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Veröffentlicht am 01.06.2021

Rezension "Very Bad Kings"

Very Bad Kings
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𝘏𝘦𝘳𝘻𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘞𝘪𝘭𝘭𝘬𝘰𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘒𝘪𝘯𝘨𝘴𝘵𝘰𝘯 𝘜𝘯𝘪𝘷𝘦𝘳𝘴𝘪𝘵𝘺...

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴: Heiß, heißer, die Kings. Das ist der erste Gedanke, wenn ich an die Geschichte zurück denke. Aber wo fange ich nur an? Ich musste das Buch ...

𝘏𝘦𝘳𝘻𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘞𝘪𝘭𝘭𝘬𝘰𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘒𝘪𝘯𝘨𝘴𝘵𝘰𝘯 𝘜𝘯𝘪𝘷𝘦𝘳𝘴𝘪𝘵𝘺...

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴: Heiß, heißer, die Kings. Das ist der erste Gedanke, wenn ich an die Geschichte zurück denke. Aber wo fange ich nur an? Ich musste das Buch erst einmal sacken lassen, aber dabei wusste ich schon, dass sich meine Meinung um Himmels Willen nicht ändern wird. Die Psychospielchen der fünf Kings waren perfekt inszeniert. Was war Realität und was war Spiel? Ganz ehrlich, ich konnte und kann es nicht beantworten und das machte die ganze Handlung ziemlich fesselnd. Bereits das erste Aufeinandertreffen von Jaxon und Mable ließ die Spannung wahrlich explodieren. Jaxons überhebliche Art und dazu eine taffe und schlagfertige Mable. Sie wusste genau, was sie wollte: weiter studieren und Spaß mit den Kings haben. Und die Kings aka Jaxon, Sylvian und Reece (3 der 5 Kings) wollten Mable genauso sehr. Ihr Auftreten und ihre Art weckten das Interesse der Kings. Aber nimmt sie alle, ist das Spiel für sie Game Over. Das gab mir als Leser den Reiz, das Buch nicht aus den Händen zu legen. Mable war für mich ein faszinierender Charakter. Dieser Zwiespalt, den sie entwickelte, machte sie noch derber. Die heißen (und kranken) Gedankengänge von Jaxon brachten noch mehr Feuer in diese Geschichte. Und dann war da noch diese eine Nacht, die das Fass zum überlaufen brachte. Es wurde heftig und heiß. Ich fand auch den Cut von Sylvian und Reece sehr interessant, denn wiederrum waren bei beiden immer wieder "gute" Züge zum Vorschein gekommen. Allgemein erfährt man nach und nach ein wenig über die Kings und ihre Verhältnisse. Bei Harper bin ich tatsächlich etwas misstrauisch. Noch immer weiß ich nicht genau, welchen Standpunkt sie in der Geschichte und bei den Kings hat. Ich bin auf das zweite Semester an der Kingston University gespannt, denn das Ende hat mich wirklich ins Stocken gebracht und völlig getroffen. Der Cliffhanger ist wirklich fies, umso mehr hoffe ich, dass die Wochen nun schnell vorbeigehen werden. Der Schreibstil von J.S. Wonda ist wieder mal grandios. Derbe, sexy und ausdrucksstark.

𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴/𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Wer sich noch nicht an Dark Romance versucht hat, sollte jetzt definitiv damit beginnen. "Very Bad Kings" ist eine klare Leseempfehlung mit Charakteren, die dir den Verstand rauben werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.05.2021

Rezension zu "Try & Trust"

Try & Trust
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𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Der Folgeband und somit zweite Band der quirligen Mädels-WG (& natürlich auch Noah) hat mich wieder mitgenommen in das schöne London. Ich liebe das Setting, ein Mix aus Großstadt und gemütlicher ...

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Der Folgeband und somit zweite Band der quirligen Mädels-WG (& natürlich auch Noah) hat mich wieder mitgenommen in das schöne London. Ich liebe das Setting, ein Mix aus Großstadt und gemütlicher WG.
In diesem Teil spielen Matilda und Anthony die Hauptrollen, und der Leser trifft auch auf Liv und Noah sowie Briony, die wir noch aus dem ersten Teil kennen. Die spitzen Dialoge zwischen Noah und Matilda flachten nicht ab und brachten immer wieder eine lockere und humorvolle Stimmung in diese Handlung.

Matilda und Anthony hatten jeweils ihre Geschichte zu erzählen, beide waren sie unterschiedlich und doch verband sie eines: die Liebe zur Kunst. Den Aspekt mochte ich besonders an der Geschichte.
Ich musste mich mit Matilda etwas anfreunden. Ihre Sprunghaftigkeit war mir am Anfang etwas zu viel und wirkte zu aufgesetzt. Aber ihr Herz lag auf der Zunge und ihre Verbundenheit zu Briony hinterließ eine Gänsehaut bei mir. Dadurch zog sie mich, je mehr ich von ihr und ihrer Familie erfuhr, immer weiter in ihren Bann.
Anthony konnte mich direkt mitreißen, ich litt und hoffte mit ihm. Nach und nach setzten sich die Puzzleteile zusammen und ich verstand seine Handlungen. Besonders mochte ich seinen Umgang mit den Nachbarskindern.

Wie ich bereits anschnitt, war mir Matildas Art manchmal zu hin- und hergerissen, wodurch die Geschichte im Mittelteil etwas langatmig wurde.

Zu dem Schreibstil kann ich nur eins sagen: grandios! Flüssig, echt und ausdrucksstark.
Erzählt wird abwechselnd der Sicht von Matilda und Anthony.

𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴/𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein toller zweiter Teil, den ich bis spät abends nicht weglegen konnte! Ich freue mich jetzt schon auf den dritten und somit letzten Teil, in dem es um Brionys Glück geht.
Klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2021

Rezension zu "Lean on Me"

Lean on Me
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𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Lilah und Ethan erzählt. Diese Sichtweise mag ich immer sehr, da die Gedankengänge so noch deutlicher hervortreten.

Ethan konnte mich ...

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Lilah und Ethan erzählt. Diese Sichtweise mag ich immer sehr, da die Gedankengänge so noch deutlicher hervortreten.

Ethan konnte mich zunehmend begeistern, auch wenn er am Anfang egoistische und überhebliche Züge zeigte. Er wollte Lilah zurück, davon war er fest überzeugt. Aber gerade die Beziehung zu seinem Vater und der Umgang mit seiner Mutter festigte mich später in der Einstellung zu diesem Charakter. Lilah konnte mich nicht direkt in den Bann ziehen, sie verzieh' zu schnell und wirkte kaum bodenständig. Erst später konnte ihr besser folgen, als sie auch mal Widerstand gab und einen Abstand forderte. Das kam mir aber zu spät. Lilahs Schwester fand ich als Nebencharakter übrigens gut einbezogen. Insgesamt gefiel mir der Schlussteil der Geschichte am besten.

Die Geschichte und die Beziehung zwischen Lilah und Ethan plätscherte so vor sich hin, es bahnte sich einfach keine Spannung an. Ich hatte nach dem Wiedersehen der beiden spitze Dialoge und Emotionen erwartet, aber die Versöhnung und Intimität kam viel zu schnell. Die Handlungen waren allesamt zu schnell umgesetzt und die Wendungen hervorsehbar. Es fehlte an Biss und Emotionen, wichtige Themen wurden zu oberflächlich behandelt. Es müssen nicht immer große Dramen in Büchern behandelt werden, aber die Spannung und Entwicklung darf einfach nicht fehlen.

Der Schreibstil der Autorin war flüssig, abwechslungsreich und zeigte eine detaillierte Charakterdarstellung.

𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴/𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen! Ich hatte mir nach dem Klappentext mehr erhofft. Ich liebe Wiedersehen, dazu noch Sportler-Protagonisten, aber dieses Buch fesselte mich leider nicht.
Das Buch ist eine ruhige Geschichte für Zwischendurch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2021

Rezension zu "Wildflower Summer"

Wildflower Summer – In deinen Armen
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𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Das Buch begann ruhig und nahm durch Nate immer mehr Fahrt auf. Ein Ex-Soldat, der mit Olivias Bruder diente und bei seinem Tod an seiner Seite war. Nate wirkte gefährlich, alleine durch ...

