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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2019

Getragen von einer Welle aus Trauer, Schmerz und Liebe

Für damals, für immer
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Für damals, für immer ist ein Roman von Leesa Cross-Smith.
Das Cover sieht wunderschön aus. Es wirkt romantisch mit einem gewissen Hang zur Dramaturgie durch die Farbtöne. Das passt perfekt zum Inhalt. ...

Für damals, für immer ist ein Roman von Leesa Cross-Smith.
Das Cover sieht wunderschön aus. Es wirkt romantisch mit einem gewissen Hang zur Dramaturgie durch die Farbtöne. Das passt perfekt zum Inhalt.

Evangeline verliert ihren Ehemann und sie trauert gemeinsam mit seinem Bruder und ihrem Sohn, bis sie plötzlich Gefühle entwickelt, die nicht sein sollen.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut.
Diese verschiedenen Perspektivwechsel zwischen Evangeline, Eamon und Dalton finde ich fabelhaft. Man kann sich super in die verschiedenen Charaktere hineinversetzen. Und alle drei waren mir auf Anhieb sympathisch.

Allerdings ist es ein schweres Buch, das aber sehr gelungen ist. Man wird durch das Buch in einer Welle von Trauer und Schmerz getragen. Aber natürlich auch von Liebe!
Ich hätte mir trotzdem einen größeren Anteil von Hoffnung und Neuanfang gewünscht und weniger Trauer.
Alles in allem hat es mich sehr mitgenommen, aber das sollte ja wohl auch so sein…

  • Gefühl
  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 12.04.2021

Konnte meinen Ansprüchen leider nicht gerechnet werden

Die Erfindung von Alice im Wunderland
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"Die Erfindung von Alice im Wunderland, wie alles begann" ist ein Buch von Peter Hunt.

Wie der Titel schon so schön sagt, nimmt uns der Autor auf eine Reise mit, in der er über die Entstehungsgeschichte ...

"Die Erfindung von Alice im Wunderland, wie alles begann" ist ein Buch von Peter Hunt.

Wie der Titel schon so schön sagt, nimmt uns der Autor auf eine Reise mit, in der er über die Entstehungsgeschichte zu "Alice" ausschweifend berichtet.

Das Cover gefällt mir recht gut, da es schon auf den Stil der ersten Illustrationen zu Alice im Wunderland hinweist.

Die Illustrationen und Fotografien im Buch haben mir sehr gut gefallen. Sie haben das gesamte Buch aufgewertet und aufgelockert.

Ich als großer Alice im Wunderland Fan habe mir hier sehr viel erhofft und wurde leider ein wenig enttäuscht. Ich denke es lang zum Teil an meinen zu hohen Erwartungen.

Der Schreibstil von Peter Hunt war leider ziemlich komplex und die Sätze sehr verschachtelt. Ich bin beim Lesen immer wieder ins Stocken geraten und ein angenehmer Lesefluss ist leider nicht zu stande kommen.

Sachlich gesehen, waren die Inhalte sehr interessant. Einiges war mir auch schon bekannt. Jedoch hatte ich beim Lesen immer mehr das Gefühl, dass vieles auch auf Spekulationen aufbaut. Das Buch war sehr theoretisch und auch ein wenig verwirrend.

Schade, ich hoffe jemand anderes hat daran mehr Freude als ich.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.01.2021

Die Charaktere konnten mich einfach nicht überzeugen...

365 Tage
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“365 Tage“ ist der Roman zum gleichnamigen Film von Blanka Lipinska.

Laura wird im Sizilienurlaub nach einem Streit mit ihrem Freund entführt. Ihr Entführer ist kein anderer als Don Massimo Torricelli ...

“365 Tage“ ist der Roman zum gleichnamigen Film von Blanka Lipinska.

Laura wird im Sizilienurlaub nach einem Streit mit ihrem Freund entführt. Ihr Entführer ist kein anderer als Don Massimo Torricelli - Oberhaupt einer der gefährlichsten Mafiafamilien überhaupt. Massimo unterbreitet Laura ein Angebot: 365 Tage muss sie bei ihm verbringen - wenn sie ihn bis dahin nicht liebt, darf sie gehen.

Das Cover ist schlicht, elegant, düster und verführerisch. Also sehr passend zum Buch.

Der Schreibstil von Blanka Lipinska ist gut. Das Buch hat sich ziemlich flüssig gelesen.

Die Charaktere - ja was soll ich dazu sagen? Ich finde sie nicht sonderlich sympathisch und kann auch Vieles nicht nachvollziehen. Von einer emotionalen Bindung zu diesen Charakteren bin ich weit entfernt.

Die Story an sich ist ziemlich heftig. Und sorgt definitiv für reichlich Diskussion. Aber wenn man weiß, worauf man sich mit dieser Geschichte einlässt, ist sie echt interessant. Für Spannung und sehr viele erotische Momente war auf jeden Fall gesorgt.

Ein ziemlich mieser Cliffhanger hat für extra Spannnung gesorgt. Natürlich will ich jetzt wissen, wie das Ganze ausgeht. Also heißt es auf die Fortsetzung noch ein gutes Vierteljahr warten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Große Hoffnungen, tiefe Enttäuschung

Midnight Chronicles - Schattenblick
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“Midnight Chronicles, Schattenblick“ ist der erste Band der sechsteiligen Reihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl.

Roxy ist dem Tode geweiht. Sie muss noch etliche aus der Unterwelt entflohene Seele ...

“Midnight Chronicles, Schattenblick“ ist der erste Band der sechsteiligen Reihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl.

Roxy ist dem Tode geweiht. Sie muss noch etliche aus der Unterwelt entflohene Seele zurückschicken, hat aber viel zu wenig Zeit dafür. Bei ihrer Jagd trifft sie auf Shaw, der sich nach dem Kampf an nichts mehr erinnern kann. Blöd nur dass sie sich jetzt um ihn kümmern soll und sie einfach nicht kalt lässt.

Das Cover sieht echt schön aus! Das golden schimmernde Glitzer der Schrift ist ein super Eyecatcher.

Schreibstil war gut. Das Buch hat sich relativ zügig lesen lassen. Ich habe nicht gemerkt, dass dabei zwei Autorinnen und somit zwei Schreibstile am Werk waren.

Die Charaktere haben mir schon gefallen. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und hab mit ihnen gefiebert, aber wurde ziemlich enttäuscht.

Es hat oft geknistert und Funken sind geflogen, um dann doch wieder nur mit Wasser gelöscht zu werden. Hinsichtlich des “Liebesanteils“ bin ich maßlos enttäuscht.
Ich hatte das Gefühl kaum vorran gekommen zu sein.
Viele Fragen vom Anfang der Geschichte sind immer noch ungeklärt und ungelöst.
Für mich ist hängt zu viel in der Luft.
Es war zwar super spannend, also der Rest - die Jagd aber mehr leider auch nicht.

Für mich bleibt zu viel offen, so dass ich für mich feststellen muss, dass es mich nicht packen konnte und mir die Lust auf den nächsten Band, der sowieso nicht mit dieser “Liebesgeschichte“ (wenn man sie so nennen darf) weitergeht, vergangen ist.
Schade, ich habe wohl zu hohe Erwartungen in dieses Buch gesetzt.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2020

gut gemacht aber nichts für meine zart besaitete Seele

Violent Ends - Die Kartell-Königin
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“Violent Ends, die Kartell-Königin“ ist ein Roman von Jessica Hawkins.

Natalia wird zu einer Ehe mit dem furchteinflößenden Cristiano de la Rosa, dem Calavera Kartellkönig gezwungen.
Dass er sich nach ...

“Violent Ends, die Kartell-Königin“ ist ein Roman von Jessica Hawkins.

Natalia wird zu einer Ehe mit dem furchteinflößenden Cristiano de la Rosa, dem Calavera Kartellkönig gezwungen.
Dass er sich nach und nach als mehr als nur DAS entpuppt bringt ihre Welt zum wanken.

Das Cover sieht sehr animalisch und brutal aus. Das wiederum passt hervorragend zum Inhalt.

Der Schreibstil von Jessica Hawkins ist gut. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen.

Die Charaktere haben in die Geschichte gepasst. Sympathisch waren sie mir aber nicht unbedingt.
Das lag wohl daran, dass die Kartell-Geschichte einfach nichts für mich war.
Wer Kartellstories mag ist hier genau richtig - nur ich leider nicht.
Das Ganze hat mich an die Serie “Queen of the South“ erinnert, die ich auch auf Grund der Brutalität abbrechen musste. Ich habe einfach ein zu sanftes Gemüt.

Alles in allem ist das Buch aber in sich stimmig und erweckt ein wenig Neugierde auf den finalen Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere