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Veröffentlicht am 29.04.2026

nicht mein schreibsstil

Rabenland
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Die 17-jährige Lily wurde über ein Jahr lang vermisst, bis sie an ihrem Geburtstag schwer verletzt vor einer Klinik abgelegt wird. Dass sie schlimmes durchgemacht hat, kann man nur erahnen. Lilly ist traumatisiert ...

Die 17-jährige Lily wurde über ein Jahr lang vermisst, bis sie an ihrem Geburtstag schwer verletzt vor einer Klinik abgelegt wird. Dass sie schlimmes durchgemacht hat, kann man nur erahnen. Lilly ist traumatisiert und kann nicht darüber sprechen, wo sie sich aufgehalten hat. Nur, dass sie bei den Raben gewesen sei. Nils Trojan und Carlotta Weiss beginnen mit ihren Ermittlungen und kehren an den Ort zurück, wo Lily angefahren wurde. Schon bald stoßen sie auf sieben lebensgroße Puppen, die kreisförmig an einen Baum gebunden sind.

Lange Zeit habe ich die Bücher von Max Bentow geliebt. Diese waren fast immer Highlights, doch die Reihe mit Trojan und Weiss kann mich nicht so begeistern.
Die Ermittlungsweise von Trojan und Weiss haben mir in diesem Buch mehr zugesagt, als in dem Buch davor.
Den Fall an sich fand ich gar nicht so schlecht. Es war ein bisschen etwas anderes, als sonst und auch wie ermittelt wurde fand ich in Ordnung. Der Plot an sich begann langsam, hatte es dann doch in sich. Um wirklich spannend und mitreißend zu sein, dafür hat mir dann doch zu viel gefehlt.
Schon im letzten Buch hab ich mich schwer getan mit dem Schreibstil und auch hier wurde es nicht besser. Teilweise wurde der Dialog einfach untereinander geschrieben, ohne Handlung, Regung oder gar wer da eigentlich spricht. Ich musste mich beim Lesen so konzentrieren, um den Überblick zu behalten. Es fehlte an allem, an diesen Stellen, da ich nicht beurteilen konnte, ob die Person log, da es keinerlei Beschreibungen gab. Ich fand es nicht unterhaltsam. An einer anderen Stelle wurde beschrieben wie schnell Trojan fährt und die weit es ist, dass ich das Gefühl hatte, ich wäre im Matheunterricht.
So fand ich den Thriller leider nur mittelmäßig und konnte mich nicht ganz von sich überzeugen. Ob ich noch weitere Bücher lesen möchte, muss ich mir ehrlich gesagt überlegen.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Wichtige Themen, aber der Funke fehlte

A Dancer's Kiss (Broken Artists, Band 2)
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Als Mats und Neele sich kennenlernen und später alleine sind, stellt Nele Regeln auf, wie ihr One Night Stand verlaufen wird. Mats hält sich dran und danach verschwindet er. Doch auch zwei Monate später ...

Als Mats und Neele sich kennenlernen und später alleine sind, stellt Nele Regeln auf, wie ihr One Night Stand verlaufen wird. Mats hält sich dran und danach verschwindet er. Doch auch zwei Monate später denkt er immer noch an sie und glaubt sie nie wieder zu sehen. Bis Neele sich plötzlich meldet. Spontan lädt er sie auf einen Trip auf eine Insel ein, wo seine Eltern ein Ferienhaus haben. Die Nähe zu Mats ist neu für Neele und trotzdem kann sie sich nicht ganz fallen lassen. Aber vielleicht ist Mats genau das was sie braucht.

Der erste Teil war ein Jahreshighlight für mich, umso gespannte war ich wie mir das Dancer-Buch gefallen würde.
Das Buch behandelt wichtige und leider immer noch relevante Themen. Was Neele passiert ist, sollte und dürfte keinem passieren, egal unter welche Umständen. Trotz des Themas konnte mich die Umsetzung nicht komplett überzeugen. Obwohl es schlimm war zu lesen was ihr zugestoßen ist, hat es mich emotional nicht so tief berührt.
In diesem Kontext wurden auch die Folgen für Neele in ihrem Täglichen Leben beschrieben und viel Wert auf ihre Zustimmung gelegt, was wichtig ist. Ich fand trotzdem, dass der Fokus auf Consent sehr präsent war. Nach dem anfänglichen ONS passte ihr späteres Zögern bei weniger intimen Momenten nicht so wirklich zusammen.
Neele war so sehr präsent im Buch, was nichts schlechtes war. Mats dagegen war einfühlsam, der perfekte Partner, der sympathisch ist und nie eine Grenze überschreitet und selbst zurücksteckt. So kam es mir vor, als wäre er zu perfekt, ohne Ecken und Kanten, so dass er für mich ein bisschen blass blieb. Neben der Tänzerin mit der Vergangenheit war er einfach Mats, obwohl der durch seine berühmten Eltern viel Potential gehabt hätte. Diese wurde leider nur in Nebensätzen oder Mittel zum Zweck verwendet.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, locker zu lesen, mit kleinen Einblicken auf die schwedischen Inseln. Eine Kleinigkeit hat mich jedoch gestört: Der Sänger Shawn Mendes wurde wiederholt erwähnt und jedes Mal falsch, als Mendez betitelt.
Auch wenn das Buch mich emotional nicht vollständig erreicht hat, fand ich das Buch wichtig und gut. Trotzdem konnte es nach dem ersten Band für mich nicht mithalten.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Unpassender Spice und kaum Verbindung zu den Protas

Heart Strings
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Nachdem Ivy ihre Krebserkrankung überstanden hat, glaubt sie nicht mehr an zweite Chancen, so auch nicht als sie wegen einer Hochzeit auf ihren Ex-Freund Aiden trifft. Am liebsten würde sie ihm aus dem ...

Nachdem Ivy ihre Krebserkrankung überstanden hat, glaubt sie nicht mehr an zweite Chancen, so auch nicht als sie wegen einer Hochzeit auf ihren Ex-Freund Aiden trifft. Am liebsten würde sie ihm aus dem Weg gehen, doch sie müssen zusammenarbeiten.

Ich hab das Buch auf Lovelybooks gewonnen und mich so natürlich auf die Geschichte gefreut. Leider hat die Freude nicht so ganz lange gehalten.
Aiden mochte ich zu Beginn recht gerne. Er ist Musiker, der so langsam Erfolg hat und auf der Bühne lieber seine Kleidung als Markenklamotten vom Laben trägt.
Lo mochte ich eigentlich und ich konnte ihre Gedanken verstehen. Vor allem wenn man sich ihre, doch sehr übergriffige Mutter ansieht, versteht man warum sie einfach weg will. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass sie mit Aiden redet und nicht alles geheim hällt.
Beim Schreibstil hatte ich vor allem Anfangs meine Probleme. Mehrfach wurde gegendert, mal mit Sternchen, mal doppelt, so wie die Übersetzung gerade Lust hatte. Ein Medikament hilft nur den weiblichen Patienten. Wo das Geschmackssache ist gab es noch anderes war mich störte. Schottische Wörter oder auch einige Wörter, die ich nicht kannte.
Großes Manko war für mich dass ich das ganze Buch über keine Verbindung zu Aiden oder Lo bekommen konnte. Egal was die beiden im Buch erleben, es konnte mich nicht berühren, weil ich nicht mit ihnen mitgefiebert habe. Zudem war für das kurze Buch viel Spice drin. Einerseits zu viel, zu schnell und dazu noch auf eine Art die weder zu Lo und Aidens Persönlichkeit, noch zur Geschichte gepasst haben. Es wirkte auf mich nicht erotisch und konnte mich auch so nicht erreichen.
Es gab ein paar Stellen die mich unterhalten haben und eine Stelle die ich wirklich lustig fand, aber mir hat leider viel gefehlt.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

für mich die schwächste Reihe

This could be forever
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Als Millie die Chance bekommt, als Regisseurin für eine Netflix-Dokumentation einzuspringen, scheint ihr beruflicher Traum wahr zu werden. Doch die Freude hält nicht lange an: Sie soll ausgerechnet Griffin ...

Als Millie die Chance bekommt, als Regisseurin für eine Netflix-Dokumentation einzuspringen, scheint ihr beruflicher Traum wahr zu werden. Doch die Freude hält nicht lange an: Sie soll ausgerechnet Griffin „Chip“ Chipman mit der Kamera begleiten. Chip ist nicht nur ein bekannter Surfer, sondern auch ihr Ex-Freund, den sie seit einem traumatischen Surfunfall nicht mehr gesehen hat

Ich hab mich auf den Abschlussband der Reihe gefreut, doch auch dieser hat mich nicht vollkommen von sich überzeugt.
Ich fand es schade, dass man nur Millies Sicht bekommt, denn es gab einige Stellen, bei denen ich gerne erfahren hätte, was Chip denkt. Auch über ihre Vergangenheit erfährt man kaum etwas, so dass der Unfall und ihre Beziehung von damals sehr blass blieben. Und auch in der Gegenwart sind beide nicht hundertprozentig lebendig geworden. Manchmal habe ich sogar den Namen von Millie vergessen.
Das Setting war natürlich wieder Hawaii, aber auch hier wurde nichts Neues über die Insel eingestreut, so dass es einfach nur Strand und Meer war. Durch die Dokumentation bekam man einen Einblick in das private Leben von Chip, so dass man ihn kennenlernen konnte. Von der Doku selbst bekommt man das Endergebnis nicht zu sehen, was ich schade fand.
Chip ist der Big Wave Surfer, und obwohl das Thema schon in den Büchern davor vertreten war, fand ich es nicht langweilig.
Die Lovestory zwischen Millie und Chip fand ich ganz okay, allerdings fand ich die letzte (intimere) Szene der beiden etwas komisch. Es wirkte, als müsste man unbedingt noch eine Szene reinbringen, selbst wenn sie noch halb verschlafen ist. Und auch ein Telefonat fand ich zeitlich gesehen unlogisch, vielleicht wirkte es auch nur so.
Für mich ist die Hawaii-Reihe kein Highlight und Band 1 bleibt für mich der beste, trotzdem gab es in jedem Buch sympathische Protagonisten.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Ben 5 Sterne; Pippa 2 Sterne

Two steps away - London Hearts 2
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Pippa ist mit ihren 19 Jahren organisierter als die meisten in ihrem Alter. Sie hat einen Fünf-Jahres-Plan, wofür sie alles tut, um ihr Ziel zu erreichen. Der sieht momentan ein Praktikum bei dem Fashionlabel ...

Pippa ist mit ihren 19 Jahren organisierter als die meisten in ihrem Alter. Sie hat einen Fünf-Jahres-Plan, wofür sie alles tut, um ihr Ziel zu erreichen. Der sieht momentan ein Praktikum bei dem Fashionlabel Pink Flow vor, für den sie die Zusage hat. Doch dann tauchen zwei weitere Konkurrenten auf, und plötzlich muss Pippa um ihren Platz kämpfen. Ihre Mitstreiter sind dann auch noch ausgerechnet ihre ehemals beste Freundin und Ben. Ben, der vor Jahren ohne ein Wort verschwand und ihr damit das Herz brach. Umso entschlossener ist sie, den Platz zu ergattern und niemanden an sich heran zu lassen. Bis das Knistern zwischen ihr und Ben wieder entflammt.

Der erste Teil der Reihe war für mich ein Highlight und so habe ich mich sehr auf den Winterroman gefreut. Doch leider konnte dieser Band für mich nicht mithalten.
Ich mochte die Protagonistin Pippa nicht. Ich bin nicht mit ihrer Art klargekommen und als ich dachte, es wäre alles geklärt, hat sich trotzdem nichts gebessert. Aus ihrem persönlichen Umfeld wurde es ihr nicht leicht gemacht und immer nur kritisiert, so dass ich bis zu einem Punkt nachvollziehen kann, warum sie so ist und sie auch erst 19 ist. Aber für mich war sie eine hochnäsige Zicke, anders kann ich es nicht sagen. Ziele zu haben und sich reinhängen sind positive Eigenschaften, doch bei Pippa kam dazu, dass sie sich mehrmals ausgeschlossen fühlt, weil ihre Konkurrenten miteinander reden, und nicht mit ihr. Sie ist in ihrem Lieblingscafé, wo Ben eine neue Stelle bekommt und sie sagt, er soll gefeuert werden. Über einen Freund meint sie, er würde schon wieder in Form kommen, wenn er nur besser essen würde. Es gibt noch viele weitere Beispiele. Anfangs dachte ich noch sie würde sich bessern, aber Fehlanzeige. Dazu kommt, dass sie in einem Modellabel arbeiten will, wo es um Social Media geht, was sie für Zeitverschwendung hält. Ich finde sie hätten den Platz nicht verdient oder sich zumindest Mühe geben müssen.
Ben dagegen war ein richtig lieber Kerl. Mit den blauen Augen und der Goldbrille wurde er direkt lebendig in meinem Kopf und seine Art fand ich viel entspannter als die von Pippa. Er verliert nie ein schlechtes Wort über sie und ist einfach nur nett. Warum er Pippa mag, konnte ich so leider gar nicht nachvollziehen.
Das Thema Mode ist nicht mein Steckenpferd, aber ich fand es gut beschrieben. Das Label, wie alles mit Pink in Verbindung gebracht wurde und die Aufgaben, die sie bekommen haben fand ich gut umgesetzt und hat mir auch gefallen. Von London hat man in diesem Teil nicht wirklich was mitbekommen, dafür war vor allem Anfangs das Weihnachtsthema präsent und hat für gemütliche Atmosphäre gesorgt. Auch die Mädchenclique aus Band eins, hat man wieder gesehen, was ich schön fand.
Für mich hat Pippas Verhalten das Buch leider ein bisschen kaputt gemacht, so denke ich dass Band drei mir wieder besser gefallen wird.

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