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Das Buch begann ruhig und nahm durch Nate immer mehr Fahrt auf. Ein Ex-Soldat, der mit Olivias Bruder diente und bei seinem Tod an seiner Seite war. Nate wirkte gefährlich, alleine durch seine Masse. Aber dieser Charakter hat mich wirklich überrascht. Er wurde weicher und emotionaler, verließ die harte Schale. Seine Schuldgefühle verboten ihm eine zweite Chance, aber Olivia brachte es ihm bei. Sie sah das Gute in ihm - sie wollte ihn. Zwei authentische Charaktere, auch wenn es zeitweilig etwas "too much" war. Aber sie eroberten mein Herz im Sturm. Ich habe oft mitgefiebert, Olivias spitze und doch mitfühlende Art hatte mich direkt mitgerissen.

Der Einstieg in die Geschichte war holprig. Das kam für mich unter anderem dadurch,  dass die Geschichte aus der Erzählerweise geschrieben wurde. Der Schreibstil von der Autorin war gut, flüssig, aber der Erzählerstil machte es mir nicht einfach.
Dennoch fesselte mich die Geschichte und die Charaktere. Den Bezug zu Justin (Olivias Bruder) hat die Autorin emotional mit einfließen lassen, sodass einem das Herz schwer wurde. Einzelne Aktionen waren wiederum zu wenige ausgearbeitet. Hier hätte ich mir gerne mehr Herz und Spannung gewünscht.

Das Setting war traumhaft! Ich liebe Geschichten, die auf einer Ranch/Farm spielen. Diese Natur, das Weite und dazu das Detail der Wildblumen auf der Ranch. Ich stelle es mir so schön dort vor!
Das Cover passt wie die Faust aufs Auge zu der Geschichte.

𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴/𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein schöne Geschichte, die von Trauer, Schild und zweiten Chancen handelt. Eine Geschichte, in der die Liebe nicht zu kurz kommt. Hier und da hatte das Buch ein paar Stolpersteine, aber ich mochte es dennoch gerne lesen.
Ich würde es Leser*innen empfehlen, die Lust haben sich in eine Geschichte zu fuchsen, die über die 08/15 Liebesgeschichte hinaus geht. Hier geht es um mehr. Es wurde gebrochen, geflickt und geheilt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2021

Rezension zu "A Wish for Us"

A Wish for Us
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𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Diese Geschichte hat mich total unvorbereitet getroffen und ließ mich sprachlos zurück. Der Einstieg war seicht, der Anfang von Cromwells Geschichte gut eingefangen. Cromwell ist ein so ...

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Diese Geschichte hat mich total unvorbereitet getroffen und ließ mich sprachlos zurück. Der Einstieg war seicht, der Anfang von Cromwells Geschichte gut eingefangen. Cromwell ist ein so enorm starker und berührende Charakter. Gerade seine Kapitel haben mich emotional mitgerissen. Was in seinem Kopf vorging, wie er seine Leidenschaft zur Musik fand und vor allem der Umgang mit der Synästhesie.
Die Dialoge zwischen Bonnie und Cromwell brachten so oft mein Herz zum Schmelzen und in gleicher Anzahl brach es immer wieder in tausend Stück. Das Ende ließ mich wirklich stocken. Von Seite zu Seite wurden die Themen wichtiger und die Emotionen stärker.
Neben Cromwell zeigte auch Bonnie ihre Stärken, ihre Liebe zur klassischen Musik und scheute aber auch nicht vor ihren Schwächen. Ich mochte den Mix aus der anfänglichen derben Art von Cromwell und Bonnies ehrgeiziger und liebenswerter Art.
Die Nebencharaktere hatten allesamt eine wichtige Rolle in der Geschichte, die mich ebenfalls komplett abgeholt haben.
Der Schreibstil ist einzigartig. Die detaillierte Darstellung, die gut recherchierte Musikthematik und dazu ausdrucksstarke Passagen.
Ich hatte mich vor "A Wish for Us" noch nie mit Synästhesie beschäftigt und fand es umso interessanter, diese Gabe kennenzulernen.

𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴/𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Dieses Buch spricht nicht gerade einfache Themen an und ist absolut keine 08/15 New Adult Geschichte. In dieser Geschichte geht es um so viel mehr. Wer also Drama, Leid, Freude und Liebe zusammen in einer Geschichte sucht, wird "A Wish for Us" lieben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere