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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2021

Hebt sich von anderen Büchern ab

Everything I Didn't Say
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In ,,Everything I didn’t say‘‘ geht es um Jamie und Carter, die sich an einem Filmset begegnen. Er ist Schauspieler, mit einer Klausel im Vertrag, die es ihm untersagt zu daten. Sie ist Praktikantin. Und ...

In ,,Everything I didn’t say‘‘ geht es um Jamie und Carter, die sich an einem Filmset begegnen. Er ist Schauspieler, mit einer Klausel im Vertrag, die es ihm untersagt zu daten. Sie ist Praktikantin. Und wie es kommen muss, kommen sich die beiden am Abend einer Party näher. Das verändert alles. Ich möchte nicht spoilern, deswegen kann ich nicht sagen, was genau passiert. Aber das Buch nimmt eine ganz andere Richtung ein als erwartet.

Ich finde die Geschichte rund um Jamie und Carter toll, und sie hat sich auch von anderen Büchern aus diesem Genre abgehoben. Zum einen war das Filmset. Ein ziemlich ungewöhnlicher Schauplatz, zumindest für mich. Ich fand es aber interessant, mal nicht von der Kleinstadt-Romanze oder von der Uni-Lovestory zu lesen. Das ist für mich schonmal ein sehr großer Pluspunkt des Buchs.

Ein weiterer Punkt, der das Buch für mich besonders macht, ist diese unfassbare Anziehungskraft zwischen Jamie und Carter. Ich weiß nicht wie die Autorin es angestellt hat, aber die Emotionen, das Kribbeln, dieses ,,Ding‘‘ zwischen ihnen kommt direkt beim Leser an. Man muss richtig mitfiebern, spürt beim Lesen die Anspannung der Protagonisten, es war einfach ein tolles Leseerlebnis.

Ich würde jetzt nicht sagen, dass das Buch ein absolutes Lesehighlight ist, aber es hebt sich definitiv von anderen Büchern, die ich gelesen habe, ab und ich bin davon überzeugt, dass es mir noch ein Weilchen im Gedächtnis bleiben wird. Von daher würde ich es auch definitiv weiterempfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2021

Ein schönes Buch für zwischendurch

Dare to Trust
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In ,,Dare to trust‘‘ geht es um Tori, die jeden Job annimmt, mit dem sie Geld verdient, sie schafft es nämlich kaum den Kopf über Wasser zu halten. Als sie ,,zufällig‘‘ auf eine Stellenanzeige als Assistentin ...

In ,,Dare to trust‘‘ geht es um Tori, die jeden Job annimmt, mit dem sie Geld verdient, sie schafft es nämlich kaum den Kopf über Wasser zu halten. Als sie ,,zufällig‘‘ auf eine Stellenanzeige als Assistentin beim Plattenlabel Ever Records findet, bewirbt sie sich auf die Stelle, und wird prompt angenommen. Dass sie kein Glück hatte, sondern dort gelandet ist, weil ihr ehemaliger Schulkamerad Hayden (aka ihr neuer Chef) an ihr Rache üben will, für das, was Tori ihm in der Schulzeit angetan hat, weiß sie nicht, denn im Gegensatz zu ihm hat sie ihn nicht wiedererkannt. Doch Hayden muss langsam aber sicher feststellen, dass Menschen sich verändern können…

Ganz ehrlich, ich bin ziemlich begeistert von dem Buch. Es ist so gar nicht das, was ich von April Dawson erwartet hatte. Ich habe von ihr die ,,Up All Night – Reihe‘‘ gelesen, die ich auch sehr schön fand, aber nicht überragend. ,,Dare to trust‘‘ hingegen fand ich total toll, es ist fast schon ein richtiges Lesehighlight gewesen, weil ich es einfach so toll fand.

Zu den Charakteren: Sowohl Hayden als auch Tori habe ich total ins Herz geschlossen. Tori ist einfach so eine liebe Person, mit einem bewundernswerten Kampfgeist. Und Hayden ist einsam, weil er zu viel arbeitet, und dabei sich selbst vergisst. Bis er Tori trifft. Grundsätzlich erinnert mich das ganze Buch ein bisschen an ,,Back to us‘‘, wobei die Charaktere außer der Konstellation nicht wirklich viel gemeinsam haben. Ich finde es toll, wie sich die Beziehung zwischen Tori und Hayden entwickelt, man kann das Knistern zwischen ihnen im Buch richtig spüren.
Auch die Nebencharaktere sind eine Erwähnung wert. Zum Beispiel Donna, in der Tori endlich eine richtig gute Freundin findet. Oder Quinn, die sich einfach so für Tori einsetzt. Und Ian natürlich, auf dessen Liebesgeschichte ich schon richtig gespannt bin, ich glaube dieses Buch wird richtig gut. (in Teil 2 und 3 geht es nämlich um Haydens Geschwister Quinn und Hayden)

Zur Handlung, ich fand sie keinesfalls langweilig, sie ist zu Beginn aber auch nicht geprägt von großem Drama. Das hat mir aber auch nicht gefehlt. Es war einfach stellenweise so schön und emotional und mitreißend. Ich finde es toll, wenn die Charaktere eine Geschichte tragen. Denn die lebt dann von ihren Protagonisten, und nicht von Drama, das das Happy End hinauszögert. Die gemeinsame Vergangenheit der beiden macht den Start nicht gerade leicht. Hayden versucht Tori das Leben schwer zu machen, und sie zum Kündigen zu bringen. Dass er bei ihr aber auf so viel Kampfgeist trifft, überrascht ihn. Er muss einsehen, dass Menschen sich verändern können, egal wie deren Vergangenheit war. Ich fand es wunderschön zu sehen, wie er langsam verzeihen und mit seiner Geschichte abschließen kann.

Insgesamt kann ich das Buch wirklich weiterempfehlen! Ich fand es sehr toll, und kann es kaum erwarten, dass die nächsten Teile der Reihe erscheinen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2021

Genial! Fantasy-Highlight!

Das Lied der Krähen
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Das Lied der Krähen ist Teil der Krähen-Dilogie von Leigh Bardugo. Die Geschichte spielt einige Zeit nach der Grisha-Trilogie. Entgegen zur Vorgänger-Reihe spielt diese Reihe nicht in Ravka, sondern in ...

Das Lied der Krähen ist Teil der Krähen-Dilogie von Leigh Bardugo. Die Geschichte spielt einige Zeit nach der Grisha-Trilogie. Entgegen zur Vorgänger-Reihe spielt diese Reihe nicht in Ravka, sondern in Kerch, beziehungsweise in Fjerda. Die Karte am Anfang des Buchs gibt einen guten Überblick über die Länder und ihre Lage.

In dem Buch geht es um eine Bande von Verbrechern, die sich zusammentun, um einen Magier aus dem sichersten Gefängnis, das es gibt, zu befreien. Natürlich springt bei Erfolg eine saftige Belohnung raus. Denn die Charaktere sind wirklich durch und durch Kriminelle, die für Geld nahezu alles tun würden.

Am Anfang musste ich mich erst etwas zurechtfinden. Das Buch ist aus fünf verschiedenen Perspektiven (eigentlich 7, aber die anderen 2 Perspektiven umfassen jeweils nur ein Kapitel) geschrieben, was gerade zu Beginn ziemlich verwirrend war. Wie schon in der Grisha-Trilogie gibt es viele Charaktere, zwischen denen man sich erstmal zurechtfinden muss. Die Er-Perspektive hat hier auch nicht wirklich zum besseren Verständnis beigetragen, sondern gerade zu Beginn eher noch mehr Verwirrung gestiftet. Außerdem gab es immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit von einigen Charakteren, und ich habe oft nicht gemerkt, dass man sich plötzlich in der Vergangenheit befindet, weil das nicht klar genug abgetrennt war von der aktuellen Handlung. Das ist für mich ein wichtiger Kritikpunkt an der Geschichte, denn ich wurde durch die verschiedenen Perspektiven und Zeitwechsel sehr verwirrt.

Allerdings wurde das durch die Handlung mehr als wieder wett gemacht. Ich persönlich habe von dem Buch etwas ganz anderes erwartet, als ich bekommen habe. Ich dachte es würde der Grisha-Trilogie ähneln, doch das ist absolut nicht der Fall. Es ist fast schon so als würde das Buch nochmal eine eigene Welt schaffen, und das einzig bekannte Element sind die Grisha. Ich fand es aber gut, dass man auch Einblicke in die anderen Länder bekommen hat.

Leider hat sich die Handlung stellenweise etwas gezogen. Ich habe trotzdem immer weiter gelesen, weil man irgendwie doch wissen wollte, was mit der Bande passiert. Erst gegen Ende wurde es dann so richtig spannend, wie man es aus der Grisha-Trilogie gewohnt ist. Da hat mir das Buch dann auch richtig gut gefallen, und das Finale hat irgendwie alles wett gemacht, was ich im vorherigen Verlauf des Buchs vielleicht ein bisschen vermisst habe.

Dann möchte ich noch ein paar Worte zu den Charakteren verlieren. Die Verbrecher-Bande besteht aus 6 verschiedenen Personen. Einmal Kaz (der Kopf der Truppe), Inej (genannt das Phantom, Artistin), Nina (eine Entherzerin, also Grisha), Matthias (eigentlich Grisha-Jäger), Jesper (Scharfschütze) und Wylan (kennt sich gut mit Sprengstoff aus). Eine sehr bunte Truppe also. Zu Beginn waren mir leider nur Kaz und Inej sympathisch, der Rest war irgendwie ein bisschen unsympathisch, komisch, speziell. Das, im Zusammenspiel mit der sich ziehenden Handlung, hat mich zu Beginn denken lassen, dass ich das Buch überhaupt nicht mögen werde. Im Laufe der Handlung habe ich aber jeden Charakter für sich in mein Herz geschlossen. Irgendwann beginnt man, sie zu verstehen, und erkennt dann, dass jeder seine ganz eigenen Gründe für sein Handeln/Verhalten hat.

Insgesamt muss ich sagen, dass die ganze Geschichte wirklich genial ist. Ketterdam und das Eistribunal (das Gefängnis) sind wirklich genial konstruiert. Ebenso die Charaktere. Und die Handlung. Es ist wirklich alles komplex und zusammenhängend, und alles ist wirklich genial, in einem Ausmaß, das ich bisher noch in keinem Fantasy Buch hatte. In dieser Hinsicht hat ,,Das Lied der Krähen‘‘ die Grisha-Trilogie wirklich übertroffen. Vor Allem das Finale war auch nochmal richtig spannend. Für Fantasy-Liebhaber ist das Buch wirklich zu empfehlen, aber auch allen anderen würde ich das Buch ans Herz legen. Denn ich denke, dass spätestens am Ende jeder begeistert sein wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2021

Toller Plot, nicht ganz so tolle Umsetzung

Das Flüstern der Magie
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Meine Meinung zu diesem Buch ist ziemlich zwiegespalten. Zum Einen finde ich die Idee rund um die magischen Gegenstände, die für Menschen gefährlich werden können, richtig interessant. Dem Gegenüber steht ...

Meine Meinung zu diesem Buch ist ziemlich zwiegespalten. Zum Einen finde ich die Idee rund um die magischen Gegenstände, die für Menschen gefährlich werden können, richtig interessant. Dem Gegenüber steht allerdings die Tatsache, dass ich mit dem Buch irgendwie nicht so richtig warm wurde. Ich war zwar ziemlich schnell in der Geschichte drin, was wahrscheinlich an dem tollen Schreibstil von Laura Kneidl liegt, allerdings habe ich mich nie so richtig wohl gefühlt.

Ich konnte Reed einfach überhaupt nicht vertrauen, und auch nicht nachvollziehen, wieso Fallon es getan hat. Irgendwie gab es für mich beim Lesen des Buchs keinen einzigen Moment, in dem ich mich für die Protagonisten gefreut habe, oder es toll fand, was gerade passiert. Ich war permanent misstrauisch, und fand Fallon dann auch wirklich naiv. Der Plot Twist, war aber richtig gut gemacht, am Ende wurde das Buch nochmal richtig spannend.

Ich muss sagen, dass ich wohl einfach nicht so ganz warm wurde mit dem Buch. Ich kann auch gar nicht so genau sagen wieso, denn den Schreibstil fand ich super. Alles in einem würde ich aber nicht sagen, dass es ein Must-Read ist. Wenn einen die Geschichte interessiert, ist es das Buch definitiv wert gelesen zu werden, einfach weil ich die Idee mit den magischen Gegenständen so toll finde.

Eure Victoria

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Veröffentlicht am 31.05.2021

Interessant aber kein Highlight

The One - Finde dein perfektes Match
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Zu Beginn meiner Rezension möchte ich erwähnen, dass ich es sehr toll fand, dass die Kapitel so kurz waren. Dadurch dass es um viele verschiedene Personen geht, und es in jedem Kapitel um jemand anderes ...

Zu Beginn meiner Rezension möchte ich erwähnen, dass ich es sehr toll fand, dass die Kapitel so kurz waren. Dadurch dass es um viele verschiedene Personen geht, und es in jedem Kapitel um jemand anderes ging war das Buch beim Lesen sehr kurzweilig. Auch der Schreibstil war toll. Zwar Er-Perspektive, aber trotzdem sehr flüssig und angenehm zu lesen.

Dann zum Inhalt. Anfangs ist es mir seehr schwergefallen mich unter den ganzen Personen zurechtzufinden. Auf jeder Seite hat man neue Personen kennengelernt und in meinem Kopf war Chaos. Nach ca. 100 Seiten hat sich das dann aber gelichtet und ich habe einen Überblick über die verschiedenen Pärchen und Konstellationen bekommen.

Das Buch wurde nicht langweilig. Es kamen immer wieder neue Wendungen, die man nicht hat kommen sehen, die das Buch interessant und spannend gestaltet haben. Das Ende fand ich leider etwas schwach, es hat mich enttäuscht. Bei den ganzen Dingen die vorher passiert sind, hätte ich mir ein spannenderes Finale gewünscht, stattdessen bekam ich ein offenes, nicht zufriedenstellendes Ende.

Abschließend kann ich sagen, dass ich das Buch wirklich gerne mochte, es aber definitiv kein Lesehighlight für mich darstellt. Es hat für mich irgendwie das gewisse Etwas gefehlt, auch wenn ich die Thematik und die Konstellation der Charaktere sehr gelungen fand. Wenn euch der Klappentext interessiert würde ich sagen, lest das Buch. Denn es ist allemal ein wirklich interessantes Buch das euren Horizont auf jeden Fall erweitern wird.

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