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Tine_1980

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Gut, aber kein Highlight

Her Dark Power
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Die Hexe Edda steht vor ihrer Initiierungszeremonie und plötzlich bricht eine machtvolle, dunkle Kraft aus ihr heraus. So kommt sie ins Crescent College, denn dort soll sie ihre dunkle Kraft unter Kontrolle ...

Die Hexe Edda steht vor ihrer Initiierungszeremonie und plötzlich bricht eine machtvolle, dunkle Kraft aus ihr heraus. So kommt sie ins Crescent College, denn dort soll sie ihre dunkle Kraft unter Kontrolle bekommen. Doch dort hat sie es nicht leicht, denn die anderen Studierenden sind ihr weit voraus und der arrogante Morven, der die Schule zu beherrschen scheint, macht es ihr nicht einfach. Als Edda sein Geheimnis aufdeckt, erkennt sie eine tiefe Verbindung ihrer Schicksale, was es ihr nicht einfacher macht.

Edda mochte ich sehr gerne, auch wenn sie ab und an etwas sprunghaft war. Ihre dunkle Kraft kann sie nicht akzeptieren, aber als sie im Crescent College ankommt, hofft sie auf Hilfe. Doch schnell muss sie merken, dass die anderen Mitbewohner es ihr nicht leichtmachen. Schon am ersten Tag würde sie lieber alleine im Wald wohnen, als dort zu bleiben. Doch findet sie ihre Retterin und neue Freundin.
Doch auch Morven, den sie an Beltane kennengelernt hat, trifft sie am College wieder und die Anziehung ist sofort wieder da. Doch irgendetwas verheimlicht er vor ihr.
Der Schreibstil war gut zu lesen, auch wenn ich gerade im Mittelteil etwas die Spannung vermisst habe. Der Start führt uns in die Welt der weißen Hexen, doch hält sich die Geschichte dort nicht lange auf. Das Crescent College, der nächste Aufenthaltsort, wird detailliert beschrieben und man kann die Stimmung greifen.
Edda muss sich ihren Stand erst erarbeiten und als sie es endlich etwas leichter hat, gibt es immer noch Morven. Einerseits gibt er sich Mühe, sie zu umgarnen, doch wenn andere dabei sind, gibt er sich wieder völlig anders. Ständig ist sie am Rätseln, was er vor ihr verbirgt, aber auch, wie sie ihre Kräfte endlich unter Kontrolle bekommen kann.
Die Magie und wie sie mit ihren Kräften umzugehen hat, hätte gerne etwas mehr in die Tiefe gehen können. Die Sitzungen mit der Direktorin wären etwas ausgeschmückter toll gewesen. Die Momente mit Morven waren dagegen gut ausgebaut. Das Schulleben wird auch oft nur angeschnitten, da hätte ich mir auch mehr Momente gewünscht.
Das Ende wurde dann nochmal sehr spannend, da man die Beweggründe von Morven besser verstehen kann und sich manches aufklärt. Doch war es für mich dann fast etwas zu abrupt. Auch das Hin und Her der Gefühlswelt von Edda war manchmal etwas anstrengend.

Man hätte noch mehr aus der Story holen können. Bei manchen Dingen wäre mehr Tiefe toll gewesen und so ist es eine schöne Geschichte, aber kein Highlight.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Schön für Zwischendurch

Falling Like Snow
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Ivy wächst in der unberührten Weite Kanadas auf. Doch als ihr Vater stirbt, muss sie ihre Heimat verlassen und zu ihrem Patenonkel John und seinem Sohn Mason nach Kalifornien ziehen. Mason macht es ihr ...

Ivy wächst in der unberührten Weite Kanadas auf. Doch als ihr Vater stirbt, muss sie ihre Heimat verlassen und zu ihrem Patenonkel John und seinem Sohn Mason nach Kalifornien ziehen. Mason macht es ihr nicht leicht und ein Geheimnis aus der Vergangenheit holt Ivy ein. Wo ist ihre Heimat?

Die Idee der Story hat mir gut gefallen und Ivy als Charakter war sehr sympathisch und vielschichtig. Man konnte ihre Trauer über den Verlust ihres Vaters spüren. Noch dazu die Tatsache, dass sie sich auf einmal in Kalifornien zurechtfinden muss und ihr Empfang nicht nur positiv war. Mit der Zeit findet sie Menschen, die sie als Menschen sehen, mit denen sie Spaß hat und auch wenn Mason sie weiterhin mies behandelt, findet sie sich etwas ein.
Mason ist dem ersten Anschein nach ein ekelhafter Idiot, doch natürlich steckt viel mehr hinter seinem Verhalten.

In dieser Story findet man atmosphärische Landschaften, egal ob Kalifornien mit seinem Meer oder Kanada mit seinen Weiten, den Wäldern und der Stille. Es gibt eine Liebesgeschichte, die sehr vorhersehbar ist, aber dennoch gut unterhält und zusätzlich findet man noch ein Geheimnis aus Ivys Vergangenheit, dass für Action sorgt. Zu Beginn gab es für mich ein paar Längen, da sich lange nicht viel ändert zwischen Mason und Ivy und es sich ein bisschen wie Kaugummi zog. Mason war sehr lange der Ekel, der Ivy immer wieder schlecht behandelte.
Im Laufe der Geschichte gab es Antworten auf Fragen, die dann auch zum besseren Verständnis beigetragen haben. Manche Interaktionen konnte man dann deutlich besser zu fassen bekommen.

Die Gefühle waren authentisch und ans Alter der Protagonisten angepasst, die Unsicherheiten, die man bei einer ersten Liebe empfindet, die Spannung, wie weit man gehen kann und die zarte Bande, die langsam entsteht.

Ich fand die Beziehung zu John wunderschön. Diese Verbindung war in diesem Buch etwas ganz Besonderes für mich.

Die spannungsgeladenen Szenen waren ok, wenn auch etwas komisch, ich sag nur Zahnstocher, und sie haben zwar das Buch gut gefüllt, aber insgesamt finde ich, dass dem Buch weniger Seiten und weniger verschiedene Inhalte gut getan hätten, dafür diese mit etwas mehr Tiefe.

Sehr vorhersehbare Story, die perfekt für Zwischendurch ist. Für mich kein Highlight, aber unterhaltsam und schön.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Hat nicht an Band 1 herangereicht

Revenant Games - Jagd des Schicksals
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Bly steht nach dem Gewinn der Revenant Games wieder ohne alles da. Nachdem sie herausgefunden hat, dass ihre Schwester lebt, begibt sie sich auf Spurensuche. Kerrigan lässt sie links liegen und doch gibt ...

Bly steht nach dem Gewinn der Revenant Games wieder ohne alles da. Nachdem sie herausgefunden hat, dass ihre Schwester lebt, begibt sie sich auf Spurensuche. Kerrigan lässt sie links liegen und doch gibt es den Auftrag, eine sagenumwobene Pflanze aufzuspüren, um der Rache der Vampirköniginnen zu entgehen.

Bly schließt sich einer Gruppe an, um weiter nach ihrer Schwester suchen zu können. Auch Emerson und Kerrigan sind bei der Gruppe mit dabei. Doch bei der Suche nach ihrer Schwester und Kerrigans Suche nach Donovan geht nicht alles glatt.
Es sind im Buch immer viele Handlungen, Hürden die umschifft werden müssen und Kämpfe, doch geben sie nicht auf, ihre Geschwister zu retten.
Das Buch entführt uns in die Tiefen und Ecken in der Welt, die man noch nicht kannte. Es treten einige Probleme auf, die man so nicht erahnen konnte und die abneigende Haltung von Kerrigan gegenüber Bly macht es nicht einfacher.
Man erlebt eine Story, die mit Kämpfen gespickt ist und Themen wie Familie, Freundschaft und Freiheit integriert. Auch die damit einhergehenden Probleme werden gut erläutert.
Es gab aber auch einige Längen und Wiederholungen, die mich manchmal im Lesefluss gestört haben. Bly ist teils anstrengend und ich war froh, als sie zum Ende hin eine Entwicklung durchgemacht hat, die mir gefiel. Man lernt neue Charaktere kennen, die dem Verlauf neue Richtungen geben. Ebenso gibt es alte Bekannte, die sich ganz anders zeigen, als man es erwartet hat. So hat man neben den Längen auch interessante Charakterentwicklungen, Vampire und Hexen, die ganz anders sind, als gedacht und im letzten Viertel des Buchs überschlagen sich die Ereignisse und mir geht es fast zu schnell.
Es müssen wichtige Entscheidungen gefällt werden, es gibt hohe Verluste und Vorurteile müssen abgestellt werden. Doch für was ist man bereit? Wie weit darf man gehen, um seine Ziele zu erreichen?

Für mich hat das Buch nicht an Band 1 herangereicht. Es war gut, alle Fragen geklärt zu bekommen, doch waren die Längen zu lang. Ein Abschluss, der passt, aber am Ende deutlich zu schnell von statten ging.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Konnte mich nicht ganz abholen!

Rebel Skies – Verbotene Papiermagie (Rebel Skies 1)
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Kurara hütet ein großes Geheimnis. Sie kann Papiermagie wirken, doch die Königsfamilie verbietet es. Für ihren besten Freund, der in Gefahr gerät, muss sie ihre Kräfte weiter trainieren und begibt sich ...

Kurara hütet ein großes Geheimnis. Sie kann Papiermagie wirken, doch die Königsfamilie verbietet es. Für ihren besten Freund, der in Gefahr gerät, muss sie ihre Kräfte weiter trainieren und begibt sich auf den gefährlichen Weg zum königlichen Hof.

Dies soll ein Jugendbuch ab 10 Jahren sein, dass einen in eine fantastische und spannende Welt entführt. Das Ganze mit einem asiatischen Hauch und Origami in Perfektion. Denn es geht um Papiermagie, mit der man Dinge oder Tiere, egal welcher Größe, erschaffen kann. Die Prinzessin spielt hier eine große Rolle.
Kurara lebt mit ihrem Freund in der Midora, doch dann findet sie ein Gestalter, mit dem sie flieht und gleichzeitig beginnt ein Kampf, der alles verändert. Bei der Flucht verliert sie ihren Freund und muss sich auf die Reise zur Prinzessin machen.
Es waren viele Charaktere, dazu mit außergewöhnlichen Namen, die es mir nicht leichtmachten, der Story zu folgen.
Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, war fantastisch, sehr detailliert beschrieben und egal, ob es die Orte, die Himmelsstädte oder die Shikigami waren, man konnte sich alles bildlich vorstellen. Die Kämpfe waren sehr spannend und es ging rasant voran. Von Langeweile konnte hier nicht die Rede sein. Die Ereignisse überschlugen sich.
Es war eine facettenreiche Story, die mich trotz allem immer wieder verloren hat und keinen richtigen Sog hatte. Teilweise war es wirklich toll zu lesen, aber die Verwirrungen aufgrund der Namen und dass es auch Passagen gab, die mich nicht überzeugen konnten, kann ich das Buch nur zum Teil empfehlen.

Eine supergeniale Idee, die mich leider nicht ganz mitreißen konnte. Für Leser, die eine fantastische, gut ausgebaute Welt mögen, wo außergewöhnliche Kämpfe beschrieben werden, sollte das Buch interessant sein. Mich konnte es nicht ganz überzeugen.

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Etwas weniger Drama wäre toll!

No Cure for Love
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Ellen möchte nach ihrem Studium in die Forschung gehen, doch vorher muss sie nach Jena ins Provinzkrankenhaus, dem St. Elias. Schon am ersten Tag trifft sie auf Timo, ihren Kollegen, der sie mit seinem ...

Ellen möchte nach ihrem Studium in die Forschung gehen, doch vorher muss sie nach Jena ins Provinzkrankenhaus, dem St. Elias. Schon am ersten Tag trifft sie auf Timo, ihren Kollegen, der sie mit seinem Helfersyndrom schier um den Verstand bringt. Doch dann landet sie mit ihm im Bett und dieser fatale Fehler stellt alles in Frage.

Das Buch sieht wunderschön aus. Das Cover und der Farbschnitt sind einfach toll.
Die Story lädt einen ins St. Elias ein und der Krankenhausalltag ist sehr realistisch dargestellt. Das Leben auf Station, die eilenden Schritte, das Arbeitspensum ist sehr gut nachvollziehbar.
Ellen und Timo sind sehr unterschiedliche Charaktere, denn Ellen ist der Erfolg über alle Maßen wichtig, während Timo sein Leben mit seiner großen Liebe, sowie einer Familie gestalten möchte. Mit Ellen bin ich nicht ganz warm geworden. Sie war mir zu extrem, auch wenn man mit der Zeit Einblicke in ihr bisheriges Leben bekommt, konnte ich ihr Hin und Her nicht immer nachvollziehen. Ihre Entwicklung im Laufe des Buchs war mir zu wenig.
Timo war mir zu Beginn fast zu nett, ein Gentleman der Frauen versteht. Er hat Ellen zu viele Chancen gegeben, sich zu viel gefallen gelassen, aber er hat sich mit der Zeit zu einem tollen Mann entwickelt.
Die anbahnende Liebesgeschichte ging mir viel zu schnell, denn so, wie Ellen tickt, hat es nicht zu den Aktionen von ihr gepasst. Sie hat viel zu viel aufs Spiel gesetzt.
Der Rest der Story war toll zu lesen, teils spannend, humorvoll und abwechslungsreich. Der Schreibstil war sehr flüssig und auch wenn ich mit der Lovestory hadere, war der Rest gut. Das Ende war actionreich und dramatisch. Auch, dass das Ende Spielraum für eigene Gedanken gibt, fand ich gut gewählt.

Eine Hospital-Romance, die mir vom Krankenhausalltag sehr gut gelungen erscheint. Doch die Lovestory war mit zu viel Hin und Her behaftet und Ellen hat für mich zu wenig Entwicklung mit sich gebracht. Zu viel Drama für ein Buch.

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