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Veröffentlicht am 14.12.2017

Der etwas andere Mörder

Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind
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Nachdem mich der Hundertjährige bereits ganz gut unterhalten hat auf meiner täglichen Fahrt zur Arbeit, durfte dann auch der gute Herr Mörder Anders dran glauben.


Wie bereits bei dem zuvor gehörten ...

Nachdem mich der Hundertjährige bereits ganz gut unterhalten hat auf meiner täglichen Fahrt zur Arbeit, durfte dann auch der gute Herr Mörder Anders dran glauben.


Wie bereits bei dem zuvor gehörten Buch, war auch hier der Vorleser wieder super gewählt.


Da ich ja inzwischen gewappnet war, ging ich nicht davon aus, dass alles "normal" sein könne. So überraschte mich auch nicht, dass gleich zu Anfang eine Priesterin ohne Glauben auftauchte, die ruck zuck noch den Hotelangestellten Per mit einer überragenden Geschäftsidee um den Finger wickelte.
Blöder Weise hat der gute dann die Eingebung schlechthin und wird gläubig. Doch es wäre nicht Jonas Jonasson, der das Buch geschrieben hat, wenn auch dafür nicht schon eine bomben Lösung parat wäre. Warum nicht einfach eine Kirche gründen?


So begleitet man Mörder Anders auf seinem Weg vom brutalen Schläger zum Glauben, der heiligen Kirche und Hussiana!
Wie auch bei seinen vorherigen Büchern hat der Autor eine interessante Namenswahl erwogen, die sich direkt in Geist brennen.
Nicht ganz so anstrengend wie der Hundertjährige und für etliche Lacher gut.


Ein wunderbares Buch, das man nicht all zu ernst nehmen sollte.

Veröffentlicht am 14.12.2017

Puh.

Die Analphabetin, die rechnen konnte
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Nachdem ich bereits den "Hundertjährigen" und auch den Herrn "Mörder Anders" mit genommen hatte, so dachte ich, sollte ich auch "Die Analphabetin" an Board kommen lassen.


Ach ja.
Die Vorleserin hat ...

Nachdem ich bereits den "Hundertjährigen" und auch den Herrn "Mörder Anders" mit genommen hatte, so dachte ich, sollte ich auch "Die Analphabetin" an Board kommen lassen.


Ach ja.
Die Vorleserin hat ihren Job eigentlich ganz gut gemacht, wahrscheinlich war sie sogar das Beste am ganzen Buch.
Vielleicht lag es auch einfach nur daran, dass ich alle Bücher in kürzester Zeit nacheinander gehört hatte.


Ein Mädchen aus den Slums wird zur Waisen. Man begleitet die kleine Nombeko durch ihr Leben. Ein Leben, dass an Atombomben und Politikern vorbei führt. Genauso skurril wie der Vorgänger und vielleicht sogar ein wenig verdrehter.


Eine nette Unterhaltung, aber das war es in diesem Fall in meinen Augen leider auch schon.

Veröffentlicht am 14.12.2017

Mehr Roman als Thriller.

Der Menschenmacher
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**INHALT*
Evolviere! - David starrt den Brief an, in dem nur dieses eine Wort steht, und schon kehren die grausamen Erinnerungen zurück: wie seine alleinstehende Mutter tödlich verunglückte, als er sechs ...

**INHALT*
Evolviere! - David starrt den Brief an, in dem nur dieses eine Wort steht, und schon kehren die grausamen Erinnerungen zurück: wie seine alleinstehende Mutter tödlich verunglückte, als er sechs Jahre alt war. Wie er zusammen mit zwei weiteren Kindern von einem Mann adoptiert wurde, den sie "Vater" nennen sollten. Wie dieser seine Adoptivkinder mit Brutalität und Grausamkeit dazu bewegen wollte, zu "evolvieren." Zwanzig Jahre später hat David sich zum angesehenen Schriftsteller entwickelt, doch die Schatten seiner Vergangenheit scheinen nicht ruhen zu wollen. Damals hatten die Kinder einhellig Vaters Tod beschlossen und sind ein großes Wagnis eingegangen. Hat Vater überlebt? Beginnt der Albtraum für David von Neuem?


MEINUNG*
Eigentlich war ich von dem Autor stets begeistert, da mich Cody mit seiner Smoky Barrett Reihe absolut in seinen Bann gezogen hatte.

Doch in diesem Fall war ich leicht enttäuscht. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass immer wenn es gerade wirklich spannend wurde eine recht langatmige Anekdote aus der Vergangenheit oder zum aktuellen Zustand der Personen ins Spiel kam. Dadurch bekam man zwar ein Gefühl für die Protagonisten. Doch irgendwie ging dadurch die eigentliche Geschichte ein bisschen zu sehr unter.

Im großen und ganzen ist das Buch dennoch empfehlenswert, da auch die Hintergrundgeschichte recht interessant ist. Eventuell sollte man mit weniger Hoffnung an einen Thriller an das Buch gehen und mehr mit der Erwartung an einen Roman.

Veröffentlicht am 14.12.2017

Eine Seefahrt die ist lustig...

Sonnendeck
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...oder auch nicht!

Auch dieses Buch erhielt ich mit einer Überraschungsbox.
Die Lesung ist einfach herrlich und auch die Geschichte hielt wieder etliche Überraschungen bereit.


Nicht nur, dass Mamma ...

...oder auch nicht!

Auch dieses Buch erhielt ich mit einer Überraschungsbox.
Die Lesung ist einfach herrlich und auch die Geschichte hielt wieder etliche Überraschungen bereit.


Nicht nur, dass Mamma Charlotta ihre Nase wieder überall reinstecken muss, wo sie nicht hingehört, nein. Dieses Mal passiert es sogar fast unabsichtlich. Glücklicherweise ist sie geistig soweit auf der Höhe, dass sie sich nicht nur aus der brisanten Situation retten kann, als sie beim Schnüffeln erwischt wird, sondern auch als sie in andere Notlagen gerät.
Außerdem halten ihr Schwiegersohn Hauptkommissar Wolf und die Familie den Rücken frei, obwohl sie selbst genug um die Ohren haben. Selbst die sonst so verhaltene Staatsanwältin Speck scheint in diesem Band fast sympatisch.


Kaum ist der Schreck verdaut, so denkt die gute Nonna natürlich auch nur noch ans Essen. Wie sollte es auch anders sein?!


Wie immer ein klasse Buch mit viel Witz, einer Brise ernst und natürlich einem Happy End.

Veröffentlicht am 14.12.2017

Dufte Sache.

Das Parfum
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Ein Buch, das es wohl schon ewig gibt. Das quasi jeder kennt. Das muss man ja eigentlich gelesen haben.
Schon vor etlichen Jahren kam der Film im Kino und nun wollte auch ich mich an das Buch wagen, das ...

Ein Buch, das es wohl schon ewig gibt. Das quasi jeder kennt. Das muss man ja eigentlich gelesen haben.
Schon vor etlichen Jahren kam der Film im Kino und nun wollte auch ich mich an das Buch wagen, das schon lange im Regal stand.


Kaum in der Hand wird man schon ins miefige Paris geworfen. Man kann es förmlich riechen. Den Gestank der Stadt.
Dank dem flüssigen Schreibstil lebt man das Buch während man es liest. Man kann sich die Stadt, aber auch die Landschaft auf seiner Reise bildlich sowie geruchlich vorstellen.


Zumindest bis zum letzten Drittel. Hier fand ich persönlich, dass etwas fehlt. Natürlich wurde vorab die Gegend beschrieben, doch trotz der herrschenden Wortgewandtheit fängt einfach nur das Morden an und dann endet das Buch.


Auch wenn ich mich nur noch vage an die Verfilmung erinnere, so meine ich, dass dieser hier besser umgesetzt war.
Gefühlt las sich das Ende wie ein Bruch.
Liebevoll, mit etlichen Details geschmückt, baute Patrick Süskind die Landschaft und auch die Charakter auf und dann war es plötzlich vorbei. Das fand ich etwas schade. Hier hätte man mit wenigen Zeilen einfach mehr rausholen können.


Alles in allem ist es dennoch ein gutes Buch, wenn auch seine eigene Art etwas bizarr.