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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2017

Mehr Kopf an und Herz aus, als erwünscht

Kopf aus, Herz an
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Anders wie im Titel, war mein Kopf beim Lesen mehr an, als aus.
Denn Lilly ist ein sehr verwirrender Charakter, der mehr eine stereotypische Mischung ist, als eine Person im realen Leben sein kann. Sie ...

Anders wie im Titel, war mein Kopf beim Lesen mehr an, als aus.
Denn Lilly ist ein sehr verwirrender Charakter, der mehr eine stereotypische Mischung ist, als eine Person im realen Leben sein kann. Sie ist zum Teil wie ein naives Schulmädchen und zum anderen Tei gibt sie sich für die starke emanzipierte Frau aus. In einem Moment ist sie von Selbstzweil zerissene junge Frau und im nächsten die tollpatschige Chaosqueen und dann die tiefgründige erwachsene Frau.n
Ja. Lilly ist sher vielschichtig und doch bleibt sie zumeist sehr oberflächlich: In KLammern werden Gedanken von ihr eingebracht, in denen sie meistens sehr negativ über andere Personen (meistens Frauen) denkt, oder seltsame Situationen verstärkt beschrieben werden sollen. Dabei ist die Sprache anders als in der fortlaufenden Geschichte, meist umgangssprachlich und vulgär. Meiner Meinung nach, hätte man diese weg lassen können, den sie tragen nichts zu der Hauptgeschichte bei.

Ansonsten ist der Schreibstil sehr leicht und flüssig und man prescht geradezu so durch die Seiten.

Schön wurde auch die Umgebung und der Flair von Thailand beschrieben, wodurch man sich direkt in Urlaubsstimmung versetzt gefühlt hat.

Daduch, dass Lilly als Protagonistin eher schwach wirkte, kamen die Nebencharaktere besser zur Geltung. Auch wenn man die Familie von Lilly als überfürsorgluch empfinden kann, hat mir genau dieser Aspekt sehr gut gefallen. Auch Damien war einfach toll. Bia auf den Moment, als Lilly und sein Weg sich trennen, ist er immer sympatisch und nicht der typische Bad Boy oder der reiche Schnösel, den man sonst so erwartet.

Im großen und ganzen war es eine nette Sommergeschichte. jedoch hat mir persönlich der Tiefgang gefehlt und es war jetzt auch keine neue Geschichte. Lilly hat mir als Protagonistin überhaupt nicht gefallen, jedoch hat Damien mit seiner ruhigen und liebevollen Art, ihr nerviges Verhalten ausgleichen können. Sehr schön fand ich die Familie von Lilly und Damiens beste Freundin Jess. auch sehr schwach, war das Wiedersehen mit Lillys Ex-Verlobten. Man hat so darauf hingefiebert und wird leider sehr enttäuscht wenn man jetz eine richtige Aussprache erwartet hat.
Die Zeit in Thailand war toll beschrieben und macht Lust zum Reisen. Das Ende war wie zu erwarten und man ist gespannt mit wem es weiter gehen könnte.

  • Cover
  • Figuren
  • Gefühl
  • Humor
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 16.06.2021

Leider nicht das Gelbe vom Ei...

Something Pure
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Der Anfang war sehr humorvoll und es wirkt wie ein Raketenstart. Leider entwickelte sich die Geschichte eher zu einer Fehlzündung.

Alice wird als Protagonistin schnell unglaubwürdig. Einerseits soll sie ...

Der Anfang war sehr humorvoll und es wirkt wie ein Raketenstart. Leider entwickelte sich die Geschichte eher zu einer Fehlzündung.

Alice wird als Protagonistin schnell unglaubwürdig. Einerseits soll sie als stark und unabhängig angesehen werden und gleichzeitig wirkt sie sehr abhängig von ihrer Arbeitsstelle. Obwohl sie sie hasst, unternimmt sie nichts dagegen damit es besser wird. Gleichfalls wird sie so gebelndet vom Geld, dass Alice dadurch sehr unsymphatisch wirkt.

Becks wirkt am Anfang locker und geheimnisvoll. Als er zurück zu seiner Familie muss, wodurch auch er sich durch Geld verändert.

Ich hatte eine lockere Geschichte erwartet und natürliche Charaktere, jedoch stand Becks Luxusleben und Geld vorrangig im Vordergrund. Die Liebesgeschichte zwischen Becks und Alice konnte sich nicht wirklich entwickeln und es lief alles zu schnell ab. Ich wünschte, es hätte mir mehr gefallen, aber es sind leider nur 2,5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2018

down to ashes

From Ashes - Herzleuchten
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Cassidy hat eine schwere Kindheit erlebt und kann sich nur auf ihren Kindheitsfreund Tyler verlassen. Er war immer für sie da. Daher zieht sie zu ihm nach Texas. Für Cassidy heißt es, ein normales Leben ...

Cassidy hat eine schwere Kindheit erlebt und kann sich nur auf ihren Kindheitsfreund Tyler verlassen. Er war immer für sie da. Daher zieht sie zu ihm nach Texas. Für Cassidy heißt es, ein normales Leben zu beginnen: Fort von ihrer gewalttätigen Mutter und deren brutalem Freund, in eine Wohngemeinschaft mit Tyler und seinem Cousin Gage. Dieser ist von der der ersten Sekunde an beeindruckt von der kleinen Cassidy.
Es beginnt echt spannend, da der Schreibstil leicht durch das Geschehen führt. Leider bleibt es nicht bei dem Spannungsbogen. Cassidys Vergangenheit ist sehr traurig, jedoch zu überzogen, wodurch die Geschehnisse nicht glaubwürdig erscheinen. Auch entstehen Beziehungen wie aus der Luft gegriffen. Tyler war als Kind für Cassidy da und hat in der Gegenwart der Geschichte eine spezielle Beziehung zu ihr. Er macht sie an, obwohl sie nicht auf ihn reagiert. Auch möchte er Gage von ihr fernhalten und reagiert extrem über und erfindet dafür dreiste Lügen. Anstatt dass Gage und Cassidy darüber reden, glauben sie diese und tanzen umeinander herum.
Der weitere Verlauf wird unnötig in die Länge, um die Handlung spannender zu machen. Auch reicht es nicht, dass Tyler und Gage sich um Cassy bemühen, sondern es kommt gegen Ende noch ein dritter Mann dazu. Conner begleitet Cassy eine Weile und die beiden kommen sich näher. Dabei verstehe ich Cassidy einfach nicht. Sie vermisst Gage und dennoch schläft sie fast mit Conner. Sie ist eine schwierige Protagonistin, was daran liegt, was sie durchmachen musste. Jedoch verhält sie sich in manchen Momenten ein bisschen zu naiv und reagiert teilweise zu übertrieben.

Ohne Frage, wäre genug Potential in dieser Geschichte vorhanden gewesen, welches aber in keinster Weise ausgeschöpft wurde. Die Thematik des Missbrauches hätte besser ausgearbeitet werden können. Ich habe die Sinneswandlung von Cassidys Mutter nicht nachvollziehen können. Es kommt bestimmt vor, nur hat die Mutter ihre Tochter zu Beginn geliebt und es war mir einfach nicht realistisch genug. Auch konnte ich nur Gage von den anderen Charakteren wirklich leiden. Er ist immer lieb, verständlich und fürsorglich gewesen und ich fand ihn zu gut für Cassidy. Sie hat ihn nur verletzt und sich irgendwelchen Typen hingegeben und war undurchschaubar bis zum Schluss.
Das Einzige, was wie ein Phönix aus der Asche wieder auferstand, ist der Epilog. Dies war einer der wenigen Momente, in denen ich Cassidy leiden konnte. Es war sehr niedlich die kleine Familie mit zu erleben. Jedoch hat dies nicht viel an meiner Bewertung ausmachen können. Ich lese gerne Bücher von Molly McAdams und bin daher traurig, diesem Werk nur 2,5 Sterne geben zu können. Es hat mir einfach zu viel nicht gefallen.

Veröffentlicht am 21.04.2020

Abgebrochen...

Das eiserne Herz des Charlie Berg
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Klappentext:
Charlie Berg hat ein schwaches Herz und die feine Nase eines Hundes. Das einzige, was ihn seine Eltern gelehrt haben: Zwei Künstler sollten nie Kinder bekommen! Es sind die frühen 90er, Charlie ...

Klappentext:
Charlie Berg hat ein schwaches Herz und die feine Nase eines Hundes. Das einzige, was ihn seine Eltern gelehrt haben: Zwei Künstler sollten nie Kinder bekommen! Es sind die frühen 90er, Charlie will ausziehen, nicht mehr der Depp der Familie sein, der alles zusammenhält, während Mutter am Theater die Welt verstört und Vater wochenlang bekifft im Aufnahmestudio sitzt. Die Zivistelle im Leuchtturm ist zum Greifen nah – da läuft alles aus dem Ruder: Auf der Jagd mit Opa trifft ein Schuss nicht nur den Hirsch, sondern auch Opa. Und Charlies heimliche große Liebe Mayra, seine Videobrieffreundin aus Mexiko? Hat nichts Besseres zu tun, als den Ganoven Ramón zu heiraten…

Protagonisten:
Charlie Berg ist ein ungreifbarer Protagonist. Er scheint sein Leben nicht zu mögen und wirkt sehr interessenlos. Die anderen Charaktere wirken farblos und es wurden häufig Namen genannt, mit denen man als Leser wenig anfangen konnte.

Sprache und Schreibstil:
Die Sprache ist eher einfach gehalten, ohne viel Tiefgang und Symbolik. Da die Sätze oftmals kurz wahren, wirkten sie abgehackt und nahmen der Geschichte die Flüssigkeit. Es war zäh und von der Wortwahl emotionslos.

Persönliche Meinung:
Leider habe ich es nicht einmal bis zur Hälfte des Buches geschafft. Der Klappentext versprach eine skurrile Reise mit Charlie Berg. Skurril war es schon, nur war ich schon nach den ersten beiden Kapiteln verwirrt und konnte mich überhaupt nicht in den Protagonisten Charlie einfühlen. Gleichfalls bin ich ein großer Tier-Fan und ich konnte mit dem Tod von dem Dackel die Geschichte und Charaktere einfach nicht mehr ab. Die Satzbildung war mir zu abgehackt und viele Situationen zu einfach und emotionslos geschrieben. Ich habe das Buch abgebrochen und kann leider nur 2 Sterne geben, da die Idee nicht schlecht war, es aber an der Umsetzung gefehlt hat. Ich habe kaum etwas vom Klappentext in der Geschichte gefunden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere