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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2020

hat mich nicht überzeugt

Eisige Dornen
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Ein Fußballstar wird tot in seinem Haus gefunden. Zunächst sieht es nach Selbstmord aus, seltsam ist nur die auf seiner Brust liegende blaue Rose. Doch dann findet man weitere Tote, die auch so eine Rose ...

Ein Fußballstar wird tot in seinem Haus gefunden. Zunächst sieht es nach Selbstmord aus, seltsam ist nur die auf seiner Brust liegende blaue Rose. Doch dann findet man weitere Tote, die auch so eine Rose in den toten Händen halten. Nathalie Svensson und das Kripoteam nehmen die Ermittlungen auf. Als auch eine Frau aus Johans Bekanntenkreis stirbt, gesellt er sich zu Nathalies Freude ebenfalls trotz Elternzeit zum Team.

Ich hatte schon die Vorgängerbücher gelesen und mich daher über einen neuen Band der Reihe gefreut. Dieses Buch hat mich leider enttäuscht. Mich haben die vielen Zeitsprünge gestört. Es gibt einen mit "Früher" überschriebenen Handlungsstrang, mit dem man sehr lange nichts anfangen kann. Auch kommen in kurzen Kapiteln einige der Toten zu Wort, in Gegenwartsform geschrieben und ohne Namen. Das fand ich anstrengend. Erst im letzten Teil blickt man da durch. Die Ermittlungen schleppen sich. Zum Schluss wurde es ein wenig spannend, aber insgesamt konnte mich das Buch nicht fesseln. Auch die Auflösung hat mich nicht überzeugt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.02.2020

Unterhaltsam, aber nur mäßig spannend

Doggerland. Tiefer Fall
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Karen Eiken Hornby Hornby erhält Weihnachten einen Anruf von ihrem Chef, der sie bittet, trotz ihrer Krankschreibung einen Fall zu übernehmen. Ein pensionierter Lehrer wurde auf Karens Heimatinsel in einer ...

Karen Eiken Hornby Hornby erhält Weihnachten einen Anruf von ihrem Chef, der sie bittet, trotz ihrer Krankschreibung einen Fall zu übernehmen. Ein pensionierter Lehrer wurde auf Karens Heimatinsel in einer Grube tot aufgefunden. Allem Anschein nach wurde er ermordet. Karen ist froh, der Enge in ihrem Haus mit den vielen Menschen zu entkommen und macht sich an die Ermittlungsarbeit.

Ich hatte den ersten Band um Karen und Doggerland nicht gelesen. Eine fiktive Inselgruppe in der Nordsee, das ist mal etwas anderes. Es ist der Autorin gut gelungen, den Eindruck zu erwecken, es gäbe diese Inseln tatsächlich. Man kann das Buch gut lesen, ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Band. Die Ermittlungsarbeit gestaltete sich schleppend. Ich habe das Buch öfter aus der Hand legen müssen, da es stellenweise nicht fesseln konnte. Da Karen aus der Region stammt, in der der Mord geschah, bleiben auch persönliche Verwicklungen nicht aus. Spannender als die eigentliche Handlung fand ich die Nebengeschichte um Karens Freundin Aylin. Das Problem hat Karen gut gelöst fand ich, das hat mich dann doch soweit zufrieden gestellt, dass ich 4 Sterne vergebe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2020

eher Krimi als Thriller

Cold Case - Das verschwundene Mädchen
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In Schweden wird eine Frau nachts in ihrem Schlafzimmer überfallen und ermordet. Der Tathergang erinnert an den Valby-Mann vor einigen Jahren in Kopenhagen und Umgebung. Auch da wurden Frauen in ihrer ...

In Schweden wird eine Frau nachts in ihrem Schlafzimmer überfallen und ermordet. Der Tathergang erinnert an den Valby-Mann vor einigen Jahren in Kopenhagen und Umgebung. Auch da wurden Frauen in ihrer Wohnung überfallen und vergewaltigt. Mindestens zwei Frauen wurden dabei ermordet. Seit drei Jahren aber war er nicht wieder auffällig geworden. Ist er nun in Schweden aktiv? Die Ermittlungen ergeben eine Überschneidung mit einem anderen Fall, den Tess Hjalmarsson, Chefin des Cold Case-Teams, auf dem Tisch hat. Vor 16 Jahren verschwand eine junge Frau, deren Verbleib nie aufgeklärt werden konnte. War der Valby Mann auch hier der Täter?

Das Buch fing sehr spannend an. Atemlos verfolgt man den ersten Einbruch. Danach aber ließ die Handlung leider deutlich an Spannung nach. Ich bin auch mit dem Ermittlerteam nicht recht warm geworden. Tess hat zu viele Beziehungsprobleme, ihre Kollegin Marie ist überzeichnet, ebenso wie der aus Dänemark hinzugezogene exzentrische Profiler, der lange am Fall des Valby-Mannes gearbeitet hat.

So richtig gepackt hat mich das Buch insgesamt trotz überraschendem Täter am Schluss leider nicht. Nach dem Einstieg hab ich auf mehr Spannung gehofft. Für meinen Geschmack schweift die Autorin zu oft in Nebensächlichkeiten ab, die die Handlung nicht voranbringen. So las sich das Buch zäher als erwartet und bekommt von mir nur 3 Sterne.

  • Spannung
  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 28.01.2020

Enttäuschend

Wolves – Die Jagd beginnt
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Als William Fawkes, genannt Wolf, hört, dass sich sein ehemaliger Mentor umgebracht haben soll, wagt er sich aus der Deckung. Ihm ist klar, dass Finley sich niemals selbst getötet hätte und dass es sich ...

Als William Fawkes, genannt Wolf, hört, dass sich sein ehemaliger Mentor umgebracht haben soll, wagt er sich aus der Deckung. Ihm ist klar, dass Finley sich niemals selbst getötet hätte und dass es sich um Mord handeln muss. Er wird im Haus von Finley jedoch verhaftet, ringt dann aber den ehemaligen Kollegen einen Deal ab, da er sie von seiner Mordtheorie überzeugen kann. Er darf in dem Fall ermitteln, bevor er ins Gefängnis kommt.

Ich hatte die ersten beiden Bände des Autors mit Begeisterung gelesen und auch hier wieder auf atemlose Spannung gehofft. Leider wurde ich enttäuscht. Der Einstieg fiel nicht so leicht, da der Autor anscheinend davon ausgeht, dass einem Namen und Geschehnisse der Vorgängerbände noch deutlich im Gedächtnis sind und zu wenig noch mal kurz auffrischt. Wer mit wem und warum
hatte ich leider vergessen und daher einige Fragezeichen im Kopf. Auch die Handlung zog sich unaufgeregt dahin, ganz anders als bei Band 1 und 2, wo man ja kaum Luft holen konnte zwischendurch. Die gewollt witzigen Dialoge fand ich eher nervig als witzig. Irritierend auch die diversen Zeitsprünge (1979, 2010, 2015, 2016), wenn man denn nicht jedes Mal die Datumsangabe über dem Kapitel liest... Erst im letzten Drittel wird es etwas interessanter, aber insgesamt wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Daher maximal drei Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

nicht sonderlich spannend

Diabolic – Fatales Vergehen
0

In der Vorgeschichte wollen die Teenager Shiloh, Kat und Ruth aus Prairie Creek in Wyoming einfach nur mal etwas Aufregendes erleben und treffen sich eines nachts, um nackt baden zu gehen. Aufregend ist ...

In der Vorgeschichte wollen die Teenager Shiloh, Kat und Ruth aus Prairie Creek in Wyoming einfach nur mal etwas Aufregendes erleben und treffen sich eines nachts, um nackt baden zu gehen. Aufregend ist das Vorhaben vor allem deshalb, weil kurz vorher in Prairie Creek drei Mädchen verschwunden sind und nicht aufgefunden wurden. Der Ausflug entpuppt sich aber als Albtraum, der vor allem das Leben von der schüchternen Pfarrerstochter Ruthie für immer verändert.
15 Jahre später kommen die Frauen in Prairie Creek wieder zusammen. Und prompt verschwindet ein junges Mädchen. Zudem erhalten die drei ein Foto von damals an der Badestelle. Ihr Peiniger ist noch da draussen...

Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt mit jeweils einer der drei Frauen als Protagonistin. Der Anfang war sehr spannend, aber danach konnte mich das Buch nicht so recht packen. Es gab mir hier zu viele Sexszenen und Liebesbeziehungen, die ich als Füllmaterial empfand. Dazu klischeehafte Beschreibungen der Männer und Namen wie Beau, Blaire... Ich habe oft innerlich mit den Augen gerollt. So fand ich das Buch leider nur mäßig spannend und vergebe 3 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere