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Vanny

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2021

Schon jetzt mein Jahreshighlight

Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind?
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"Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind?" ist der erste Band der Romantic-Suspense Dilogie von Stefanie Hasse.

Das Cover ist super, super schön und ein echter Eyecatcher. Beide Buchcover zusammen ...

"Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind?" ist der erste Band der Romantic-Suspense Dilogie von Stefanie Hasse.

Das Cover ist super, super schön und ein echter Eyecatcher. Beide Buchcover zusammen ergeben einen schwarzen Raben, das Symbol der Studentinnenverbindung Ravens. Des weiteren finden wir auch die weibliche Hauptprotagonistin Cara auf dem Cover wieder.

Für Cara, der neuen Studentin am Elite College St.Joseph's, ist der ganze Luxus nur ein Traum, denn das Geld reicht hinten und vorne nicht. Da kommt ihr die Möglichkeit einer gratis Unterkunft nur Recht. Diese befindet sich jedoch bei den Ravens, eine der zwei berüchtigten Studentenverbindungen, um die zahlreiche Legenden kursieren. Doch das ganze hat einen Haken. Um dort weiterhin wohnen zu dürfen und eine richtige Raven zu werden, muss Cara mit einem Wildfremden an einem geheimnisvollen Wettbewerb teilnehmen und zudem noch aller Welt beweisen, dass es sich bei den beiden um ein Paar handelt. Wird dieser Wettbewerb zu ihren Gunsten ausgehen oder wird Cara am Ende als Verliererin dastehen?

Der Schreibstil ist einfach unglaublich gut und total fesselnd. Die Geschichte ließ sich so flüssig lesen, dass ich die Geschichte förmlich weg inhaliert habe, das Buch bei Seite legen können, Fehlanzeige. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, weil ich durch die detaillierten und bildhaften Beschreibungen das Gefühl hatte, live vor Ort zu sein. Mit jeder gelesenen Seite stieg die Spannung und ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Ein Wort das dieses Buch am besten beschreibt, Pageturner. Das Ende hat es echt in sich, da das Buch mitten drin endet, so bleiben einige Fragen, die im Verlaufe der Geschichte aufkommen und die man sich stellt, noch offen. Ich würde mal sagen ein mieser aber gekonnter Cliffhanger, so kommt man gar nicht um den anderen Teil drumherum. Auch den Aufbau fand ich sehr ansprechend, so hat die Autorin die Kapitel mit Datumsangaben versehen. So begleiten wir Cara seit der Ankunft in St. Joseph's bis nach dem Wettbewerb. Aufgelockert wird der Text durch die Abbildung von Sprachnachrichten, die absolut passend und alltäglich in der heutigen sind. Da wird auch noch mal Wert auf eine Zielgruppengerechte Gestaltung gelegt, denn es handelt sich hierbei um ein Jugendbuch, ab 14 Jahren aufwärts.

Trotz dessen hatte ich keinerlei Probleme mich in die jeweiligen Charaktere hineinzuversetzen. Ich empfand sie als sehr gut ausgearbeitet und absolut authentisch. Neben den Hauptcharakteren lernen wir noch eine Vielzahl anderer Charaktere kennen, trotz dessen habe ich dies nicht als störend und zu viel empfunden. Jeder trägt seinen Teil zu der Geschichte bei und sorgt so für ein stimmiges Gesamtbild. Cara durchläuft eine Entwicklung, bei der sicherlich nicht alles auf Anhieb rundläuft trotzdem gibt sie nicht so schnell auf und versucht immer einen Ausweg zu finden, dass finde ich sehr sympathisch und mag ich auch an ihr. Eine bis dato gelungene Hauptprotagonistin, bei der ich definitiv sehr auf ihren weiteren Weg gespannt bin.

Fazit: Ein absolutes Must Read. Ich zähle dann mal fleißig die Tage, bis ich endlich den zweiten und letzten Teil in meinen Händen halten kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2021

Konnte mich leider nicht von sich überzeugen

Das Windsor-Komplott
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"Das Windsor Komplott" ist der Auftakt der Cosy-Crime Reihe mit der Queen als Detektivin. Das Cover ist Ton in Ton gehalten. Die Hauptprotagonistin und Namensgeberin der Reihe steht hier im Fokus. Begleitet ...

"Das Windsor Komplott" ist der Auftakt der Cosy-Crime Reihe mit der Queen als Detektivin. Das Cover ist Ton in Ton gehalten. Die Hauptprotagonistin und Namensgeberin der Reihe steht hier im Fokus. Begleitet wird sie von einem ihrer Hunde. Das Cover ist sehr gelungen und stimmt den Leser bereits auf den Handlungsschauplatz ein.

Während einer Feier auf Schloss Windsor kommt ein russischer Pianist unter peinlichen Umständen ums Leben. Für die ermittelnden Polizeibeamten ist der schuldige schnell gefunden, doch ganz zum Missfallen der Queen. Dies nimmt sie zum Anlass, sich auf die Suche nach dem wahren Mörder zu machen und wird dabei redlich von ihrer neuen Privatsekretärin Rozie unterstützt.

Ich empfand die Geschichte als sehr langatmig und ich brauchte gute hundert Seiten, um mich überhaupt an den Schreibstil der Autorin zu gewöhnen. Auch im weiteren Verlauf kam leider keine große Spannung auf und ich musste mich regelrecht zwingen, das Buch weiter zu lesen und habe es immer wieder aus der Hand gelegt. Auch wenn einige Aspekte nicht auf Anhieb zu erahnen waren, ist die Geschichte regelrecht so dahin geplätschert, da kann auch die tolle Aufteilung und Aufmachung der vier Teile nichts retten. Selbst die kurzen und knackigen Kapitel konnten bei mir keine Lesefreude bereiten. Zum Ende hin wurde es auf jeden Fall noch mal spannender, konnte aber an meinem Gesamteindruck leider nichts mehr ändern. Mir wurde hier einfach zu viel über politische Themen und den damit verbundenen möglichen Komplott geschrieben. Die eigentliche Ermittlungsarbeit kam mir hier für einen Krimi deutlich zu kurz. Ich hatte auf eine urige, humorvolle Geschichte gehofft, die neben dem Krimi auch mal für den ein oder anderen Lacher sorgen kann. Leider wurden meine Hoffnungen und Erwartungen nicht erfüllt. Die Idee finde ich sehr toll, da ich in der Kombi so bisher auch nichts gelesen hatte, aber die Umsetzung hat meiner Meinung nach definitiv noch mehr Luft nach oben.

Die Queen und ihre nigerianische Privatsekretärin Rozie sind das etwas andere Ermittlerduo. Rozie ist in diesem Fall die ausführende rechte Hand der Queen und begibt sich in waghalsige Ermittlungen, die Queen selbst bleibt im Hintergrund quasi unerkannt und sorgt dafür, das andere die Lorbeeren ihrer Arbeit einstecken. Ich konnte keine Bindung zu den beiden Protagonistinnen aufbauen oder mich mit ihnen identifizieren. Es war mir alles zu oberflächlich und konstruiert. Ich hätte gerne noch mehr über die beiden erfahren, wie z. B. die Beweggründe der Queen, warum sie so gerne Detektivin spielt etc. Solche Informationen hätten das Ganze auf jeden Fall runder und interessanter gemacht.

Fazit: Konnte mich nicht überzeugen, eine tolle Idee, bei der die Umsetzung leider für mich ausbaufähig ist. Den nächsten Teil, der voraussichtlich im Januar 2022 erscheint, werde ich daher aller Wahrscheinlichkeit nach nicht lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.01.2021

Ihre Geschichte hat mich sehr berührt

Ray & Grace
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"Ray & Grace" ist bereits mein zweites Buch der Autorin und ich finde auch hier ist die Covergestaltung wieder sehr gelungen. Ray und Grace stehen im Mittelpunkt des Covers. Mit seinen verschiedenen Graustufen ...

"Ray & Grace" ist bereits mein zweites Buch der Autorin und ich finde auch hier ist die Covergestaltung wieder sehr gelungen. Ray und Grace stehen im Mittelpunkt des Covers. Mit seinen verschiedenen Graustufen ist das Cover sehr schlicht, der goldene Titel sticht hier jedoch deutlich hervor.

In Grace's Leben ist von vorne bis hinten alles durchgeplant, so bestimmen ihre Eltern und ihr Freund Liam, was sie zu tun oder zu lassen hat. Auch welche Rolle sie zukünftig spielen wird, ist für sie bereits vorherbestimmt. Ein Wörtchen mitzureden, Fehlanzeige. Doch im Leben verläuft ja nicht immer alles nach Plan. Eine Wette zwischen Liam und Ray bringt den Stein erst ins Rollen. Bleibt sie ihrem alten Leben treu oder wagt sie den Absprung und begibt sich in ein ihr unbekanntes Abenteuer.

Die Autorin hatten einen wirklich tollen Schreibstil, flüssig und so voller Emotionen. Da können die Augen einfach nicht trocken bleiben und man will am liebsten dass das Buch nie enden wird. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, aus der Sicht von Grace und der von Ray. Ich finde das sehr abwechslungsreich und es erleichtert es enorm, die Charaktere besser kennenzulernen, wie sie Denken oder auch warum sie manche Dinge so tun. Ich bin total begeistert von dem gesamten Buch. Es war einfach durchweg spannend und manchmal war ich einfach regelrecht geschockt, weil ich mit manchen Dingen einfach null gerechnet habe. Ich habe die beiden und ihre gemeinsame Geschichte einfach total in mein Herz geschlossen, dass ich manche Momente wahrlich erst einmal verdauen musste. Es ist keine Geschichte, die von Anfang bis Ende rund läuft und bei der alles perfekt ist, aber das alles macht es auch zu so etwas Besonderem und einzigartigen.

Grace und Ray sind so wunderbare, authentische Charaktere, die man einfach mögen muss. Zu Liam kann ich nur sagen, wir beiden werden defintiv keine Freunde. Ich hätte ihn am liebsten umgebracht. Wie kann man nur so selbstverliebt sein, was Grace möchte und wie es ihr geht, das interessiert ihn einfach null. Hauptsache, er bekommt das, was er sich in den Kopf gesetzt hat ohne Rücksicht auf Verluste. Auch wenn er kein wirkliches Interesse an ihr hat und es ihm nur um Macht und Geld geht, sieht er sie trotzdem als sein Eigentum an, welches ihm zu gehorchen hat, Widersprüche toleriert er nicht. So hat er aus Grace ein graues, unscheinbares Mäuschen gemacht, die alles zu Schlucken hat, was er sich so rausnimmt. Die von anderen nicht wahrgenommen wird, auch nicht wahrgenommen werden soll, weil sie zu ihm gehört. Er kann sich alles bei ihr rausnehmen, weil sie Angst vor ihrer Familie und möglichen Konsequenzen hat. So schließt sie manchmal bewusst die Augen, obwohl manche Dinge doch so augenscheinlich klar sind. Mit Ray trifft sie eine ganz andere Persönlichkeit, auch wenn sie zunächst denkt, dass er ein Bad Boy ist, wie er im Buche steht. Er zeigt Grace, dass es im Leben auch anders zugehen kann und stellt ihr bisheriges Leben infrage. Er ist so liebevoll, liest ihr alle Wünsche von den Augen ab, behandelt sie wahrlich wie eine (seine) Prinzessin. Ray und Liam sind vom Charakter her einfach wie Tag und Nacht. Ohne Ray hätte Grace nie erfahren, was Liebe wirklich ist.

Fazit: Dieses Buch war mein letztes Buch in 2020 und der perfekte Jahresabschluss. Ein so tolles Herzensbuch darf da in meinen Jahreshighlights natürlich nicht fehlen. Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung.





  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.12.2020

Gelacht und geweint

Lost Island
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"Lost Island: Ich finde dich" von Annika Kastner schafft es bereits optisch zu überzeugen. Dezente Farben, ein kotraststarker Titel und ein Motiv angelehnt an die Geschichte, das macht das Cover so perfekt.

Hazel ...

"Lost Island: Ich finde dich" von Annika Kastner schafft es bereits optisch zu überzeugen. Dezente Farben, ein kotraststarker Titel und ein Motiv angelehnt an die Geschichte, das macht das Cover so perfekt.

Hazel muss Hals über Kopf ihr komplettes Leben hinter sich lassen. Die junge Medizinstudentin ist Zeugin eines Mordes geworden und seit dem auf der Flucht. Sie weiß nicht einmal mehr, wem sie überhaupt noch trauen kann, wenn sogar vielleicht die Polizei mit dem Täter unter einer Decke steckt. Auf der kleinen, einsamen Insel Lost Island findet sie einen neuen Unterschlupf. Sie will eigentlich nur Ruhe und Einsamkeit und da gibt es ja noch Nick. Nick ist Polizist auf der Insel und auf Anhieb hin und weg von Hazel und versucht alles Mögliche, um ihr Herz zu gewinnen. Wird sie ihre Vorsätze über Bord werfen, wird er ihr Herz erobern können und schafft sie es, von ihrer Vergangenheit davonzulaufen?

Ich hatte bisher noch nichts von der Autorin gelesen, aber der Schreibstil ist so was von packend. Ich habe mich auf Anhieb in diese Geschichte verliebt, dich mich von der ersten Seite an einfach total in ihren Bann gezogen hat. Der Klappentext war ja schon sehr vielversprechend, nichtsdestotrotz hatte ich nicht mit so was gerechnet. Aufgrund der Erzählweise war ich auf Anhieb in dieser Geschichte drin und wollte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Da die Geschichte aus beiden Perspektiven von Hazel und Nick erzählt wurde, habe ich superviel über die beiden erfahren, was sie fühlen, was sie denken oder auch was sie bewegt. So wurden beide zu einem wahrhaftig lebendigen Charakter. Die Geschichte war so unfassbar spannend, dass man einfach wissen wollte, wie es alles enden wird. Ich habe total mitgefiebert und mitgelitten, gelacht und auch das ein oder andere Tränchen verdrückt. Mir war keine Sekunde lang langweilig, weil immer wieder Dinge passiert sind, mit denen ich in dem Moment einfach nicht gerechnet habe und die die Geschichte auf eine andere Bahn gebracht haben.

Die Autorin hat mit Hazel und Nick zwei sehr tolle und authentische Charaktere geschaffen, die man einfach nur gern haben kann. Hazel ist sehr scheu, ängstlich und zurückhaltend, was ich aufgrund der Geschehnisse aber auch sehr gut verstehen kann. Sie betrachtet alles mit einer guten Mischung Argwohn und lebt sehr zurückgezogen. Sie hat niemanden mehr aus ihrem alten Leben, dem einzigen, den sie blind vertraut ist ihrem Hund Storm. Sie möchte ihre Ruhe und allein sein, keinen näher an sich heranlassen, da sie Angst hat, diese Person mit in Gefahr zu bringen. Sie ist immer auf der Hut und hat panische Angst davor, doch nicht sicher zu sein. Nick, der sehr beliebt ist und den jeder auf der Insel kennt, macht einen sehr selbstbewussten Eindruck und gibt, wenn er sich was vornimmt, nicht so schnell auf. Er tut alles, um Hazel für sich zu gewinnen und kann einen starken Rückhalt durch seine Familie und Freunde genießen. Was die beiden betrifft, das trifft es einfach perfekt "Du und ich - das ist für immer."

Fazit: Eine tolle Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte, von der man gerne mehr lesen würde. Mein Herz hat sie definitiv gewonnen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2020

Liebesgeschichte, bitte einmal etwas anders

Dark Falling - Schatten der Vergangenheit
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"Dark Falling - Schatten der Vergangenheit" von Julie Heiland ist der erste Teil der Dark Falling Reihe, die für mich eine Mischung aus Fantasy und Romance beinhaltet.

Das Cover ist einfach unglaublich ...

"Dark Falling - Schatten der Vergangenheit" von Julie Heiland ist der erste Teil der Dark Falling Reihe, die für mich eine Mischung aus Fantasy und Romance beinhaltet.

Das Cover ist einfach unglaublich schön und dadurch bin ich tatsächlich auch erst auf das Buch aufmerksam geworden. Im Mittelpunkt steht ein wichtiger Bestandteil der Geschichte, der Ring. Die Farb- und Motivauswahl ist einfach perfekt aufeinander abgestimmt und mehr als gelungen.

Einschneidende und schreckliche Dinge belasten Gideons Gewissen. Er will einfach alles vergessen, deshalb verkauft er seine Seele an Luzifer, den Teufel. Doch dann tritt Geal in sein Leben. Kann sie und die Liebe zu ihr, ihn noch rechtzeitig retten oder wird Luzifer am Ende siegen?

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und ließ sich zum Großteil sehr gut lesen. Einzig die zum Teil verwendeten Gälischen Wörter/Sätze haben mich persönlich etwas gestört, da dadurch mein Lesefluss ins stocken kam. Vom Setting und Plot her, fand ich es wiederum sehr abrundend und passend. Das Buch ist in eine Vielzahl von Kapiteln unterteilt, so dass diese schön kurz und knackig sind. Worüber ich mich sehr gefreut habe, denn davon bin ich persönlich ein großer Fan. Ich fand die Geschichte vom Inhalt und Schreibstil her keinesfalls langweilig, doch beim Thema Spannung tue ich mich schwer. Die Burg, auf einer kleinen Insel, das idyllische Dorf und auch deren Einwohner, erzeugen eine atmosphärische und tolle Stimmung, nichtsdestotrotz hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle mal einen plot-twist gewünscht. Im Großen und Ganzen fand ich das inhaltlich einfach sehr vorhersehbar. Am Ende konnte das Buch nochmal mit einem Cliffhanger punkten, der den Leser gedanklich bereits die Geschichte weiterspinnen lässt. Man darf gespannt sein, ob alles so kommt wie gedacht.

Die beiden Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein, man kann schon sagen, dass hier zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander treffen. Geal ist eine sehr herzliche, liebevolle und hilfsbereite Protagonistin. Ein typischer Familienmensch, die in der Vergangenheit bereits so einiges, schlimmes mitmachen musste. Sie kommt aus ärmlichen Familienverhältnissen und ist sich für keinen Job zu Schade, nur um ihrer Familie finaziell helfen zu können. Gideon hingegen hat reich geerbt und legt Wert auf Oberflächlichkeiten, dass sieht man auch an seinen zahlreichen Partys die er veranstaltet. Zum Teil würde ich ihn auch als arrogant bezeichnen, jemand der viel Wert auf seine Außendarstellung legt. Auf den ersten Blick haben diese Personen zwar nichts gemeinsam, jedoch kristallisiert sich im Verlaufe der Geschichte, noch so das ein oder andere heraus.

Fazit: Zum perfekten Buch, fehlt noch ein bisschen was, trotzdem möchte ich natürlich wissen wie die Reihe ausgeht und werde definitiv noch den nächsten Teil lesen. Für alle Liebhaber von Mythen und Sagen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere