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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2023

Sensationeller Politthriller!

Tage voller Zorn
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Ich war auf Anhieb schockverliebt in diesen absoluten Eyecatcher. Das Cover samt Titel leuchtet in äußerst bunten und kräftigen Farben. Am unterem Rand sind die Regierungsgebäude abgebildet, um die es ...

Ich war auf Anhieb schockverliebt in diesen absoluten Eyecatcher. Das Cover samt Titel leuchtet in äußerst bunten und kräftigen Farben. Am unterem Rand sind die Regierungsgebäude abgebildet, um die es im Plot geht. Wunderschön sieht auch der Farbschnitt in den überfließenden Farben vom Cover zu den Seiten hin aus.
Selbstverständlich überzeugte mich der Klappentext und so musste ich das Buch unbedingt lesen.
Inhaltlich geht es sofort zur Sache als sich eine junge Frau in großer Not selbstenzündet und damit ein Zeichen setzen möchte. Danach nimmt der politische Skandal zwischen Konservativen, Links und Rechts seinen Lauf.....
Das Buch hat mich sehr überrascht und ist für mich ein Lesehighlight im neuen Jahr. Obwohl ich kein Politik Liebhaber bin, hat mich der Plot so gefesselt und gleichermaßen fasziniert. Der Autor hat es geschafft auf knapp 600 Seiten mit hervorragendem Wissen und ausgezeichner Recherche, erklärend, spannungserhaltend zu jeder Zeit, nachdenklich machend zu schreiben und hat brisanten politischen Inhalt zu einem Thriller geformt, der mich unheimlich gefesselt hat. Auch der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen, was ich nicht unbedingt erwartet hätte.
Die einzelnen Kapitel sind angenehm kurz gehalten (ca. 10 Seiten) und die geöffneten Handlungsstränge enden immer mit einem Cliffhanger, der dann mehrere Kapitel später wieder aufgenommen oder gelöst wird. Es gibt so viele Cliffhanger bzw. Situationen, die nach und nach aufgelöst werden müssen, dass es mich wundert, dass der Autor nicht den Überblick verloren hat. Selbst am Schluss wurde eine Sache -so nebenbei aufgeklärt- die ich schon fast vergessen hatte, weil es weiter zurücklag. Die mitwirkenden diversen Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Atmosphärisch fühlte ich mich auf jeden Fall in der Handlung dabei.
Ich habe das Buch in jedem Zug genossen.
FAZIT:
Ein herausragender Politthriller mit starken Twists. Für mich ein Meisterwerk, dass mich sehr gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 30.12.2022

Intelligenter, aufschlussreicher, unterhaltsamer Justiz Roman

Richter morden besser
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Das Buch fiel mir wegen des Titels ins Auge und machte mich wegen der Justiz-Thematik neugierig. Der Klappentext überzeugte mich zusätzlich und ich wurde nicht enttäuscht. Der Plot lief von Anfang an sehr ...

Das Buch fiel mir wegen des Titels ins Auge und machte mich wegen der Justiz-Thematik neugierig. Der Klappentext überzeugte mich zusätzlich und ich wurde nicht enttäuscht. Der Plot lief von Anfang an sehr spannend und interessant an, sodass ich das Buch nicht mehr weglegen wollte. Ich suchtete mich in kurzer Zeit durch die 300 Seiten. Die Kapitel sind erstaunlich kurz gehalten (nie mehr als 4-7 Seiten) und am Ende öfters mit einem Cliffhanger versehen, sodass man schnellstmöglich weiterlesen will. Sehr angenehm ist auch der Schreibstil zu lesen, der trotz der eigentlich trockenen Thematik sehr unterhaltsam ist. Das ist neben den vielen wörtlichen Reden, auch den eingeflochtenen zynischen Gedanken des Hauptprotagonisten geschuldet, die den Plot unheimlich auflockern. Das finde ich großartig gemacht.
Der Hauptprotagonist Siggi ist mir schnell ans Herz gewachsen, vor allem wegen seines trockenen Humors, seiner Intelligenz, Gutmütigkeit und Rolle des Vaters.

FAZIT:
Ein interessanter, aufschlussreicher und sehr intelligent inszenierter Justizroman, der so authentisch geschrieben ist, dass man ihn glauben möchte. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.10.2022

Emotionaler, beeindruckender Roman!

Ein Lied vom Ende der Welt
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Das Buch hat mich in seiner Gesamtheit mit Titel, Foto und Klappentext auf Anhieb angesprochen. Ich mag spannende Geschichten im Eis, vor allem wenn sie wissenschaftliche Hintergründe enthalten.
So gefallen ...

Das Buch hat mich in seiner Gesamtheit mit Titel, Foto und Klappentext auf Anhieb angesprochen. Ich mag spannende Geschichten im Eis, vor allem wenn sie wissenschaftliche Hintergründe enthalten.
So gefallen mir die Schauorte der weiten, weißen Antarktis inklusive der Thematik, (Klimawandel - interessant und nicht langweilig integriert) die die Autorin aufgreift und diese mit großem Enthusiasmus recherchiert und zu einem wunderbaren, emotionalen und spannenden Roman verpackt hat.

Die Orte an denen sich die diversen Ereignisse abspielen, sind sehr detailliert und gefühlvoll beschrieben, dass sich atmosphärisch das Gefühl ergibt, als stünde man daneben. Auch die klaustrophobischen Zustände und die dicke, verbrauchte Luft, in dem Container der Forschungsstation, lässt sich förmlich spüren und riechen.
Durch den sympathischen Erzählstil lässt sich das Buch leicht lesen. Auch den Spannungsbogen hält die Autorin durchgehend und trägt den Leser bis zum Schluss auf eine Art und Weise durchs Buch, dass man die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion manchmal nicht zu erkennen scheint.

FAZIT: Ein sehr beeindruckendder, emotionaler und spannender Roman, der auf einer Forschungsstation in der Antarktis spielt und die Thematik des Klimawandels - sehr interessant und nachdenklich machend - anschaulich macht. Manche Szenen sind mystisch, aber das Buch ist auf jeden Fall lesenswert.

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Veröffentlicht am 11.10.2022

Hochgeschwindigkeitssthriller = Achterbahnfahrt der Gefühle

Im Auge der Dämmerung
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Auf Daniel T. neuesten Hochgeschwindigkeitssthriller: "IM AUGE DER DÄMMERUNG", freute ich mich schon sehr. Es ist sein drittes Buch, das er veröffentlicht und ich war mir sicher, es wird gut sein.

Beim ...

Auf Daniel T. neuesten Hochgeschwindigkeitssthriller: "IM AUGE DER DÄMMERUNG", freute ich mich schon sehr. Es ist sein drittes Buch, das er veröffentlicht und ich war mir sicher, es wird gut sein.

Beim Lesen erging es mir wie auf einer langen Achterbahnfahrt.
Schon im Prolog, wird der Leser richtig auf Temperatur gebracht, während er nach und nach in einen Sog gerät, der das Weglegen des Buches unmöglich macht, sodass es in einem Flutsch durchgelesen werden muss. Suchtgefahr!
Während der Plot stets schneller und schneller wird, steigert sich die Dramatik und eine Anzahl ungünstiger Verkettungen reiht sich aneinander, sodass die sehr brutale, sehr emotionale und auch sehr tiefgründige Spannungsfahrt nie zu enden scheint. Während der gesamten Lese-Fahrt, wird der Leser emotional durchgerüttelt und ehe er sichs versieht, stoppt dann....irgendwann die Hochgeschwindigkeits-Fahrt doch..... noch........

Fazit: Nicht zu viel versprochen! Ein Thriller mit THRILL! Rasant, brutal, emotional, klug und tiefgründig. Der Schreibstil ist sehr sympathisch und rasch zu lesen.
Kann sein, dass es dem einen oder anderen zu viel Action ist, aber überzeugt euch selbst. Ich finde der Thriller ist mit sehr viel Feingefühl und Erfahrung geschrieben.

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Veröffentlicht am 11.10.2022

3 sprachgewaltige SF-Erzälungen!

Hinterm Mond
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Als Matt Pastore Leser für sein neuestes Werk "Hinterm Mond" suchte, musste ich nicht lange überlegen und erklärte mich umgehend dazu bereit dieses zu lesen, obwohl SF nicht zu meinem Lieblingsgenre gehört, ...

Als Matt Pastore Leser für sein neuestes Werk "Hinterm Mond" suchte, musste ich nicht lange überlegen und erklärte mich umgehend dazu bereit dieses zu lesen, obwohl SF nicht zu meinem Lieblingsgenre gehört, verlasse ich doch ab und an gerne mal das Genre. Matt P. ist als Liebhaber von Literatur und Sprache bekannt, sodass sein Erzählstil stets auf hohem Niveau basiert.
Ehemals als Ingenieur in der Forschung tätig, ist es vermutlich Matts Lieblingsgenre und deshalb mit hoher Kompetenz und Liebe geschrieben.
Das Buch hat 244 Seiten.

Die erste Story: "Die Rückseitenstation" hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist leicht verständlich und sprachlich wieder auf hohem Niveau, die Sätze eher positiv kurz, aber absolut aussagekräftig, und sehr sympathisch zu lesen. Was mich besonders freute, waren die zahlreichen humorvollen Dialoge (Schlagabtäusche) mit vielen wörtlichen Reden. So lässt sich der Inhalt sehr angenehm lesen.

Bei den weiteren Erzählungen wurde es für mich, zwecks mangelnder Kompetenz in Sachen technischer Details zunehmend schwieriger dem Inhalt zu folgen, das lag aber ausschließlich an den vermehrten Fachbegriffen und dem fiktiven Inhalt, der mich als nicht SF - kundiger, nicht mehr gänzlich mitriss bzw. überforderte.

Sehr gut gelungen, fand ich aber die zahlreichen Charaktere mit ihren vielfältig ausgeschmückten Eigenheiten und Eigenschaften, besonders natürlich @berlinerbucheule die Frieda ihren Berliner Slang verleihen durfte.
Sehr interessant und amüsant fand ich auch die Idee, wie die Galaxianer in einer Art Rollentausch zusammenlebten.

Alles in allem drei SF Erzählungen auf sprachlich hohem Niveau, sehr wortgewandt und teilweise mit Humor durchzogen. Die Schauorte atmosphärisch so toll beschrieben, dass man sich direkt dabei fühlt. SF Liebhabern müssen diese Erzählungen einfach gefallen.

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