Profilbild von Yonania

Yonania

Lesejury Profi
offline

Yonania ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Yonania über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2020

Ein gelungener Abschluss einer sonst eher mittelmäßigen Reihe

17, Das vierte Buch der Erinnerung
0

Endlich, die Jägerschaft ist besiegt! Die Seherinnen formieren sich neu und das alte Hauptquartier der Jäger wird ihre neue Zentrale. Alles scheint gut zu werden. Doch es ereignen sich komische Vorfälle ...

Endlich, die Jägerschaft ist besiegt! Die Seherinnen formieren sich neu und das alte Hauptquartier der Jäger wird ihre neue Zentrale. Alles scheint gut zu werden. Doch es ereignen sich komische Vorfälle in Jos unmittelbarem Bekanntenkreis. Außerdem wird eine neue Prophezeiung entdeckt, die Jo wieder fürchten lässt. Kann sie ihren liebsten Menschen wirklich vertrauen und wird sie es schaffen, die Gefahr zu bannen?

Mit diesem Band endet nun die Geschichte rund um Jo und ihre Fähigkeiten. Ich muss sagen, dieser Band hat mir tatsächlich am besten gefallen. In diesem Buch ist es für mich den Autorinnen am besten gelungen, die Gefühle zu transportieren. Man hat früh gemerkt, dass irgendwas Merkwürdiges mit Conny und Finn passiert sein muss, auch wenn man nicht wusste, was es war. Jedes Mal, wenn so eine Szene kam habe ich mich mit Jo gefragt was hier los ist und habe dieses Unbehagen gespürt.
Außerdem fand ich die Beziehung zwischen Adrian und Jo sehr süß. Wenn Jo von Adrian schwärmte, spürte ich auch ein gewisses Kribbeln und schwärmte mit ihr. Das fand ich toll!
Einerseits war mir der große Showdown zu schnell abgehandelt, andererseits habe ich das Grauen gespürt, das Jo erfasste und hatte das Gefühl, einen Psychothriller zu lesen.

Alles in allem ein gelungener Abschluss mit gut transportierten Gefühlen und einer konstanten Spannung. Ich bin glücklich, die Reihe nicht abgebrochen zu haben, sonst hätte ich dieses Schätzchen verpasst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.10.2020

Ein gelungener Abschluss mit zuckersüßen Momenten

Naughty, Sexy, Love
0

Eric Collins lässt nichts anbrennen und lässt niemand nah an sich heran. Er liebt seinen Barkeeper Job und seine Freiheit. Doch nach einem Schicksalsschlag beginnt er Abstinent zu werden und umzudenken. ...

Eric Collins lässt nichts anbrennen und lässt niemand nah an sich heran. Er liebt seinen Barkeeper Job und seine Freiheit. Doch nach einem Schicksalsschlag beginnt er Abstinent zu werden und umzudenken. Da zieht die schöne, schlagfertige und hochschwangere Jean in der Wohnung nebenan ein und sein Entschluss gerät mächtig ins Wanken.

Der Abschluss der Dive-Bar-Reihe. Ich mochte diese Geschichte. Am Anfang war mir Eric sehr unsympathisch, was sich aber zum Glück schnell änderte. Kylie Scott kann erwachsene Männer echt gut kindische Züge verleihen. Obwohl ich hier, im Gegensatz zu „Perfect Mistake“, Erics Verwandlung glaubwürdig fand.
Dadurch das er bei Adas Geburt dabei war, hat er sich in die Kleine verliebt. Es war unfassbar süß wie er mit der Kleinen umging. Während ich das schreibe, muss ich immer noch schmunzeln. Es war auch schön zu lesen, wie hingebungsvoll er ist.
Jean fand ich stark. Sie hatte die Kraft, trotz aller Gegenwehr dieses Kind zu bekommen, auch wenn ich es nicht richtig finde, dem leiblichen Vater nichts zu sagen.
Jean ist jung, aber nicht dumm. Jean weiß, was sie will und holt es sich auch. Das finde ich beeindruckend. Auch fand ich es sehr schön, dass die Geschichte ohne künstliches Mega-Drama auskam.
Bis auf Nell waren mir auch alle Charaktere sympathisch und am Ende musste ich so oft schmunzeln, weil diese große chaotische Familie einfach bezaubernd ist. Eine klare Leseempfehlung von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2020

Vielversprechend und aufregend!

