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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2019

Herzzerreißend von Anfang an

Perfectly Broken
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Brooklyn braucht nach einem schweren Schicksalsschlag dringend einen Neuanfang und zieht dafür in eine andere Stadt. Um mit dem wenigen Geld, das sie als Kellnerin in einem kleinen Cafe verdient, über ...

Brooklyn braucht nach einem schweren Schicksalsschlag dringend einen Neuanfang und zieht dafür in eine andere Stadt. Um mit dem wenigen Geld, das sie als Kellnerin in einem kleinen Cafe verdient, über die Runden zu kommen, muss sie in Kauf nehmen, dass ihre Wohnung ein kleines Manko hat: Nämlich eine Tür zu ihrem Nachbarn Chase. Obwohl sie sich noch nie begegnet sind, kommunizieren die Beiden bis spät in die Nacht und beginnen sich auch zwischen die Wand hindurch anzunähern…


Die Story konnte mich von der ersten Seite an einnehmen. Auch der Schreibstil blieb luftig, trotz der bedrückenden Ereignisse. Das war das allererste Buch, bei dem ich am Anfang schon heulen musste. Trotz tiefer Emotionen und herzzerreißenden Gefühlen wurde es nicht zu kitschig und hatte genau die richtige Mischung aus Drama und Liebe.
Ohne euch zu viel zu verraten, hätte ich mir persönlich zu einem späteren Zeitpunkt in der Story einen anderen Verlauf/Ausgang gewünscht, deswegen der eine Punkt Abzug.

Im Nachhinein erkannte ich schließlich, wie perfekt das Cover und der Titel zum Buch passen. Einfach nur wunderschön und unglaublich gut geschrieben! Ich bin definitiv Fan der Autorin geworden!

Veröffentlicht am 30.07.2019

Die Atmosphäre lädt zum Träumen ein!

Show me the Stars
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Liv braucht nach ihrem plötzlichen Jobverlust eine Auszeit, dabei kommt ihr eine Anzeige als Leuchtturm-Housesitterin in Irland sehr gelegen. Ein halbes Jahr soll sie allein auf der Leuchtturm-Insel, umgeben ...

Liv braucht nach ihrem plötzlichen Jobverlust eine Auszeit, dabei kommt ihr eine Anzeige als Leuchtturm-Housesitterin in Irland sehr gelegen. Ein halbes Jahr soll sie allein auf der Leuchtturm-Insel, umgeben vom rauen Meer und steilen Küsten, verbringen. Genug Zeit also um ihr Leben neu zu sortieren. Wenn da nicht gerade der gutaussehendste Mann ganz Irlands nicht nur an ihrem neuem Zuhause, sondern auch an ihrem Herzen anklopfen würde..


Irische Romane gibt es ja wie Sand am Meer, da ist es schwierig den magischen Erwartungen gerecht zu werden, die jeder Leser mit diesem Land verbindet. Durch die ausführliche und detaillierte Beschreibung tauchte ich sofort in die Geschichte ein und verliebte mich auf Anhieb in den Leuchtturm, den auch Liv bewohnt. Die Atmosphäre kam so gut rüber, dass ich mir gewünscht habe, ich könnte auch in der Fensternische sitzen, lesen und das tosende Meer beobachten..

Die Perspektive bleibt das ganze Buch über bei der Hauptprotagonistin. Ich habe ein bisschen den männlichen Part vermisst, der somit nicht immer ganz verständlich war.
Auch die genaue Erzählform verirrt sich des öfteren in Livs Gedanken und sorgt für eine kurze Orientierungslosigkeit, wenn man nicht genug aufpasst.
Die Handlung selbst wurde eigentlich sehr einfach gehalten und hatte keine überraschende Wendung, was die Story dann zum Schluss sehr vorhersehbar machte.

Vielleicht hatte ich aufgrund der ansprechenden Leseprobe und dem wunderschönen Cover zu hohe Ansprüche gestellt und wurde dann leider nicht ganz zufriedengestellt. Aber nichtsdestotrotz ist „Show me the Stars“ einfach ein Buch zum Träumen und dahinschmelzen.

Veröffentlicht am 22.07.2019

es war schwer eine Verbindung aufzubauen

Prophezeiungen für Jedermann
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Man findet definitiv gut in das Buch hinein, was vor allem an den ausführlichen Details und Hintergrundinformationen liegt. Die Welt, in der Zacharias lebt, scheint unserer in einigen Ebenen zu ähneln ...

Man findet definitiv gut in das Buch hinein, was vor allem an den ausführlichen Details und Hintergrundinformationen liegt. Die Welt, in der Zacharias lebt, scheint unserer in einigen Ebenen zu ähneln und doch kommt sie einem in gewissen Momenten ziemlich eigenartig vor. Das macht die Geschichte schnell spannend, da man die Parallelen sucht und trotzdem nicht dahinter kommt, wie alles funktioniert.

Mir gefällt die Idee des Orakels auch sehr gut, das in gewisser Weise das Schicksal Jedermanns leitet, verändert und auf andere Wege führt. Mitunter sind aber auch Prophezeiungen dabei, die man überhaupt nicht versteht und auch irgendwie nicht wirklich zum Plot passen - zumindest konnte ich den Zusammenhang leider nicht entdecken.

Da der Schreibstil mir nicht ganz zusagte und ich auch im Laufe des Buches nicht warm damit wurde, tat ich mir bei schleppenden Handlungen besonders schwer mein Leseinteresse beizubehalten. Vielleicht lag es am ausführlichen Erzählstil - vielleicht aber auch an dem Charakter von Zacharias. Ich hätte mir erhofft, dass er sich zu einem starken mutigen Mann entwickeln würde, doch seine zweifelnde und unsichere Art machten mir es schwer eine Verbindung zu ihm aufzubauen.

Nichtsdestotrotz fand ich die Story selbst echt lesenswert und konnte mich in einigen Punkten dennoch überraschen. Wer also, bis auf ein paar Defizite in Kauf nehmend, das Buch dennoch in den Händen hält, kann sich auf eine undenkbare und einzigartige Geschichte freuen.

Veröffentlicht am 11.07.2019

enttäuschende Umsetzung

Dragon Hunter Diaries - Drachen bevorzugt
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Ronnie ist eigentlich eine sehr pingelige und auf Hygiene bedachte Frau. Als sie dann aber ziemlich unerwartet ihre sterbende Halbschwester in den armen hält, verändert sich ihr Leben schlagartig. Sie ...

Ronnie ist eigentlich eine sehr pingelige und auf Hygiene bedachte Frau. Als sie dann aber ziemlich unerwartet ihre sterbende Halbschwester in den armen hält, verändert sich ihr Leben schlagartig. Sie wurde nicht nur Gebissen und in einen Drachenjäger verwandelt, sondern auch in eine Welt von Übernatürlichem und Schutz der Sterblichen gestoßen. Zum Glück begegnet sie dem heißen Halbdämon Ian, der ihr vielleicht nicht ganz zufällig zur Seite steht…

Das grafisch sehr ansprechende Cover und die Voraussetzungen der Story lockten mein Interesse. Von Anfang an war genug Spannung enthalten um den Lese-Flow durchs komplette Buch beizubehalten. Die Geschichte hatte sehr viel Potenzial, aber die Umsetzung ließ mich dann im weiteren Verlauf leider enttäuscht zurück.
Es lag meiner Meinung auch an der Charaktergestaltung von Ronnie. Man hatte nichts um sich mit ihr zu identifizieren zu können und entwickelte keine Sympathien für sie. Auch ihr Umgang mit Ian war sehr primitiv und ruppig. Das hatte der gute Kerl einfach nicht verdient!

Ganz konnte ich das Buch dennoch nicht abschreiben, da Ian einen tollen Wesenszug bekam und auch einige der Nebenfiguren interessante Biografien aufwiesen.
Um für ein paar Lesestunden in eine andere Welt zu fliehen ist es gut - allerdings verfliegt der Zauber gleich nach dem man das Buch schließt.

Veröffentlicht am 23.06.2019

lückenhafte Haupthandlung

Mogul - Wenn du mich berührst
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Sara wünscht sich nichts sehnlicher als ihre aller größte Leidenschaft, das Tanzen, professionell zu verwirklichen und erhofft sich am Broadway den großen Durchbruch. Um zwischen den Castings über die ...

Sara wünscht sich nichts sehnlicher als ihre aller größte Leidenschaft, das Tanzen, professionell zu verwirklichen und erhofft sich am Broadway den großen Durchbruch. Um zwischen den Castings über die Runden zu kommen, jobbt sie in einem Hotel als Aushilfsrezeptionistin. Als der heiße Workaholic und Anzugträger, Ian, eincheckt verlangt er nicht nur irgendeinen Zimmerservice - nein, er will Sara in seinem Bett! Doch ungeahnt dieses One-Night-Stands scheint sich daraus mehr zu entwickeln, wenn da nicht Ians Ehefrau ihre Finger im Spiel hätte..

"Mogul - Wenn du mich berührst" ist der zweite Band, wie ich im Nachhinein feststellen musste. Ich habe das nicht gewusst und muss ganz ehrlich sagen, dass bis auf ein paar Szenen ich auch nichts davon geahnt hätte. Lediglich die Handlung selbst kam mir ziemlich in den Hintergrund gedrängt vor, was aber auch daran liegen kann, dass alles in Band 1 verstärkt besprochen wurde?

Ergänzend zur Handlung selbst fand ich sehr unpassende Ausdrucksweisen wie "du sexy Hurensohn", die mich einfach total verwirrt haben, weil ich das eine nicht mit dem anderen verbinde. Sara hat es auch öfter als Kosenamen für Ian verwendet, was sie sehr unsympathisch wirken lies. Das hat vor allem dazu beigetragen, dass die Charakterausarbeitung nicht ganz abgeschlossen erscheint und ich die Figuren im Zusammenhang mit der ungenauen Handlung nicht besser kennen lernen konnte.

Abgesehen davon war das Buch ein wirklicher Pageturner! Wer also kein Problem mit oberflächlichen Handlungssträngen und notgeilen Protagonisten hat - der hat mit diesem Buch sicher einige erfreuliche Stunden.