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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2021

Ungewöhnlicher, spannender Liebesroman

Never Never
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In „Never Never“ geht es um Silas und Charlie, die eines Tages aufwachen und sich an nichts mehr erinnern können. Sie wissen nicht einmal, wie sie heißen. Beim Versuch, herauszufinden, was oder wer dahintersteckt, ...

In „Never Never“ geht es um Silas und Charlie, die eines Tages aufwachen und sich an nichts mehr erinnern können. Sie wissen nicht einmal, wie sie heißen. Beim Versuch, herauszufinden, was oder wer dahintersteckt, kommen sie einer Familienfehde auf die Spur und finden Dinge heraus, die nicht für ihre Ohren bestimmt waren… Doch hat dies etwas mit ihrem Gedächtnisverlust zu tun? Bevor die Beiden eine Antwort auf diese Frage finden können, geschieht alles noch einmal. Sie wachen auf und können sich an nichts mehr erinnern – doch dieses Mal getrennt, denn Charlie ist wie vom Erdboden verschluckt.

Mir hat das Buch „Never Never“ wirklich gut gefallen. Es ist keine typische Young Adult Geschichte, es hat aber trotzdem Spaß gemacht, es zu lesen.

Ich mochte den Schreibstil der beiden Autorinnen. Er ist flüssig und ich bin gefühlt durch die Seiten geflogen. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen, da mich Charlies und Silas Geschichte so gefesselt hat.
Das Buch ist sowohl aus Charlies als auch aus Silas Perspektive geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Es hat die Spannung ansteigen lassen, da man als Leser oft mehr wusste, als einer der Charaktere.
Mir persönlich haben aber die Emotionen ein bisschen gefehlt. Es wurde zwar immer Mal wieder kurz angeschnitten, wie die Charaktere sich fühlen, aber ich finde darauf hätte noch mehr Fokus gelegt werden können. Ich persönlich wäre zum Beispiel auch richtig wütend gewesen, dass mir das immer wieder passiert.

Mit der Protagonistin Charlie bin ich nicht komplett warm geworden. Wie man im Laufe des Buches erfährt, hat sie einiges durchmachen müssen, aber ich kann trotzdem nicht ganz nachvollziehen, warum sie oft so unhöflich war zu Personen, die ihr etwas bedeuten. Aber ich war noch nicht in ihrer Situation, daher kann ich es natürlich auch nicht so richtig beurteilen und Schwächen machen einen guten Charakter aus. Ich mochte ihre Charakterentwicklung im Laufe des Buches aber sehr!
Silas, den männlichen Protagonisten mochte ich von Anfang an. Er ist mir mit seiner freundlichen, fürsorglichen und hilfsbereiten Art sofort sympathisch gewesen.
Die Verbindung zwischen Charlie und Silas konnte ich auch richtig spüren.

Die Handlung von „Never Never“ war spannend. Es ist viel passiert und obwohl die Protagonisten ihre Erinnerungen mehrfach verlieren, hat sich nichts auf langweilige Art wiederholt. Das Buch hat es geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln und ich habe es deshalb innerhalb eines Tages gelesen und beendet! Ich hätte mir am Ende des Buches ein bisschen mehr Erklärung gewünscht, da mir persönlich das Ende und die Erklärung für die Amnesie ein bisschen zu schnell und knapp waren.

Alles in allem kann ich „Never Never“ jedem empfehlen, der eine spannende, etwas andere Liebesgeschichte lesen will.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.03.2021

Schöner, spannender Roman

Wild Creek Love
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“Wild Creek Love” hat mich von der ersten Seite an umgehauen. Ich habe das Buch damals beim Herzlesen des Federherz Verlags gesehen und habe kurz rein gelesen und mich sofort in Sam, Josh, Elli und die ...

“Wild Creek Love” hat mich von der ersten Seite an umgehauen. Ich habe das Buch damals beim Herzlesen des Federherz Verlags gesehen und habe kurz rein gelesen und mich sofort in Sam, Josh, Elli und die Ranch verliebt!

