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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2020

Leider nicht überzeugend:(

Limonenküsse - Herzklopfen auf Italienisch
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Zum Inhalt
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Phobikerin Bella, kurz Bee, die wirklich Angst vor allem hat, macht mit ihrer besten Freundin Jazz Urlaub auf Ischia. Dort lernt sie den lebensmutigen Davide kennen und verliebt sich prompt ...

Zum Inhalt
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Phobikerin Bella, kurz Bee, die wirklich Angst vor allem hat, macht mit ihrer besten Freundin Jazz Urlaub auf Ischia. Dort lernt sie den lebensmutigen Davide kennen und verliebt sich prompt in ihn. Dabei verheimlicht sie ihm aber ihren ängstlichen Charakter und lässt sich auf waghalsige Abenteuer mit ihm ein. Doch auch Jazz, die grundsätzlich nichts anbringen lässt, verbringt immer wieder ein paar vertraute Augenblicke mit Davide. Würde ihre beste Freundin Bella echt ihre große Liebe ausspannen? Was empfindet eigentlich Davide? Und bringt Bee sich am Ende in echte Lebensgefahr ?
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Meine Meinung
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Ich habe mich wirklich auf einen wunderbar leichten Sonmerroman zum Entspannen gefreut, stattdessen bekomme ich Frust ohne Ende. Das italienische Setting hatte so viel Urlaubspotential, wurde aber leider durch die Hauptprotagonistin Bee zunichte gemacht. Die 23-Jährige ist an Naivität einfach nicht zu toppen, was an vielen Stellen mehr als überzogen war und für ihr Alter ist sie absolut unterentwickelt, was ihre geistige Reife betrifft. Wenn man mit diesem Buch nicht aufpasst, können ganz schnell falsche Werte übermittelt werden, denn es kann nicht sein, dass ein jungfräuliches Mädchen in Selbstzweifeln und Minderwertigkeitskomplexen untergeht und kaum, dass sie ihr erstes Mal hat, sich fühlt wie eine selbstbestimmte junge Frau, die plötzliche ihr Leben total im Griff hat. Natürlich verändert sich das Bewusstsein nach dem ersten Mal ein Stückweit, aber das ist nun wirklich weit hergeholt und ich habe Sorge, dass jüngere und jungfräuliche Leserinnen nun den Eindruck bekommen, das Geschlechtsverkehr ihr Leben und Dasein komplett positiv verändert. Zudem ist Bella sich einfach nicht selbst treu und verbiegt sich für einen wildfremden Typen, nur damit er sie nicht für langweilig hält. Das ist leider, gerade in Teenagerjahren Realität ( mit 23 auch noch?)und muss nicht noch in einem Buch verherrlicht werden. Ja jetzt könnte man sich wieder über die verschiedenen Entwicklungsstufen jüngerer Menschen streiten, die einen entwickeln sich langsamer, die anderen schneller etc, aber darauf möchte ich gar nicht hinaus. Es geht einzig und allein darum, dass hier teilweise falsche Werte vermittelt werden, von denen sich junge Leserinnen beeinflussen und zu Handlungen aus falschen Beweggründen leiten lassen, daher halte ich das Buch für absolut kritisch. Der Alkoholkonsum zum Mut antrinken bzw zum Wegtrinken der Phobien besänftigt meine Stimmung auch nicht gerade.
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Fazit
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Leider keine Leseempfehlung, weder für alt, noch für jung. Die Gefahr der Verleitung zu falschen Werten Jugendlicher ist zu groß und etwas ältere Leser werden sich durchgehend geistig mit der Handfläche gegen die Stirn klatschen. Vielleicht auch physisch. Ich spreche aus Erfahrung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2020

Oxy und Henri darf man nicht verpassen!

A single word
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Zum Inhalt
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Das erste Aufeinandertreffen von Oxy und Ella's Bruder Henri verläuft nicht gerade prickelnd, was sich aber im späteren Verlauf prompt ändern soll, denn die beiden ziehen sich magisch an. ...

Zum Inhalt
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Das erste Aufeinandertreffen von Oxy und Ella's Bruder Henri verläuft nicht gerade prickelnd, was sich aber im späteren Verlauf prompt ändern soll, denn die beiden ziehen sich magisch an. Jedoch warnt Ella ihr beste Freundin Oxy immer und immer wieder vor ihrem Bruder, schließlich sei er ein Frauenheld, nicht für mehr, als Sex zu gebrauchen und sowieso total kaputt. Oxy jedoch folgt ihrem Herzen und lässt sich auf Henri ein. War das vielleicht ihr größter Fehler? Zum Einen plagen Henri Dämonen einer düsteren Vergangenheit, zum Anderen wird sie Opfer seine Masche, oder gibt es etwa einen Zusammenhang zwischen der Vergangenheit und diesem gegenwärtigen Verhalten?
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Meine Meinung
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Positiv hervorheben möchte ich die nach wie vor sehr ansprechenden und bildlich gut dargestellten Settings in Frankreich und England, sowie die charakterstarken Hauptprotagonisten Oxy und Henri. Beide sind sehr facettenreich und es bereitet einem Freude, ihnen bei ihrer persönlichen Weiterentwicklung zuschauen zu können. Auch die spritzigen Nebenrollen werten das Buch gekonnt auf. Was mich persönlich nicht ganz so ansprach, war die Parallelhandlung zum ersten Band, was die Geschichte natürlich ein Stückweit vorhersehbar macht. Allerdings war dies bloß verstärkt bei den Anfangsseiten so, während des Verlaufs gab es einen guten Twist und die Vorhersehbarkeit rückte zunehmend in den Hintergrund. Ella fand ich auch einen kleinen Tacken zu präsent, schließlich ist sie hier nicht die Hauptprota, mir ist aber bewusst, dass sie natürlich einen großen Raum einnimmt, da sie die Schwester von Henri ist, da lässt sich das kaum vermeiden. Letzter Kritikpunkt ist der Endabschnitt, der ein wenig zu langatmig ist, ich hatte das Gefühl, dass das Ende unnötig in die Länge gezogen wurde. Das sind aber nur Kleinigkeiten, die mich nicht daran hindern, das Buch zu empfehlen. Abschließend besonders lobenswert zu erwähnen ist aber unbedingt noch der imposante Tiefgang, den Henri diesem Buch durch sein Schicksal verleiht.
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Fazit
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Alles in Allem ein gelungener Folgeband, dessen Leselust vom Charme der kessen Mädels zu jeder Zeit aufrecht erhalten wird. Ich freue mich schon sehr auf Band drei, der meiner Meinung, nach das größte Potential hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.07.2020

Krönender Abschluss einer wundervollen Trilogie!

Marriage on Madison Avenue
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Zum Inhalt
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Audrey Tate hat alles, wovon andere Frauen träumen: Geld, Ruhm, Erfolg. Nur der Märchenprinz fehlt noch, doch die Hoffnung, ihn zu treffen, hat sie längst aufgegeben. Wieso da nicht einfach ...

Zum Inhalt
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Audrey Tate hat alles, wovon andere Frauen träumen: Geld, Ruhm, Erfolg. Nur der Märchenprinz fehlt noch, doch die Hoffnung, ihn zu treffen, hat sie längst aufgegeben. Wieso da nicht einfach den besten Freund heiraten? Das würde sich gerade anbieten, denn Clarke könnte so die lästigen Kupplungsversuche seiner Mutter mit seiner Ex unterbinden, Audrey wäre nicht mehr einsam und auch sonst scheint das alles eine sehr praktische Lösung zu sein. Doch die Freunde haben nicht mit den starken Gefühlen zueinander gerechnet, die sie mehr und mehr übermannen.Oder.....waren sie vielleicht schon immer da? Wird diese zweckmäßige Scheinehe am Ende der Schlüssel zum Glück? Oder ist es doch nur Clarkes Schachzug, um an die einzige Liebe seines Lebens zu kommen, nämlich die Firma seines Vaters.....?
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Meine Meinung
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Das Finale der Central-Park-Trilogie und somit der vorhersehbarste Band der Reihe, denn dass zwischen Audrey und Clarke etwas passieren wird, war spätestens nach dem letzten Buch klar, nichtsdestotrotz schmälert diese Tatsache keinesfalls die Vorfreude auf die beiden. Durch dieses Buch hat die Reihe ihren Sex and the City Charme nicht verloren, im Gegenteil. Die Rahmenstory mit ihrem gewohnt einzigartigen Schreibstil ist wirklich ansprechen und die Protagonisten bilden einen krönenden Abschluss. Einzig das ewige Herumgetänzel von Audrey und Clarke bis zum Schluss ist ein wenig anstrengend, dennoch gehört diese Trilogie zu den Reihen, von denen man bis zum Ende nicht enttäuscht ist und bei der wirklich jeder Band lohnenswert und eben nicht überflüssig ist.
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Fazit
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Eine Wohlfühl- Trilogie mit wunderbarem New Yorker Setting, bei der man hervorragend in Erinnerungen an Carry Bradshaw und Co schwelgen kann, die aber trotzdem eigenständige Handlungen aufweist und sich gekonnt von den Kultladys der 90er abzeichnet. Keinesfalls ein Abklatsch, sondern eine stimmige und für sich selbst stehende Idee, die Gedanken an gute Zeiten weckt. Klare Leseempfehlung von Anfang bis Ende !

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.07.2020

Für entspannte Lesestunden.

Die Liebe kommt auf Zehenspitzen
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Zum Inhalt
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Autorin Lucy ist mit ihrer Mitfahrgelegenheit, dem Arzt Ben auf dem Weg zu ihren Eltern, doch dieses Vorhaben wird wohl nichts, denn die beiden landen in einem heftigen Schneesturm. Weil ...

Zum Inhalt
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Autorin Lucy ist mit ihrer Mitfahrgelegenheit, dem Arzt Ben auf dem Weg zu ihren Eltern, doch dieses Vorhaben wird wohl nichts, denn die beiden landen in einem heftigen Schneesturm. Weil es nicht vor und nicht zurück geht, kommen Lucy und Ben auf dem Hof der rüstigen Rentnerin Dorle Dormann unter und finden dort nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch die ein oder andere Lebensweisheit. Drei Monate später finden sich die zwei auf dem Hof wieder, denn Dorle hat ihnen das Grundstück vererbt, unter der Voraussetzung, dass sie gemeinsam dort einziehen. Wusste Dolores schon lange vor den beiden selbst, dass sich dort die große Liebe anschleicht? Doch warum hat Ben ständig Angst und was blockiert Lucy bloß beim Schreiben ?Können sich zwei fremde Stadtmenschen überhaupt aufs Land einlassen?
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Meine Meinung
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Positiv zu erwähnen sind der leichte und angenehme Schreibstil und die äusserst facettenreichen Protagonisten, die beide für sich und zusammen eine tolle Entwicklung durchleben. Für amüsante Lesemomente sorgen auch die quirligen Nebencharaktere. Die Rahmenstory ist gut ausgedacht und macht absolut Sinn. Mein persönlicher Kritikpunkt ist allerdings der Mangel an Pepp. Ein kleines bisschen mehr Feuer hätte der Geschichte glaub ich ganz gut getan, aber das ist nur mein Empfinden.
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Fazit
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Ein niedlicher Sommerroman, der sich perfekt für laue Sommerabende im Garten eignet, um dem eigenen Alltag eine kleine Pause zu gönnen. Auch wer gerade ein paar heftige Bücher hinter sich hat, dem wird diese aufregefreie Lesezeit wirklich gut tun. Balsam für die Seele.

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Veröffentlicht am 17.07.2020

Wird ein bisschen zuuuu sehr gehyped, ist aber absolut lesenswert!

Verity
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Zum Inhalt
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Autorin Lowen soll als Ghost- Writerin für die gefeierte Schriftstellerin Varity agieren, denn diese liegt seit einem Autounfall bewegungsunfähig in einer Art Wachkoma und ist nicht mehr dazu ...

Zum Inhalt
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Autorin Lowen soll als Ghost- Writerin für die gefeierte Schriftstellerin Varity agieren, denn diese liegt seit einem Autounfall bewegungsunfähig in einer Art Wachkoma und ist nicht mehr dazu in der Lage, ihre Reihe selbst zu beenden. Zögernd nimmt Lowen das Angebot an, denn auch die Gage kann sie sehr gut gebrauchen. Kurzerhand kommt sie bei der Familie in Vermont unter, um mit ihrer Recherche zu starten, doch irgendwie ist Lowen das Haus und auch Varity selbst ziemlich unheimlich. Einzig Varitys Ehemann Jeremy bereitet ihr ein wohliges Gefühl, denn es knistert heftig zwischen den beiden. Als Lowen jedoch eine Autobiografie von Varity findet und sich reinliest, kommen schlimme dunkle Geheimnisse ans Licht, in die sich Lowen mehr und mehr hineinsteigert. Mittlerweile sieht sie selbst Varity im Haus herumirren. Oder.....war es vielleicht keine Einbildung? Der Grad zwischen Realität und Wahnsinn ist schmal, kann Lowen das Gleichgewicht halten und ist Jeremy wirklich der unwissende Mann, der er vorgibt zu sein?
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Meine Meinung
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Also zu allererst finde ich, dass dieses Buch nicht nur eine Altersempfehlung, sondern eine Altersfreigabe benötigt, meiner Meinung nach, sind da Szenen vorhanden, die nicht unbedingt für jeden jungen Erwachsenen geeignet sind, da sie echt verstörend wirken können. Ich kann auch bestätigen, dass das Buch es wirklich in sich hat und vor Spannung und Nervenkitzel nur so trotzt, dennoch finde ich den Großteil der Bewertungen ziemlich übertrieben, man liest sehr oft, wie totaaaal fassungslos und totaaaaal getroffen Leser nach dieser Erfahrung waren und es wird ein riesen Wirbel gemacht. Das soll jetzt auch keine Kritik an die Meinung jedes einzelnen Lesers sein, um Gottes Willen, es geht mir hier lediglich um die Wellen, die geschlagen werden, für mich ist dieses Buch jedenfalls nicht DER Schocker des Jahres, es ist nicht ohne, klar, aber dieser Hype nimmt doch ein wenig Überhand an.Die Idee von Colleen Hoover ist natürlich absolut aufgegangen, denn das hier ist keinesfalls eine klassische Liebesgeschichte, sondern eher ein Psychothriller, die Mischung macht es aber wie so oft auch hier. Spannung, Gefühle, Leidenschaft, alles dabei und rundum gelungen. Nur hätten hier ein paar Triggerwarnungen nicht geschadet. Aber um den Ball mal flach zu halten: Es ist eine andere Liga, aber nichts, was Fitzek und Co nicht auch hinbekommen würden.
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Fazit
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Für Leser mit instabiler Psyche absolut nicht empfehlenswert, für alle, die mit sich selbst im Reinen sind und einiges vertragen, eine klare Leseempfehlung. Bringt ordentlich Schwung ins Bookshelf!

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