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Veröffentlicht am 20.11.2021

Ein wenig leserfreundlicher Aufstieg in die Loge der großen Philosophen der Menschheitsgeschichte

Die philosophische Hintertreppe, Vol. 3
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"Die philosophische Hintertreppe" erreichte mich als Geburtstagsgeschenk und kann von mir als solches für Philosophie-Begeisterte mit gewissem intellektuellen Anspruch auch weiterempfohlen werden. Ein ...

"Die philosophische Hintertreppe" erreichte mich als Geburtstagsgeschenk und kann von mir als solches für Philosophie-Begeisterte mit gewissem intellektuellen Anspruch auch weiterempfohlen werden. Ein "Buch für jedermann" ist Weischedels Aufstieg in die Loge der großen Philosophen der Menschheitsgeschichte aber definitiv nicht. Die passende Zielgruppe, die dieses Büchlein anregend und interessant finden wird, ist stark vom jeweiligen Wissensstand abhängig. Für komplette Neueinsteiger dürften die hier erläuterten Inhalte definitiv zu wenig anschaulich, für LeserInnen mit mehr Vorwissen hingegen zu oberflächlich und lückenhaft sein. Der Autor steigt in jedem der 34 Kapitel mit einer anekdotische Einführung in das Leben und Schaffen des jeweiligen Philosophen ein. Wenn wir uns dann ein Bild von der Person gemacht und verstanden haben, in welchem Kontext er gelebt hat, werden exemplarisch die wichtigsten Errungenschaften und Thesen vorgestellt. Da nur jeweils acht bis zehn Seiten für einen Denker aufgewendet werden und davon oftmals über ein Drittel für die Kurzbiografie wegfällt, ist die Erklärungstiefe der Theorien natürlich stark begrenzt. Auch hinsichtlich der Auswahl der vorgestellten Philosophen ergeben sich einige Lücken und es wird wie so oft die Brille der europäischen Kultur deutlich. Trotz aller Einschränkungen dieses Formats wird ein Rundumschlag und ein Gang durch die Geschichte des Denkens über Sein, Wirklichkeit, Menschenbild, Gesellschaft, Gott, Kirche und Sinn ermöglicht.

Nach einem kurzen Blick in das Impressum wird klar, dass die erste Ausgabe dieses Sachbuchs schon 1975 erscheint. Demnach angestaubt ist leider auch der Schreibstil. Wilhelm Weischedel stellt seine 34 Denker in prägnanzlosem, trockenen Plauderton vor, der zwar zwischendurch das ein oder andere Augenzwinkern enthält, alles in allem aber doch recht theoretisch und realitätsfern wirkt. Auch wenn hier statt der vornehmen, komplizierten Vordertür mit all ihren Eingangsbeschränkungen, die "Hintertreppe" gewählt wurde, muss man diese auch erstmal erklimmen - und das ist harte Arbeit. Statt die Kernaussagen der jeweiligen Denker greifbar und durch handliche Alltagsbeispiele zu veranschaulichen wie es zum Beispiel Jostein Gaarder in "Sofies Welt" hält, sind die Aufsätze eher sperrig und beinhalten viele Zitate aus Originalarbeiten. Zwar hat "Die philosophische Hintertreppe" einen deutlich akademischeren Anspruch als "Sofies Welt", weshalb der direkte Vergleich etwas hinkt, die Leserfreundlichkeit dieses Buches ist aber dennoch ein wenig zu bemängeln.

Die geringe Leserfreundlichkeit wird auch durch Satz und Gestaltung des Buches mitverantwortet, in welchem ebenfalls deutlich wird, dass das Buch schon etwas älter ist. Kaum Absätze, schmucklose Kapitelüberschriften und ein sehr geringer Zeilenabstand sorgen dafür, dass das Büchlein nicht gerade darum bettelt, zur Hand genommen und gelesen zu werden. Eine kurze und prägnante Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte am Kapitelende, Querverweise zu vorherigen Kapiteln und gerne auch die ein oder andere graphische Aufbereitung hätten den Lesekomfort deutlich verbessert. Sehr gut gefällt mir hingegen das Cover, dass - passend zum Thema - Raffaels "Die Schule von Athen" zeigt.


Das Urteil:

Ein interessanter Aufstieg in die Loge der großen Philosophen der Menschheitsgeschichte, welchen ich aber aufgrund des prägnanzlosen Plaudertons, der geringen Anschaulichkeit und der nicht gerade leserfreundlichen Aufmachung nur an Philosophie-Begeisterte mit gewissem intellektuellen Anspruch weiterempfehlen kann. Komplette Neueinsteiger können stattdessen zu "Sofies Welt" greifen, bei größerem Vorwissen dürften die Beschreibungen hier zu oberflächlich und lückenhaft sein.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 20.11.2021

Ein wenig leserfreundlicher Aufstieg in die Loge der großen Philosophen der Menschheitsgeschichte

Die philosophische Hintertreppe
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"Die philosophische Hintertreppe" erreichte mich als Geburtstagsgeschenk und kann von mir als solches für Philosophie-Begeisterte mit gewissem intellektuellen Anspruch auch weiterempfohlen werden. Ein ...

"Die philosophische Hintertreppe" erreichte mich als Geburtstagsgeschenk und kann von mir als solches für Philosophie-Begeisterte mit gewissem intellektuellen Anspruch auch weiterempfohlen werden. Ein "Buch für jedermann" ist Weischedels Aufstieg in die Loge der großen Philosophen der Menschheitsgeschichte aber definitiv nicht. Die passende Zielgruppe, die dieses Büchlein anregend und interessant finden wird, ist stark vom jeweiligen Wissensstand abhängig. Für komplette Neueinsteiger dürften die hier erläuterten Inhalte definitiv zu wenig anschaulich, für LeserInnen mit mehr Vorwissen hingegen zu oberflächlich und lückenhaft sein. Der Autor steigt in jedem der 34 Kapitel mit einer anekdotische Einführung in das Leben und Schaffen des jeweiligen Philosophen ein. Wenn wir uns dann ein Bild von der Person gemacht und verstanden haben, in welchem Kontext er gelebt hat, werden exemplarisch die wichtigsten Errungenschaften und Thesen vorgestellt. Da nur jeweils acht bis zehn Seiten für einen Denker aufgewendet werden und davon oftmals über ein Drittel für die Kurzbiografie wegfällt, ist die Erklärungstiefe der Theorien natürlich stark begrenzt. Auch hinsichtlich der Auswahl der vorgestellten Philosophen ergeben sich einige Lücken und es wird wie so oft die Brille der europäischen Kultur deutlich. Trotz aller Einschränkungen dieses Formats wird ein Rundumschlag und ein Gang durch die Geschichte des Denkens über Sein, Wirklichkeit, Menschenbild, Gesellschaft, Gott, Kirche und Sinn ermöglicht.

Nach einem kurzen Blick in das Impressum wird klar, dass die erste Ausgabe dieses Sachbuchs schon 1975 erscheint. Demnach angestaubt ist leider auch der Schreibstil. Wilhelm Weischedel stellt seine 34 Denker in prägnanzlosem, trockenen Plauderton vor, der zwar zwischendurch das ein oder andere Augenzwinkern enthält, alles in allem aber doch recht theoretisch und realitätsfern wirkt. Auch wenn hier statt der vornehmen, komplizierten Vordertür mit all ihren Eingangsbeschränkungen, die "Hintertreppe" gewählt wurde, muss man diese auch erstmal erklimmen - und das ist harte Arbeit. Statt die Kernaussagen der jeweiligen Denker greifbar und durch handliche Alltagsbeispiele zu veranschaulichen wie es zum Beispiel Jostein Gaarder in "Sofies Welt" hält, sind die Aufsätze eher sperrig und beinhalten viele Zitate aus Originalarbeiten. Zwar hat "Die philosophische Hintertreppe" einen deutlich akademischeren Anspruch als "Sofies Welt", weshalb der direkte Vergleich etwas hinkt, die Leserfreundlichkeit dieses Buches ist aber dennoch ein wenig zu bemängeln.

Die geringe Leserfreundlichkeit wird auch durch Satz und Gestaltung des Buches mitverantwortet, in welchem ebenfalls deutlich wird, dass das Buch schon etwas älter ist. Kaum Absätze, schmucklose Kapitelüberschriften und ein sehr geringer Zeilenabstand sorgen dafür, dass das Büchlein nicht gerade darum bettelt, zur Hand genommen und gelesen zu werden. Eine kurze und prägnante Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte am Kapitelende, Querverweise zu vorherigen Kapiteln und gerne auch die ein oder andere graphische Aufbereitung hätten den Lesekomfort deutlich verbessert. Sehr gut gefällt mir hingegen das Cover, dass - passend zum Thema - Raffaels "Die Schule von Athen" zeigt.


Das Urteil:

Ein interessanter Aufstieg in die Loge der großen Philosophen der Menschheitsgeschichte, welchen ich aber aufgrund des prägnanzlosen Plaudertons, der geringen Anschaulichkeit und der nicht gerade leserfreundlichen Aufmachung nur an Philosophie-Begeisterte mit gewissem intellektuellen Anspruch weiterempfehlen kann. Komplette Neueinsteiger können stattdessen zu "Sofies Welt" greifen, bei größerem Vorwissen dürften die Beschreibungen hier zu oberflächlich und lückenhaft sein.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2021

Ein wenig leserfreundlicher Aufstieg in die Loge der großen Philosophen der Menschheitsgeschichte

Die philosophische Hintertreppe
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"Die philosophische Hintertreppe" erreichte mich als Geburtstagsgeschenk und kann von mir als solches für Philosophie-Begeisterte mit gewissem intellektuellen Anspruch auch weiterempfohlen werden. Ein ...

"Die philosophische Hintertreppe" erreichte mich als Geburtstagsgeschenk und kann von mir als solches für Philosophie-Begeisterte mit gewissem intellektuellen Anspruch auch weiterempfohlen werden. Ein "Buch für jedermann" ist Weischedels Aufstieg in die Loge der großen Philosophen der Menschheitsgeschichte aber definitiv nicht. Die passende Zielgruppe, die dieses Büchlein anregend und interessant finden wird, ist stark vom jeweiligen Wissensstand abhängig. Für komplette Neueinsteiger dürften die hier erläuterten Inhalte definitiv zu wenig anschaulich, für LeserInnen mit mehr Vorwissen hingegen zu oberflächlich und lückenhaft sein. Der Autor steigt in jedem der 34 Kapitel mit einer anekdotische Einführung in das Leben und Schaffen des jeweiligen Philosophen ein. Wenn wir uns dann ein Bild von der Person gemacht und verstanden haben, in welchem Kontext er gelebt hat, werden exemplarisch die wichtigsten Errungenschaften und Thesen vorgestellt. Da nur jeweils acht bis zehn Seiten für einen Denker aufgewendet werden und davon oftmals über ein Drittel für die Kurzbiografie wegfällt, ist die Erklärungstiefe der Theorien natürlich stark begrenzt. Auch hinsichtlich der Auswahl der vorgestellten Philosophen ergeben sich einige Lücken und es wird wie so oft die Brille der europäischen Kultur deutlich. Trotz aller Einschränkungen dieses Formats wird ein Rundumschlag und ein Gang durch die Geschichte des Denkens über Sein, Wirklichkeit, Menschenbild, Gesellschaft, Gott, Kirche und Sinn ermöglicht.

Nach einem kurzen Blick in das Impressum wird klar, dass die erste Ausgabe dieses Sachbuchs schon 1975 erscheint. Demnach angestaubt ist leider auch der Schreibstil. Wilhelm Weischedel stellt seine 34 Denker in prägnanzlosem, trockenen Plauderton vor, der zwar zwischendurch das ein oder andere Augenzwinkern enthält, alles in allem aber doch recht theoretisch und realitätsfern wirkt. Auch wenn hier statt der vornehmen, komplizierten Vordertür mit all ihren Eingangsbeschränkungen, die "Hintertreppe" gewählt wurde, muss man diese auch erstmal erklimmen - und das ist harte Arbeit. Statt die Kernaussagen der jeweiligen Denker greifbar und durch handliche Alltagsbeispiele zu veranschaulichen wie es zum Beispiel Jostein Gaarder in "Sofies Welt" hält, sind die Aufsätze eher sperrig und beinhalten viele Zitate aus Originalarbeiten. Zwar hat "Die philosophische Hintertreppe" einen deutlich akademischeren Anspruch als "Sofies Welt", weshalb der direkte Vergleich etwas hinkt, die Leserfreundlichkeit dieses Buches ist aber dennoch ein wenig zu bemängeln.

Die geringe Leserfreundlichkeit wird auch durch Satz und Gestaltung des Buches mitverantwortet, in welchem ebenfalls deutlich wird, dass das Buch schon etwas älter ist. Kaum Absätze, schmucklose Kapitelüberschriften und ein sehr geringer Zeilenabstand sorgen dafür, dass das Büchlein nicht gerade darum bettelt, zur Hand genommen und gelesen zu werden. Eine kurze und prägnante Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte am Kapitelende, Querverweise zu vorherigen Kapiteln und gerne auch die ein oder andere graphische Aufbereitung hätten den Lesekomfort deutlich verbessert. Sehr gut gefällt mir hingegen das Cover, dass - passend zum Thema - Raffaels "Die Schule von Athen" zeigt.


Das Urteil:

Ein interessanter Aufstieg in die Loge der großen Philosophen der Menschheitsgeschichte, welchen ich aber aufgrund des prägnanzlosen Plaudertons, der geringen Anschaulichkeit und der nicht gerade leserfreundlichen Aufmachung nur an Philosophie-Begeisterte mit gewissem intellektuellen Anspruch weiterempfehlen kann. Komplette Neueinsteiger können stattdessen zu "Sofies Welt" greifen, bei größerem Vorwissen dürften die Beschreibungen hier zu oberflächlich und lückenhaft sein.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2021

Trotz einiger Klischees und geringer Originalität mitreißend und gefühlsintensiv!

We don’t talk anymore
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We don´t talk anymore" war mein erstes Buch von Julie Johnson und auch wenn ich in mehrerlei Hinsicht eine völlig falsche Vorstellung davon hatte, konnte es mich mehr überzeugen als erwartet. Trotz einiger ...

We don´t talk anymore" war mein erstes Buch von Julie Johnson und auch wenn ich in mehrerlei Hinsicht eine völlig falsche Vorstellung davon hatte, konnte es mich mehr überzeugen als erwartet. Trotz einiger Klischees und nur geringer Originalität hat mich die Geschichte von Josephine und Reyes tief berührt und in einem Sog aus Freundschaft, Liebe, Verletzlichkeit, Angst und Gefahr mitgerissen.


Josephine: "Ich rief seinen Namen, und er erwachte zum Leben."


Das Cover ist mit der wasserartigen blauen Blase und den goldenen geometrischen Figuren ein echter Eye-Catcher. Auch wenn ich beim besten Willen nicht erklären kann, was diese Komposition darstellen soll gefällt mir die schlichte, moderne, aber doch mit den goldenen und rosé-goldenen Akzenten sehr hochwertigen Machart sehr gut. Auch dass der LYX Verlag sich hier für den Originaltitel entschieden hat, finde ich sinnvoll. Etwas geärgert hat mich aber, dass hier nicht klarer deutlich gemacht wurde, dass es sich hier um den Auftakt einer Dilogie handelt, die sich um dieselben Figuren drehen. Klar, das war auch mein Fehler, aber als ich "Anymore-Duett" gelesen habe, nahm ich ganz automatisch an, dass es sich hier wie im Young Adult Genre üblich und häufig vorkommend um zwei miteinander verbundene, aber alleinstehende Geschichten handelt. Angesichts der Tatsache, dass Band 2 stattdessen eine echte Fortsetzung der Geschichte von Jo und Archer ist und erst im März 2022 erscheint, hätte ich mir wohl zweimal überlegt, den spannend klingenden Roman zu bestellen. Dann wäre mir aber wohl eine sehr gefühlsintensive Geschichte entgangen...


Josephine: "Egal wie wütend ich auf ihn bin, egal wie sehr er mich verletzt hat, ich kann es nicht ertragen, Archer leiden zu sehen. Ich würde mir lieber tausendmal selbst das Herz brechen, als zuzusehen, wie seins zersplittert. Fühlt es sich so an, jemanden zu lieben?"


Mein zweiter Irrtum, der ebenfalls meiner mangelnden Vorab-Recherche geschuldet ist, ist die Tatsache, dass es sich hier nicht wie erwartet um einen New Adult, sondern um einen Young Adult Roman handelt. Da im LYX Verlag häufig Geschichten von älteren ProtagonistInnen erscheinen, war ich auf den ersten Seiten erstmal überrascht, dass es sich bei der elitären "Exeter Academy" um eine High-School handelt und wir es mit minderjährigen Protagonisten zu tun haben. Versteht mich nicht falsch - ich liebe Young Adult und kann mich auch in jüngeren Charakteren gut wiederfinden -, ich hatte einfach nur nach dem Klapptext eine etwas reifere Geschichte vermutet. Statt um erste Jobs, Leidenschaft und Verantwortung geht es hier also um die soziale Hackordnung an der Schule, Außenseitertum, neue Freundschaften, Collegewahl und Zukunftsplanung, die erste Liebe, Konflikte mit Eltern, Erfolgsdruck und den Abschied von der Kindheit. Von den vermeintlich harmlosen Themen sollte man sich aber nicht in die Irre führen lassen. Gerade zu Beginn und gegen Ende sind einige explizite Szenen enthalten, weshalb ich die Geschichte gemeinsam mit der recht bedrohlichen Nebenhandlung trotzdem eher für eine New-Adult-Zielgruppe empfehlen würde.


Archer: "Ich wünschte, dass ich jede flüchtige Sekunde, die ich in ihrer Gegenwart verbringe, zu einer Stunde, einem Tag, einem Leben ausweiten könnte. Ich wünschte, dass ich ihre sanften Atemzüge mit meinen Händen auffangen und ihre Wärme an meine Brust schmiegen könnte, um die kalten Realitäten abzuwehren, die sich in meinem Herz eingenistet haben. Ihre natürliche Schönheit raubt mir den Atem."


Etwas schade ist, dass die Geschichte einigen typischen Tropes folgt und auch jede Menge Klischees mitnimmt, sodass sich besonders der Mittelteil im gewohnten Hin und Her eines "Er liebt mich, er liebt mich nicht"/"Sie ist zu gut für mich"-High-School-Dramas verliert. Trotz des eher bekannten Grundgerüsts finde ich die Umsetzung des Friends-to-Lovers-Motiv jedoch sehr überzeugend. Besonders der Einstieg und das Ende sind als stark hervorzuheben und haben mich deutlich mehr berührt als erwartet. Julie Johnson weiß es einfach, den Schmerz und die Liebe ihrer Figuren intensiv zum Leser zu transportieren, sodass sehr mitfühlende Leser die ein oder andere Träne verdrücken müssen. Gerade der Herzschmerz ist dabei definitiv auf Emma-Scott-und-Kelly-Oram-Niveau, ohne übertrieben oder künstlich zu wirken. Das kann man von einigen Wendungen der Handlung zwar leider nicht gerade behaupten, durch ihre sehr authentische und lebendige Art zu schreiben hat man aber trotzdem zu jedem Zeitpunkt der Geschichte das Gefühl, zwei echten Schicksalen beizuwohnen.


Josephine: "Das ist eine Lektion, von der ich froh bin, sie gelernt zu haben. Liebe ist keine unumstößliche Konstante in der Gleichung des Lebens, selbst wenn wir sie wie eine solche behandeln. Zu erwarten, dass einen jeder ausnahmslos liebt, ist dumm. Emotionen sind bestenfalls Schwankungen unterworfen, schlimmstenfalls unbeständig. Und immer, immer, immer an Bedingungen geknüpft."


Dazu trägt auch die abwechselnde Erzählung aus der Ich-Perspektive von Josephine und Archer bei. Während die zurückhaltende Jo den Leser sofort mit all ihren Gefühlen und Gedanken überrollt, wir also von all ihren Unsicherheiten, Befürchtungen, aber auch ihren Träumen und Leidenschaften wissen, macht es uns Archer nicht ganz so leicht, ihn von Beginn an ins Herz zu schließen. In seinem Ziel, seine langjährige Freundin von sich wegzustoßen bleibt er erstmal unverstanden und sammelt mit jedem bösen Wort und jeder fragwürdigen Handlung Jo gegenüber erstmal negative Sympathiepunkte. Weshalb er der Meinung ist, Jo vor ihm schützen zu müssen erfahren wir erst nach und nach durch die Offenlegung eines Nebenhandlungsstrangs, der neben der Liebesgeschichte ordentlich Spannung einbringt, gleichzeitig aber auch ein wenig die Glaubwürdigkeit verringert.


Archer: "Es ist weil ich so verrückt nach ihr bin", sage ich stockend, als wir am Schlagmal vorbeigehen. "Was?" Ich schaue ihn an. "Das ist der Grund dafür, dass ich es nicht riskieren kann, ihr zu sagen, was ich empfinde. Weil ich so verrückt nach ihr bin." "Alter... das gibt überhaupt keinen Sinn." "Willkommen in meinem Leben."


Während die beiden wirklich tolle, lebensechte und liebenswerte Figuren sind, die auch gut zueinander passen, bleiben die Nebenfiguren rund um Jo und Archer leider sehr blass. Gerade Josephines Eltern und den Mitschülern der Exeter Academy fehlt es eindeutig an Tiefe und Mehrdimensionalität. Alle verhalten sich durchgängig so, wie sie auf den ersten Blick charakterisiert wurden und bringen werde Überraschungen, noch neue Perspektiven in die Geschichte ein. Sei es der All-American-Goodboy, der allen an die Wäsche will, die oberflächlichen Zwillinge, die die Hauptfigur populär machen wollen oder die abwesenden, reichen Eltern mit hohen Erwartungen - spannende Figuren sehen anders aus. Etwas besser schneiden Archers Eltern Miguel und Flora, aber auch die beiden nehmen keine so wichtige Rolle ein, wie sie es hätten können.


Josephine: "Ich bin ein Mensch. Ich habe Gefühle. Es gab mal eine Zeit, als es dir noch etwas ausmachte, wenn du sie verletzt hattest." Er lässt den Kopf in die Hände sinken und schweigt sehr lange. So lange, dass ich denke, dass er vielleicht wieder weggedriftet ist. Als er schließlich spricht, ist seine Stimme voller Schmerz. "Es macht mir immer noch etwas aus." Tatsächlich? Er schaut zu mir hoch, und es bricht mir das Herz, als ich den gequälten Ausdruck auf seinem Gesicht sehe. "Es macht mir so viel aus, dass es mich umbringt."


Ebenfalls eher unzufrieden bin ich mit dem Ende. Wie schon gesagt hatte ich mit einem Standalone gerechnet und wurde deshalb von dem heftigen Cliffhanger auf den letzten Seiten überrascht. Dieser hat mich zusammen mit den zwei tollen Figuren, der mitreißenden Atmosphäre und dem gelungenen Schreibstil zwar sehr neugierig auf den zweiten Band gemacht, ich habe aber trotzdem nicht das Gefühl, dass dieser besonders notwendig gewesen wäre. Es gibt Liebesgeschichten, in denen bleibt gegen Ende noch wahnsinnig viel zu klären, die Figuren haben noch einen weiten Weg vor sich und müssen sich noch weiterentwickeln, bevor sie zusammenfinden können. In diesen Fällen ist eine Aufteilung in mehrere Bände sinnvoll und kann dazu beitragen, dass die Geschichte wächst. Hier hält jedoch nur ein großer Batzen Drama von außen die beiden davon ab, endlich das Paar zu werden, dass sie von Seite 1 an sein könnten. Demnach gab es in "We don´t talk anymore" im letzten Drittel mehrere Stellen, an denen man die Geschichte ohne Probleme zu einem befriedigenden Ende hätte führen können und die Tatsache, dass die Story auf einen zweiten Band gestreckt wurde, überzeugt mich inhaltlich nicht so ganz. Dass ich jetzt gespannt auf den 25. März 2022 warte, um zu erfahren, wie es mit Jo und Archer weiter geht ist aber trotzdem keine Frage!


Josephine: "Wir sind nicht Josephine und Archer. Nicht beste Freunde. Nicht Todfeinde. Wir sind einfach nur zwei Seelen, die sich immer tiefer miteinander verbinden wie der Rauch von zwei getrennten Dochten in einer einzelnen Kerze. Wir brennen beide wegen und trotz des anderen und sind untrennbar durch ein Fundament miteinander verbunden, das sehr viel tiefer als bloße Anziehungskraft reicht, stärker als Freundschaft und sehr viel größer als Angst ist. Dieser Kuss... er verändert alles."




Fazit:

"We don´t talk anymore" überraschte mich mit einer sehr gefühlsbeladenen Atmosphäre, einer zart-verzweifelten Liebesgeschichte, zwei interessanten Hauptfiguren und einem intensiven Schreibstil. Ein Schatten auf dieses überzeugende Bild werfen hingegen der etwas übertriebene Nebenhandlungsstrang, die vielen Klischees, typischen Tropes und das unnötig in die Länge gezogene Ende

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2021

Trotz einiger Klischees und geringer Originalität mitreißend und gefühlsintensiv!

We don’t talk anymore
0

We don´t talk anymore" war mein erstes Buch von Julie Johnson und auch wenn ich in mehrerlei Hinsicht eine völlig falsche Vorstellung davon hatte, konnte es mich mehr überzeugen als erwartet. Trotz einiger ...

We don´t talk anymore" war mein erstes Buch von Julie Johnson und auch wenn ich in mehrerlei Hinsicht eine völlig falsche Vorstellung davon hatte, konnte es mich mehr überzeugen als erwartet. Trotz einiger Klischees und nur geringer Originalität hat mich die Geschichte von Josephine und Reyes tief berührt und in einem Sog aus Freundschaft, Liebe, Verletzlichkeit, Angst und Gefahr mitgerissen.


Josephine: "Ich rief seinen Namen, und er erwachte zum Leben."


Das Cover ist mit der wasserartigen blauen Blase und den goldenen geometrischen Figuren ein echter Eye-Catcher. Auch wenn ich beim besten Willen nicht erklären kann, was diese Komposition darstellen soll gefällt mir die schlichte, moderne, aber doch mit den goldenen und rosé-goldenen Akzenten sehr hochwertigen Machart sehr gut. Auch dass der LYX Verlag sich hier für den Originaltitel entschieden hat, finde ich sinnvoll. Etwas geärgert hat mich aber, dass hier nicht klarer deutlich gemacht wurde, dass es sich hier um den Auftakt einer Dilogie handelt, die sich um dieselben Figuren drehen. Klar, das war auch mein Fehler, aber als ich "Anymore-Duett" gelesen habe, nahm ich ganz automatisch an, dass es sich hier wie im Young Adult Genre üblich und häufig vorkommend um zwei miteinander verbundene, aber alleinstehende Geschichten handelt. Angesichts der Tatsache, dass Band 2 stattdessen eine echte Fortsetzung der Geschichte von Jo und Archer ist und erst im März 2022 erscheint, hätte ich mir wohl zweimal überlegt, den spannend klingenden Roman zu bestellen. Dann wäre mir aber wohl eine sehr gefühlsintensive Geschichte entgangen...


Josephine: "Egal wie wütend ich auf ihn bin, egal wie sehr er mich verletzt hat, ich kann es nicht ertragen, Archer leiden zu sehen. Ich würde mir lieber tausendmal selbst das Herz brechen, als zuzusehen, wie seins zersplittert. Fühlt es sich so an, jemanden zu lieben?"


Mein zweiter Irrtum, der ebenfalls meiner mangelnden Vorab-Recherche geschuldet ist, ist die Tatsache, dass es sich hier nicht wie erwartet um einen New Adult, sondern um einen Young Adult Roman handelt. Da im LYX Verlag häufig Geschichten von älteren ProtagonistInnen erscheinen, war ich auf den ersten Seiten erstmal überrascht, dass es sich bei der elitären "Exeter Academy" um eine High-School handelt und wir es mit minderjährigen Protagonisten zu tun haben. Versteht mich nicht falsch - ich liebe Young Adult und kann mich auch in jüngeren Charakteren gut wiederfinden -, ich hatte einfach nur nach dem Klapptext eine etwas reifere Geschichte vermutet. Statt um erste Jobs, Leidenschaft und Verantwortung geht es hier also um die soziale Hackordnung an der Schule, Außenseitertum, neue Freundschaften, Collegewahl und Zukunftsplanung, die erste Liebe, Konflikte mit Eltern, Erfolgsdruck und den Abschied von der Kindheit. Von den vermeintlich harmlosen Themen sollte man sich aber nicht in die Irre führen lassen. Gerade zu Beginn und gegen Ende sind einige explizite Szenen enthalten, weshalb ich die Geschichte gemeinsam mit der recht bedrohlichen Nebenhandlung trotzdem eher für eine New-Adult-Zielgruppe empfehlen würde.


Archer: "Ich wünschte, dass ich jede flüchtige Sekunde, die ich in ihrer Gegenwart verbringe, zu einer Stunde, einem Tag, einem Leben ausweiten könnte. Ich wünschte, dass ich ihre sanften Atemzüge mit meinen Händen auffangen und ihre Wärme an meine Brust schmiegen könnte, um die kalten Realitäten abzuwehren, die sich in meinem Herz eingenistet haben. Ihre natürliche Schönheit raubt mir den Atem."


Etwas schade ist, dass die Geschichte einigen typischen Tropes folgt und auch jede Menge Klischees mitnimmt, sodass sich besonders der Mittelteil im gewohnten Hin und Her eines "Er liebt mich, er liebt mich nicht"/"Sie ist zu gut für mich"-High-School-Dramas verliert. Trotz des eher bekannten Grundgerüsts finde ich die Umsetzung des Friends-to-Lovers-Motiv jedoch sehr überzeugend. Besonders der Einstieg und das Ende sind als stark hervorzuheben und haben mich deutlich mehr berührt als erwartet. Julie Johnson weiß es einfach, den Schmerz und die Liebe ihrer Figuren intensiv zum Leser zu transportieren, sodass sehr mitfühlende Leser die ein oder andere Träne verdrücken müssen. Gerade der Herzschmerz ist dabei definitiv auf Emma-Scott-und-Kelly-Oram-Niveau, ohne übertrieben oder künstlich zu wirken. Das kann man von einigen Wendungen der Handlung zwar leider nicht gerade behaupten, durch ihre sehr authentische und lebendige Art zu schreiben hat man aber trotzdem zu jedem Zeitpunkt der Geschichte das Gefühl, zwei echten Schicksalen beizuwohnen.


Josephine: "Das ist eine Lektion, von der ich froh bin, sie gelernt zu haben. Liebe ist keine unumstößliche Konstante in der Gleichung des Lebens, selbst wenn wir sie wie eine solche behandeln. Zu erwarten, dass einen jeder ausnahmslos liebt, ist dumm. Emotionen sind bestenfalls Schwankungen unterworfen, schlimmstenfalls unbeständig. Und immer, immer, immer an Bedingungen geknüpft."


Dazu trägt auch die abwechselnde Erzählung aus der Ich-Perspektive von Josephine und Archer bei. Während die zurückhaltende Jo den Leser sofort mit all ihren Gefühlen und Gedanken überrollt, wir also von all ihren Unsicherheiten, Befürchtungen, aber auch ihren Träumen und Leidenschaften wissen, macht es uns Archer nicht ganz so leicht, ihn von Beginn an ins Herz zu schließen. In seinem Ziel, seine langjährige Freundin von sich wegzustoßen bleibt er erstmal unverstanden und sammelt mit jedem bösen Wort und jeder fragwürdigen Handlung Jo gegenüber erstmal negative Sympathiepunkte. Weshalb er der Meinung ist, Jo vor ihm schützen zu müssen erfahren wir erst nach und nach durch die Offenlegung eines Nebenhandlungsstrangs, der neben der Liebesgeschichte ordentlich Spannung einbringt, gleichzeitig aber auch ein wenig die Glaubwürdigkeit verringert.


Archer: "Es ist weil ich so verrückt nach ihr bin", sage ich stockend, als wir am Schlagmal vorbeigehen. "Was?" Ich schaue ihn an. "Das ist der Grund dafür, dass ich es nicht riskieren kann, ihr zu sagen, was ich empfinde. Weil ich so verrückt nach ihr bin." "Alter... das gibt überhaupt keinen Sinn." "Willkommen in meinem Leben."


Während die beiden wirklich tolle, lebensechte und liebenswerte Figuren sind, die auch gut zueinander passen, bleiben die Nebenfiguren rund um Jo und Archer leider sehr blass. Gerade Josephines Eltern und den Mitschülern der Exeter Academy fehlt es eindeutig an Tiefe und Mehrdimensionalität. Alle verhalten sich durchgängig so, wie sie auf den ersten Blick charakterisiert wurden und bringen werde Überraschungen, noch neue Perspektiven in die Geschichte ein. Sei es der All-American-Goodboy, der allen an die Wäsche will, die oberflächlichen Zwillinge, die die Hauptfigur populär machen wollen oder die abwesenden, reichen Eltern mit hohen Erwartungen - spannende Figuren sehen anders aus. Etwas besser schneiden Archers Eltern Miguel und Flora, aber auch die beiden nehmen keine so wichtige Rolle ein, wie sie es hätten können.


Josephine: "Ich bin ein Mensch. Ich habe Gefühle. Es gab mal eine Zeit, als es dir noch etwas ausmachte, wenn du sie verletzt hattest." Er lässt den Kopf in die Hände sinken und schweigt sehr lange. So lange, dass ich denke, dass er vielleicht wieder weggedriftet ist. Als er schließlich spricht, ist seine Stimme voller Schmerz. "Es macht mir immer noch etwas aus." Tatsächlich? Er schaut zu mir hoch, und es bricht mir das Herz, als ich den gequälten Ausdruck auf seinem Gesicht sehe. "Es macht mir so viel aus, dass es mich umbringt."


Ebenfalls eher unzufrieden bin ich mit dem Ende. Wie schon gesagt hatte ich mit einem Standalone gerechnet und wurde deshalb von dem heftigen Cliffhanger auf den letzten Seiten überrascht. Dieser hat mich zusammen mit den zwei tollen Figuren, der mitreißenden Atmosphäre und dem gelungenen Schreibstil zwar sehr neugierig auf den zweiten Band gemacht, ich habe aber trotzdem nicht das Gefühl, dass dieser besonders notwendig gewesen wäre. Es gibt Liebesgeschichten, in denen bleibt gegen Ende noch wahnsinnig viel zu klären, die Figuren haben noch einen weiten Weg vor sich und müssen sich noch weiterentwickeln, bevor sie zusammenfinden können. In diesen Fällen ist eine Aufteilung in mehrere Bände sinnvoll und kann dazu beitragen, dass die Geschichte wächst. Hier hält jedoch nur ein großer Batzen Drama von außen die beiden davon ab, endlich das Paar zu werden, dass sie von Seite 1 an sein könnten. Demnach gab es in "We don´t talk anymore" im letzten Drittel mehrere Stellen, an denen man die Geschichte ohne Probleme zu einem befriedigenden Ende hätte führen können und die Tatsache, dass die Story auf einen zweiten Band gestreckt wurde, überzeugt mich inhaltlich nicht so ganz. Dass ich jetzt gespannt auf den 25. März 2022 warte, um zu erfahren, wie es mit Jo und Archer weiter geht ist aber trotzdem keine Frage!


Josephine: "Wir sind nicht Josephine und Archer. Nicht beste Freunde. Nicht Todfeinde. Wir sind einfach nur zwei Seelen, die sich immer tiefer miteinander verbinden wie der Rauch von zwei getrennten Dochten in einer einzelnen Kerze. Wir brennen beide wegen und trotz des anderen und sind untrennbar durch ein Fundament miteinander verbunden, das sehr viel tiefer als bloße Anziehungskraft reicht, stärker als Freundschaft und sehr viel größer als Angst ist. Dieser Kuss... er verändert alles."




Fazit:

"We don´t talk anymore" überraschte mich mit einer sehr gefühlsbeladenen Atmosphäre, einer zart-verzweifelten Liebesgeschichte, zwei interessanten Hauptfiguren und einem intensiven Schreibstil. Ein Schatten auf dieses überzeugende Bild werfen hingegen der etwas übertriebene Nebenhandlungsstrang, die vielen Klischees, typischen Tropes und das unnötig in die Länge gezogene Ende

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