Carolina Sturms Schreibstil gefiel mir wirklich gut. Ich kann ihm am besten beschreiben, wie das Gefühl, an einem warmen Sommerabend mit guten Freunden zu grillen und den Sonnenuntergang zu beobachten. Dabei zirpen im Hintergrund die Grillen.
Die Autorin hat die Ranch bildlich beschrieben und beim Lesen habe ich mich mitten in Texas wiedergefunden. Ich konnte gefühlt die Pferde im Hintergrund schnauben hören.
Mir hat es auch wirklich gut gefallen, dass das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde, da man die Charaktere so besser kennenlernen konnte.

Die bereits erwähnten Charaktere mochte ich sehr gerne. Elli war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich hatte sofort Mitleid mit ihr, da ich bereits geahnt habe, was sie im Hotelzimmer vorfinden wird... Ich finde, sie ist eine sehr authentische Protagonistin, da sie sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen hat.
Auch Sam und Josh haben sich einen Platz in meinem Herzen erobert. Die Beiden sind sich zur gleichen Zeit ähnlich uund auch sehr verschieden, was sie für mich zu einem sehr authentischen Geschwister - Paar macht. Ich muss aber an der Stelle sagen, dass ich tatsächlich Team Josh bin und mich daher schon sehr auf den zweiten Band freue!

Die Handlung konnte mich auch überzeugen. Es ist auf jeden Fall viel passiert und ich wurde an einigen Stellen überrascht und geschockt. Es wird auch im Laufe des Buches richtig spannend...
Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass es mir oft ein kleines bisschen zu schnell ging, gerade am Ende des Buches.

Nichtsdestotrotz hat mir „Wild Creek Love“ wirklich gut gefallen und daher bekommt es von mir 5/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.03.2021

Konnte mich leider nicht überzeugen

Sweet Little Lies
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In „Sweet Little Lies“ geht es um die Blumenverkäuferin Betty, die ihren Verlobten Thom verlassen möchte. Sie liebt ihn zwar, doch er lässt sie nicht komplett an sie heran und hält sie immer ein bisschen ...

In „Sweet Little Lies“ geht es um die Blumenverkäuferin Betty, die ihren Verlobten Thom verlassen möchte. Sie liebt ihn zwar, doch er lässt sie nicht komplett an sie heran und hält sie immer ein bisschen auf Abstand. Womit Betty nicht gerechnet hat ist, dass bei ihrem Umzug das Haus explodiert und sie entführt wird. Denn Thom, der so langweilig wirkende Versicherungsvertreter, ist in Wirklichkeit ein Geheimagent. Lange Zeit um sich an diesen Gedanken zu gewöhnen hat Betty jedoch nicht, denn jemand ist hinter ihr und Thom her. Sie auf der Flucht. Dabei lernt Betty den wahren Thom kennen und merkt schnell, dass sie noch immer Gefühle für ihn hat. Aber kann sie ihm verzeihen?



Phuu, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. „Sweet Little Lies“ hat mir leider nicht gefallen.

Ich mochte die Protagonistin Betty nicht. Sie hatte gefühlt überhaupt keine Tiefe. Nachdem sie entführt ist war sie verständlicher Weise wütend. Doch dann besorgt Thom (bzw. sein Kollege) ihr ein paar neue teure Klamotten und sie ist wieder zufrieden. Was mich persönlich auch gestört hat, ist die Sache, die Betty am meisten gestört hat, nachdem sie die Wahrheit über Thom erfahren hat: Er ist eigentlich gut im Bett. Klar, es ist nicht gerade nett, dass er sich absichtlich schlecht angestellt und Betty dazu gebracht hat, an sich selbst zu zweifeln, aber mich persönlich hätte der Fakt, dass die komplette Beziehung auf Lügen basiert, deutlich mehr gestört…

Die Handlung konnte mich leider auch nicht überzeugen. Es wirkte alles ein bisschen abhackt. Gefühlt alle 2 Minuten haben Betty und Thom miteinander geschlafen oder wenigstens daran gedacht. Das Ende fand ich auch eher voraussehbar.

Der Schreibstil war ganz okay. Ich fand das Buch an vielen Stellen auch lustig und kann verstehen, warum es vielen Leuten gut gefallen hat. Aber wie bereits gesagt, hatte ich das Gefühl, dass die ganze Geschichte sehr abgehackt und stockend war.

Ich gebe dem Buch 2/ 5 Sterne, da mir die Charaktere, der Schreibstil und die Handlung nicht unbedingt gefallen haben, ich aber trotzdem auch oft Spaß beim Lesen hatte.

Es ist natürlich nur meine persönliche Meinung und wenn ihr das Buch interessant findet, bitte lasst euch von meiner Bewertung nicht davon abhalten, dass Buch zu lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.03.2021

Spannender Auftakt

Throne of Glass - Die Erwählte
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In „Throne of Glass“ geht es um die junge Verbrecherin Celaena, die zum Tode verurteilt ist. Eines Tages wird sie vom Captain der Leibgarde, Chaol Westfall, zum Schloss des Königs gebracht, denn der Kronprinz ...

In „Throne of Glass“ geht es um die junge Verbrecherin Celaena, die zum Tode verurteilt ist. Eines Tages wird sie vom Captain der Leibgarde, Chaol Westfall, zum Schloss des Königs gebracht, denn der Kronprinz Dorian hat sie ausgesucht, um an einem Wettbewerb teilzunehmen. Wenn sie sich durchschlägt gegen ihre Konkurrenz, die aus 23 kampferfahrenen Männern besteht, hat sie eine Chance auf Freiheit. Während ihrer Zeit im Schloss versteht sich Celaena immer besser mit dem Kronprinzen Dorian. Und auch an Chaol findet Celaena Gefallen. Doch für Gefühle hat sie keine Zeit, denn abgesehen vom Wettbewerb, auf den sie sich konzentrieren muss, lauert irgendwo im Schloss auch etwas Böses, das nach und nach die Teilnehmer des Wettbewerbs tötet…



Mir hat „Throne of Glass“ wirklich gut gefallen! Es wird dem Hype definitiv gerecht, aber das hat mich bei Sarah J Maas auch nicht überrascht.

Die Charaktere sind außergewöhnlich. Sie haben so eine gewisse Tiefe, die sie authentisch und gut durchdacht wirken lässt. Besonders die Protagonistin Celaena mochte ich sehr! Sie ist wirklich badass und tough, aber trotz alle dem ist sie auch nett, fürsorglich, emotional und humorvoll. Kurz gesagt: sie ist einfach toll! Auch Chaol und Dorian mochte ich sehr! Die Zwei sind verschieden, haben aber beide ihre eigenen Päckchen zu tragen. Ich weiß nicht, wen von den Beiden ich mehr mag und für wen sich Celaena entscheiden wird irgendwann. Vielleicht überrascht mich aber auch einer von den Beiden noch… Ich mag die Beiden wie gesagt wirklich sehr.

Sarah J Maas‘ Schreibstil hat mir wie immer gut gefallen. „Throne of Glass“ ist nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben, woran ich mich erst gewöhnen musste. Aber dadurch konnte man das Geschehen auch aus anderen Perspektiven sehen, was bei der Geschichte für den Spannungsaufbau sehr wichtig war.

Im Buch ist auf jeden Fall einiges passiert. Ich bin deutlich leichter in die Geschichte reingekommen als bei „Crescent City“ und „Das Reich der sieben Höfe“. Das Erzähltempo hat mir sehr gut gefallen, da es nie langweilig wurde, aber auch nie zu schnell ging. Es war für mich die perfekte Mischung aus Gedanken, Gefühlen, Handlung, Dialogen und Rückblicken. Das macht für mich einen guten Schreibstil aus und Sarah J Maas hat dies gemeistert! Ich habe beim Lesen an einigen Stellen vor Angst und Aufregung wirklich gezittert und mein Herz hat gerast. Das letzte Mal, dass mich ein Buch so mitnehmen konnte, ist schon eine Weile her! Ich war an einigen Stellen kurz davor, einfach ein par Seiten vorzulesen, nur um endlich wissen zu können, was passiert. Den einzigen winzigen Kritikpunkt den ich habe, ist, dass ich an keiner Stelle krass überrascht wurde, wie ich es sonst von Sarah J Maas gewohnt bin. Das ist aber meckern auf sehr hohem Niveau und vielleicht kommt das noch in den nächsten Bänden. Denn ich glaube nicht, dass alle so bleibt, wie es scheint…

Ich kann euch „Throne of Glass“ wirklich empfehlen! Ich habe von vielen gehört, dass ToG von Band zu Band besser werden soll. Ich freue mich schon sehr darauf, die anderen Teile zu lesen, denn Band 1 hat mir ja schon sehr gefallen!

Ich gebe dem Buch 4,5/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2021

Herzensbuch

Catch My Fall
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„Catch My Fall“ war mein erstes Buch von Rebekka Weiler. Ich hatte ihre Bücher schon lange auf meiner Wunschliste und als ich das Cover von „Catch My Fall“ gesehen habe, war es um mich geschehen. Es war ...

„Catch My Fall“ war mein erstes Buch von Rebekka Weiler. Ich hatte ihre Bücher schon lange auf meiner Wunschliste und als ich das Cover von „Catch My Fall“ gesehen habe, war es um mich geschehen. Es war tatsächlich auch meine erste Sport Romance und es hat mir richtig gut gefallen.

In „Catch My Fall“ geht es um Toni, die an ihrer Universität im Frauen Eishockey Team ist. Dieses Team bekommt einen neuen Assistenz Trainer: ehemaliger NHL-Spieler und Griesgram Nolan Thayer Aufgrund einer Verletzung musste dieser das Eishockey spielen aufgeben und trainiert nun Tonis Team. Toni bemerkt schnell, dass Nolan zwar erfahren ist, aber auch knallhart und verschlossen. Sie und Nolan geraten immer wieder aneinander und langsam beginnt Nolans ihr gegenüber aufzutauen.

Ich mochte die Charaktere richtig gerne. Sie waren alle sehr authentisch! Toni ist eine tolle Prota, die auf jeden Fall nicht auf den Mund gefallen ist. Sie war mir sofort sympathisch. Auch Grumpy Nolan mochte ich gerne. Wenn man mal von der anfänglichen „Griesgrämigkeit“ absieht, ist er nämlich ein toller Kerl und sichert sich einen ziemlich hohen Platz auf meiner ‚Favorite-Book-Boyfriends Liste‘.

Auch die Handlung hat mir gut gefallen. Es passieren viele Dinge, aber es ging mir nie zu schnell. Es gab auch ein bisschen Drama, aber nie übertrieben viel. Ich mochte die Probleme, die aufgetaucht waren, da sie alle sehr realistisch waren!

Rebekka Weilers Schreibstil hat mich auch völlig überzeugt! Man merkt, dass sie wirklich weiß, was sie tut. Ihr Schreibstil ist flüssig und bringt die Emotionen der Charaktere gut rüber. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Das Erzähltempo war perfekt. Ich mochte es auch sehr, dass das Buch aus den Perspektiven beider Protagonisten geschrieben wurde und jeweils aus der Ich-Perspektive. Bei New Adult Romanen ist das mein liebster Schreibstil, da man so eine Einsicht in die Gedanken und Gefühle beider Protagonisten bekommt.

Ich lieeeeeeeeeeeeebe auch da Cover vom Buch total. Die Farben, der Hintergrund, einfach alles! Es ist wirklich ein Traum. Was mich auch gefreut hat ist, dass es bei jedem Kapitel unter der Kapitelnummer das Bild von zwei kleinen Eishockey Schlägern ist. Dieses kleine Gestaltungselement hat mir wirklich gut gefallen!

Alles in allem kann ich nur sagen: Lest “ Catch My Fall“! Auch wenn ihr kein Fan von Sport Romance seid, so wie ich. Es gab absolut gar nichts, das mir nicht gefallen hat. Ich werde auch auf jeden Fall Rebekka Weilers andere Bücher lesen. („Keeping Faith“ liegt sogar schon auf meinem Sub).



„Catch My Fall“ kriegt von mir verdiente 5/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere