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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2017

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Weit weg und ganz nah
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Nicht nur die Autorin, sondern auch der Klappentext haben mich angesprochen. Wobei ich mir nicht so viel darunter vorstellen konnte.

Jojo Moyes hat einen ganz besonderen Schreibstil. Sie schafft es so ...

Nicht nur die Autorin, sondern auch der Klappentext haben mich angesprochen. Wobei ich mir nicht so viel darunter vorstellen konnte.

Jojo Moyes hat einen ganz besonderen Schreibstil. Sie schafft es so gut Emotionen in die Geschichte einfließen zu lassen. Auch hier konnte ich mich wieder sehr gut in die Protagonistin, Jess hinein versetzen. Sie war mir gleich total sympathisch. Sie kommt sehr real rüber beim Lesen. Mit ihren Problemen und ihrem Job. So kann man sie sehr gut verstehen. Ihre Familie gibt eine skurrile Truppe ab.Tanzie ihre Tochter, die eine Begabung für Mathematik hat und Nicky, der aufgrund seines Stils gemobbt wird. Nicht zu vergessen Norman, der große Familienhund. Dazu kommt noch Ed, der einige schlechte Endscheidungen getroffen hat. Alle zusammen geben sie eine skurrile und ungewöhnliche Truppe ab. Aber auch wieder sehr real, da alle ihre Probleme und Macken haben, so erscheinen sie trotz ihrer Ungewöhnlichkeit sehr Real.

Mich konnte die Geschichte gleich fesseln. Spannend erzählt, mit vielen Gefühlen. Außerdem auch witzig. Was will man mehr. Für mich neben Ein ganzes halbes Jahr, das beste Buch der Autorin.


Fazit:
Ein emotionaler und skurriler Road Trip nach Schottland.
Hat etwas von Little Miss Sunshine

Veröffentlicht am 04.02.2017

Die Sache mit dem Glück
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Kurzmeinung


Nachdem ich Flugstunden und Silver Linings gelesen habe, wollte ich schnell ein weiteres Buch von Matthew Quick lesen. Allein der Klappentext hätte mich wohl nicht angelockt. Da ich mir darunter ...

Kurzmeinung


Nachdem ich Flugstunden und Silver Linings gelesen habe, wollte ich schnell ein weiteres Buch von Matthew Quick lesen. Allein der Klappentext hätte mich wohl nicht angelockt. Da ich mir darunter nicht viel vorstellen konnte.


Positiv:
Der Aspekt der Freundschaft
Wie sich alles fügt, alles würde es das Schicksal wirklich geben
Die skurrilen und besonderen Charaktere
Eine ungewöhnliche Story,
Am Ende bleibt etwas positives
Hat mich Emotional gepackt
witzig



Negativ:
Zum teil derbe Sprache und viele Flüche


Die ganze Geschichte um Richard Gere hat etwas witziges und skurriles. Doch zwischen diesen komisches Szenen verbergen sich allerhand Weisheiten und positive Aspekte. Eine Gruppe von Menschen, die einfach nicht zu den anderen passt. Ein komischer Haufen und doch auf ihre Art liebenswert. Bleiche und Normale Charaktere sind nichts für Matthew Quick und genau dies mag ich so an seinen Büchern. Mich haben einige Szenen des Romans bewegt, vermutlich weil ich mich damit identifizieren konnte. Und mich auch noch nachdem Lesen zum nachdenken angeregt.


Fazit:
Ein besonderes Buch mit ganz besonderen Charakteren und einer ungewöhnlichen Story.
Und einer schönen Botschaft. Auch Außenseiter können Freunde finden und auf Unglück folgt Glück, irgendwann.....

Veröffentlicht am 04.02.2017

Richtig toll

Outlander – Feuer und Stein
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Kurzmeinung

Die Highland Reihe gibt es schon lange. Durch die Serie wurden sie wieder präsenter und rutschen auch in meinen Blickwinkel. Schottland an sich interessiert mich schon lange und eine Roman ...

Kurzmeinung

Die Highland Reihe gibt es schon lange. Durch die Serie wurden sie wieder präsenter und rutschen auch in meinen Blickwinkel. Schottland an sich interessiert mich schon lange und eine Roman Reihe die dort spielt, hört sich toll an. Trotzdem hat es länger gedauert, bis ich das Buch vom SuB befreite.


Ein Buch zu lesen und an den Orten zu sein, an denen es spielt ist für mich etwas ganz besonderes. Als ich am Loch Ness sahs und begann Feuer und Stein zu lesen, wusste ich noch nicht. Dass die Geschichte in Inverness beginnt und im Verlauf der Handlung noch mehr Orte auftauchen, an denen ich selbst erst war oder die ich noch besuchen wollte. Somit hatte das Buch schon einiges Gut bei mir. Ich konnte mir alles sehr gut Vorstellen, habe aber auch noch etwas dazu gelernt. Gerade zu Beginn fließen ein paar interessante Informationen über die Highland Clan Kultur ein.


Sehr gut gefallen hat mir:

Der Spielort, nicht nur weil ich zum Zeitpunkt des Lesens dort war
Die Fakten, welche in die Handlung mit einflossen.
Die Detailtreue.
Der Spannungsbogen, ich war sehr gefesselt von der Handlung.
Die Mischung aus Schnulze, aber auch Brutalität. Versteh mich nicht falsch, was da passiert ist, ist schrecklich und ich kann es immer noch nicht recht glauben dies in so einem Roman zu lesen. So etwas hätte ich echt nicht erwartet. Auch wie genau es erzählt wurde. Ich hoffe die Kühe haben ganze arbeit geleistets, auch wenn ich es bezweifle.


Nicht so gut gefallen hat mir:

Dieses ständige gerettet werden. Wirkte auf Dauer etwas Einfallsarm. Frau ist in Schwierigkeiten, Mann kommt und rettet sie. Schön und Gut. Leider ist dies im wahren Leben nicht immer so. Ich hoffe da entwickelt sich Claire noch weiter.
Das Zeitreisethema. Dieses wurde für mich zu kurz angeschnitten.
Die Liebesgeschichte ging mir zu schnell und glatt.


Fazit:
Trotz ein paar Beanstandungen, hat mir das Lesen großen Spaß bereitet.

Veröffentlicht am 04.02.2017

Highlight 2016

Love and Confess
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Nachdem ich Weil ich Layken liebe gelesen und auch geliebt habe, wollte ich sogleich ein weiteres Hoover Buch lesen. Es ist dann Love and Confess geworden. Ich war zu Beginn skeptisch, ob die Autorin es ...

Nachdem ich Weil ich Layken liebe gelesen und auch geliebt habe, wollte ich sogleich ein weiteres Hoover Buch lesen. Es ist dann Love and Confess geworden. Ich war zu Beginn skeptisch, ob die Autorin es schafft, mich wieder auf eine solche Gefühls-Achterbahnfahrt mit zunehmen. Sie hat es geschafft, noch mehr als zuvor, dieses Mal gab es sogar noch Loopings.

Erzählt wird aus der Ich Perspektive und man wechselt zwischen Owen und Auburn. So konnte ich gleich eine gute Beziehung zu den beiden Aufbauen. Noch dazu sind beide sehr sympathische Charaktere. Die es in der Vergangenheit nicht leicht hatten, dies hat ihren Charakter reifen lassen. Was genau für Schicksale die beiden mit sich rum tragen, deckt sich erst im Verlauf der Handlung auf. Diese Geheimnisse haben dazu geführt, dass ich immer weiter lesen wollte. Da ich endlich wissen wollte, wieso sie so handeln, wie sie handeln. Der Humor kommt auch nicht zu kurz, besonders durch die Liebenswerte und skurrile Mitbewohnerin von Auburn ( Stichwort Fleischkind). Emory ist wirklich ein kleines Highlight.

Es ist, als hätte sie Angst, ich könnte ihrer inneren Leinwand Pinselstriche hinzufügen, die sie für immer verändern würden, wenn ich ihr zu nahe käme. Seite 57

Die Liebesgeschichte der Zwei ist sehr zart und muss doch gleich einigen Bewährungsproben standhalten. Hier habe ich so richtig schön mit gelitten und gebangt. Die Verbindung der beiden, die doch sehr schnell vonstattengeht, fand ich zu jeder Zeit glaubhaft. Frau Hoover erzählt die Liebesgeschichte von Owen und Auburn wirklich zauberhaft. Der künstlerische Aspekt hat mir auch gefallen, die ausgewählten Bilder ( findet man im Buch und der Broschur) passen und sind beeindruckend. So wie die Idee mit den Geständnissen.

Ich werde dich immer lieben. Selbst dann noch, wenn ich es nicht mehr kann.

Ich empfand das Buch spannender als so manchen Thriller. Die Handlung entwickelte so eine eigen Dynamik. Die letzten 15 Seiten haben es mir dann noch mal so richtig gegeben. Ich wusste genau, was gleich kommen wird. Es war wie dieses Gefühl, wenn man eine Crime Serie schaut und endlich weiß, wer der Mörder ist. Doch dann merkt, dass man die Person mag und gleich sehr enttäuscht sein wird. Nein, ich war zwar nicht enttäuscht von dem Ende, aber sehr traurig. Weil es einfach so rührend war und stimmig. So reiht sich Love and Confess in die Top 3 der tränenreichsten Bücher ein, die ich je gelesen habe, gleich hinter Harry Potter Band 7 und All die Verdammt perfekten Tage.



Meine Empfehlung: Lesen und unbedingt genug Zeit reservieren, dieses Buch aus den Händen zu legen fällt schwer. Man möchte es am Liebsten am Stück suchten. Noch dazu empfehle ich Taschentücher und die letzten 15 Seiten sollte man vielleicht lieber nicht in der Öffentlichkeit lesen, außer man mag den Pandabär Effekt.
Sehr emotional !
OMG ;)

Veröffentlicht am 03.12.2021

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Tale of Magic: Die Legende der Magie 2 – Eine dunkle Verschwörung
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Als großer Fan der Land of Stories Reihe von Chris Colfer musste ich natürlich auch seine neue Reihe lesen. Band 1 der Tale of Magic Reihe hat mir schon sehr gut gefallen. Wieder eine magische Welt, aber ...

Als großer Fan der Land of Stories Reihe von Chris Colfer musste ich natürlich auch seine neue Reihe lesen. Band 1 der Tale of Magic Reihe hat mir schon sehr gut gefallen. Wieder eine magische Welt, aber mit sozialkritischen Ansätzen, die mitschwingen, aber nicht die Geschichte dominieren. Außerdem fand ich das Zusammenspiel der Charaktere gelungen.

Meine Erwartungen an Band 2 waren dementsprechend hoch und konnten leider nicht völlig gehalten werden. Zum einen hat mir das besondere Etwas in der Geschichte gefehlt, ein Highlight. Es gab durchaus einen roten Faden und eine schlüssige Handlung. Aber irgendwie fehlte mir da noch etwas, für mich ein Problem, welches oft bei zwischen bzw. zweiten Bänden auftaucht. Die Geschichte hat ein bisschen ihren Schwung verloren.


Aber dies ist nur ein kleiner Kritikpunkt und vermutlich waren meine Erwartungen auch viel zu hoch, wofür das Buch ja nichts kann. Flüssig zu lesen war es wie gewohnt bei Chris Colfer und es entstand wieder ein wunderbares Kopfkino. Der Autor schafft es einfach, dass man sich seine magischen Welten vortrefflich vorstellen kann. Besonders gut haben mir die Szenen bei den Hexen gefallen, teilweise etwas gruselig und bedrohlich, da lag so eine Spannung in der Luft. Besonders da man nicht wusste was als nächstes passiert und eine unterschwellige Gefahr gelauert hat.

Schön fand ich auch das Zwischenspiel zwischen Lucy und Brystal, der guten Fee. Was die eine zu viel hat, hat die andere zu wenig, so ergänzen sie sich super. Nur einzeln fand ich sie manchmal etwas anstrengend in ein paar Szenen. Lucy sorgt einfach gerne für Ärger und Brystal will es allen recht machen und ist so ein Übermensch, okay, sie ist auch die gute Fee. So fand ich es erfrischend, als sich bei ihr negative Gedanken eingestellt haben, das verlieh ihrem Charakter etwas Menschlicheres.

Fazit:
Auch wenn ich den zweiten Teil von Tale of Magic in der Summe etwas schwächer als seinen Vorgänger fand, so hat mir das Lesen trotzdem große Freude bereitet.
Chris Colfer konnte mich wieder vortrefflich in seine magische Welt entführen und ich hatte ein grandioses Kopfkino.
Ich freue mich nun auf den Abschluss der Reihe und kann die Tale of Magic Reihe auch allen Fans der Land of Stories Bände empfehlen.