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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Liebe ist eine Krankheit.

Delirium
1

Das Cover finde ich einfach toll. Ich hab es beim stöbern gesehen und wurde direkt neugierig. Dann der Klappentext „Liebe ist eine Krankheit“ genial! das musste ich einfach haben! Und diese Entscheidung ...

Das Cover finde ich einfach toll. Ich hab es beim stöbern gesehen und wurde direkt neugierig. Dann der Klappentext „Liebe ist eine Krankheit“ genial! das musste ich einfach haben! Und diese Entscheidung war keinesfalls ein Fehler.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht geschrieben, ein typisches Jugendbuch würde ich sagen.

Die Story ist super! Allein die Grundidee eine Dystopie zu erschaffen, in der die Liebe als Krankheit betitelt wird, finde ich grandios. Lena, die Protagonistin, war mir von Anfang an sehr sympathisch. Die Geschichte beginnt kurz vor ihrem Geburtstag. Lena kann es kaum erwarten das sie endlich 18 Jahre wird und somit von der Liebe „geheilt“ wird.

Doch dann lernt sie Alex kennen,…. Und dann ist nichts mehr so wie es mal war…

Ich muss sagen die Geschichte hat mich echt begeistert. Durchgehend ist ein Spannungsbogen vorhanden und auch die Nebencharaktere sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Die, die an die Heilung glauben und die, die alles in Frage stellen. Am interessantesten fande ich die Charaktere, die die Heilung schon hinter sich hatten. Wie es wohl ist absolut keine Liebe zu empfinden?! Eine Welt ohne Liebe... Nichtmal zu der eigenen Familie, zu den Kindern... wirklich furchtbare Vorstellung.

Das Ende ist zwar etwas vorhersehbar, doch das tut meiner Neugierde zu Band 2 absolut keinen Abbruch.

Fazit:

Ein Auftakt zu einer Trilogie, die sich absolut nicht verstecken muss und ganz klar aus der Masse hervorsticht.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ehrlich gesagt, wollte ich dieses Buch niemals lesen.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
2

Ich hatte Angst, dass es mich deprimiert. Und normalerweise lese ich nicht gerne Bücher, die mich deprimieren, da die Welt schon deprimierend genug sein kann.

Doch da man mit diesem Buch schon fast erschlagen ...

Ich hatte Angst, dass es mich deprimiert. Und normalerweise lese ich nicht gerne Bücher, die mich deprimieren, da die Welt schon deprimierend genug sein kann.

Doch da man mit diesem Buch schon fast erschlagen wird und immer wieder neue 5 Sterne Rezensionen aus dem Boden schießen und dann auch noch bekannt wurde, dass es verfilmt wird, wurde ich doch neugierig!

Und ich muss sagen, von der ersten Seite an, war ich wie im Bann. John Green kommt mit so einem gefühlvollen, fast schon poetischen Schreibstil daher, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Denn dieses Buch steckt so voller Lebensweisheiten, Gefühlen, Traurigkeit aber auch Witz - dass ich verstehen kann warum so ein Hype darum gemacht wird und warum es verfilmt wird.

Doch auch wenn der Schreibstil fast schon meisterhaft ist und die Geschichte somit so wunderschön wird, muss ich doch sagen das mich „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ nicht vollständig umgehauen hat.

Hazel und Gus sind tolle Protagonisten. Zu Hazel hatte ich direkt eine Verbindung, nicht weil sie mir so leid tat, nein, weil sie trotz ihrer Krankheit trotzdem noch so ein tolles, witzig, aufgewecktes Mädchen ist, dass ich wirklich Freude dabei hatte, sie zu begleiten. Und als sie dann auf Gus trifft, geht die Geschichte in eine so wundervolle Richtung, das ich mich fast schon in Sicherheit wiegte und vergaß, dass es in diesem Buch ja eigentlich um Krebs geht. Doch selbst damit kam ich klar und war überrascht wie man so eine Tragik so gut verpacken kann.

Als es dann aber ins letzte Drittel ging, wurde mir die Geschichte zu langatmig. Ich erwischte mich dabei, wie ich zwischendurch mal abdriftete und der Geschichte kaum noch folgte. Woran das lag kann ich nicht sagen, nur hatte ich irgendwie das Gefühl, dass der Schreibstil zum Ende hin nachließ. Er konnte mich nicht mehr packen und ans Buch fesseln, wie es am Anfang der Geschichte war. Außerdem passierten dann Dinge die mich nicht interessierten.

Zu der Geschichte sage ich an dieser Stelle auch nichts, da der Klappentext schon das meiste verrät und jedes Wort jetzt schon zu viel wäre. Immerhin hat das Buch nur 288 Seiten.

Fazit:
„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist eine ganz besondere Geschichte. Der grandiose Schreibstil und die starken Charaktere machen es zu einem wundervollen Buch, was es wirklich verdient hat, von so vielen Menschen wir nur möglich gelesen zu werden. Auch wenn es für mich persönlich nicht perfekt war und gerade zum Ende hin Schwächen bot, finde ich, den Hype der darum gemacht wird, schon gerechtfertigt und bin ziemlich gespannt wie sie diese Gefühle in einen Film packen wollen.
4/5 Sterne.

Veröffentlicht am 11.05.2017

Leider nicht mein Fall.

The Sun is also a Star
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Puuh. Es fällt mir immer etwas schwer, negative Rezensionen zu schreiben. Bei positiven ist man immer so euphorisch und die Argumente sprudeln nur so aus einen heraus. Wenn mir das Buch aber nicht wirklich ...

Puuh. Es fällt mir immer etwas schwer, negative Rezensionen zu schreiben. Bei positiven ist man immer so euphorisch und die Argumente sprudeln nur so aus einen heraus. Wenn mir das Buch aber nicht wirklich gefallen hat, stockt es etwas.

Zuerst muss ich sagen, dass ich das Buch „Du neben mir“ von der Autorin total geliebt und gesuchtet habe. Die Geschichte hat mich gepackt und in kürzester Zeit hatte ich das Buch durch. Deswegen waren meine Erwartungen an „The Sun is also a Star“ auch unglaublich hoch. Und das war vielleicht ein Fehler.

Denn die Charaktere blieben leider bis zum Schluss sehr farblos für mich. Bunt gemischt waren zwar die Herkunft und die Familie der Beiden, aber trotzdem haben sie mir einfach nichts bedeutet. Ich habe nicht mit ihnen mitgefiebert. Ich konnte ihre Handlungen nie nachvollziehen. Ja, sie waren mir eigentlich egal.

Emotionen? Fehlanzeige. Ich habe die Geschichte nicht eine Seite lang „gefühlt“. Der Anfang war schleppend, die Mitte zwar besser und ich war angefixt, wollte dann doch unbedingt wissen, ob es Nataschas Familie schafft und blieb dran. Doch gegen Ende wurde es leider wieder langweilig.

Dazu kam noch, dass mir das Ende nicht wirklich gefallen hat.

Auch Daniels sofortige Affinität zu Natascha war eher befremdlich - als romantisch.

Ach.. wie man merkt, war die Geschichte einfach nicht mein Ding. Sehr schade.

Es gab allerdings auch positive Aspekte. Anfangs noch irritiert von den vielen kleinen Kapiteln und dazwischen diese scheinbar willkürlichen Personen, die auch noch etwas erzählen, hat es mir zum Ende hin sogar sehr gut gefallen. Es wird einem aufgezeigt, wie kleine unbewusste Dinge / Handlungen, dass Leben eines einzelnen Menschen komplett verändern können. Das war wirklich gut erzählt!

Joa. Zum Abschluss bleibt mir also nur zu sagen, dass die Geschichte zwar einen netten Ansatz hat, mich aber nicht erreichen konnte.

Veröffentlicht am 10.04.2017

Es hätte etwas Besonderes werden können, aber..

Wir fliegen, wenn wir fallen
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Wunderschöne Idee – aber leider keine 100% gelungene Umsetzung

„Wir fliegen, wenn wir fallen“ war mein erstes Buch von Ava Reed. Und ja, irgendwie habe ich mehr erwartet. Die Idee war wirklich super ...

Wunderschöne Idee – aber leider keine 100% gelungene Umsetzung

„Wir fliegen, wenn wir fallen“ war mein erstes Buch von Ava Reed. Und ja, irgendwie habe ich mehr erwartet. Die Idee war wirklich super - ich liebe Bücher, in denen es um unerfüllte Wünsche und Listen geht. Der Anfang war auch super gemacht, die Liste hatte tolle Punkte zu bieten und ich habe mich total auf die Reise der Beiden gefreut.

Doch schnell musste ich einsehen dass die, gerade mal 300 Seiten, dem Buch einfach nicht gerecht werden. Viele Punkte wurden nur kurz angeschnitten, die Reise wirkte teilweise sehr gehetzt und kaum hatte man sich mit Yara und Noel angefreundet, war es auch schon wieder vorbei. Dies führte dazu, dass ich mich nicht richtig in die Geschichte einfühlen konnte. Was wiederum dazu führte, dass ich einige Handlungen der Protagonisten nicht nachvollziehen konnte.

