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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2019

Klare Leseempfehlung!!

Secret Keepers 2: Zeit der Jäger
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Mein Eindruck:
Nachdem ich Band 1 gelesen habe, war ich doch sehr neugierig, was mich in Band 2 erwarten würde und wollte es daher unbedingt lesen. Auch wollte ich unbedingt wissen, wie das ganze enden ...

Mein Eindruck:
Nachdem ich Band 1 gelesen habe, war ich doch sehr neugierig, was mich in Band 2 erwarten würde und wollte es daher unbedingt lesen. Auch wollte ich unbedingt wissen, wie das ganze enden würde und ob es Ruben schafft.

Der Einstieg gelang mir auch hier wieder recht gut. Auch im Hinblick, dass ich Band 1 ja auch erst vor kurzem gelesen habe und die Erinnerungen daran noch sehr präsent waren.

Auch hier war der Schreibstil des Autors wieder phänomenal und ich kam flüssig und zügig durch das Buch. Nicht nur der Schreibstil hat mich begeistert, sondern auch die Ideen des Autors. So baute er immer wieder unvorhergesehene Wendungen ein, lies die Luft vor Spannung knistern und sorgte dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Wie auch im ersten Band, kam die vom Autor erwünschte Stimmung sehr gut bei mir an.
In diesem Band fand ich auch keine einzige Stelle, die mich langweilte bzw. zu langatmig war, sondern von Anfang bis Ende absolut spannend und mitreißend.

Zu Ruben habe ich in der Fortsetzung einen besseren Zugang gefunden, als noch in Band 1 und auch zu Mrs. Guinevieve, die mir allerdings schon in Band 1 wahnsinnig sympathisch war.
Zu Penny konnte ich allerdings keinen Zugang finden, sie blieb für mich leider unerreichbar.

Ein weiterer Charakter, Jack, kommt in diesem Band noch hinzu. Ich mochte ihn auf Anhieb, er war sympathisch, authentisch und genau richtig.

Fazit:
Band 2 konnte mich dieses Mal um einiges mehr begeistern, als es noch der Vorgänger tat. Spannung bis zum geht nicht mehr, unvorhergesehene Wendungen und ein toller Schreibstil machen das Buch zu einem kleinen Erlebnis. Daher bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 22.09.2019

Ein Buch, das man gelesen haben muss!!

Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär
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Mein Eindruck:

Zitat von Käpt’n Blaubär (Seite 25):
„Wie groß eine Herausforderung auch sein mag, sie ist auf jeden Fall leichter zu bewältigen, wenn man vorher eine ordentliche Mahlzeit zu sich genommen ...

Mein Eindruck:

Zitat von Käpt’n Blaubär (Seite 25):
„Wie groß eine Herausforderung auch sein mag, sie ist auf jeden Fall leichter zu bewältigen, wenn man vorher eine ordentliche Mahlzeit zu sich genommen hat.“

Ich bin noch nicht so lange Walter Moers Fan, aber Gott sei Dank, bin ich damals durch die Graphic Novel von „Die Stadt der träumenden Bücher“ einer geworden. Als ich vor einigen Wochen gesehen habe, dass es nun eine Jubiläumsausgabe dieses Buches hier gibt, war für mich klar, dass muss ich auch unbedingt lesen.

Walter Moers hat mit Käpt’n Blaubär einen liebevollen, sympathischen, aber auch mutigen Charakter erschaffen, den ich ständig nur „knuddeln“ könnte. Die liebenswürdige, humorvolle und lockere Art des Bären hatte mich ziemlich schnell gefangen, so dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen.

Walter Moers Schreibstil ist schon speziell, man muss ihn auf jeden Fall mögen oder offen für Neues sein. Ich mag diesen Schreibstil sehr gerne. Er fesselte mich ans Buch, so dass ich es „verschlungen“ habe, auch wenn es mit seinen 720 Seiten nicht gerade ein dünnes Exemplar ist.

Zwischen den Abenteuern, die Käpt’n Blaubär erleben durfte, bekommt der Leser Erklärungen aus dem „Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung“ von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller. Prof. Nachtigaller war Blaubärs Professor in der Nachtschule, dessen Unterricht er immer sehr aufmerksam folgte. Die Erklärungen fand ich sehr interessant, denn die gaben einen weiteren Einblick bzgl. der Kreaturen, Orte, Naturphänomene, die in Zamonien herrschen usw. Auch nicht zu verachten sind die tollen Zeichnungen, die es immer mal wieder zu sehen gibt.

Ich fand es wahnsinnig spannend zu lesen, wie es ihm mit den Zwergpiraten erging, was er alles auf der Nachtschule lernte oder wie er aus dem großen Labyrinth hinausfand. Oft musste ich über Blaubärs Herangehensweise schmunzeln. Aber auch über seine erste große Liebe, die im Grunde doch keine war.

Die fantastische Welt Zamonien, die Moers da erschaffen hat, ist eine völlig andere, als man sonst aus Fantasybüchern so kennt. Immer wieder war ich erstaunt darüber, was sich der Autor hat alles einfallen lassen und erschaffen hat.

Wenn man mich fragen würde, welcher denn nun mein Lieblingscharakter ist, dem könnte ich leider keine Antwort geben. Denn alle waren auf ihre Art bemerkenswert, liebevoll oder aber auch „abscheulich“ schön. Meist ist es ja so, dass es den Leser erschlagen könnte, wenn es zu viele Charaktere in einem Buch gibt, die eine Rolle spielen. Hier kann ich sagen, ist es definitiv nicht so.

Fazit:
Ein wunderbares Buch, das mir trotz seiner 720 Seiten, ein kurzweiliges und großes Lesevergnügen beschert hat. Ganz klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 21.09.2019

Ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt

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Mein Eindruck:
Als ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckte, war für mich klar, DAS muss ich einfach lesen. Voller Vorfreude startete ich dann mit dem lesen, als es dann endlich bei mir ankam.

Hat ...

Mein Eindruck:
Als ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckte, war für mich klar, DAS muss ich einfach lesen. Voller Vorfreude startete ich dann mit dem lesen, als es dann endlich bei mir ankam.

Hat sich die Vorfreude gelohnt? Auf jeden Fall! Zumindest zu 75-80%.

Carolin erwacht eines Tages in einem ihr völlig unbekanntem Zimmer – in einer Psychiatrie. Sie weiß weder, warum sie dort gelandet ist, noch wie. Außerdem fehlen ihr weitere Erinnerungen und sie soll diese mit Hilfe von Dr. Davis, ihren behandelnden Psychologen in der Klinik, wieder herstellen. Am Anfang denkt sie noch, dass das alles ein Irrtum sein muss und sie bald wieder draußen ist… aber es kommt dann doch ganz anders, als sie dachte.

Der Einstieg in das Buch gelang mir wirklich sehr leicht. Auch bin ich recht zügig durch das Buch gekommen, was auch unter anderem an dem Schreibstil der Autorin lag, der sich flüssig und zügig lesen lies.

Das Buch wird aus Carolines Sicht geschildert und man erlebt die Geschichte meist durch ihre Erinnerungen bzw. durch ihre Gespräche während den Therapiesitzungen. Außerdem bekommen wir zwischen den Kapiteln immer wieder die Sprachmemos von Maart zu lesen, der mit Carolin auf dem Boot wohnt. Diese Idee gefiel mir sehr gut, denn so hatte man auch einen kleinen Einblick aus seiner Sicht.

Die Autorin hat wirklich eine sehr gute Art und Weise, dem Leser ein regelrechtes Kopfkino zu bescheren. So war es auch kein Wunder, dass ich mit Caro zusammen auf dem Boot stand, mit Ben und Wilhelmine und Caro zusammen gefrühstückt habe oder aber zusammen mit Caroline beim Psychologen saß.

Nicht nur der flüssige Schreibstil sorgte dafür, dass ich zügig durch das Buch kam, sondern auch die Spannung, die wirklich enorm war. Zumindest die meiste Zeit über. Allerdings hatte ich ab dem letzten Drittel eine kleine Ahnung, wie das alles Enden würde bzw. was wirklich passiert ist und… ich hatte leider recht. Das fand ich ein wenig schade, weil es dann doch keine Überraschung war und ich dadurch vom Ende ein wenig enttäuscht war.

Die Darstellung der Charakter fand ich gut, wobei ich mir ein wenig mehr von bzw. über Odile gewünscht habe. Auf eine Art und Weise mochte ich sie und ihre schräge und unnahbare Art, aber mir hat trotzdem das gewisse Etwas gefehlt, das Pünktchen auf dem I. Daher blieb sie für mich ein Charakter, der nicht wirklich greifbar war.

Carolin fand ich dagegen gut beschrieben. Sie war mir sympathisch und für mich hatte sie auch die nötige Tiefe, auch wenn ich ab und zu an ihrem Verstand zweifelte.

Fazit:
Ein für mich spannendes Buch, das mich einige Zeit mitgerissen hat und ich das Buch auch solange nur ungern aus der Hand gelegt habe. Allerdings dann im letzten Drittel doch vorhersehbar wurde, so dass das Ende nicht wirklich überraschend für mich war. Ein Punkt den ich ziemlich schade fand und mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat.

Veröffentlicht am 21.09.2019

Klare Leseempfehlung!!

Die Seelenspringerin
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Mein Eindruck:
Ich habe schon einiges über das Buch gehört bzw. gelesen und war daher sehr gespannt, was mich erwarten würde. Voller Neugierde startete ich also mit dem Lesen.

Was habe ich nun bekommen? ...

Mein Eindruck:
Ich habe schon einiges über das Buch gehört bzw. gelesen und war daher sehr gespannt, was mich erwarten würde. Voller Neugierde startete ich also mit dem Lesen.

Was habe ich nun bekommen?

Zum einen habe ich in Tess eine Protagonistin bekommen, die anders ist. Und anders ist in diesem Fall gut, sogar sehr gut. Denn schon als Teenager sprang sie in die Seelen übernatürlicher Wesen und ihre Art hat mich ziemlich schnell überzeugt und eingenommen. Zum anderen habe ich eine tolle Geschichte bekommen, die mich gefangen hat und nicht mehr loslässt. Sie ist voller Spannung, Abenteuer und liebenswürdige „Monster“.

Der Schreibstil ließ sich hervorragend leicht und flüssig lesen, so dass ich zügig durch das Buch kam. Außerdem zog mich die Autorin mit ihrem Schreibstil und der Geschichte so in das Buch hinein, dass ich das Gefühl hatte, neben Tess zu stehen und alles mit eigenen Augen zu sehen, die ganzen Emotionen zu spüren und live mitzuerleben.

Die düstere und ab und an drückende Stimmung kam bei mir gut rüber und ich spürte die Anwesenheit der „Dunkelheit“, die Tess, aber auch den Leser, ab und an umgab. Aber auch Tess Ängste waren greifbar und schwabbten zum Teil auf mich über.

Die Charakterzeichnung hat mir sehr gut gefallen. Man liest heraus, dass sich die Autorin viel Mühe gemacht hat, um ihre Charaktere authentisch und auch greifbar zu machen.

Ich mochte Tess von Anfang an. Sie ist total sympathisch, eher unscheinbar, aber trotzdem taff und lässt sich eigentlich nicht so schnell die Butter vom Brot nehmen. Ganz toll fand ich, dass die Autorin mit ihr keine Protagonistin erschaffen hat, die vor nichts und keinem Angst hatte, immer sofort drauf los stürmte etc. Tess ist nämlich alles andere, als das. Sie hat sich – ganz natürlich – vor manchen Dingen gefürchtet, stellte sich dann aber ihren Ängsten und nahm dann die von ihr gefürchteten Herausforderungen an und hat ihre Schwächen und Stärken. Und dazu steht sie auch.

Auch wenn sich Octavian selbst nicht oft zu Wort gemeldet hat, hat er mich doch sehr neugierig gemacht und irgendwie magisch angezogen. Ob das wohl an dem dunklem und dem mysteriösen liegt, das Octavian versprüht? Kann sein. Ich mag ihn auf jeden Fall und hätte gerne noch mehr von ihm selbst gelesen. Ich bin gespannt, ob er im nächsten Band – den ich unbedingt lesen möchte – wieder vorkommt und ob er dem Leser dann ein wenig mehr von sich verrät.

Fazit:
Ein toller Auftakt, der mich mit Spannung, sympathischen Charakteren und einer perfekt passenden Stimmung komplett überzeugen konnte. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen und kann dieses Buch jedem Fantasyleser empfehlen.

Veröffentlicht am 13.09.2019

Spannund und absolut empfehlenswert!

Die Lichtstein-Saga 1: Aquilas
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Mein Eindruck:
Das Buch habe ich auf der Frankfurter Buchmesse 2018 entdeckt und nach einem kurzen Blick auf den Inhalt, musste es natürlich unbedingt mit nach Hause. Allerdings lag es dann doch einige ...

Mein Eindruck:
Das Buch habe ich auf der Frankfurter Buchmesse 2018 entdeckt und nach einem kurzen Blick auf den Inhalt, musste es natürlich unbedingt mit nach Hause. Allerdings lag es dann doch einige Zeit auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) und ich frage mich heute: Warum? Warum habe ich so lange gewartet?

Schon der Einstieg in das Buch war absolut genial. Nadine Erdmann hat es geschafft, schon den Prolog so spannend zu machen, dass man gar nicht anders kann, als weiter zu lesen.

Liv ist ein ruhiges und eher unscheinbares Mädchen, das von ihren Eltern adoptiert wurde. Vom Vater rausgeschmissen, weil er seine Zeit alleine mit seiner neuen Flamme genießen möchte und von ihrer Mutter auch nicht wirklich beachtet, lebt sie eher zurückgezogen und hat auch keine Freunde in ihrem neuen Umfeld. Dazu wird sie immer wieder von komischen Alpträumen geplagt, bis sie eines Tages in einer fremden Welt, Interria, aufwacht und von Philomena begrüßt wird.

Durch den wundervollen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt, bin ich nur so durch das Buch geflogen. Es hat wahnsinnig großen Spaß gemacht, Liv und den anderen Protagonisten durch das Buch und ihrem Abenteuer zu folgen.

Auch die Spannung hat nicht gefehlt und ich habe das Buch nur sehr schwer aus der Hand legen können. Bei vielen Szenen merkte ich erst hinterher, dass ich sie mit angehaltenem Atem gelesen habe und war immer wieder überrascht, was für Wendungen die Autorin eingebaut hat. Damit war die Geschichte nicht wirklich vorhersehbar und man tappte selbst als Leser immer wieder im Dunkeln. Die Charakterdarstellung fand ich passend, auch hatten die Protagonisten die nötige Tiefe und waren in meinen Augen absolut authentisch.

Allerdings habe ich, wie bei den meisten Serien, die ich lese, auch hier Lieblingscharaktere:
Von allen Charakteren haben es mir am meisten Zoe und Marta angetan. Beide sind einfach eine Wucht. Zoe, die Novizin, die taff und mutig ist und Marta die Köchin und das Mädchen für alles, das sich um alle kümmert, ohne Widerworte hören zu wollen.

Fazit:
Ein Buch, das mich von der ersten Seite an begeistert hat. Die Autorin bietet hier dem Leser alles, was das Leserherz begehrt: Spannung, Humor, ein toller und emotionaler Schreibstil, ein richtig geniales Setting und sympathische Charaktere. Kurz, ein absolut empfehlenswerter Auftakt, dem ich jedem Fantasyleser nur ans Herz legen kann. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.