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Veröffentlicht am 13.06.2017

Cover top, der Rest blieb mir ein einziges Rätsel

Ragdoll - Dein letzter Tag
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Ragdoll - Dein letzter Tag von Daniel Cole (Thriller, 2017; Ullstein)

- Cover top, der Rest war für mich vom Anfang bis zum Ende ein einziges Rätsel -

Bei diesem Thriller handelt es sich um das Debüt ...

Ragdoll - Dein letzter Tag von Daniel Cole (Thriller, 2017; Ullstein)

- Cover top, der Rest war für mich vom Anfang bis zum Ende ein einziges Rätsel -

Bei diesem Thriller handelt es sich um das Debüt des aus dem gleichen Jahrgang, wie ich stammenden Autor aus England. Es stellt ersten Teil eines Reihenauftakts dar.

Bei diesem Buch muss ich ganz klar sagen, dass ich schlichtweg neugierig war, wie es mir gefallen würde, nachdem es überall absolut gehypt wurde und man gar nicht daran vorbeikam. Ich wollte wissen, ob es mich auch so vom Hocker zu reißen vermag, wie die meisten Leser.

Was soll ich sagen: Ich wurde mehr als enttäuscht, hier war lediglich das Cover absoult top, was wirklich mega ist. Der Rest war ein absoluter Reinfall, aber der Reihe nach.

Ich hatte schon von Anfang an etwas Probleme, um in die Story reinzukommen und noch mehr mit den agierenden Personen, wo ich teilweise bis zum Schluss noch nicht wusste, wer wer ist und mit wem er zusammenhängt. Dieses Buch war für mich eine einzige Qual und so ist es nicht verwunderlich, dass ich 3 Wochen daran rumgekaut habe und überhaupt keine Lust hatte noch weiter zu lesen.
In Deutschland wäre es wohl undenkbar, dass ein suspendierter Polizist, nachdem er sich sowas geleistet hätte, einfach so in den Dienst zurückkehrt. In England scheint sowas ganz normal zu sein... Gut, in diesem Fall ist es fiktiv, aber halt schon ziemlich weit hergeholt.
Als Nächstes habe ich gefühlt von der ersten bis zur letzten Seite nur Bahnhof verstanden, ich habe zwar gelesen, aber diese Story ist so voller Nebensächlichkeiten gepackt, dass das Eigentliche absolut auf der Strecke bleibt und ich nie wusste, was ich da gerade eigentlich kurz vorher gelesen habe.
Wo war die Spannung, als es um die aufgefundene Radoll ging? Statt dass man mal vermehrt was über die daranhängenden Opfer erfährt oder auch mal so was von den laufenden Ermittlungen, wurde die Story mit absolut unwichtigen, weil auch schon wieder von mir vergessenen Nebensächlichkeiten aufgepusht.
Insgesamt habe ich zu absolut keinem einzigen Zeitpunkt nur den Hauch von Spannung verspürt, was wohl aber auch keine Kunst ist, wenn man beim Lesen ausschließlich Fragezeichen im Kopf hatte. Und das obwohl ich routinierte Thrillerleserin bin, was ja nicht gerade von Qualität des Inhalts zeugen kann.

Immerhin das Ende, so hoffte ich, sollte da doch mal sowas, wie eine Wendung bringen, aber weit gefehlt. Auch hier nur wieder Fragezeichen über Fragezeichen über das Gelesene. Absolut unspannend bekam man auf den letzten Seiten den Täter präsentiert, wo ich mich fragte, wo kommt der jetzt her? Schlimmer noch, das Motiv blieb für mich ein noch größerers Rätsel, als der Rest sowieso schon. Ich habe das Buch zugeschlagen und weiß eigentlich gar nichts, außer Bahnhof. Wieso, weshalb, warum hier was passiert ist, keine Ahnung. Anfangs dachte ich, dass es vielleicht einfach an der Übersetzung liegen könnte. Aber da bin ich mir nicht ganz sicher. Ich kann gar nicht ganz in Worte packen, was mir hierzu beim Lesen durch den Kopf ging.

Fazit: Für mich leider absolut nicht "Der Thriller des Jahres". Ich kann mir nicht erklären, was Andere hieran so begeistert hat, während ich nur Bahnhof verstanden habe, da der wesentliche Kern einfach total untergeht. Vielleicht haben andere Leser aber auch einfach ein anderes Empfinden beim Lesen, vor allem, was die Spannung angeht. Für mich leider mit das bisher enttäuschendste Buch 2017. Lediglich das Cover ist gelungen.

Note: 5

Veröffentlicht am 23.05.2017

Super Unterhaltung, aber nicht gänzlich perfekt

Seelenfeindin
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Seelenfeindin von Sabine Trinkaus (Thriller, 2017; Emons Verlag)
- super Unterhaltung, aber nicht gänzlich perfekt -

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Thriller der Autorin, die bisher Kurzgeschichten ...

Seelenfeindin von Sabine Trinkaus (Thriller, 2017; Emons Verlag)
- super Unterhaltung, aber nicht gänzlich perfekt -

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Thriller der Autorin, die bisher Kurzgeschichten und Krimis geschrieben hat.

Mich faszinierte an dem Thriller die Idee, dass er in einer Psychoklinik spielt und ich mir damit ganz viel Psycho versprach. Gerade auch in dem Hinblick, dass man es mit einer Therapeutin und ihrer Patientin zu tun hat und so stellte ich mir vor, ganz viele Einblicke in die Seele der Patientin bekommen würde.

Das Buch ist von der Aufteilung so gestaltet, dass man an den Sitzungen mit der Patientin teilnimmt, indem sie in den jeweiligen Abschnitten aus ihrer Sicht der Dinge erzählt. In den Abschnitten, die direkt aus der Sicht von Nadja, der Therapeutin handeln, nimmt sie allerdings nicht ganz so viel Raum ein, was für mich wohl einer meiner größten Kritikpunkte ist, da ich mir viel mehr davon erhofft hatte. Desweiteren gibt es noch Abschnitte aus einer weiteren Perspektive, die dem Leser allerdings erstmal nicht so viel verraten, was er davon halten soll.

Ich muss sagen, dass mir der Thriller im Großen und Ganzen wirklich gut gefallen hat. Er hat mich super unterhalten und alleine die Thematik war für mich, wie ein Traum, da ich solche Thriller total mag. Leider war während des Lesens nicht immer alles so klar, was das Verständnis angeht, was aber dem geschuldet sein kann, dass es einfach so sein sollte, damit die Story verwirrender rüberkommt. Eine Grundspannung ist vorhanden und dadurch, dass man einfach neugierig ist, was einen letztendlich erwartet bleibt es auch spannend, allerdings für mich ohne totale Hochspannung.

Leider konnte man auch bis zum Schluss nicht alles gänzlich nachvollziehen, was mich somit nicht gänzlich zufrieden zurücklässt. Es hat sich nicht alles nahtlos erschlossen und bei so mancher Person habe ich mich gefragt, warum sie überhaupt in die Geschichte eingeflossen ist, da sie nicht so viel Raum eingenommen hat, bzw. am Ende überhaupt nichts mehr dazu kam. Auch das Ende selbst ist für mich kein Wow-Effekt. Ja, es gab noch eine Überraschung, aber an die kann man denken, zumindest, was die Person betrifft. Allerdings ist dieses Ende nicht so, dass ich mir denke, "Wow, das haut mich jetzt aber total von den Socken". Irgendwie hatte ich da andere Vorstellungen, was mich da alles hätte erwarten können, zumal mir das Ergebnis dann auch zu schnell abgehandelt wurde und man die genauen Gründe nur vage abgehandelt bekommt und sie sich aus der vorangegangenen Story zurechtsuchen muss. War ich anfangs der Story gegenüber schon ein wenig skeptisch gegenüber, so wandelte es sich im Laufe des Lesens dem Positiven entgegen, was leider zum Ende hin aber wieder etwas abflaute.

Fazit:

Ein Thriller, der sich, wenn man erst mal drin ist, super liest und mich super unterhalten hat. Zum Ende hin wurde mir das gute Gefühl allerdings etwas genommen, einfach da das Ende für mich nicht rund genug und kein absoluter Wow-Effekt auftrat. Für mich blieb Einiges offen.

Note: 3+

Veröffentlicht am 30.12.2019

konnte mich überzeugen

Das Fundstück
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Das Fundstück von Frank Kodiak (Thriller, 2019; Droemer)

- konnte mich überzeugen -


Nachdem ich bereits die beiden vorherigen Thriller des Pseudonyms Frank Kodiak alias Andreas Winkelmann gelesen habe, ...

Das Fundstück von Frank Kodiak (Thriller, 2019; Droemer)

- konnte mich überzeugen -


Nachdem ich bereits die beiden vorherigen Thriller des Pseudonyms Frank Kodiak alias Andreas Winkelmann gelesen habe, war klar, dass ich auch dieses Buch wieder lesen wollen würde.

Und ich sollte nicht enttäuscht werden.

Der Einstieg in die Story gelang wieder ohne Umschweife und ich war sofort in der Geschichte drin.

Ich empfand zwar keine Hochspannung, allerdings entwickelte sich die Geschichte, so dass die Spannung doch noch wuchs und sich steigerte.

Ein wenig verwirrte mich anfangs, dass es nicht nur einen ermittelnden Kommisar gab, sondern noch jemand anderes, der sich an die Spuren des Täters heftete.

Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, gab es in den beiden Vorgängern jeweils jemand anderes, der ermittelt hat, so dass es keine Reihe um den ermittelnden Kommissar gibt.

Was die Auflösung angeht, so enttäuschte sie mich nicht, ich hätte mir lediglich noch ein wenig ausschweifendere Details dazu bekommen.


Fazit:

Wieder ein Thriller, der mich begeistern konnte. Ob ich einen wirklichen Unterschied zwischen Kodiak/Winkelmann erkennen kann, vermag ich gar nicht sagen zu können.

Note: 1

Veröffentlicht am 28.12.2019

typisch Becky

Christmas Shopaholic
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Christmas Shopaholic von Sophie Kinsella (Roman, 2019; Goldmann)

- typisch Becky -

Es ist schon einige Jahre her, dass ich was aus der Schnäppchenjäger-Reihe gelesen habe. So lange, dass ich schon gar ...

Christmas Shopaholic von Sophie Kinsella (Roman, 2019; Goldmann)

- typisch Becky -

Es ist schon einige Jahre her, dass ich was aus der Schnäppchenjäger-Reihe gelesen habe. So lange, dass ich schon gar nicht mehr wusste, dass ich schon Teil 6 gelesen hatte und was darin vorkam. Nun denn, irgendwie erfuhr ich, dass es einen neuen Teil der Reihe gab und so dachte ich mir, dass ich mal wieder was davon lesen könnte, zumal es auch noch ein Weihnachtsbuch ist. Obwohl ich Teil 7 und 8 noch nicht gelesen habe und letzteren auch noch nicht mal besitze, fing ich damit an. Dieses stellt allerdings auch kein Problem dar, da sich ja nur die Hauptfiguren weiterentwickeln und man das ruhig durcheinander lesen kann, schließlich habe ich die anderen Bücher größtenteils auch nicht der Reihe nach gelesen.

Ich glaube mit am besten, wie bei bisher jedem der Bücher fand ich die Briefe. Die Geschichte an sich, fand ich gut, allerdings stellenweise etwas langatmig, bzw. spielt das eigentliche Weihnachtsfest, dass Becky plant nur eine untergeordnete Rolle zum Schluss. Hier hatte ich gedacht, dass es mehr im Mittelpunkt stehen würde. Vielmehr ist hier der Weg dahin das Ziel.

Becky muss so einige Hürden nehmen, bis zum Heiligen Abend und das in gewohnter Becky-Manier. Ich fand es schon amüsant und musste stellenweise auch lachen, aber ich hätte mir mehr solcher Situationen gewünscht. Da es so lange her ist, dass ich die vorherigen Teile gelesen habe, weiß ich allerdings nicht mehr, ob ich ich sie damals lustiger oder genauso lustig empfand oder ob es eine Geschmacksänderung ist, die sich da bei mir ergeben hat. Auf jeden Fall ist das Buch an sich gut und sehr unterhaltsam.
Zum Ende hin gibt es sogar noch eine Überraschung, die ich mir allerdings so schon gedacht habe. Hier bin ich allerdings sehr gespannt, ob es noch weitere Teile geben wird und wie es dann weitergehen wird.


Fazit:

Wieder ein sehr unterhaltsames Buch in gewohnter Becky-Manier, wenn ich mir stellenweise noch mehr Lacher gewünscht hätte. Soviel ist allerdings sicher, mögliche weitere Teile würde ich zeitnah kaufen, um zu erfahren, wie es weitergeht.

Note: 2


Veröffentlicht am 09.12.2019

tolles 3. Kochbuch

Family and Friends
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Family & Friends - Genussvolle Momente mit dem Thermomix von Manuela & Joelle Herzfeld

- tolles 3. Kochbuch -

Nachdem wir ja vor einem Jahr den Thermomix zur Hochzeit bekamen und kurz darauf zu Weihnachten ...

Family & Friends - Genussvolle Momente mit dem Thermomix von Manuela & Joelle Herzfeld

- tolles 3. Kochbuch -

Nachdem wir ja vor einem Jahr den Thermomix zur Hochzeit bekamen und kurz darauf zu Weihnachten die ersten beiden Bücher der beiden Foodbloggerinnen, war ich nun ganz gespannt auf das neue 3. Buch, was vor Kurzem erschien.

Ich mag einfach die Aufmachung dieser Bücher. Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet & bebildert und bisher hat bei mir kochtechnisch auch alles geklappt. Die Farben der Rezeptüberschriften sind wie gewohnt toll, sowie die vielen kleinen Tipps am Rande vieler Rezepte, beispielsweise, welche Beilage zu diesem oder jenem Rezept passt, wie man einzelne Komponenten austauschen oder ersetzen kann, etc.

Wie in allen derzeitigen Koch- und Backbüchern gibt es hier zwischen den einzelnen Rezepten auch viele Fotos der Bloggerinnen und wie der Buchtitel bereits verrät vom Rest ihrer Familie.

Die Aufteilung der einzelnen Rezepte ist wie folgt:

- Brot

- Dips, Saucen, Aufstriche

- süsse Dips

- Hauptspeisen

- Kuchen und Gebäck

- Desserts

- Getränke

Somit ist dieses genauso, wie bei den beiden vorherigen Büchern. Neu ist, dass es nach dem Rezeptteil noch eine Auflistung aller Rezepte gibt, wo deren Nährwerte angegeben sind.

Auf ihrem Blog hatte man vor Erscheinen des Buches die Möglichkeit einen Blick in das Inhaltsverzeichnis zu werfen. Daraufhin war ich schon ganz gespannt auf die Rezepte, da vieles sehr ansprechend klang. Und genau hier liegt auch der einzige Wehrmutstropfen. Als ich das Buch in den Händen hielt, stellte sich heraus, dass 29 von den 62 herzhaften Rezepten in irgendeiner Form Käse beinhalten. Mit einem Käsephobiker zu Hause stellt das eine ziemliche Herausforderung dar, wenn ich trotzdem einige der Rezepte ausprobieren möchte. Da heißt es, die betreffenden Rezepte so gut es geht abzuwandeln, sprich den Käse wegzulassen oder, da wo es möglich ist ihn durch Schmand, Creme fraiche oder was auch immer auszutauschen.

Ausprobiert habe ich allerdings auch schon die ersten 2 Rezepte. Geworden sind es der bunte Currywursttopf, der meinen Mann sehr begeistern konnte, allerdings auch dem Cowboytopf aus einem der vorherigen Bücher sehr ähnlich ist, sowie die Pasta mit Tomaten-Thunfisch-Sugo. Auch das war sehr lecker, auch wenn ich die Oliven weggelassen habe und das Ganze dann eher eine normale Tomatensauce mit etwas Thunfisch war.

In den nächsten Wochen/Monaten werde ich sicher noch das ein oder andere Rezept ausprobieren, denn ich mag einfach die Unkompliziertheit der Rezepte, die uns immer ziemlich gut schmecken.

Fazit:

Ein tolles 3. Kochbuch der beiden, auch wenn es wieder sehr käselastig ist und ich einige Rezepte, sofern ich sie nachkochen möchte, abändern muss. Ein ganz klares Plus sind allerdings immer die Unkompliziertheit bei der Zubereitung der Rezepte.

Note: 2