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Veröffentlicht am 14.11.2020

Ein Leben für den Kampf gegen Unterdückung

Annette, ein Heldinnenepos
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Als der Gewinner des Deutschen Buchpreises 2020 verkündet wurde, waren viele erstaunt. Ein Versepos, besungen auf eine außergewöhnliche Frau, eine Art Heldin des 20. Jahrhunderts? Ich habe ehrlich gesagt, ...

Als der Gewinner des Deutschen Buchpreises 2020 verkündet wurde, waren viele erstaunt. Ein Versepos, besungen auf eine außergewöhnliche Frau, eine Art Heldin des 20. Jahrhunderts? Ich habe ehrlich gesagt, auch etwas zurückgezuckt, vor allem weil ich den vergangenen Jahren nicht immer gute Erfahrungen mit Buchpreisträgern gemacht habe. Aber wer mich kennt, weiß dass ich mich nicht so leicht abschrecken lasse. Ich habe schon mit einigen Heldenepen gerungen, bei manchen war es ein harter Kampf, andere wussten durchaus zu gefallen. Aber hier hat es sich wirklich gelohnt. Anne Weber schreibt modern, teilweise umgangssprachlich, das Epos liest sich leicht und flüssig. Das Leben Anne Beaumanoirs ist außergewöhnlich. Während des Zweiten Weltkriegs wird sie eher zufällig ein Mitglied der französischen Résistance. Sie kämpft nicht mit Waffen, sie ist hauptsächlich als Kurier tätig, was aber nicht weniger gefährlich ist. Als sie von einer geplanten Razzia erfährt, gelingt es ihr, zwei jüdische Jugendliche zu retten. Aber ein solche Eigeninitiative ist nicht gern gesehen innerhalb der Résistance, zu viel steht auf dem Spiel, als dass einzelne Mitglieder mit Alleingängen die gesamte Organisation aufs Spiel setzen. Sie wird degradiert und gemeinsam mit ihrem Freund aufs Abstellgleis nach Lyon geschoben. Dort schließen sich beide einer kommunistischen Untergrundbewegung an, der Freund als Kämpfer, sie müssen sich trennen, sie sieht ihn nie wieder. Nach dem Krieg studiert sie Medizin, wird Ärztin, heiratet, bekommt zwei Kinder. Doch ihren Sinn gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung verliert sie nicht und so schließt sie sich der algerischen Unabhängigkeitsbewegung der Algerier FLN an, die gegen die französische Besatzung kämpft. Wieder als Kurier, als sogenannter "Kofferträger". Sie wird verraten und hochschwanger als Terroristin zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Anne gelingt die Flucht nach Tunesien und nach der Befreiung wird sie Teil der neu gegründeten algerischen Regierung. Nach dem Militärputsch muss sie erneut fliehen, sie kehrt nach Europa zurück, zunächst in die Schweiz, da ihr in Frankreich immer noch die Haftstrafe droht. Bis heute engagiert sich Anne Beaumanoir, inzwischen 97-jährig, gegen Nationalismus, Rassismus und religiösem Fanatismus.

Ein aufregendes und ereignisreiches Leben also, das hier auf diese außergewöhnliche Weise geschildert wird. Ich kann mir keine bessere Art der Würdigung vorstellen. Natürlich bekommt so mancher Aspekt ihres Lebens auf diese Weise etwas Lapidares, aber gerade durch diese Distanz wertet die Autorin Anne Weber nicht. Anne Beaumanoir hat Entscheidungen getroffen, die für viele von undenkbar und nicht nachvollziehbar sind. Sie hat in Kauf genommen, von ihrer Familie getrennt zu werden, zu sterben und das für ein Land mit dem sie eigentlich nichts gemein hat. Sie sah nur die Unterdrückung und hat die Begleiterscheinungen eines Freiheitskampfes mit unschuldigen Opfern und terroristischen Anschlägen ausgeblendet. Man muss ihre Entscheidung nicht verstehen, aber gerade durch diese wertfreie Erzählung kann sich der Leser selbst ein Urteil bilden. Ich hätte mir keine bessere Art und Weise vorstellen können und finde, dass dieses Buch ein wahrhaft würdiger Preisträger ist.

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Veröffentlicht am 02.11.2020

Nur neblige Dunkelheit reicht nicht...

Vor dem Abgrund
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Der deutsche Journalist und Schriftsteller Mani Beckmann hat unter seinem Pseudonym Tom Finnek drei historische Romane mit dem Schauplatz London geschrieben. "Gegen alle Zeit" spielt mit Zeitreiseelementen ...