Beastmode 1: Es beginnt
0

Fünf Jugendliche mit übernatürlichen Fähigkeiten müssen eine unlösbare Aufgabe meistern: Die Welt retten! Doch bevor sie sich dieser Aufgabe widmen können, müssen sie erst mal als Team bestehen. Können ...

Fünf Jugendliche mit übernatürlichen Fähigkeiten müssen eine unlösbare Aufgabe meistern: Die Welt retten! Doch bevor sie sich dieser Aufgabe widmen können, müssen sie erst mal als Team bestehen. Können sie als Team funktionieren und schaffen sie es, die Welt zu retten, bevor sie verschlungen wird?

Ich liebe den Klappentext dieses Buches. So kurz. So mysteriös und vielversprechend. So episch! Ich musste dieses Buch einfach haben!

Das war mein erstes Werk von Rainer Wekwerth. Ich habe schon länger nichts mehr von einem Mann gelesen und mir vielen gleich Unterschiede auf, wie z. B. die Art und Weise, wie Gefühle beschrieben wurden.
Ich fand es toll, eine Geschichte dieses Autors kennenlernen zu dürfen, und habe sie auch sehr gemocht.

Der Anfang war für mich gewöhnungsbedürftig, da man einfach in die Geschichte hineingeworfen wurde, jedoch mit einer Einleitung zu der Problematik und den Charakteren auf eine ganz andere Art und Weise, was ich interessant fand.
Die Charaktere sind alle grundverschieden und doch verfolgen sie ein Ziel. Es war spannend zu lesen, wie sich die Charaktere kennenlernten, lernen mussten, als Team zu agieren, und auf zwischenmenschlicher Ebene miteinander kommunizierten.
Auch waren die Orte, an die unsere Protagonisten kamen, sehr interessant und vielseitig, was mir sehr gut gefiel. Zu dem war es schön, dass die Geschichte unerwartete Wendungen hatte und man nie so recht wusste, wie es weiter gehen könnte.
Außerdem finde ich das Cover cool und interessant, wenn auch fraglich, wie passend es sein wird.

Alles in allem ein sehr vielversprechender Auftakt mit einer interessanten Ausarbeitung des Themas „die Rettung der Welt“, das immer für eine Überraschung gut war. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2020

Eine spannende Geschichte mit einer außergewöhnlichen Protagonistin

Trust in Love
0

Olivia ist vor Kurzem nach New York gezogen, um fort an bei ihrem Vater zu leben. Zur Zeit wohnt sie bei Freunden ihres Vaters, da dieser geschäftlich unterwegs ist. Eines Abends jedoch werden diese Freunde ...

Olivia ist vor Kurzem nach New York gezogen, um fort an bei ihrem Vater zu leben. Zur Zeit wohnt sie bei Freunden ihres Vaters, da dieser geschäftlich unterwegs ist. Eines Abends jedoch werden diese Freunde ermordet und Olivia wird auf die Polizeiwache gebracht, um dort ihre Zeugenaussage zu tätigen. Hier lernt sie den gut aussehenden Autodieb Jay kennen und er nimmt ihr ein Versprechen ab. Bevor sie dieses jedoch einlösen kann, stürmt ein bewaffneter Angreifer das Revier und schießt um sich. Gemeinsam entkommen beide lebend und sie nun auf der Flucht. Während sie zusammen vor dem Angreifer flüchten, entwickeln sie eine Anziehung zueinander, und Olivia will zum ersten Mal seit Langem einem Menschen wieder vertrauen. Doch ist ein Verbrecher wie Jay wirklich der Richtige dafür?

Dieses war mein erstes Buch von Sarah Alderson und ich fand es wirklich gut. Ich mochte ihren Schreibstil, den Aufbau ihrer Geschichte und die Charaktere sehr gerne. Zudem mochte ich die Andersartigkeit dieses Werkes sehr gerne. Die Protagonistin hatte keine 0815 Backgroundgeschichte und auch die große Problematik war mal eine ganz andere als in den Liebesgeschichten, die ich sonst so lese.
Ich hatte Lust auf eine Liebesgeschichte mit Spannung und habe sie gefunden!
Das Buch lies sich schnell lesen und die Spannung wurde gekonnt aufrecht erhalten.
Ich fand es sehr schön, im Laufe der Geschichte immer wieder neue Seiten an den Charakteren entdecken zu können, die mich wirklich überrascht haben. Am meisten hat mir gefallen, dass die Protagonistin nicht so hilflos war, sondern mutig
beherzt trotz der Schwierigkeiten voranschritt.

Das Ende war für mein Geschmack ein bisschen zu viel auf einmal, da hätte die Geschichte gerne noch etwas länger sein dürfen. Außerdem habe ich von Gefühlen gelesen, aber leider kamen sie nicht so wirklich bei mir an, was ich sehr schade fand. Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich das Cover. Um es kurz zu machen: Es gefällt mir nicht. Ich finde es eher unpassend und auch überhaupt nicht ansprechend.

Alles in allem hat mich die Geschichte jedoch sehr gut unterhalten und ich möchte gerne mehr von der Autorin lesen. Ich empfehle dieses Buch gerne an jeden weiter, der mehr als nur sexuelle Spannung in einer Geschichte sucht und Action mag.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2020

Leider eine schwache Liebesgeschichte von Kylie Scott

Perfect Mistake
0

Vor sieben Jahren kehrte Adele ihrer Heimatstadt den Rücken zu. Nach einem schrecklichem Fehler, bei dem sie auch ihren besten Freund verlor, konnte sie dort nicht mehr bleiben.
Nun ist sie zurück, da ...

Vor sieben Jahren kehrte Adele ihrer Heimatstadt den Rücken zu. Nach einem schrecklichem Fehler, bei dem sie auch ihren besten Freund verlor, konnte sie dort nicht mehr bleiben.
Nun ist sie zurück, da ihr Vater heiraten wird. Dort trifft neben ihrem Vater, seiner baldigen Frau Shanti nun auch auf Pete. Ihr ehemals bester Freund. Plötzlich sind auch die Gefühle von damals wieder da, doch hat ihre Liebe überhaupt eine Chance?

Da mich Kylie Scott schon diverse Mal mit ihren Geschichten fesseln und mein Herz höherschlagen lassen konnte, freute ich mich mehr von ihr zu lesen. Zugegeben Geschichten von Menschen, die in ihre Heimatstadt zurückkehren, interessieren mich nie so wirklich. Wäre es nicht von Kylie Scott, hätte ich es mir nicht gekauft.
Nun aber erst mal zu den Charakteren: Ich mochte Adele und ihre sarkastische Ader sehr gerne. Auch mochte ich Shanti mit ihrer liebevollen Strenge und ihrer gut gemeinten aufdringlichen Art. In Kombination mit zwei eher stillen Männern kam es zu superwitzigen Dialogen und jeder Menge peinlicher Momente. Zum einen brachten mich die peinlichen Momente zum Lachen, zum anderen konnte ich aber auch mit den Charakteren mitfühlen und wäre mit ihnen in ein Erdloch gestiegen, um der Situation zu entkommen.
Was mir leider nicht so gut gefiel, war der love interest Pete. Man sollte meinen, dass ein erwachsener Mann reifer ist. Er war Kind und Arschloch in einer Person. Klar, er hatte seine guten Momente, aber für mich wäre er niemand, mit dem ich eine Beziehung eingehen würde.
Dadurch fand ich leider auch die Liebesgeschichte unglaubwürdig. Klar, sie fanden sich beide toll und körperliche Anziehung spielte eine große Rolle, aber echte Gefühle kamen bei mir nicht an.
Alles in allem für mich eine eher schwache Liebesgeschichte von Kylie Scott, aber dafür mit sehr witzigen Dialogen und einer gut gelungenen Situationskomik.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere