich die Geschichte packen. Die Spannung wurde sehr interessant aufgebaut, auch wenn in der Mitte die Gegenwart von Angie ein paar mal hängen blieb. Da hab ich persönlich dann lieber die Vergangenheit gelesen und mich bis zum Zeitsprung ein bisschen vorgemogelt.

„Auf der Suche nach dem Kolibri“ überraschte mich mit einem besonderen Tiefgang, dessen Rassenproblem auch noch Thema unserer Gesellschaft einnimmt. Verpackt mit viel Gefühl und einem (riesen) Funken Wahrheit blieb mir dieses Buch noch lange im Gedanken!