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Veröffentlicht am 31.01.2020

Starkes Mädchen, starke Geschichte

Das Mädchen, das den Sturm ruft
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Klappentext:
Was heute unmöglich scheint, kann morgen schon wahr sein.
Reds Gefühle fangen den Wind ein. Ist sie wütend, zieht Sturm auf. Das ist der Grund, warum sie nie lange in einer ihrer Pflegefamilien ...

Klappentext:
Was heute unmöglich scheint, kann morgen schon wahr sein.
Reds Gefühle fangen den Wind ein. Ist sie wütend, zieht Sturm auf. Das ist der Grund, warum sie nie lange in einer ihrer Pflegefamilien bleiben darf, wo sie untergebracht ist, bis ihre Mutter aus dem Gefängnis kommt. Erst bei Celine und Jackson, die einen Streichelzoo betreiben und schon so manchen Streunern aufgenommen haben, fühlt Red sich zum ersten Mal zu Hause. Zwischen kletternden Ziegen, einer bücherliebenden Riesenschildkröte und jeder Menge Hunden fasst sie endlich Fuß. Doch dann taucht Reds Mutter auf, und mit ihr kommt auch der Sturm zurück. Diese Geschichte ist mitreißend und zugleich sensibel erzählt, eine literarische Perle mit ergreifendem sozialpolitischem Hintergrund.

Protagonisten/Charaktere:
Red ist ein starkes Mädchen. Wie sie immer den Sturm in sich bezwingt. Ich konnte sehr mit ihr fühlen. Sie ist gemein um sich zu schützen und doch empfänglich für die Zuneigung anderer. Sie zeigt, was Kinder brauchen und ich fand es sehr authentisch. Ihre Mutter handelt nachvollziehbar und doch so unverständlich. Red hängt mehr an ihr, als sie an ihrem eigenen Kind. Ich wollte beim Lesen manchmal explodieren und die Frau schütteln. Ihre Probleme sind menschlich, aber auch traurig. Celine und Jackson sind für mich die Helden der Geschichte. Sie wollen Red retten und ihr ein Zuhause geben. Ich fand es faszinierend, wie Celine meinte, dass sie Red nicht die Mutter ersetzen möchte. Ich stelle es mir schwierig vor, Reds Mutter zu akzeptieren und das Mädchen nicht als sein eigenes zu betrachten. Zuletzt ist da noch Marvin. Ich mochte den frechen Jungen, der für Red ein Freund sein möchte und mit ihrer Art erst lernen muss umzugehen.

Schreibstil und Sprache:
Ich konnte durch die bildliche und einfühlsame Sprache mit Red sehr gut mitfühlen. Es wirkte sehr real und ich wurde selbst beim Lesen emotional mitgerissen.

Fazit:
Eine einfühlsame Geschichte. Ich sehe sie auch als eine Art Erziehungsratgeber. Denn es werden die Bedürfnisse von Kindern hervorgehoben und durch die Symbolik des Sturmbeschwörens gut verdeutlicht. Ich kann diese Geschichte nur empfehlen. Es war für mich als Erwachsene sehr emotional und ich glaube, es ist eine bereichernde Geschichte für Kinder.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.01.2020

Streben nach Glück

Eine fast perfekte Welt
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Klappentext:
Als Ester noch in Genua lebte, sehnte sie sich nach Sardinien zurück. Nach der wilden, steinigen Landschaft und dem ursprünglichen Leben im Dorf. Nun ist sie zurück in ihrer Heimat, doch die ...

Klappentext:
Als Ester noch in Genua lebte, sehnte sie sich nach Sardinien zurück. Nach der wilden, steinigen Landschaft und dem ursprünglichen Leben im Dorf. Nun ist sie zurück in ihrer Heimat, doch die Sehnsucht ist geblieben. Ihrer Tochter Felicita soll es da besser ergehen – und tatsächlich findet sie ihr Glück. Im bunten Hafenviertel von Cagliari fertigt sie Schmuck aus Weggeworfenen und zieht ihren Sohn Gregorio groß – dem das Leben seiner Mutter bald zu eng wird.

Protagonisten:
Die Geschichte wird von zwei Frauen und einem Mann getragen. Drei Generationen und dennoch das gleiche Problem: Das Streben nach Glück. Leider findet es keiner von ihnen. Alle Menschen in dieser Geschichte erscheinen mir emotionslos, naiv und unbeteiligt. Keiner ist glücklich oder zufrieden mit seinem Leben. Alles fügen sich in ein erzwungenes Leben oder eine unglückliche Beziehung. Jeder scheint Träume zu haben und setzt sie nicht um.

Schreibstil:
Die Geschichte ließ sich gut und flüssig lesen. Leider hat mir sprachlich die Emotionen von den Charakteren gefehlt. Die Landschaft und Lebenssituationen waren bildlich beschrieben, während die Menschen farblos wirkten. Weder bei Heimat, noch zueinander kamen Andeutungen von Gefühlen und Zuneigung. Ich konnte bei keiner Person Sympathie oder Verständnis aufbringen. Sie ließen mich kalt und es war mir egal, was mit ihnen geschieht.

Fazit:
Ich fand es interessant zu lesen, aber halte es für eine nicht gelungene Generationengeschichte. Mir haben die Beschreibungen der Landschaft und des alltäglichen Lebens auf Sizilien gefallen. Die Bevölkerung dort wurde jedoch sehr negativ und unsympathisch beschrieben. Für mich war es mal ein anderes Genre, aber ich würde es jetzt nicht als ein Lebensveränderndes Buch empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2020

Starke Frauen brauchen keinen Mann an iherer Seite

Violet
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England 1932: Violet Speedwell beginnt nach dem Verlust ihres Verlobten einen neuen Lebensabschnitt. Sie verlässt ihre Heimat und ihre Mutter um und beginnt einen neuen. Sie beginnt die Arbeit als Schreibkraft ...

England 1932: Violet Speedwell beginnt nach dem Verlust ihres Verlobten einen neuen Lebensabschnitt. Sie verlässt ihre Heimat und ihre Mutter um und beginnt einen neuen. Sie beginnt die Arbeit als Schreibkraft bei einer Versicherung. Violet wird Teil einer Gruppe von Frauen, die Stickereien für die Kathedrale von Winchester anfertigen. Es ergeben sich tiefe Freundschaften und eine neue Hoffnung auf Liebe mit dem Glöckner Arthur.
Es ist eine Geschichte über eine Frau, deren Hoffnungen sich auf eine eigene Familie durch die Kriegsjahre zerschlagen haben. Sie hat nicht das Verlangen, als einsame Frau ihr Leben zu verbringen. Da es zu wenige Männer nach dem Krieg gibt, stellt sich Violet auf ein Leben allein ein. In Winchester bekommt Violet die Chance auf ein neues Leben. Unabhängig von ihrer missgelaunten Mutter.
Mir hat es gefallen, wie ruhig und sachlich dieser Roman erzählt wurde. Ein Nachteil daran war, dass mir ein wenig die Emotionen gefehlt haben. Es wurde rübergebracht, was Violet und die anderen Charaktere denken und fühlen, nur kam es nicht so stimmungsvoll an.
Mit diesem Roman bekommt man einen Einblick in eine schwere und meist einsame Zeit. Mir hat gefallen, dass ich ein Gefühl von der Nachkriegsgeneration und ihrer Zeit bekommen habe. Der Fokus liegt auf dem Leben der Frauen, also sollte man sich auf die weibliche Sicht einlassen können. Der Schreibstil hilft dabei, da er nicht zu kitschig ist, sondern undramatisch die Ereignisse berichtet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2020

Starke Frauen brauchen keinen Mann an iherer Seite

Violet
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England 1932: Violet Speedwell beginnt nach dem Verlust ihres Verlobten einen neuen Lebensabschnitt. Sie verlässt ihre Heimat und ihre Mutter um und beginnt einen neuen. Sie beginnt die Arbeit als Schreibkraft ...

England 1932: Violet Speedwell beginnt nach dem Verlust ihres Verlobten einen neuen Lebensabschnitt. Sie verlässt ihre Heimat und ihre Mutter um und beginnt einen neuen. Sie beginnt die Arbeit als Schreibkraft bei einer Versicherung. Violet wird Teil einer Gruppe von Frauen, die Stickereien für die Kathedrale von Winchester anfertigen. Es ergeben sich tiefe Freundschaften und eine neue Hoffnung auf Liebe mit dem Glöckner Arthur.
Es ist eine Geschichte über eine Frau, deren Hoffnungen sich auf eine eigene Familie durch die Kriegsjahre zerschlagen haben. Sie hat nicht das Verlangen, als einsame Frau ihr Leben zu verbringen. Da es zu wenige Männer nach dem Krieg gibt, stellt sich Violet auf ein Leben allein ein. In Winchester bekommt Violet die Chance auf ein neues Leben. Unabhängig von ihrer missgelaunten Mutter.
Mir hat es gefallen, wie ruhig und sachlich dieser Roman erzählt wurde. Ein Nachteil daran war, dass mir ein wenig die Emotionen gefehlt haben. Es wurde rübergebracht, was Violet und die anderen Charaktere denken und fühlen, nur kam es nicht so stimmungsvoll an.
Mit diesem Roman bekommt man einen Einblick in eine schwere und meist einsame Zeit. Mir hat gefallen, dass ich ein Gefühl von der Nachkriegsgeneration und ihrer Zeit bekommen habe. Der Fokus liegt auf dem Leben der Frauen, also sollte man sich auf die weibliche Sicht einlassen können. Der Schreibstil hilft dabei, da er nicht zu kitschig ist, sondern undramatisch die Ereignisse berichtet.


  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2020

Mit einem Hund durch dick und dünn

Peety
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Diese Lebensgeschichte ist nur wieder ein Beweis dafür, dass ein Hund mehr ist, als nur ein guter Freund.
Eric hat wie viele Amerikaner im Überfluss gelebt und ist mit vielen Kilos zu viel durchs Leben ...

Diese Lebensgeschichte ist nur wieder ein Beweis dafür, dass ein Hund mehr ist, als nur ein guter Freund.
Eric hat wie viele Amerikaner im Überfluss gelebt und ist mit vielen Kilos zu viel durchs Leben gegangen. Bis Peety, ein zu dicker Hund aus dem Tierschutz, sein Leben veränderte. Sie haben beide abgenommen und zurück ins Leben gefunden.

Sehr einfühlsam und zugleich humorvoll, erzählt Eric seine Geschichte. Ich konnte mich beim Lesen selber in manchen Situationen wiedererkennen.
Erics plötzlicher Sinneswandel nach den Flugzeug-Fiasko ist inspirierend. Wie er durch Kochen und Spazierengehen sein Leben verändert ist toll.

Mir hat dieses Buch mehr gegeben, als es ein Sachbuch über Diäten oder Ernährung könnte.

Ein Kritikpunkt ist, dass ich nicht so gut finde, dass Peety dann auch vegetarisch ernährt wird, da Hunde allesfresser sind. Ist aber auch nur meine persönliche Meinung. Ich kann dem Buch 4,5 Sterne geben und es weiter empfehlen.

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