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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2020

Leider eine sehr fade Geschichte ohne Tiefgang

Palast der Miserablen
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Der junge Iraker Shams Hussein ist ein Junge vom Land. Eigentlich glücklich mit seinem Leben, wünschen sich seine armen Eltern jedoch eine schönere Zukunft für Schams und seiner Schwester Qamer. Daher ...

Der junge Iraker Shams Hussein ist ein Junge vom Land. Eigentlich glücklich mit seinem Leben, wünschen sich seine armen Eltern jedoch eine schönere Zukunft für Schams und seiner Schwester Qamer. Daher beschließen sie nach Bagdad zu ziehen. Am Rand einer Müllhalde – dem sogenannten Blechviertel – bauen Sie sich ein neues Leben auf.

Doch ist diese Leben unter dem Regime von Saddam Hussein in einer Stadt wie Bagdad wirklich so viel besser als auf dem Land? Wird Shams und seine Familie dort wirklich glücklich?

Die Story an sich klingt sehr viel versprechend. Leider musste ich mich jedoch so durch die Seiten quälen. Die Charaktere und die ganze Geschichte waren sehr fade und langweilig.

Auch der Schreibstil von Abbas Khider hat mir nicht wirklich zugesagt und mir hat persönlich bei diesem brisanten Thema die Tiefe gefehlt.

Schade für ein Buch mit so einer, eigentlich, interessanten Geschichte.

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Veröffentlicht am 28.05.2020

blutige Fortsetzung

Blutgott
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Ein blutiger Mord im ICE Richtung Düsseldorf – begannen von einer Horde unter 14-jähriger. Trauriger Zufall oder ein lange geplanter Plan?

Der sogenannte „Blutgott“ rekrutiert die jungen Männer um brutale ...

Ein blutiger Mord im ICE Richtung Düsseldorf – begannen von einer Horde unter 14-jähriger. Trauriger Zufall oder ein lange geplanter Plan?

Der sogenannte „Blutgott“ rekrutiert die jungen Männer um brutale Morde zu begehen. Mit ihren unter 14 Jahren sind die jungen Täter nicht strafmündig und kommen so ungeschoren davon.

Um den Blutgott auf die Schliche zu kommen, stellen das LKA Berlin, um Clara Vidalis, dem Anstifter eine Falle…

Geht der Plan auf und können Sie den Blutgott überführen und so den schrecklichen Taten ein Ende setzen?



Der siebte Teil der Clara Vidalis-Rehe ist ein typischer Veit Etzold – brutal, blutige und überaus spannend. Der Schreibstil ist sehr gut, das Buch liest sich unglaublich schnell weg.



Mir persönlich hat das Buch richtig gut gefallen, wenn es zeitweise auch für meine Nerven etwas zu doll war. Die Wendung und das sehr offene Ende macht Lust auf einen baldig folgenden Teil.

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Veröffentlicht am 28.05.2020

eine Fastenkur als Wundermittel für Alles?

Sylt oder Sahne
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Nele ist um die 50 - alleinstehend und ohne Kinder lebt sie in Hamburg. An sich ist sie recht zufrieden mit ihrem Leben. Doch ein Punkt zerstört in ihren Augen das Gesamtbild. Ihre Erscheinung. Sie ist ...

Nele ist um die 50 - alleinstehend und ohne Kinder lebt sie in Hamburg. An sich ist sie recht zufrieden mit ihrem Leben. Doch ein Punkt zerstört in ihren Augen das Gesamtbild. Ihre Erscheinung. Sie ist einfach zu dick! Daher klappt es auch nicht mit den Männern. Für Nele ist die Sache ganz klar.

Kurzerhand entschließt sie sich für eine Fastenkur auf Sylt. Gesagt getan und schneller als sie es sich selbst anders überlegen kann, sitzt sie schon im Zug Richtung Sylt.

Doch ist so eine Fastenkur wirklich das Richtige für sie? Umgeben von den unterschiedlichsten Leuten merkt sie, dass kein noch so perfekt wirkendes Leben wirklich so perfekt ist. Glücklich ist der, der versucht das Beste draus zu machen.

Mit dieser Erkenntnis schafft Nele alles was sie sich vornimmt…oder?



Ein super selbstironisches, lustiges Buch das durchaus Lust auf das Leben, die Liebe und auf Sylt macht!

Der Schreibstil war super und es hat sich unglaublich schnell weg gelesen.

Eine absolute Empfehlung für laue Sommernächte!

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Veröffentlicht am 28.05.2020

eine Frage der Liebe

Wie uns die Liebe fand
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Madame Nan, 92 Jahre jung und erfahren im Leben.

Als ihre 4 Mädchen im jungen Alter ihren Vater verloren haben, kämpft Madame Nan sich alleine durch. Als Ihr Schwiegersohn in Spe dem Monsieur Boberschram ...

Madame Nan, 92 Jahre jung und erfahren im Leben.

Als ihre 4 Mädchen im jungen Alter ihren Vater verloren haben, kämpft Madame Nan sich alleine durch. Als Ihr Schwiegersohn in Spe dem Monsieur Boberschram das Leben rettet, findet dieser dass es Zeit wäre seinen kleinen Lebensmittelladen in dem kleinen Ort Bois-des-Val in die Hände von Madame Nans Familie zu legen. Kurzerhand wird der kleine Laden vom Grunde auf gereinigt und saniert.

Als ihre Tochter und dessen Freund auf die Idee kommt sogenannte Liebesbomben zu produzieren und zu verkaufen, wacht das verschlafene Dörfchen aus seinem tiefen Schlaf auf. Umgeben von einer rosaroten Wolke wirkt der Voodoozauber auf das gesamte Dorf. Auch auf Madame Nan? Wird sie nach dem Tod ihres Mannes nochmal eine so große Liebe finden?



Mit viel Humor wird die charmante Lebensgeschichte von Madame Nan und ihren Mädchen erzählt. Die auch, mit einigen harten Schicksalen belastet, das Leben fast immer positiv sieht.

Der Schreibstil war super. Dank Claire Stihlé hatte man ein gutes Bild der Familie gewinnen könne.

Rundum eine schöne Geschichte die Lust auf das Alter und die Liebe macht.

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Veröffentlicht am 28.05.2020

willkommen zurück in Lonstrup

Endlich eins
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Inken ist mittlerweile seit 8 Jahren in Lonstrup gestrandet und immer noch glücklich. Oder? Immer wieder wacht sie mitten in der Nacht auf und kann nicht weiter schlafen. Ihre Gedanken kreisen immer wieder…
Im ...

Inken ist mittlerweile seit 8 Jahren in Lonstrup gestrandet und immer noch glücklich. Oder? Immer wieder wacht sie mitten in der Nacht auf und kann nicht weiter schlafen. Ihre Gedanken kreisen immer wieder…
Im Klit ist jeden Tag die Hölle los.
Leif wird merklich älter. Er würde mehr Hilfe benötigen als er zugibt.
Mit Olav kehrt allmählich immer mehr der Alltag ein.
Helene blüht zwar in der Altersresidenz auf, möchte dennoch regelmäßig besucht werden.
Und zwischen Liv und ihren Mann knirscht es immer öfter.

Kann Inken ihre Sorgen und Lasten regeln oder kommen noch mehr dazu?

Der Schreibstil ist grandios! Innerhalb der ersten paar Seiten war ich wieder mitten im Geschehen. Gefühlt hatte ich alle Teile hintereinander gelesen. Wie auch immer Inken Ibsen das schafft, aber sie weckt sofort ALLE Erinnerungen. Echt erstaunlich. Die Story hat mich wieder gefesselt und für so einige Überraschungen gesorgt.
Kurz um: eine gelungene Fortsetzung und ich bin froh, dass es zum einen doch weitergegangen ist und dass uns auch noch ein Teil erwartet.

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