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Veröffentlicht am 03.08.2025

Idee ist super, teils etwas langatmig!

All Better Now
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Zwei Menschen, ein Virus und die Frage, ob der Virus die Rettung sein könnte, denn jeder Genesene genießt das Glücksgefühl, was mit der Erkrankung einhergeht.

Mariel die mit ihrer Mutter in einem verbeulten ...

Zwei Menschen, ein Virus und die Frage, ob der Virus die Rettung sein könnte, denn jeder Genesene genießt das Glücksgefühl, was mit der Erkrankung einhergeht.

Mariel die mit ihrer Mutter in einem verbeulten Ford Fiesta lebt und Ron, der im Luxus lebt, aber dem das Leben sehr sinnlos erscheint. Können sie den Kampf zusammen gewinnen?

Es ist Band 1 der Geschichte, was ich nicht wusste. Zum Ende hin habe ich mir das dann denken können, weil zu wenig Seiten für zu viele offene Fragen da waren. Es ist auf jeden Fall noch genug Stoff für Band 2.

Die Idee finde ich super und sie hat viel Potential. Denn wäre es nicht toll, wenn man glücklich ist?
Mariel und Ron könnten nicht unterschiedlicher sein. Angefangen bei ihrer Herkunft, aber auch ihre Rolle im Buch. Sie treffen aufeinander und verfolgen ihre Mission, jeder auf eine andere Art, denn Mariel ist das Gegenstück von Ron.
Ron wird von seinem Vater beschützt und dieser möchte sich unter keinen Umständen anstecken, da vielen Genesenen ihr Geld und das wäre im Fall von Rons Vater sehr viel, nicht mehr wichtig ist. Doch Ron erwartet mehr vom Leben und so flüchtet er aus dem Schutz seines Vaters und geht seinen eigenen Weg, auf dem er wieder auf Mariel trifft.

Zu Beginn des Buchs hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit den ganzen unterschiedlichen Charakteren. Diese hatten alle ihren Auftrag und waren wichtig für das Buch, doch war ich doch immer mal verwirrt, wer wer war. Mit der Zeit fiel mir das Zuordnen aber immer leichter.

Neal Shusterman schafft hier eine dystopische, utopische Welt, in der er aktuelle Geschehnisse genauso miteinfließen lässt, wie auch aufmerksam macht, was die verschiedenen Varianten, die durch das Virus die Menschheit in Genesene und Gesunde einteilt, mit dem Leben auf unserem Planeten machen würden.

Die Genesenen, die zwar Wut und Rache nicht mehr empfinden, aber glücklich sind, haben das Problem, dass sie sich in Situationen bringen, die für sie selbst gefährlich werden können. Sie sind fast zu empathisch. Besitztümer sind für sie nicht mehr so wichtig, dadurch brechen die Märkte völlig ein. Wie lange könnte eine Gesellschaft so überleben?

Die Nicht-Erkrankten sind wie immer, egoistisch, aber manchmal auch überlegter.
Es wurden beide Seiten gut beleuchtet und für jede Seite spricht manches. Das Mittelding wäre für mich das Beste, aber wie sich das Ganze im zweiten Band weiterentwickelt, bleibt abzuwarten.

Teils waren mir zu viele Längen und es zog sich etwas. Der Anfang und vor allem das letzte Drittel waren spannend und die letzten 80 Seiten konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Der Mittelteil war mir etwas zu langatmig und hier hat mir der Spannungsbogen gefehlt.

Auch die Charaktere Ron und Mariel bleiben mir teils etwas zu flach und ich konnte keine tiefere Bindung zu ihnen aufbauen. Sie waren nett, aber für mich auch nicht mehr. Vielleicht verändert sich dies im nächsten Teil.
Ich bin gespannt, wie es im nächsten Buch weitergeht und wie letztendlich die Auflösung von statten geht.

Leider konnte mich das Buch nicht ganz abholen. Tolle Grundidee, auch die Überlegungen, die man durch die Thematik im Kopf hat, sind toll. Anfang und Ende sind gut, doch kann ich nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Zu viel Theorie

Nähe und Distanz in der Hundeerziehung
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Wieviel Distanz und Nähe ist gut in einer Mensch-Hunde-Beziehung? Das Buch möchte aufklären und ein gemeinsames Wir schaffen. Wahre Nähe besteht nicht nur aus Berührungen, sondern aus gegenseitigen Verständnis, ...

Wieviel Distanz und Nähe ist gut in einer Mensch-Hunde-Beziehung? Das Buch möchte aufklären und ein gemeinsames Wir schaffen. Wahre Nähe besteht nicht nur aus Berührungen, sondern aus gegenseitigen Verständnis, Vertrauen und dem respektvollen Umgang miteinander.

Das Buch ist modern gestaltet, seien es die Bilder und Illustrationen, aber auch die praktischen Übungen. Es ist aber auch sehr viel Theoriewissen ins Buch gebracht, was einerseits wichtig ist, um die Zusammenhänge zu verstehen. Dadurch, dass es etwa dreiviertel des Buchs einnimmt, ist es teils auch etwas trocken. Die
Dazu kommt, dass die Auflistungen eher wie die Zusammenstückelung von Gedanken, die man stichwortmäßig aufschreibt, scheinen. Es wurde oft ihr Australien Shepherd Rudel als Beispiel hergenommen, was zwar verständlich ist, da sie dieses sehr gut einschätzen kann, aber bei anderen Hunden anders sein könnte. Hier wären weitere Beispiele von Hunden aus ihrem Training zur Veranschaulichung gut gewesen.
Nicole Brinkmann möchte tiefer gehen, weil die Verbindung zum Tier auch so viel tiefer gehen kann. Diese emotionale Nähe wird von ihr in einer ruhigen Art und Weise erläutert, so dass man auch mal ins Grübeln gerät, wie man es selbst so handhabt. Themen wie Energie und Raumverwaltung finde ich toll, denn das geht oft im Hundetraining verloren, dabei sind es wichtige Werkzeuge.
Deswegen besteht die Beziehung zum Hund nicht nur aus Kuscheln, sondern auch fürs Grenzen setzen oder in schwierigen Situationen der sichere Hafen für den Hund zu sein.
Es lädt einen ein genauer hinzuschauen, um dem Hund die nötige Nähe oder Distanz zu geben, für ein besseres Miteinander.
Die praktischen Übungen habe ich noch nicht getestet, manche würden mir bestimmt nicht leichtfallen, denn sie gibt Beispiele, wie man zum Beispiel verschiedene Rollen spielen kann. Andererseits ist es bestimmt auch interessant, wie der Hund sich durch die veränderte Rolle meinerseits verhält.


Da für mich der Theorieteil zu viel Raum eingenommen hat und mir die Schreibweise teils eher etwas stichpunktartig vorgekommen ist, ist es für mich nicht ganz das richtige Buch, wer aber sein Wissen vertiefen möchte, was die Verbindung zwischen Mensch und Hund noch bedeutet, kann hier zugreifen.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Guter Start mit Luft nach oben!

Maggie Blue 1: Das Portal zur Düsterwelt
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Maggie Blue ist eine Außenseiterin, die keine Freunde hat und bei ihrer Tante Esme lebt. Als Maggie eines Tages beobachtet, dass eine Schulkameradin Ida von einer angsteinflößenden Wölfin in den Wald entführt ...

Maggie Blue ist eine Außenseiterin, die keine Freunde hat und bei ihrer Tante Esme lebt. Als Maggie eines Tages beobachtet, dass eine Schulkameradin Ida von einer angsteinflößenden Wölfin in den Wald entführt wird und dann verschwunden ist, macht sie sich auf die Suche nach ihr. Sie kommt an einen besonderen Ort und versucht Ida zu retten.

Maggie fühlt sich überhaupt nicht geliebt und als Ida verschwindet, die Maggie immer geärgert hat, bildet sie sich ein, sie retten zu müssen. Der Weg ist nicht einfach und führt sie durch ein Portal in eine andere Welt, in der es um das Glück geht. Die Welt ist trist und sie ist sehr froh, dass sie den Kater Hoagy mit an Bord hat, der mit ihr sprechen kann und hilft, wo er nur kann.
Man kann ihren Schrei nach Liebe, Zuwendung und dem Wunsch nach Freunden spüren und doch hat sie etwas Besonderes an sich, denn sie spürt die Gefühle anderer sehr und schafft es, durch das Portal zu gehen. Doch die Welt, die sie dadurch betritt ist anders und ihre tierischen Begleiter helfen ihr so gut es geht. Zeitweise verliert auch sie sich in der Welt, da sie denkt, dass sie endlich Zuneigung erhält, doch ist diese nicht echt.
Die Story ist spannend, fantasievoll, gruselig, aber teils auch langatmig. Die Sprecherin ist super gewählt und bringt die Geschichte gut zu den Hörern ab 11 Jahren. Vorher würde ich es nicht empfehlen oder je nach Kind abwägen, da es teils schon sehr düster ist.
Die Welt konnte man sich gut vorstellen, die Handlung war gut, doch gab es immer wieder Momente, in denen ich abgeschweift bin. Das Thema Mobbing wird sehr authentisch zum Hörer gebracht, doch kann ich trotz allem nicht ganz verstehen, dass sie so vehement um Ida gekämpft hat, obwohl sie von ihr so behandelt wurde.

Für mich nicht ganz befriedigend, da manchmal die Luft raus war. Die Sprecherin war super und die Idee auch, aber das Hörbuch kam auch teils sehr düster daher. Für Hörer, die fantastische Geschichten mögen auf jeden Fall geeignet.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Schön für Zwischendurch!

Freitags im Mondlicht
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Zwei Fremde, eine Parkbank und eine schicksalhafte Begegnung. Iris hat ihre Routinen und Regeln und diese halten sie über Wasser. Liebe hat da keinen Platz und als der Fremde auf der Parkbank bei ihr in ...

Zwei Fremde, eine Parkbank und eine schicksalhafte Begegnung. Iris hat ihre Routinen und Regeln und diese halten sie über Wasser. Liebe hat da keinen Platz und als der Fremde auf der Parkbank bei ihr in der Firma auftaucht, um zu sehen, wo Abläufe verbessert werden könnten, ist das nicht gerade das, was sie braucht. Sie versucht alles dafür zu tun, um ihm aus dem Weg zu gehen, doch dann soll sie auch noch mit ihm auf eine externe Fortbildung.

Das Buch beginnt mit einer langsamen Erzählweise, die für mich auch relativ lange angehalten hat. Das Aufeinandertreffen mit Hunter, dem Berater, trifft sie unvorbereitet und man versteht nicht ganz, warum sie so gegen ihn ist. Die Bank ist für sie ein ganz besonderer Ort und das man es auch nicht toll findet, auf Herz und Nieren geprüft zu werden, ist verständlich, doch dass man es sich nicht einfacher macht, wenn man nur gegen jemanden schießt, ist nicht ganz verständlich.
Hunter macht für mich auch nichts falsch, außer, dass er auch ab und zu witzige Sprüche bringt.
Bis sie auf die Reise zur Fortbildung gehen, kommt es zu einigen Momenten, doch irgendwie plätschert es so vor sich hin. Ab der Reise nimmt das Tempo deutlich zu und die Geschichte bekommt die nötige Tiefe, die ich mir erhofft habe. Endlich kann man ihr Handeln besser verstehen, da man immer mehr von Elliot, ihrem Mann, der nicht mehr da ist, erfährt.
Sonst war die Geschichte vorhersehbar, aber der Plottwist, der dann noch kommt, hat noch ein bisschen Pep in die Story gebracht und so liest sich das Buch gut.
Mir war es in der ersten Hälfte ein bisschen zu langsam, das Drama rund um Iris und ihre Traurigkeit war mir etwas zu viel, da man erst gegen Ende des Buchs erfährt, warum sie so ist. Trotzdem waren sie beide sympathisch und das Buch ist ideal für Zwischendurch.

Schöne Story, die etwas Luft nach oben hat, doch mit einer Wendung nochmal eine Überraschung beinhaltet. Ein Buch, was einen unterhält und gut für Zwischendurch ist.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Hörbuchrezi!

Our Infinite Fates
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Evelyn kann sich an all ihre Leben erinnern und jedes endet kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Ihre große Liebe, die immer wieder zu ihr findet, beendet ihr Leben jedes Mal. Doch dieses Mal muss sie länger ...

Evelyn kann sich an all ihre Leben erinnern und jedes endet kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Ihre große Liebe, die immer wieder zu ihr findet, beendet ihr Leben jedes Mal. Doch dieses Mal muss sie länger überleben, denn ihre Schwester braucht sie für eine Knochenmarkspende.

Man durfte mit Evelyn und Arden durch die Zeiten reisen und auch einige Zeit in der Gegenwart erleben. Sie wurden nach ihrem Tod immer wieder geboren, doch sie waren nicht immer Evelyn und Arden, teils wurden die Geschlechter getauscht oder sie waren Freundinnen, doch immer wieder haben sie zueinander gefunden. Sehr zum Leidwesen der Evelyn in der Gegenwart, denn sie muss leben für ihre Schwester, die ihr Knochenmark benötigt. Die Zeit läuft beiden davon und sie hofft darauf, Arden dieses Mal zu entkommen.
Sie weiß nie, warum er sie immer wieder kurz vor ihrem 18. Geburtstag umbringt und auf diese Idee wäre ich auch nie gekommen.
Die Idee mit den Zeitreisen und der Wiedergeburt fand ich super, die Umsetzung hat für mich ein paar Tücken beinhaltet. Für mich war die Gegenwart am interessantesten, doch wurde man immer wieder aus dem Konzept gebracht, wenn man in die Vergangenheit wechselt. Im Buch mag das vielleicht einfacher sein, da man die Kapitelüberschrift hat. Beim Hörbuch habe ich manchmal das Problem, dass ich durch die Umgebung abgelenkt bin und so mal den Anfang eines Kapitels verpasse und das dann zu Verwirrtheit führt, wenn ich auf einmal in einer ganz anderen Zeit gelandet bin.
Die Rückblicke waren wichtig und auch interessant, da sie erklären, wie die Zwei zu den Menschen von heute geworden sind und was sie bisher zusammen erlebt haben, doch hat es mich eben immer etwas aus der Story gekickt.
Als dann zum Ende hin die Aufklärung kommt, wurde es nochmals richtig spannend und man wurde wieder mehr in das Geschehen hineingezogen.
Die Sprecherin Lisa Cardinale hat eine angenehme Stimme und ich fand sie passend für Evelyn ausgewählt. Sie konnte die Stimmungen gut einfangen.

Ein gutes Hörbuch, das mich zwischendurch leider auch immer mal kurzzeitig verloren hat, da der Wechsel in die Vergangenheit sehr häufig und unvermittelt kam, so dass ich es beim Hörbuch ab und zu verpasst habe und so der Hörgenuss etwas getrübt worden ist. Das Ende hat einen nochmal gepackt.

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