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Veröffentlicht am 12.04.2021

Nicht ihr stärkstes Buch

Durch die kälteste Nacht
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In dem Buch geht es um Kennedy, die nach dem Scheitern ihrer Ehe keine andere Möglichkeit hat, als in das von ihrer Schwester renovierte Haus zu ziehen. Dort versucht sie irgendwie mit ihrer Vergangenheit ...

In dem Buch geht es um Kennedy, die nach dem Scheitern ihrer Ehe keine andere Möglichkeit hat, als in das von ihrer Schwester renovierte Haus zu ziehen. Dort versucht sie irgendwie mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, doch es funktioniert nicht ganz. Als sie dann auf ihren neuen Nachbarn Jax trifft, den sie als ihren ehemaligen besten Freund wiederkennt, ist sie davon überzeugt, dass das Schicksal sie wieder zueinander gebracht hat. Doch davon muss sie Jax, der selbst mit einer tragischen Vergangenheit zu kämpfen hat, erstmal überzeugen…

Ich habe zuvor von Brittainy C. Cherry schon 5 andere Bücher gelesen hatte, die mir allesamt seehr gut gefallen hatten, dementsprechend war meine Erwartungshaltung an ,,Durch die kälteste Nacht‘‘ ziemlich groß. Was die tiefgründigen Charaktere, mit der für die Autorin typischen schwierigen Vergangenheit, angeht, wurde ich auch nicht enttäuscht. Kennedy und Jax sind so liebe Protagonisten, mit einer krassen Vergangenheit, die einen als Leser total mitnimmt. An dieser Stelle muss ich die Nebenfigur Connor erwähnen, er hat das Buch an vielen Stellen so wunderbar aufgelockert, und ist so ein lustiger Charakter, trotz seiner ebenfalls schwierigen Lebenssituation.

Die großen Emotionen, die ich sonst beim Lesen von Brittainys Büchern hatte, blieben diesmal nur leider aus. Trotz der wirklich tollen Handlung, die wirklich viel Potential bot, konnte mich die Geschichte nicht ganz mitreißen. Normalerweise musste ich bei ihren Büchern immer die ein oder andere Träne verdrücken, hier konnte ich irgendwie gar nicht richtig mitfühlen, wurde gar nicht richtig vom berührt, und das habe ich ein bisschen vermisst.

Wer Brittainy C. Cherry mag, wird auch dieses Buch mögen. Denn es ist nicht schlecht. Allerdings sticht es für mich auch nicht heraus, unter all den anderen wunderschönen Liebesromanen, die ich bereits gelesen habe. Für alle, die noch kein Buch von ihr gelesen haben, würde ich sagen, lest ,,Wie die Ruhe vor dem Sturm‘‘, und ,,Wie die Stille vor dem Fall 1 und 2‘‘. Diese Bücher sind meiner Meinung nach bisher ihre stärksten (zumindest von denen die ich bisher gelesen habe). Ich bin auf jeden Fall gespannt auf die weiteren Bände ihrer neuen Reihe, und ob sie mich vielleicht etwas mehr überzeugen und mitreißen können als ,,Durch die kälteste Nacht‘‘.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2021

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Das Gold der Krähen
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In ,,Das Gold der Krähen‘‘ geht es um dieselbe Gruppe, wie in Teil 1. Jedoch geht es nicht mehr um den Gefängnisausbruch, sondern darum Rache zu bekommen. Dazu heckt die Truppe um Kaz wieder einen waghalsigen ...

In ,,Das Gold der Krähen‘‘ geht es um dieselbe Gruppe, wie in Teil 1. Jedoch geht es nicht mehr um den Gefängnisausbruch, sondern darum Rache zu bekommen. Dazu heckt die Truppe um Kaz wieder einen waghalsigen Plan aus…

Zu den Charakteren brauche ich nicht viel sagen. Das sind dieselben wie in Teil 1, und ich liebe sie alle. Jeder ist so toll und einzigartig, auf seine eigene Art und Weise, und jeder für sich macht die Krähen-Saga zu ganz besonderen Büchern.

Leider muss ich sagen, dass mich das Buch trotz der tollen Charaktere nicht ganz überzeugen konnte. Vor Allem am Anfang hat sich die Handlung einfach zur gezogen. Es gab irgendwie nicht richtig Struktur, alles war durcheinander, ich hatte als Leser keine Ahnung wo die Reise hingehen soll, und irgendwann auch keine Lust mehr weiterzulesen. Weil ich niemand bin, der Bücher abbricht, habe ich dann trotzdem weitergelesen, und bin auch froh darüber, denn gegen Ende wurde es nochmal richtig spannend und emotional. Leider hat das wirklich tolle Finale aber nicht ausgereicht, um meine Meinung über das Buch wirklich zu verändern. Ich finde ,,Das Gold der Krähen‘‘ im Vergleich zum Vorgänger deutlich schwächer.

Zwar waren die Pläne von Kaz wieder gewitzt, und alles war von Leigh Bardugo wunderbar konstruiert, allerdings konnte mich die Handlung einfach nicht packen und mitreißen.

Wenn ihr Teil 1 gelesen hat, gehört es schon irgendwie dazu Teil 2 zu lesen. Schon allein um zu erfahren, wie es mit den Charakteren etc. weitergeht, wie sich die Beziehungen zwischen ihnen entwickeln. Ich finde allerdings, dass sich einfach alles ein bisschen in die Länge gezogen hat, allerdings war es zum Schluss wirklich nochmal richtig gut.

Als Fazit kann ich sagen, dass ich beide Buchreihen mochte, die Grisha-Trilogie allerdings ein bisschen mehr ins Herz geschlossen habe, was die Handlung und Spannung betrifft, aber die Krähen Saga hinsichtlich der Charaktere richtig gut punkten konnte. Beide Reihen sind sehr unterschiedlich und einzigartig, ich würde sowohl die Grisha-Trilogie, als auch die Krähen-Saga weiter empfehlen, weil alle Bücher einfach besonders sind.

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