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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.08.2022

Ein Thriller für zwischendurch

Vier Frauen - Jedes. Wort. Eine. Lüge.
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Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen. Ich habe die ersten 100 Seiten an einem Stück gelesen, da ich den Schreibstil als sehr flüssig und leicht empfunden habe. Anfangs war ich ...

Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen. Ich habe die ersten 100 Seiten an einem Stück gelesen, da ich den Schreibstil als sehr flüssig und leicht empfunden habe. Anfangs war ich sehr neugierig auf was die Geschichte hinauslaufen wird, da alles ein paar Tage vor dem Mord startet.

Den Aufbau fand ich ganz interessant, es wechselt zwischen den Leben der Frauen hin und her, mit kleinen Sprüngen durch die Vernehmungen der Polizei. Es war mein zweiter Thriller, den ich bisher gelesen habe, deswegen habe ich keine Vergleiche. Mir hat der Aufbau jedenfalls gut gefallen, da man somit von der Vergangenheit immer wieder zum Tag des Mordes gesprungen ist.

Während des Lesens sind mir sämtliche Theorien im Kopf geschwirrt, da mir persönlich zu viele Informationen gefehlt haben, um die Tat zu lösen. Mir hat es richtig Spaß gemacht zu grübeln und verdächtigen, auch wenn ich nicht auf die richtige Lösung gekommen bin. Wer wodurch ermordet wurde, wurde übrigens erst spät aufgeklärt.

Die vier Frauen waren alle auf ihre Art und Weise sympathisch. Sie waren alle in unterschiedlichen Lebenssituationen, ob vom Alter, dem Beziehungsstatus, etc., sodass keine Langeweile aufkam und die Handlung abwechslungsreich gestaltet wurde.

Nicht nur der Mord taucht als eins der Themen auf, sondern auch viele Probleme mit denen die Frauen kämpfen. Viele dieser Themen haben mich zum nachdenken angeregt. Durch diese Ausschweifungen rückte der Fall oft in den Hintergrund, was für mich ein kleiner Kritikpunkt ist.

Mein Fazit:
ᴠɪᴇʀ ғʀᴀᴜᴇɴ: ✩✩✩✩
Schlussendlich ein gelungenes Buch mit Spannung, tiefgründigen und lustigen Momenten. Ein Thriller für zwischendurch. Wer jedoch eine düstere Atmosphäre mit Nervenkitzel sucht, sollte sein Glück woanders versuchen.

Veröffentlicht am 20.08.2022

Eine emotionale Geschichte, die unter die Haut geht

The Way I Break
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The way I break von Nena Tramountani

Meine Meinung:
Der Auftakt der ‚Hungry Hearts‘-Reihe, welcher in vielen Bereichen beeindrucken kann. Der Schreibstil hat mir wie bereits bei der ‚Cards of Love‘-Reihe ...

The way I break von Nena Tramountani

Meine Meinung:
Der Auftakt der ‚Hungry Hearts‘-Reihe, welcher in vielen Bereichen beeindrucken kann. Der Schreibstil hat mir wie bereits bei der ‚Cards of Love‘-Reihe zugesagt, da sich alles locker und leicht lesen lässt.

Mir hat es außerdem richtig gut gefallen, wie und das auch komplexere Themen mit in die Handlung eingearbeitet wurden, ob das z.B. Selbstzweifel oder Ängste waren. Dadurch ist die Geschichte nicht nur romantisch, sondern auch sehr intensiv und emotional. In meinen Augen ist der Plot auch nicht dieser „klassische“ New Adult Plot bei dem beispielsweise etwas verheimlicht wird und es dann zum großen Höhepunkt kommt (weil der Partner es herausfindet), sondern verschieden zu dem was ich bisher gelesen habe.

Victoria und Julian als Protagonisten habe ich sehr ins Herz geschlossen. Victoria hat einen sehr starken Charakter und entwickelt sich über die Höhen und Tiefen immer weiter. Julian würde ich mit seiner zuvorkommenden Art als klassischen Good Boy bezeichnen. Beide sind einfach sehr authentisch.

Das Setting in der Hafenstadt Goldbridge hat bei mir richtige Summer Vibes ausgelöst. Vor allem das Restaurant Prisma mit seiner Lage hat für Urlaubsstimmung gesorgt.

Da es in dem Buch auch viel ums Kochen ging und des öfteren Tartelettes erwähnt wurden, konnte ich nicht anders und musste mir meine eigenen backen, da ich so eine Lust drauf bekommen habe.

Mein Fazit:
✩✩✩✩✩
Eine emotionale Liebesgeschichte, die unter die Haut geht und in so viel mehr punkten kann, als in der „reinen Lovestory“. Große Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 20.08.2022

Fesselnd, rätselhaft und intrigant.

The Inheritance Games - Das Spiel geht weiter
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The Inheritance Games 2 von Jennifer Lynn Barnes

Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit einer kleinen Zusammenfassung, was im letzten Band passiert ist. Das hat mir persönlich super gefallen, da ich alles ...

The Inheritance Games 2 von Jennifer Lynn Barnes

Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit einer kleinen Zusammenfassung, was im letzten Band passiert ist. Das hat mir persönlich super gefallen, da ich alles Geschehene nicht mehr so ganz auf dem Schirm hatte.

Die Länge der Kapitel ist wieder sehr kurz, die 384 Seiten sind in circa 90 Kapitel aufgeteilt. Dadurch ist es zu einem flüssigeren Lesefluss gekommen und der Spannungsbogen wurde zudem unterstützt, passend zum jugendlich, leichten Schreibstil.

Generell ist die Handlung wieder sehr packend durch die Rätsel und durch die Intrigen und Skandale rund um und innerhalb der Familie. Ich konnte nie einschätzen was als Nächstes passiert und war jedem gegenüber sehr misstrauisch. Nie konnte ich mit Sicherheit sagen, das meint die Person vollkommen ernst, sondern es war immer eine kleine Skepsis im Hinterkopf. So habe ich auch dieses Mal wieder viele Theorien und Lösungen zu den Rätseln aufgestellt. Allgemein lebt die Handlung von den kniffligen Aufgaben und sorgt damit für sehr viel Unterhaltung.

Die Charaktere finde ich super. Avery habe ich wieder komplett ins Herz geschlossen. Sie ist sehr intelligent und scheint damit nahezu perfekt, aber auch sie hat ihre Macken, die sie authentisch machen.
Die Hawthorne Brüder sind auf der einen Seite sehr sympathisch, aber auf der anderen Seite kann ich sie nicht einschätzen. In meinen Augen sind sie mit Vorsicht zu genießen und damit wirken sie auf mich durchweg rätselhaft. Im Fokus stehen vor allem Jameson und Grayson.
Die Lovestory finde ich toll, da sie nicht zu viel Raum einnimmt. Für wen Avery sich letztendlich entscheidet, interessiert mich sehr, denn ich glaube nicht, dass die Liebesgeschichte mit dem Ende von Band 2 auserzählt wurde.

Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende. Band 1 endete mit einem fiesen Cliffhanger von dem in diesem Band keine Spur war. Deswegen bin ich etwas planlos, um was es in Band 3 gehen wird, aber dennoch gespannt drauf.

Mein Fazit:
✩✩✩✩,5
The Inheritance Games 2 von Jennifer Lynn Barnes

Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit einer kleinen Zusammenfassung, was im letzten Band passiert ist. Das hat mir persönlich super gefallen, da ich alles Geschehene nicht mehr so ganz auf dem Schirm hatte.

Die Länge der Kapitel ist wieder sehr kurz, die 384 Seiten sind in circa 90 Kapitel aufgeteilt. Dadurch ist es zu einem flüssigeren Lesefluss gekommen und der Spannungsbogen wurde zudem unterstützt, passend zum jugendlich, leichten Schreibstil.

Generell ist die Handlung wieder sehr packend durch die Rätsel und durch die Intrigen und Skandale rund um und innerhalb der Familie. Ich konnte nie einschätzen was als Nächstes passiert und war jedem gegenüber sehr misstrauisch. Nie konnte ich mit Sicherheit sagen, das meint die Person vollkommen ernst, sondern es war immer eine kleine Skepsis im Hinterkopf. So habe ich auch dieses Mal wieder viele Theorien und Lösungen zu den Rätseln aufgestellt. Allgemein lebt die Handlung von den kniffligen Aufgaben und sorgt damit für sehr viel Unterhaltung.

Die Charaktere finde ich super. Avery habe ich wieder komplett ins Herz geschlossen. Sie ist sehr intelligent und scheint damit nahezu perfekt, aber auch sie hat ihre Macken, die sie authentisch machen.
Die Hawthorne Brüder sind auf der einen Seite sehr sympathisch, aber auf der anderen Seite kann ich sie nicht einschätzen. In meinen Augen sind sie mit Vorsicht zu genießen und damit wirken sie auf mich durchweg rätselhaft. Im Fokus stehen vor allem Jameson und Grayson.
Die Lovestory finde ich toll, da sie nicht zu viel Raum einnimmt. Für wen Avery sich letztendlich entscheidet, interessiert mich sehr, denn ich glaube nicht, dass die Liebesgeschichte mit dem Ende von Band 2 auserzählt wurde.

Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende. Band 1 endete mit einem fiesen Cliffhanger von dem in diesem Band keine Spur war. Deswegen bin ich etwas planlos, um was es in Band 3 gehen wird, aber dennoch gespannt drauf.

Mein Fazit:
✩✩✩✩,5
Fesselnd, rätselhaft und intrigant.

Veröffentlicht am 14.04.2022

Eine gelungene historische Romanze

Die Rebellinnen von Oxford - Unerschrocken
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Mit den ersten hundert Seiten haben ich mich ein bisschen schwer getan, da ich erst in die Geschichte reinfinden musste. Der Schreibstil ist an die damalige Zeit angelehnt, weswegen ich damit anfangs wieder ...

Mit den ersten hundert Seiten haben ich mich ein bisschen schwer getan, da ich erst in die Geschichte reinfinden musste. Der Schreibstil ist an die damalige Zeit angelehnt, weswegen ich damit anfangs wieder ein bisschen zu kämpfen hatte, aber nachdem ich mich erstmal daran gewöhnt habe, konnte ich alles flüssig und leicht lesen.

In diesem Band geht es um Lucie, sie war mir in Band 1 schon sympathisch, das hat sich durch ihre neue Rolle als Hauptfigur nicht geändert. Ihre selbstbewusste, aber auch störrische Art, find ich richtig gut, da sie daher ein sehr authentischer Charakter ist.
Tristan ist dieser typische Playboy, nach außen hin zumindest, aber auch er hat Ecken und Kanten und unterschiedliche Facetten, somit sind beide realistische und glaubwürdige Protagonisten.

Die Handlung hat mir hier noch einen Ticken besser gefallen, da sowohl die Romantik, aber auch das Thema der Suffragetten im Vordergrund steht, das ich bei Band 1 so ein bisschen vermisst hatte. Die Aufteilung zwischen Beziehung, Intrigen und Frauenbewegung finde ich sehr gut gelungen.

Mein Fazit:
ᴅɪᴇ ʀᴇʙᴇʟʟɪɴɴᴇɴ ᴠᴏɴ ᴏxғᴏʀᴅ 2: ✩✩✩✩✩
Positiv finde ich, dass sich Band 1 und Band 2 inhaltlich soweit unterscheiden, dass es nicht langweilig wird. Eine gelungene historische Romanze, die auch mit der Thematik der Frauenrechtlerinnen punkten kann.

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Veröffentlicht am 29.09.2021

Perfekt, um in eine andere Zeit abzutauchen

Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen
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Am Anfang war ich positiv überrascht von dem sprachlich leichten Einstieg. Ich hatte meine Bedenken, da die Geschichte zu einer früheren Zeit spielt und sich der Sprachstil der Autorin dran orientiert ...

Am Anfang war ich positiv überrascht von dem sprachlich leichten Einstieg. Ich hatte meine Bedenken, da die Geschichte zu einer früheren Zeit spielt und sich der Sprachstil der Autorin dran orientiert hat. Aber meine Zweifel waren völlig unberechtigt, denn für mich lies sich aller locker und flüssig lesen. Was mir zu Beginn allerdings ein bisschen zu schaffen gemacht hat, war der inhaltliche Einstieg. Erst um Kapitel dreizehn konnte mich das Buch so richtig fesseln. Ab da an bis zum letzten Kapitel hätte ich die Geschichte dann gerne in einem Rutsch durchgelesen.

Thematisch steht vor allem die Beziehung zwischen dem Herzog Montgomery und Annabelle im Vordergrund. Nach dem Klappentext hätte ich erwartet, dass ein bisschen mehr Aufmerksamkeit auf den Suffragetten liegt. Ich hoffe auf mehr davon im zweiten Teil mit der anderen Protagonistin.

Zu dem Herzog und Annabelle kann ich nur sagen, dass sie mich überzeugt haben, da sie authentisch und nachvollziehbar zur damaligen Zeit gehandelt haben. Besonders die Gespräche zwischen ihnen haben es mir angetan, da sie humorvoll und intellektuell waren. Eine Liebesgeschichte, die einen mitfühlen lässt und bei der man sich gerne mitreißen lässt. Auch die Nebencharaktere wurden super ausgearbeitet und kommen nicht zu kurz, stehen aber auch nicht zu sehr im Fokus.

Mein Fazit:
Tolles Buch mit einer starken, intelligenten Frau als Protagonist. Abwechslungsreich um mal in eine andere Zeit abzutauchen. Trotz meiner zwei kleinen Kritikpunkte eine Empfehlung von mir.

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