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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2019

Eine schöne Fortsetzung, die aber für mich nicht ganz an den Vorgänger heranreicht

Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe
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Vor zwei Jahren habe ich "Der Weihnachtosaurus" gelesen und mich total in dieses Buch verliebt. Es war eine absolut bezaubernde Weihnachtsgeschichte, die nicht nur perfekt für die Kleinen ist, sondern ...

Vor zwei Jahren habe ich "Der Weihnachtosaurus" gelesen und mich total in dieses Buch verliebt. Es war eine absolut bezaubernde Weihnachtsgeschichte, die nicht nur perfekt für die Kleinen ist, sondern auch Erwachsene mit seinem Zauber begeistern kann. Aus diesem Grund war für mich klar, dass ich den Nachfolger unbedingt in der Vorweihnachtszeit lesen muss.

Die Geschichte spielt ein Jahr nach den Ereignissen des Vorgängers, natürlich auch wieder kurz vor Weihnachten. Wir treffen alle bekannten und lieb gewonnenen Charaktere wieder, besuchen erneut den Nordpol und gehen auf ein Abenteuer mit dem Weihnachtosaurus. Wir lernen die Winterhexe kennen und erfahren wie wichtig sie für den Weihnachtsmann, sowie das Weihnachtsfest ist und welche entscheidende Rolle sie spielt. Wie der Klappentext schon erwähnt, ist sie die Herrscherin über die Zeit. Allerdings bin ich durch diese Information nicht unbedingt darauf gekommen, dass es in diesem Buch um Zeitreisen geht bzw. dass dieses Element einen so großen Teil der Geschichte einnehmen wird. Natürlich ist es jedem bewusst, dass der Weihnachtsmann ohne das Beeinflussen der Zeit nicht in der Lage wäre, alle Geschenke rechtzeitig an die Kinder zu verteilen, weshalb es eine schöne Sache ist an dieser Stelle mehr darüber zu erfahren wie genau er dies bewerkstelligt. Jedoch ist für mich dadurch leider ein wenig des Zaubers bzw. die Weihnachtsstimmung abhanden gekommen, obwohl es die ganze Zeit darum ging Weihnachten zu retten. Die Geschichte war dennoch sehr abwechslungsreich und erneut wunderbar, humorvoll, sowie kinderfreundlich erzählt, sodass es Spaß gemacht hat sich mit Will ins Abenteuer zu stürzen. Auch in diesem Buch sind wieder sehr viele, wundervolle und liebevoll gestaltete Illustrationen zu finden, die die Geschichte bildhaft untermalen und aus dem Lesen ein ganz besonderes Erlebnis machen.

Fazit:
"Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe" ist wieder eine wundervolle Geschichte für Groß und Klein. Jedoch kam sie für mich leider nicht ganz an den Vorgänger heran, weil mir hier ein bisschen der Weihnachtszauber gefehlt hat. Dennoch würde ich es, genau wieseinen Vorgänger, weiter empfehlen, da einfach sehr viel Liebe in diesen Geschichten steck und es sehr viel Spaß macht sie zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2019

Ein gelungenes Debüt

The Right Kind of Wrong
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* Kann mögliche Spoiler enthalten *


Ehrlich wie ich bin, war ich zunächst etwas skeptisch gegenüber diesem Buch. Ich folge dem Instagram Account der Autorin schon eine ganze Weile und habe somit ihren ...

* Kann mögliche Spoiler enthalten *


Ehrlich wie ich bin, war ich zunächst etwas skeptisch gegenüber diesem Buch. Ich folge dem Instagram Account der Autorin schon eine ganze Weile und habe somit ihren Weg zum eigenen Buch mitverfolgt und deswegen wurde meine Neugier auf die Geschichte dennoch einfach immer größer. Allerdings habe ich beim Lesen sehr schnell gemerkt, dass meine Skepsis absolut nicht nicht nötig ist, da mich das Buch schon nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen hat.

Wie schon erwähnt hat es nicht lange gedautert bis ich in der Geschichte drin war. Dies lag allerdings sehr viel an den tollen und vor allem sehr sympathischen Charakteren, bei denen man gemerkt hat mit wie viel Liebe sie ausgearbeitet wurden. Schon die erste Begegnung von Zoe und Noah hat mich zum schmunzeln gebracht und ich konnte es mir durch die Beschreibungen richtig gut bildlich vorstellen. Von diesen lustigen Szenen gibt es einige im weiteren Verlauf und alle haben sich wunderbar in die Geschicht eingefügt und den Charakter der einzelnen Protagonisten untermalt. Das Lesen hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht und ich habe absichtlich versucht mir Zeit zu lassen, da ich auf der einen Seite zwar ein Happy End haben wollte, aber auf der anderen Seite wollte ich einfach nicht das das Buch endet. Auch wenn die eigentlich Geschichte relativ simpel aufgebaut ist, war es dennoch irgendwie spannend und man hat das Kribbeln zwischen den Zeilen deutlich gespürt. Zoe's Gewissensbisse gegenüber ihrer Freundin waren total nachvollziehbar und man hat mit ihr mitgefühlt und gehofft, dass sich alles zum Guten wendet und sie ihr Happy End bekommt, aber gleichzeitig ihre Freundschaft zu Kate aufrecht erhalten kann. Mir hat der Weg wie sich die Liebe von Zoe zu Noah und der innere Konflikt von ihr aufbaut sehr gut gefallen, da hier nichts überstürzt wurde, sondern sich Zeit genommen wurde, damit sich alles in Ruhe entwickeln kann.

Ein Grund weshalb mir das Buch besonders positiv in Erinnerung geblieben ist, ist der Verzicht auf jegliche intime Szenen der Protagonisten. Das Kribbeln und die Anziehungskraft untereinander war zwar immer präsent und spürbar, aber umso schöner finde ich es, dass man eine so tolle Geschichte kreiiren kann, ohne dass man nochmal einen oben drauf setzen muss, indem die Protagonisten im Bett landen. Bei vielen Geschichten, die es momentan zu kaufen gibt, passiert es leider immer häufiger, dass ab solchen Momenten die Geschichte aus nichts anderem mehr besteht und es einfach keinen Inhalt mehr gibt. Bei "The Right Kind of Wrong" war dies zu keinem Zeitpunkt präsent, da der Fokus auf andere Aspekte gelegt wurde und die Geschichte somit für mich bis zur letzten Seite ein schönes Leseerlebnis beschert hat.

Der Schreibstil war sehr angenehm und hat gut zur Geschichte gepasst. Am Anfang waren ein paar Sätze bzw. Formulierungen, die ich als etwas holprig empfunden habe, aber das waren nur Ausnahmen. Im Großen und Ganzen war alles sehr flüssig geschrieben und verständlich beschrieben, sodass man sich gut hineinversetzen konnte.

Fazit:
"The Right Kind of Wrong" ist ein wundervolles Debüt und bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.11.2019

Nicht mein Fall

Let Me Teach You
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Geschichten, in denen es darum geht, dass sich ein Lehrer und ein Schüler ineinander verlieben, gibt es mittlerweile vermehrt. Umso erfrischender fand ich, dass es hier dieses Mal eine Lehrerin und ein ...

Geschichten, in denen es darum geht, dass sich ein Lehrer und ein Schüler ineinander verlieben, gibt es mittlerweile vermehrt. Umso erfrischender fand ich, dass es hier dieses Mal eine Lehrerin und ein Schüler war und nicht anderssherum. Allerdings war dieser Aspekt auch zunächst das einzig positive, zumindest inhaltlich. Eine Schüler-Lehrer-Beziehung ist ein heikles Thema und erfordert meiner Meinung nach enormes Fingerspitzengefühl daraus eine ansprechende und vor allem auch authentische Geschichte zu zaubern. Für mich ist es bei "Let me teach you" leider nicht gelungen, da man hier den Eindruck hatte, man liest einen Erotikroman und keinen Liebesroman. Von Beginn an dreht sich alles um das Thema Sex und dieser ist stetig präsent. Dabei hat man von Leon schnell den Eindruck eines, sorry für die Wortwahl, notgeilen Teenies bekommen. Im Buch wird er zwar mehrmals als sehr reif für sein Alter beschrieben und auch er selbst dachte eigentlich, dass er aus seiner pubertären Phase heraus sei, aber nichtsdestotrotz sprechen seine Gedanken und Taten leider definitiv für diese Einschätzung. Schon bei der ersten Begnung von Alex und Leon zwei Jahre zuvor, musste ich beim Lesen die Augen verdrehen bei seiner extremen Reaktion auf Alex. Allerdings habe ich mir zu dem Zeitpunkt noch nichts weiter dabei gedacht und hatte immer noch den Gedanken daran, dass mich anschließend eine schöne, aufregende und heimliche Liebesgeschichte erwarten würde. Diese habe ich aber leider bis zur letzten Seite vergeblich gesucht, genauso wie die großen Gefühle. Die Beziehung von Alex und Leon basiert jediglich auf den rein körperlichen Aspekt und obwohl sie wissen, dass sie sich zurückhalten und vorsichtig sein müssen, können sie nicht die Finger voneinander lassen und treiben es sogar im Klassenzimmer, während in den Nebenräumen der Unterricht läuft. Ich muss sagen, spätestens ab da hat die Geschichte mich vollends verloren, da für mich auch einfach irgendwo die Glaubhaftigkeit abhanden gekommen ist. Leider konnte ich auch die "Liebe" der beiden nicht ganz nachvollziehen, da für mich eine Basis gefehlt hat, auf welche diese Gefühle aufbauen können. Aber das liegt vermutlich eher im Auge des Betrachters :)

Trotz all der Kritik wollte ich dennoch wissen, wie die beiden am Ende raus aus ihrer Misere kommen und ob sie eine Zukunft haben. Allerdings finde ich, dass es zu dem Ende dann doch recht schnell kam und alles irgendwie viel zu einfach war und auch die Eltern von Leon viel zu schnell volles Verständnis gezeigt haben. Gerade in Bezug darauf, dass sie beide Anwälte sind und allein deswegen in meinen Augen eher konservativ wirken. Sie kannten Alex bereits aus der Vergangenheit und waren nicht gut auf sie zu sprechen, weshalb ich es dennoch schön fand, dass Leon's Eltern ihr angeboten haben noch einmal von vorne zu beginnen. Jedoch glaube ich, dass manch anderer deutlich anders darauf reagiert hätte, wenn plötzlich bekannt wird, dass sein Sohn mit seiner Lehrerin zusammen ist und von Liebe spricht.

Den Schreibstil empfand ich als ganz angenehm, auch wenn manche Formulierungen oder Begriffe etwas sehr hart waren. Allerdings haben sie ins Gesamtkonzept bzw. zu den jugendlichen Charakteren gepasst.

Fazit:
Wer auf der Suche nach einem Erotikroman ist, ist bei diesem Buch definitiv richtig. Wenn man jedoch auf der Suche nach einer schönen, verbotenen Liebesgeschichte ist, ist dieses Buch leider nicht das Richtige. Die vielen Erotikszenen dominieren die Geschichte und die eigentliche Entwicklung der Liebe geht unter bzw. tritt in den Hintergrund. Als ich mir das Buch gekauft habe, habe ich dies nicht erwartet, weshalb deswegen meine Enttäuschung vermutlich auch so groß ist.

Veröffentlicht am 23.11.2019

Eine süße Geschichte

My Second Chance
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Ehrlich gesagt war mir zunächst gar nicht bewusst, dass es in diesem Buch um Lorn geht, die wir schon in "My first Love" als beste Freundin von Cassidy kennen lernen durften. Schon im vergangenen Jahr ...

Ehrlich gesagt war mir zunächst gar nicht bewusst, dass es in diesem Buch um Lorn geht, die wir schon in "My first Love" als beste Freundin von Cassidy kennen lernen durften. Schon im vergangenen Jahr habe ich sie ins Herz geschlossen, da man durch das tolle Charakterdesign eine starke und tiefe Freundschaft zwischen den beiden erkannt hat. Deswegen war die Freude dann sehr groß darüber Lorn's Geschichte näher kennen zu lernen, nachdem ich dumme Nuss den Zusammenhang zwischen den Büchern hergestellt hatte :D Auch wenn es sich um die gleichen Charaktere handelt, kann man meiner Meinung nach die Bücher unabhängig voneinander lesen, da sie nicht aufeinander aufbauen und beide eine eigenständige Geschichte erzählen.

Lorn ist ein Profi in ihrer Basketballmannschaft, aber in Sachen Liebe völlig unerfahren. Das sie in ihren besten Freund Theo verliebt ist, macht das Ganze nicht unbedingt leichter, weshalb sie eigentlich auch versucht ihn aus dem Kopf zu kriegen, weil sie ihre Freundschaft einfach nicht auf's Spiel setzen möchte. Dumm nur, dass er sie fragt, ob sie seine Begleitung für den Schulball wird, allerdings vorwiegend um sich die anderen Mädels vom Leib zu halten.

Natürlich geht die Sache "Theo aus dem Kopf kriegen" nach hinten los und ihre Gespräche und ihr Umgang miteinander verändert sich und geht immer tiefer, sodass sich hier ganz langsam eine wirklich tolle und vor allem authentische Liebesbeziehung zwischen den beiden entwickelt. Beide sind schüchtern und unerfahren, was es an der ein oder anderen Stelle jedoch etwas umständlich in die Länge gezogen hat. Dennoch hat mir die Entwicklung gut gefallen und Theo war einfach zu süß.

Lorn ist eine wundervolle Protagonistin mit der man Pferde stehlen kann und die man am liebsten selbst zur besten Freundin haben möchte. Ich habe sie schon im vorherigen Buch in mein Herz geschlossen und daran hat sich nun auch absolut gar nichts geändert, eher im Gegenteil, ich mag sie noch viel mehr. Ich mag ihre toughe Art total gerne und das sie in manchen Dingen etwas unbeholfen ist, wie z.b. wenn es um das richtige Outfit geht, da sie eher zum sportlichen Typ gehört und sich nicht viel daraus macht. Aus dem Grund fand ich es auch wirklich toll, dass sie beim Schulball kein Cinderella-Kleid getragen hat, sondern ein Outfit das zu ihr und ihrem Charakter gepasst hat. Man merkt wer oder was ihr wichtig ist, denn dafür kämpft sie und setzt sich dafür ein, ohne darauf zu achten ob sie dadurch evtl. in Schwierigkeiten gerät. Wenn Lorn sich etwas in den Kopf gesetzt hat, zieht sie das auch bis zum Ende durch und gibt ihr Bestes. Durch ihre manchmal etwas impulsive Art konnte sie mich zum schmunzeln bringen und war mir einfach nur sympathisch.

Der Schreibstil ist sehr locker, jugendlich und angenehm zu lesen, sodass sich das Buch recht schnell lesen lässt. Vereinzelt gab es mal ein paar Stellen, die sich etwas in die Länge gezogen haben, aber das hat mich jetzt nicht weiter gestört, da man die Geschichte dennoch gut lesen konnte. Zudem punktet Tanja einfach mit ihrem tollen Charakterdesign. Auch wenn Lorn etwas besser ausgearbeitet ist und mehr Tiefe hat, als z.B. Theo, merkt man einfach wie viel Mühe und Liebe dahinter steckt und die Charaktere nicht nur irgendwelche oberflächlichen Figuren sind, sondern alle einen besonderen Charakter haben.

Fazit:
"My Second Chance" ist wieder eine süße, leichte Lektüre für Zwischendurch, die ganz wunderbare und starke Charaktere im Gepäck hat und einfach Spaß macht zu lesen.

Veröffentlicht am 17.10.2019

Schwaches Finale

Brave - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
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Nachdem mir die beiden vorherigen Bände leider nicht so gut gefallen haben, habe ich das Lesen des Abschlussbandes ziemlich hinausgezögert, da mir einfach die Lust auf den Inhalt gefehlt hat. Zum einen ...

Nachdem mir die beiden vorherigen Bände leider nicht so gut gefallen haben, habe ich das Lesen des Abschlussbandes ziemlich hinausgezögert, da mir einfach die Lust auf den Inhalt gefehlt hat. Zum einen wollte ich zwar wissen wie es ausgeht, aber zum anderen konnte ich mich eine ganze Weile einfach nicht aufraffen dieses Buch in die Hand zu nehmen. Letzten Endes habe ich den dritten Band nun gelesen und bin ehrlich gesagt froh, dass ich es nun hinter mir habe :D Anfangs war meine Freude riesengroß über die Reihe, da sich der Inhalt wirklich gut anhört, aber leider war die Umsetzung und die Protagonisten leider so gar nicht mein Falll.

Wie schon Band 2, setzt auch Band 3 direkt an die vorangegangenen Geschehnisse an. Auch wenn demnächst noch ein weiterer Band erscheint, hatte ich die Hoffnung, dass die Geschichte von Ivy und Ren gebührend abgeschlossen wird und der letzte Band die komplette Reihe vielleicht noch einmal aufwertet und besser wird als seine beiden Vorgänger. Leider war dies weit ab von der Realität, zumindest von meiner. Anfangs war es wirklich schwierig sich wieder in die Geschichte zu finden, da in der ersten Hälfte des Buches nur sehr wenig passiert und sich das Ganze arg in die Länge zieht. Es dreht sich um Ivy und wie sie nach den Geschehnisse aus dem vorherigen Band fertig wird, aber alles in einer so unspektakulären Art und Weise, dass ich gelegentlich ein paar Seiten übersprungen habe, besonders die Erotikszenen. Erst sehr spät nimmt die Geschichte wieder an Fahrt auf und wurde mit ihrem Plotttwist dann sogar noch recht spannend. Ich finde es schade, dass das erst so spät passiert ist, weil man daraus vermutlich noch etwas mehr hätte machen können, vor allem ohne die langgezogenen und belanglosen Szenen im Vorfeld, denn irgendwie stand in diesem Buch die eigentliche Story nicht so richtig im Vordergrund, sondern eher die ständige Beziehungskrise zwischen Ren und Ivy. Das Ende des Buches ist eher unbefriedigend und viel zu offen. Einiges wurde einfach nicht aufgeklärt und lässt den Leser leider ziemlich im Regen stehen. Vermutlich wird dies alles im nächsten Band erklärt, allerdings steige ich an diesem Punkt aus, da mich die paar positiven Punkte leider nicht so sehr umstimmen können, als dass ich mir noch ein weiteres Buch aus der Reihe vornehmen würde.

Nach wie vor ist Tink der Sympathieträger. Ich kann mich zwar auch für ihn nicht vollends begeistern, allerdings hat er an einigen Stellen die Geschichte etwas aufgewertet, sodass man sich das ein oder andere Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Neben den Fae, fand ich ihn und seine Herkunft am interessantesten. Nur leider erfährt man weder zu den Brownies noch zu den problematischen Fae allzu viele Hintergrundinfos., da vieles einfach nur oberflächlich angekratzt wird.
Wie ich schon für die anderen beiden Bänden geschrieben habe, sind mir Ren und Ivy nicht sympathisch und ich bin einfach seit der ersten Seite nicht wirklich warm geworden mit den beiden. Woran es genau liegt kann ich leider nicht sagen, aber irgendwie waren sie ziemlich austauschbar, weshalb sie mir vielleicht einfach zu egal waren um eine größere Bindung beim Lesen aufzubauen. Selbst ihre Liebesgeschichte konnte mich nicht fesseln. Bei ihr war ich eher an vielen Stellen einfach nur genervt und musste mit den Augen rollen.

Fazit:
Für mich war die gesamte Reihe leider eher nur Mittelmaß und enttäuschend, sodass ich nach dem letzten Band froh bin, dass es nun vorbei ist. Im Großen und Ganzen gab es gute Ansätze, allerdings konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen und an vielen Stellen hat es sich einfach sehr in die Länge gezogen.