Der deutsche Journalist und Schriftsteller Mani Beckmann hat unter seinem Pseudonym Tom Finnek drei historische Romane mit dem Schauplatz London geschrieben. "Gegen alle Zeit" spielt mit Zeitreiseelementen gepaart im 18. Jahrhundert, während "Unter der Asche" eine spannende Geschichte erzählt, die sich am Vorabend des großen Feuers von 1666 ereignet. "Vor dem Abgrund" ist Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt.

Zum Inhalt:

Die junge und unerfahrene Celia kommt aus einem kleinen Hafenstädtchen nach London um nach ihrem verschollenen Vater, dem Seemann Ned Brooks zu suchen. Dieser hatte vor vielen Jahren die Familie verlassen. Nun ist Celias Mutter tot und ihre älteren Bruder fahren ebenfalls zu See. Der einzige Anhaltspunkt für die Suche nach ihrem Vater ist eine vergilbte Ansichtskarte eines Monstrositätenkabinetts im Osten von London. Rupert ist der jüngste Sohn eines reichen Hotelbesitzers und soll nach dem Willen seines Vaters die Nichte eines Brauereibesitzers heiraten und in dessen Geschäft einsteigen. Die Aussicht auf diese öde und seinen eigenen Interessen entgegenstehenden Zukunft bringt Rupert dazu, sich in Kneipen und schäbigen Unterkünften des East Ends herumzutreiben, wo er sich in einfacher Kleidung als Handwerksbursche ausgibt. Celia und Rupert treffen bei den verschiedensten Gelegenheiten aufeinander und ahnen nicht, wie sehr ihre beiden Familiengeschichten miteinander verknüpft sind.

Meine Meinung:

Wie schon in den ersten beiden Büchern vermischt Finnek wahre Begebenheiten mit einer fiktionalen Geschichte und lässt dabei einige historische Persönlichkeiten auftreten, wie z.B. Eva Booth, Captain der Heilsarmee oder Simeon Solomon, einen einstmals berühmten Maler, der wegen seiner Homosexualität geächtet wurde und sein Leben in Armut und Elend beendete. Auch die Untaten des Jack the Ripper spielen eine Rolle.

Das Buch liest sich flott, allerdings gelingt es Finnek dieses Mal nicht die Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen. Nur neblige Dunkelheit reicht einfach nicht. Die Zusammenhänge zwischen den Beteiligten wirken teilweise stark konstruiert und mancher der aufgenommen Fäden läuft ins Leere. Auch von der Spannung her kann dieses Buch nicht mit seinen Vorgängern mithalten. Es gibt noch einen erklärenden Epilog, in dem die Schicksale der historischen Charaktere erläutert werden, aber dieser erweckt damit eher den Eindruck, als wäre die Geschichte von Celia und Rupert ebenfalls wahr, was natürlich völliger Humbug ist.

Fazit:

Eine mäßig spannende Geschichte mit seltsam konstruierten Zusammenhängen und fehlender Atmosphäre, für mich der schwächste Teil der sogenannten London-Trilogie.

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Veröffentlicht am 30.10.2020

Auch Spannung kann sich abnutzen...

Unter Wölfen - Der verborgene Feind
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Es handelt sich bei diesem Buch um den zweiten Teil einer Reihe. Im ersten Band wird geschildert unter welchen Umständen der jüdische Antiquar Isaak Rubinstein die Identität des SS-Sonderermittlers Adolf ...

Es handelt sich bei diesem Buch um den zweiten Teil einer Reihe. Im ersten Band wird geschildert unter welchen Umständen der jüdische Antiquar Isaak Rubinstein die Identität des SS-Sonderermittlers Adolf Weissmann einnehmen konnte. Er befindet sich noch immer in Nürnberg und versucht durch die Beziehung mit der Tochter eines Großindustriellen an geheime Unterlagen zu kommen, die er dann an der Widerstand weiterleiten kann. Der Plot ist zugegebenermaßen ziemlich unglaubwürdig, aber durch die ständige Bedrohung der Entlarvung ist die Spannung natürlich vorgegeben. Isaak alias Adolf Weissmann tut alles um sich möglichst unauffällig zu verhalten, als aber die Tochter des Nürnberger Gauamtsleiters ermordet aufgefunden wird, bekommt er Order aus Berlin und sieht sich somit gezwungen in seiner Rolle als Kriminalinspektor zu ermitteln. Ihm wird der einheimische raubeinige Kommissar Köhler zur Seite gestellt, der natürlich nicht sehr begeistert über diese Amtshilfe ist. Isaak, der keinerlei Ahnung von Kriminalistik hat, muss nun auch noch von dieser Seite mit seiner Enttarnung rechnen.

Ich mag die Schreibweise von Alex Beer sehr gern und bin ein großer Fan ihrer August-Emmerich-Reihe. Im Gegensatz zu dieser schafft sie hier leider nie, die Stimmung und Atmosphäre der Zeit gut zu vermitteln. Alles ist holzschnittartig in Gut und Böse eingeteilt, auch bei den Charakteren gibt es kaum Vielschichtigkeit. Beer erreicht damit zwar, die Emotionen des Lesers zu wecken und seine Sympathien klar zu verteilen, aber ein wenig Tiefe hätte der ein oder anderen Figur gutgetan. Auch die erzeugte Spannung durch das Risiko der immer kurz bevorstehenden Enttarnung nutzt sich mit der Zeit ab, so dass mich das Buch zum Ende hin nicht mehr richtig fesseln konnte. Die Auflösung des Kriminalfalls ist meiner Meinung nach vorhersehbar und nicht sonderlich originell und das Ende wird sogar noch mit einem kleinen Cliffhanger gekrönt, was ich persönlich überhaupt nicht leiden kann.

Fazit:

Wenn man sich von dem unglaubwürdigen Plot nicht irritieren lässt, ist das Buch durchaus spannend, kann aber mit dem ersten Teil in dieser Hinsicht nicht mithalten. Auch atmosphärisch eher unterdurchschnittlich. Schade, aber dass es Alex Beer besser kann, hat sie mit ihrer August-Emmerich-Reihe bewiesen.

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Veröffentlicht am 26.10.2020

Es fing so gut an ...

Das Flüstern der Bäume
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Eine Familiengeschichte, aufgebaut wie die Jahresringe eines Baumes, beginnend im Jahr 2038, einer nicht allzu fernen Zukunft, die leicht dystopisch geschildert wird. Durch das "Große Welken" sind die ...

Eine Familiengeschichte, aufgebaut wie die Jahresringe eines Baumes, beginnend im Jahr 2038, einer nicht allzu fernen Zukunft, die leicht dystopisch geschildert wird. Durch das "Große Welken" sind die meisten Baumbestände der Erde vernichtet, es gibt nur noch wenige Waldoasen. Sie befinden sich im Privatbesitz von Firmen, die sich den Aufenthalt dort gut bezahlen lassen. Hier startet die Geschichte der Greenwoods mit der mittellosen Waldführerin Jacinda. Wir erfahren einiges über ihren Vater Liam, den sie nie kennengelernt hat, ihre Großmutter Willow, einer radikalen Umweltschützerin und Waldbewahrerin und ihren Urgroßvater Harris, der durch die Abholzung und den Verkauf von riesigen Waldbeständen zu einem Vermögen gekommen ist. Außerdem gibt es noch den Bruder von Harris, Everett, der 38 Jahre seines Lebens im Gefängnis verbrachte. Sie alle gehören zur Familie von Jacinda und von Generation zu Generation wird die Geschichte zum Ursprung zurückgeführt, zum Zentrum des Familienbaumes, um danach wieder die Richtung zu Jacinda wieder aufzunehmen.

"In Wahrheit aber sind alle Familienlinien von der höchsten bis zur niedrigsten irgendwo entstanden, an irgendeinem bestimmten Tag. Selbst die größten Bäume müssen einmal hilflos im Wind kreiselnde Samen gewesen sein und dann Schösslinge, die sich nur zaghaft aus dem Boden schieben." (S.253)

Das Buch liest sich sehr flüssig, es gibt wunderschöne Formulierungen und Vergleiche, wie z. B. gleich zu Beginn:

"Die belaubte Kuppel der Moschee, die aufwärts strebenden Türme der Abtei, das gerippte Gewölbe der Kathedrale - waren nicht die Sakralbauten aller Glaubensrichtungen von Bäumen inspiriert?" (S. 16)

So war ich zu Beginn auch sehr angetan von der Lektüre. Aber so nach und nach schlichen sich kleine Irritationen ein - Merkwürdigkeiten und Zufälle, die für mich nicht nachvollziehbar, aber durchaus noch tolerierbar waren. Leider wuchsen sich diese Ungereimtheiten im weiteren Verlauf immer mehr zu einer hanebüchenen Geschichte aus, die ich ab einem gewissen Zeitpunkt einfach nicht mehr ernst nehmen konnte. Schlussendlich verkam das Buch zu einer rührseligen und zweifelhaften Soap-Opera und ich verlor endgültig die Freude daran. Ich habe nichts gegen phantasievolle Ideen und märchenhafte Entwicklungen. Ich lese mit großer Freude Geschichten von Autoren wie z.B. T.C. Boyle oder John Irving, aber dort werden solche Entwicklungen mit einem gewissen Augenzwinkern erzählt, das hier leider völlig fehlte. Der Autor erweckte den Eindruck, dass er diese zunehmenden und aberwitzige Zufälle und Verläufe als durchaus ernst gemeint verkaufen wollte. Leider kann ich keine richtigen Beispiele anführen ohne zu spoilern, aber Geschichten über Babys, die tagelang ohne Nahrung auskommen, die "größte" Bibliothek der Erde in einem Kaff in Kanada und eine junge Frau mit Superkräften à la Hulk sind einfach nur lächerlich. Auch der Umweltgedanke, der so stark im ersten Abschnitt herausstach, ging unterwegs verloren und sollte wohl hauptsächlich als Verkaufsargument dienen.

In einigen Bücherforen - und magazinen wird dieser Schmöker als großartige und berührende Familiengeschichte angepriesen. Wenn man sich durch unglaubliche und absurde Wendungen nicht abschrecken lässt, kann man sich durchaus von dem poetischen und gut lesbaren Schreibstil unterhalten lassen. Durch die beiden letztgenannten Gründe kann ich dem Buch auch noch den zweiten Stern zugestehen, ansonsten wäre es der absolute Reinfall gewesen.

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Veröffentlicht am 10.10.2020

Der Traum von der Mondrakete

Die Erfindung des Countdowns
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Inhalt (Klappentext):

Nach dem Ersten Weltkrieg bricht das Zeitalter der Utopien an.

1920 zieht es den jungen Hermann Oberth von Siebenbürgen nach Göttingen, um Physik zu studieren - die spannendste ...

Inhalt (Klappentext):

Nach dem Ersten Weltkrieg bricht das Zeitalter der Utopien an.

1920 zieht es den jungen Hermann Oberth von Siebenbürgen nach Göttingen, um Physik zu studieren - die spannendste Wissenschaft der Zeit. Hermann will den Menschheitstraum von der Mondrakete verwirklichen. Als der Durchbruch nah ist, weisen seine Professoren ihn ab.

Seine lebenslustige Frau Tilla versucht, einen gemeinsamen Alltag als Familie zu ermöglichen, als doch jemand an Hermanns Forschung glaubt: Wernher von Braun, Mitglied der SS. Doch statt der Mondrakete soll Hermann die V2 mitentwickeln, eine »Vergeltungswaffe« für die Nazis. Seine Kinder Ilse und Julius verliert er an den Krieg. Und so stellt sich ihm und auch Tilla mit voller Wucht die Frage nach der eigenen Verantwortung für die Geschichte.

Meine Meinung:

Ich hatte vorher noch nie von Hermann Oberth gehört. Deutsche Raketenforschung ist für mich mit dem Namen Wernher von Braun verbunden und es war interessant zu erfahren, dass Oberth sozusagen ein Lehrer und Vorbild von Brauns war. Dass Buch hat mir ganz gut gefallen. Der Schreibstil ist sachlich, die Geschichte chronologisch aufgebaut, allerdings mit einigen größeren Zeitsprüngen. Wissenschaftliche und technische Begriffe und Vorgänge sind, mit wenigen Ausnahmen, auch für Laien gut verständlich erklärt. Sehr schwer getan habe ich mich mit dem Charakter des Hermann Oberth. Daniel Mellem beschreibt ihn als sturen, besserwisserischen und empathielosen Menschen. Aus dem Kind, das mit großem Forschergeist seinen Traum einer Mondrakete verfolgt, wird ein getriebener Mensch, der alles diesem Ziel unterordnet. Die Rakete wird zum Lebensinhalt. Durch seine Herkunft aus Siebenbürgen, das nach dem 1. Weltkrieg plötzlich zu Rumänien gehörte, wurde er als Deutscher 2. Klasse behandelt, was ihn extrem nationalistisch machte. Die Gräuel und Schrecken des Krieges, die er als junger Soldat erlebte, sorgten paradoxerweise dafür, dass er seine Rakete als friedensstiftende Waffe ansah. Ein Lichtblick und sympathischer Gegenpol war für mich Oberths Ehefrau Tilla. Mit ihrer pragmatischen Art sorgte sie für die gemeinsamen 4 Kinder und organisierte das Alltagsleben. Sie versuchte positiven Einfluss auf die manchmal radikalen Ansichten ihres Mannes zu nehmen, konnte aber nicht verhindern, dass er sich seiner Familie mehr und mehr entfremdete.

Fazit:

Die Lebensgeschichte eines, außer in Fachkreisen, vergessenen Wissenschaftlers, der menschlich wohl erhebliche Defizite aufwies.

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