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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2021

Originelles Buch

Spiegelblut
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Spiegelblut hat mir gut gefallen! Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte wusste ich, dass ich das Buch lesen muss. Die Idee mit der Welt hinter dem Spiegel fand ich genial, vor allem, weil ich so etwas ...

Spiegelblut hat mir gut gefallen! Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte wusste ich, dass ich das Buch lesen muss. Die Idee mit der Welt hinter dem Spiegel fand ich genial, vor allem, weil ich so etwas im Fantasy Bereich vorher noch nicht gesehen hatte.
Meine Erwartungen wurden erfüllt. Die Welt, die Hedda Rossa geschaffen hat ist wirklich einzigartig. All die besonderen Bezeichnungen, Tierwesen, Kreaturen, Speisen etc. haben mich begeistert! Ich frage mich jedes Mal aufs neue, woher Fantasy Autorin all ihre tollen Ideen nehmen und bin hellauf begeistert, wenn ich eine neue fiktive Welt kennenlerne.
Der Schreibstil von Hedda Rossa war oft angenehm zu lesen. Es gab ein par wenige Tippfehler, die mir persönlich zwar ab und zu aufgefallen sind, mich jedoch nicht groß weiter gestört haben. Da Buch startet zwar mit viel Spannung, ich es hat sich aber kurz darauf ein bisschen gezogen, daher habe ich einen Moment gebraucht, um gut in die Geschichte reinzukommen. Auch im Mittelteil hat es sich ab und zu ein kleines bisschen gezogen und ich hätte mir ein bisschen mehr Spannung gewünscht. Nichtsdestotrotz konnte mich die Geschichte dann fesseln und die Welt hat mich begeistert.
Die Charaktere mochte ich sehr. Kathie ist eine tolle Protagonistin, die mir von Anfang an sympathisch war. Ich glaube nicht, dass ich an ihrer Stelle so gut mit der ganzen Situation und der Offenbarung einer komplett neuen Welt klargekommen ist. Auch 3228 fand ich wirklich interessant. Seine Vorgeschichte hat mich berührt und mit seiner verschlossenen, aber trotzdem führsorglichen Art hat er sich in mein Herz geschlichen.
Auch die Nebencharaktere mochte ich sehr gerne. Sie hatten alle ihren Besonderheiten und Eigenarten und blieben mir im Gedächtnis!
Insgesamt hat mir das Buch also gut gefallen. Die originelle Idee, die komplexe Welt und die besonderen Charaktere haben mich vom Buch überzeugt. Daher kriegt „Spiegelblut“ 4 von 5 Sterne von mir!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.03.2021

Ungewöhnlicher, spannender Liebesroman

Never Never
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In „Never Never“ geht es um Silas und Charlie, die eines Tages aufwachen und sich an nichts mehr erinnern können. Sie wissen nicht einmal, wie sie heißen. Beim Versuch, herauszufinden, was oder wer dahintersteckt, ...

In „Never Never“ geht es um Silas und Charlie, die eines Tages aufwachen und sich an nichts mehr erinnern können. Sie wissen nicht einmal, wie sie heißen. Beim Versuch, herauszufinden, was oder wer dahintersteckt, kommen sie einer Familienfehde auf die Spur und finden Dinge heraus, die nicht für ihre Ohren bestimmt waren… Doch hat dies etwas mit ihrem Gedächtnisverlust zu tun? Bevor die Beiden eine Antwort auf diese Frage finden können, geschieht alles noch einmal. Sie wachen auf und können sich an nichts mehr erinnern – doch dieses Mal getrennt, denn Charlie ist wie vom Erdboden verschluckt.

Mir hat das Buch „Never Never“ wirklich gut gefallen. Es ist keine typische Young Adult Geschichte, es hat aber trotzdem Spaß gemacht, es zu lesen.

Ich mochte den Schreibstil der beiden Autorinnen. Er ist flüssig und ich bin gefühlt durch die Seiten geflogen. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen, da mich Charlies und Silas Geschichte so gefesselt hat.
Das Buch ist sowohl aus Charlies als auch aus Silas Perspektive geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Es hat die Spannung ansteigen lassen, da man als Leser oft mehr wusste, als einer der Charaktere.
Mir persönlich haben aber die Emotionen ein bisschen gefehlt. Es wurde zwar immer Mal wieder kurz angeschnitten, wie die Charaktere sich fühlen, aber ich finde darauf hätte noch mehr Fokus gelegt werden können. Ich persönlich wäre zum Beispiel auch richtig wütend gewesen, dass mir das immer wieder passiert.

Mit der Protagonistin Charlie bin ich nicht komplett warm geworden. Wie man im Laufe des Buches erfährt, hat sie einiges durchmachen müssen, aber ich kann trotzdem nicht ganz nachvollziehen, warum sie oft so unhöflich war zu Personen, die ihr etwas bedeuten. Aber ich war noch nicht in ihrer Situation, daher kann ich es natürlich auch nicht so richtig beurteilen und Schwächen machen einen guten Charakter aus. Ich mochte ihre Charakterentwicklung im Laufe des Buches aber sehr!
Silas, den männlichen Protagonisten mochte ich von Anfang an. Er ist mir mit seiner freundlichen, fürsorglichen und hilfsbereiten Art sofort sympathisch gewesen.
Die Verbindung zwischen Charlie und Silas konnte ich auch richtig spüren.

Die Handlung von „Never Never“ war spannend. Es ist viel passiert und obwohl die Protagonisten ihre Erinnerungen mehrfach verlieren, hat sich nichts auf langweilige Art wiederholt. Das Buch hat es geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln und ich habe es deshalb innerhalb eines Tages gelesen und beendet! Ich hätte mir am Ende des Buches ein bisschen mehr Erklärung gewünscht, da mir persönlich das Ende und die Erklärung für die Amnesie ein bisschen zu schnell und knapp waren.

Alles in allem kann ich „Never Never“ jedem empfehlen, der eine spannende, etwas andere Liebesgeschichte lesen will.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.03.2021

Spannender Auftakt

Throne of Glass - Die Erwählte
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In „Throne of Glass“ geht es um die junge Verbrecherin Celaena, die zum Tode verurteilt ist. Eines Tages wird sie vom Captain der Leibgarde, Chaol Westfall, zum Schloss des Königs gebracht, denn der Kronprinz ...

In „Throne of Glass“ geht es um die junge Verbrecherin Celaena, die zum Tode verurteilt ist. Eines Tages wird sie vom Captain der Leibgarde, Chaol Westfall, zum Schloss des Königs gebracht, denn der Kronprinz Dorian hat sie ausgesucht, um an einem Wettbewerb teilzunehmen. Wenn sie sich durchschlägt gegen ihre Konkurrenz, die aus 23 kampferfahrenen Männern besteht, hat sie eine Chance auf Freiheit. Während ihrer Zeit im Schloss versteht sich Celaena immer besser mit dem Kronprinzen Dorian. Und auch an Chaol findet Celaena Gefallen. Doch für Gefühle hat sie keine Zeit, denn abgesehen vom Wettbewerb, auf den sie sich konzentrieren muss, lauert irgendwo im Schloss auch etwas Böses, das nach und nach die Teilnehmer des Wettbewerbs tötet…



Mir hat „Throne of Glass“ wirklich gut gefallen! Es wird dem Hype definitiv gerecht, aber das hat mich bei Sarah J Maas auch nicht überrascht.

Die Charaktere sind außergewöhnlich. Sie haben so eine gewisse Tiefe, die sie authentisch und gut durchdacht wirken lässt. Besonders die Protagonistin Celaena mochte ich sehr! Sie ist wirklich badass und tough, aber trotz alle dem ist sie auch nett, fürsorglich, emotional und humorvoll. Kurz gesagt: sie ist einfach toll! Auch Chaol und Dorian mochte ich sehr! Die Zwei sind verschieden, haben aber beide ihre eigenen Päckchen zu tragen. Ich weiß nicht, wen von den Beiden ich mehr mag und für wen sich Celaena entscheiden wird irgendwann. Vielleicht überrascht mich aber auch einer von den Beiden noch… Ich mag die Beiden wie gesagt wirklich sehr.

Sarah J Maas‘ Schreibstil hat mir wie immer gut gefallen. „Throne of Glass“ ist nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben, woran ich mich erst gewöhnen musste. Aber dadurch konnte man das Geschehen auch aus anderen Perspektiven sehen, was bei der Geschichte für den Spannungsaufbau sehr wichtig war.

Im Buch ist auf jeden Fall einiges passiert. Ich bin deutlich leichter in die Geschichte reingekommen als bei „Crescent City“ und „Das Reich der sieben Höfe“. Das Erzähltempo hat mir sehr gut gefallen, da es nie langweilig wurde, aber auch nie zu schnell ging. Es war für mich die perfekte Mischung aus Gedanken, Gefühlen, Handlung, Dialogen und Rückblicken. Das macht für mich einen guten Schreibstil aus und Sarah J Maas hat dies gemeistert! Ich habe beim Lesen an einigen Stellen vor Angst und Aufregung wirklich gezittert und mein Herz hat gerast. Das letzte Mal, dass mich ein Buch so mitnehmen konnte, ist schon eine Weile her! Ich war an einigen Stellen kurz davor, einfach ein par Seiten vorzulesen, nur um endlich wissen zu können, was passiert. Den einzigen winzigen Kritikpunkt den ich habe, ist, dass ich an keiner Stelle krass überrascht wurde, wie ich es sonst von Sarah J Maas gewohnt bin. Das ist aber meckern auf sehr hohem Niveau und vielleicht kommt das noch in den nächsten Bänden. Denn ich glaube nicht, dass alle so bleibt, wie es scheint…

Ich kann euch „Throne of Glass“ wirklich empfehlen! Ich habe von vielen gehört, dass ToG von Band zu Band besser werden soll. Ich freue mich schon sehr darauf, die anderen Teile zu lesen, denn Band 1 hat mir ja schon sehr gefallen!

Ich gebe dem Buch 4,5/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2021

Schönes Wohlfühlbuch für zwischen durch

Wild like a River
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In "Wild Like A River" geht es um Haven, die als Tochter eines Rangers, mit ihm im idyllischen Jasper National Park lebt. Haven kann sich nicht an ein anderes Leben erinnern als das im Wald.
Als sie Jackson ...

In "Wild Like A River" geht es um Haven, die als Tochter eines Rangers, mit ihm im idyllischen Jasper National Park lebt. Haven kann sich nicht an ein anderes Leben erinnern als das im Wald.
Als sie Jackson und seinen Freund Cayden im Wald beim Wandern beobachtet weiß sie sofort: die beiden bedeuten Ärger. Und wie erwartet haben die beiden einen Unfall am nächsten Tag. Was Haven jedoch nicht erwartet, ist das Jackson sie bittet, ihm den Jasper National Park zu zeigen.
Haven erklärt sich zu ihrer eigenen Überraschung dazu bereit und erfährt dabei nicht nur mehr über Jackson und das Leben in einer Stadt, sondern auch über die Liebe...



Ich habe das Setting in “Wild Like a River” geliebt. Kira Mohn hat die Natur so gut beschrieben, dass ich gedanklich auch im Jasper National Park war! Ich bin ja ein bisschen neidisch auf Haven, dass sie an einem so tollen Ort lebt.

Grundsätzlich mochte ich die Protagonistin Haven. Mir gefiel ihre Charakterentwicklung im Laufe des Buches. Ich konnte aber ihre Gedanken und Handlungen nicht immer zu 100% nachvollziehen.

Den Protagonisten Jackson mochte ich sehr gern. Er war authentisch und mir persönlich auch sehr sympathisch (Ich habe ja ein Faible für Good Boys).

Die Handlung von „Wild Like a River“ ging mir am Anfang ein bisschen zu langsam und schleppend, aber es wurde dann im Laufe der Zeit spannender. Mir hat es gefallen, dass es kein zu übertriebenes Drama gab, es jedoch trotzdem nicht langweilig war.

Kira Mohns Schreibstil mochte ich gern. Er ist flüssig. Sie schafft es, die Emotionen der Charaktere gut rüberzubringen, so dass ich mit Haven und Jackson mitgefühlt habe. Sie hat es auch wie bereits gesagt wirklich gut geschafft, die Natur zu beschreiben.

Alles in allem hat mir „Wild Like a River“ ganz gut gefallen. Es war kein Jahreshighlight, aber trotzdem schön zu lesen, gerade da die Atmosphäre und das Setting in dem Buch so schön sind.

Mich haben zwar ein zwei Kleinigkeiten gestört, es hat aber trotzdem Spaß gemacht das Buch zu lesen, daher gebe ich „Wild Like a River“ 4/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2021

Rezension zu Biss zum Morgengrauen

Bella und Edward 1: Biss zum Morgengrauen
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Der erste Teil der Twilight Reihe hat mir gut gefallen!

Der Schreibstil des Buches ist meiner Meinung nach echt gut. Es lässt sich gut lesen und hat mich gefesselt. Ich habe es innerhalb von 3 Tagen beendet.

Die ...

Der erste Teil der Twilight Reihe hat mir gut gefallen!

Der Schreibstil des Buches ist meiner Meinung nach echt gut. Es lässt sich gut lesen und hat mich gefesselt. Ich habe es innerhalb von 3 Tagen beendet.

Die Charaktere sind interessant, gerade die einzelnen Mitglieder der Cullen Familie.
Bellas Handlungen kann ich persönlich nicht immer nachvollziehen. Als sie realisierte, dass Edward ein Vampir ist, der sie töten könnte, geht sie mit ihn in einen Wald, ohne jemandem davon zu erzählen, um ihr von ihrem Verdacht zu erzählen. Nicht gerade schlau...
Edward mochte ich in den Büchern aber eigentlich echt gerne. Er hat Humor, er kümmert sich um Bella und er funkelt in der Sonne.

Die Handlung von Biss zum Morgengrauen gefällt mir eigentlich sehr gut. Ab und zu passieren spannende Sachen, gegen Ende wird es noch ein Mal richtig spannend.

Twilight ist ein Klassiker und auch wenn vieles sehr klischeehaft ist, konnte ich nicht aufhören zu lesen. Biss zum Morgengrauen kriegt daher 3,5/5 Sterne von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere