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Veröffentlicht am 18.04.2021

Mal was Anderes!

Die Mitternachtsbibliothek
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Nora Seed leidet schon seit längerem an Depressionen und innerhalb eines Tages wird sie arbeitslos und ihre heißgeliebte Katze stirbt. Ihre Eltern sind auch tot und ihre einzige Freundin lebt in Australien. ...

Nora Seed leidet schon seit längerem an Depressionen und innerhalb eines Tages wird sie arbeitslos und ihre heißgeliebte Katze stirbt. Ihre Eltern sind auch tot und ihre einzige Freundin lebt in Australien. Nora sieht keinen Sinn mehr im Leben und will sich umbringen. Doch es gelingt ihr nicht, denn als sie die Augen öffnet, ist sie in der Mitternachtsbibliothek gelandet. Die Bibliothekarin, Mrs. Elms, kennt sie noch aus ihrer Kindheit. Alle Bücher, die im Regal stehen, sind Geschichten über ihr eigenes Leben. Was wäre passiert, wenn sie in der Vergangenheit andere Entscheidungen getroffen hätte. So probiert Nora ein Leben nach dem anderen aus, um das zu finden, in dem sie glücklich ist. Doch sie muss immer wieder feststellen, dass es nicht so einfach ist und dass jedes Leben anders, aber auch mit Schattenseiten behaftet ist.

Die Grundidee zu dem Buch hat mir richtig gut gefallen und es ist etwas ganz anderes als die üblichen Romane. Ich habe vorher noch nie etwas von diesem Autor gelesen, jedoch schon viel Positives über ihn gehört. Ich war etwas verwundert, dass manche Leben von Nora mit ein paar Sätzen abgehandelt wurden und es so viele verschiedene Leben gab, von denen erzählt wurde. Mir hätte es besser gefallen, wenn Nora nur einige wenige Leben ausprobiert hätte, das einzelne Leben aber etwas detaillierter gestaltet worden wäre. Mit Nora konnte ich nicht so richtig warm werden und das hat sich auch bis zum Ende des Buches nicht geändert. Insgesamt war das Buch kurzweilig und angenehm zu lesen und die Geschichte an sich hat mir auch gut gefallen. Ich hätte mir nur etwas mehr Details und eine größere Verbindung zu Nora gewünscht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2021

Nichts Besonderes!

Ich dachte schon, du fragst mich nie
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Sophie ist seit fünf Jahren Witwe und hat zwei Töchter. Ihre Tochter Liv will ein 'Cook up' - Restaurant eröffnen, bricht sich kurze Zeit vor der Eröffnung ihr Handgelenk. Sophie ist keine gute Köchin ...

Sophie ist seit fünf Jahren Witwe und hat zwei Töchter. Ihre Tochter Liv will ein 'Cook up' - Restaurant eröffnen, bricht sich kurze Zeit vor der Eröffnung ihr Handgelenk. Sophie ist keine gute Köchin und so springt Marc mit ein, der zufällig das Restaurant besucht hat. Er lebt auf Mallorca, ist Unternehmensberater und aufgrund einer Panikattacke nimmt er sich eine vierwöchige Auszeit in Hamburg. Vor seiner Tätigkeit als Unternehmer hat er jedoch bei einem sehr berühmten Koch gelernt und während er Sophie hilft, merkt er, wie viel Spaß ihm das Kochen bereitet. Er und Sophie kommen sich ein bisschen näher, doch kurz danach muss er sein Versprechen brechen, ihr in den vier Wochen zu helfen, weil in Mallorca ein wichtiger Kunde auf ihn wartet.

Der Roman ist leicht und unterhaltsam zu lesen, mir haben jedoch leider die tiefen Gefühle zwischen den beiden gefehlt. Die Charaktere wurden gut beschrieben und abwechselnd wurde die Geschichte aus Sophies und aus Marcs Sicht geschrieben. Insgesamt war das Buch angenehm zu lesen, ich hätte mir nur etwas mehr Romantik und Knistern gewünscht. Das Buch konnte mich nicht so fesseln, wie ich es mir erhofft habe und ich hätte es jederzeit aus der Hand legen können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2021

Konnte mich leider nicht überzeugen!

Liebe braucht kein Morgen
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Katja arbeitet als Assistentin von Philipp und arbeitet unter einem anderen Nachnamen, damit keiner weiß, dass sie die Tochter des Chefs ist. Beide sind ineinander verliebt, doch irgendwie traut sich so ...

Katja arbeitet als Assistentin von Philipp und arbeitet unter einem anderen Nachnamen, damit keiner weiß, dass sie die Tochter des Chefs ist. Beide sind ineinander verliebt, doch irgendwie traut sich so keiner richtig, es dem anderen zu zeigen. Während einem Diskobesuch, bei dem sie sich zufällig treffen, haben die beiden einen One-Night-Stand miteinander. Doch trotzdem dauert es noch, bis die beiden ein Paar werden. Auch während der Zeit, in der sie zusammen sind, gibt es immer wieder etwas, das zwischen ihnen steht.

Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Mit den beiden Hauptcharakteren konnte ich nicht so richtig warm werden und ich konnte einige Reaktionen der beiden überhaupt nicht nachvollziehen. Außerdem haben mir die großen Gefühle zwischen den beiden gefehlt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.01.2021

Schöner Roman!

Aller guten Dinge sind zwei
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Laurie ist 36 Jahre alt, Anwältin und seit 18 Jahren mit ihrem Freund Dan zusammen. Die beiden sind nicht verheiratet und Laurie hat mit ihm vereinbart, dass sie in nächster Zeit die Pille absetzen wird, ...

Laurie ist 36 Jahre alt, Anwältin und seit 18 Jahren mit ihrem Freund Dan zusammen. Die beiden sind nicht verheiratet und Laurie hat mit ihm vereinbart, dass sie in nächster Zeit die Pille absetzen wird, um endlich Mutter zu werden. Eines Tages trennt sich Dan jedoch sehr überraschend von ihr. Der Grund dafür ist, dass er eigentlich gar keine Kinder will und sich beide in eine andere Richtung entwickelt hätten. Laurie ist total geschockt und vor den Kopf gestossen, besonders als sie einige Wochen später erfahren muss, dass Dan eine neue Freundin hat und sie schwanger von ihm ist. Ihr Anwaltskollege Jamie macht ihr das Angebot, mit ihm eine Scheinbeziehung zu führen. Er ist ein Mann, der die Frauen wie die Handtücher wechselt und verspricht sich davon einen beruflichen Aufstieg. Sie nimmt das Angebot an, um Dan eifersüchtig zu machen und ihm weh zu tun. Aus Jamie und Laurie werden richtig gute Freunde, doch bald merken sie, dass da mehr ist. Doch kann das gut gehen? Ein Weiberheld und eine Frau, die gerne eine Familie und einen zuverlässigen, treuen Partner hätte?

Der Roman hat sich zuerst ein bisschen dahingezogen und ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mit der Geschichte richtig warm werden zu können. Doch mit der Zeit habe ich Laurie und auch Jamie in mein Herz geschlossen und oft über die beiden gelacht und geschmunzelt. Im mittleren Teil des Buches wurde es dann auch sehr emotional, als über Jamies Vergangenheit und die Krankheit seines Vaters erzählt wurde. Dieser Abschnitt hat mir sehr gut gefallen und mich richtig berührt. Das Ende war schön, aber leider für mich etwas zu überzogen und unrealistisch. Insgesamt ein Buch, das zuerst etwas schleppend zu lesen war, dann aber doch noch einige lustige, aber auch berührende Momente zu bieten hatte. Es hat mich gut unterhalten, ist aber kein Buch, das ich länger im Gedächtnis behalten werde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2020

Konnte mich leider nicht komplett überzeugen!

Das Erbe der Päpstin
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Freya lebt in Dorstadt im Jahr 854. Sie, ihre Mutter und ihre Schwester Asta sind Sklavinnen bei den Dänen. Als Freya miterleben muss, wie ihre Mutter ermordet wird, flüchtet sie zusammen mit Asta. Während ...

Freya lebt in Dorstadt im Jahr 854. Sie, ihre Mutter und ihre Schwester Asta sind Sklavinnen bei den Dänen. Als Freya miterleben muss, wie ihre Mutter ermordet wird, flüchtet sie zusammen mit Asta. Während ihrer Flucht verkleidet sie sich als Mann und nennt sich Johannes. Die beiden möchten ihren Großvater suchen. Asta heiratet und Freya zieht nach einigen Monaten weiter. Mit Kasimir, einem Jungen, der ihr das Lesen und Schreiben beigebracht hat, macht sie sich auf den Weg nach Rom. Dort begegnet sie ihrem Großvater Gerold. Kurz nach ihrer freudigen Begegnung wird ihr Opa und der Papst, der eigentlich eine Frau ist, ermordet. Daraufhin macht sich Freya auf den Weg, um den Mörder ihres Großvaters zu suchen.

Das ist das erste Buch dieser Autorin, das ich bis jetzt gelesen habe. Irgendwie hat mir an dem Buch das gewisse Etwas gefehlt, um mich so richtig fesseln zu können. Der Schreibstil war zwar kurzweilig und angenehm zu lesen, doch ich hätte das Buch jederzeit zur Seite legen können. Gut gefallen hat mir, dass es auch um die Heilkunst von früher ging. Es interessiert mich immer sehr, davon zu lesen, wie die Menschen früher versucht haben, ihre Krankheiten zu heilen. Insgesamt ein Roman, der zwar unterhaltsam zu lesen war, aber mich nicht richtig überzeugen konnte.

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