100 Seiten mehr und die Geschichte hätte vielleicht wirklich etwas Besonderes werden können...

Aber nichtsdestotrotz war die Erfüllung der Aufgaben von der Liste wirklich schön. Ein paar Punkte / Reiseorte, möchte ich mir davon selbst eines Tages erfüllen und somit war ich wirklich positiv überrascht und habe die Beschreibungen regelrecht eingesaugt.

Und auch Yara und Noel waren tolle Charaktere. Ich mochte die Beiden auf ihre Art wirklich gerne (mal mehr, mal weniger :D) – doch eine richtige Beziehung zu den Beiden konnte ich, aufgrund der genannten Punkte, leider nicht aufbauen.

Der Schreibstil hat mir allerdings sehr gut gefallen. Die Geschichte ließ sich flüssig und leicht lesen. Die Gestaltung des Buches war auch total schön.

Und auch wenn es eine dieser Geschichten ist, deren Ende man schon von Anfang an erahnen kann, macht das gar nichts. Denn diese Geschichten finde ich immer besonders schön, wenn man einfach mal eine Prise Zucker im Leben braucht. ;)

Alles in allem also eine wirklich tolle Idee, die einfach aufgrund der wenigen Seiten ein wenig vom Zauber einbüßen musste.

Wer aber Lust auf eine süße, locker-leichte Roadtrip- Geschichte hat, macht mit diesem Buch sicher nichts falsch.

Veröffentlicht am 18.10.2016

Ganz okay - mir fehlt leider immer noch das gewisse Etwas...

Magisterium
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Auch der 3. Band ist eher durchschnittlich...

Nachdem mich der 2. Band der Magisterium-Reihe ja leider etwas enttäuscht hat, war ich umso gespannter was mich im 3. Band erwarten wird. Positiv an dem Band ...

Auch der 3. Band ist eher durchschnittlich...

Nachdem mich der 2. Band der Magisterium-Reihe ja leider etwas enttäuscht hat, war ich umso gespannter was mich im 3. Band erwarten wird. Positiv an dem Band war definitiv, dass wir wieder mehr Zeit im Magisterium verbringen. Das hat mir im letzten Band definitiv gefehlt. Endlich gab es wieder Unterricht und neue Magie zu erlernen.

Woran es der Reihe, meiner Meinung nach, aber irgendwie fehlt - ist Ausführlichkeit. Alles wird nur hier und da angeschnitten, aber nicht wirklich zu Ende erzählt. So passiert es dann, dass sogar eine wirklich potenziell unglaublich interessante Magie, am Ende eher ernüchternd ist.

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass diese Bücher für ein jüngeres Publikum geschrieben sind – aber auch dieser Zielgruppe kann man ruhig ein wenig mehr Informationen zutrauen.

Der Schreibstil ist aber wie immer sehr angenehm und flüssig zu lesen. Man fliegt durch die Seiten und ehe man sich versieht, ist es auch schon wieder vorbei. Ok, das kann auch daran liegen, dass die Bücher ziemlich dünn sind. :D

Die Charaktere… nun ja. Call ist und bleibt eine kleine Nervensäge. Er hat seine guten Momente - ich gebe es ja zu - aber im Großen und Ganzen nervt er mich einfach ziemlich oft. Ich kann nur die wenigsten seiner Handlungen nachvollziehen und glaube auch nicht, dass man alles einfach auf sein Alter schieben kann. Auch 13/14-jährige haben ein Gehirn. Sorry. :D

Aaron und Tamara gefallen mir da schon viel besser. Insgesamt ist es einfach genau dieses Dreiergespann, was einem ans Herz wächst.

Die Handlung hatte durchaus seine spannenden Momente. Es gab einige Ruhephasen, die aber für mich völlig OK waren. Die Geschichte kommt trotzdem gut voran, es wurden neue interessante Dinge enthüllt, aber auch neue Fragen aufgeworfen. Besonders das umherschweifen im Magisterium, macht einfach unglaublich Spaß. :)

Das Ende war für mich aber dann der Knaller! Es wird eine Wendung präsentiert, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe und nur durch die Kommentare in der Leserunde schon vorher darauf gestoßen bin.

Und genau dieses Ende ist gleichzeitig auch meine Hoffnung, dass der 4. Band, wirklich richtig richtig gut und spannend werden kann. Wenn die Autorinnen es nicht verhauen. ;)

Fazit:

Alles in allem ist Magisterium eine ganz nette Reihe, aber nicht wirklich etwas Besonderes. Ich mag es, die Bücher zu lesen und vor allem mag ich die Art der Magie, aber wirklich umhauen kann mich die Geschichte einfach nicht. Aber ich gebe nicht auf. :)

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Abenteuer
  • Schreibstil