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Veröffentlicht am 21.01.2023

Eine Liebesgeschichte mit Ecken und Kanten

Like Ice We Break
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𝑀𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑀𝑒𝑖𝑛𝑢𝑛𝑔:
Ich habe das Setting geliebt, Aspen zur Weihnachtszeit ist einfach traumhaft. Der Schreibstil von Ayla macht es einen einfach sich in den Seiten zu verlieren. Es ließ sich alles flüssig ...

𝑀𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑀𝑒𝑖𝑛𝑢𝑛𝑔:
Ich habe das Setting geliebt, Aspen zur Weihnachtszeit ist einfach traumhaft. Der Schreibstil von Ayla macht es einen einfach sich in den Seiten zu verlieren. Es ließ sich alles flüssig und leicht lesen. Die Wortwahl ist teilweise etwas barsch, aber das habe ich nicht als störend empfunden.

Nun zu den Protagonisten. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Oscar geschrieben.
Gwen mochte ich gerne. Sie hat es aktuell nicht leicht und wird mit vielen Dingen gleichzeitig konfrontiert. Ich fand ihre Stärke und Durchhaltevermögen sehr bemerkenswert. Über das Buch hinweg habe ich immer mehr mit ihr mitgefühlt. 🥹
Oscar konnte ich anfangs gar nicht ausstehen. Er wirkte auf mich sehr eingebildet und arrogant. Erst im Laufe des Buches konnte ich ihn besser verstehen und seine Handlungsweisen nachvollziehen. Neben seiner rauen Seite hat er aber auch eine verletzliche gefühlvolle Ader, wovon man mitgerissen werden muss.
Beide sind authentische Charaktere. Die Chemie zwischen ihnen ist von Anfang da und es knistert immer sehr, wenn sie aufeinandertreffen.

Die zwei erleben so zauberhafte Momente, von denen ich nicht zu viel verraten möchte, außer dass es perfekt zur Jahreszeit passt. Großer Pluspunkt, es geht wieder mehr ums Eiskunstlaufen, passend zum Titel. Ich habe diese Kapitel auf dem Eis ganz besonders geliebt. Die Handlung war eine gute Mischung aus Herzschmerz und Humor. Dadurch das auch ernstere Themen mit eingearbeitet wurden, ist die Stimmung stellenweise betrübt. Zum Schluss ging mir alles etwas zu schnell, da hätte ich mir noch ein paar Ausführungen mehr gewünscht.

𝑀𝑒𝑖𝑛 𝐹𝑎𝑧𝑖𝑡:
✩✩✩✩
Eine Liebesgeschichte mit Ecken und Kanten, die perfekt zur Jahreszeit passt. Wer auf der Suche nach einem Roman ist, in dem es um Eiskunstlauf, tiefgründige Charaktere und ernstere Themen geht, ist hier genau richtig. Ich freue mich schon drauf mit Band 4 an die iSkate zurückzukehren.

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Veröffentlicht am 04.11.2022

Spannende Geschichte

Banshee Blues – Der Fluch der Todesfeen
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Ich habe bisher noch kein Buch von Nina Blazon gelesen und war somit sehr angenehm von ihrem Schreibstil überrascht. Er ist leicht und fließend, sodass man nur so durch die Geschichte fliegt.

Der Anfang ...

Ich habe bisher noch kein Buch von Nina Blazon gelesen und war somit sehr angenehm von ihrem Schreibstil überrascht. Er ist leicht und fließend, sodass man nur so durch die Geschichte fliegt.

Der Anfang hat mir richtig gut gefallen. Man ist direkt mitten im Geschehen. Ich war richtig gefesselt von Deirdre, ihrer Liebe zur Musik und alles rund um die Bansheenys.
Deirdre ist eine starke Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt und weiß, was sie möchte, wodurch sie mir durchweg sympathisch war. Ihr kleiner Begleiter Lumi war mein Favorit. Auch die Nebenfiguren finde ich alle authentisch, wobei ich nicht zu jedem eine Verbindung aufbauen konnte.

Die Thematik rund um die Bansheeny und die keltischen Mythen fand ich sehr faszinierend. Bisher habe ich noch kein Buch über Todesfeen gelesen und wurde positiv davon überrascht. Jedoch haben mir so ein paar Informationen gefehlt bezüglich ihrer Vorgeschichte oder den Ahnen.

Für mich kam die Liebesgeschichte sehr unerwartet, da sie größtenteils eher im Hintergrund gehalten wurde. Jedoch fand ich es für dieses Buch sehr passend denn die Spannungskurve war so schon sehr fesselnd und ein auf und ab der Gefühle. Teilweise war es ein bisschen gruselig, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe.

Das wechselnde Setting ist wunderschön und abwechslungsreich, das die Handlung zusätzlich spannungsreich macht.

𝑀𝑒𝑖𝑛 𝐹𝑎𝑧𝑖𝑡:
✩✩✩✩
Ein tolles Fantasy Buch, das vor allem mit der Spannung und einer selbstbewussten Protagonistin punkten kann. Es waren nur ein paar kleinere Punkte, die mich gestört haben, weswegen ich das Buch dennoch empfehlen kann.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.11.2022

Spannender, ungewöhnlicher Auftakt

The Witches of Silent Creek 1: Unendliche Macht
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Meine Meinung:
Mein erster Eindruck des Buches war durchweg positiv. Das Cover schreit förmlich nach Zauberei mit den vielen kleinen magischen Symbolen. Durch die schlichte Farbgebung von Schwarz mit ...

Meine Meinung:
Mein erster Eindruck des Buches war durchweg positiv. Das Cover schreit förmlich nach Zauberei mit den vielen kleinen magischen Symbolen. Durch die schlichte Farbgebung von Schwarz mit Gold wird dem Buch ein Zauberbuch ähnlicher Touch verliehen. Generell die Aufmachung des Buches spricht mich an, vor allem die Stammbäume finde ich praktisch.

Ich habe bereits ein paar NA Bücher von Ayla Dade gelesen und mag ihren flüssigen und lockeren Schreibstil unheimlich gerne. Man fliegt nur so durch die Seiten. Sie beschreibt alles sehr anschaulich mit tollen Dialogen. Ich hatte die Geschichte bildlich vor Augen und war sehr angetan davon.
Das Buch ist aus vier Perspektiven (Helena, Tyrael, Didre und Ëmille) geschrieben. Für mich ein Pluspunkt denn dadurch bekommt man die Handlung aus mehreren Sichten und zusätzlich sorgt es für viel Spannung. Jedoch ist es anfangs ein bisschen schwer die Charaktere zuzuordnen, dabei helfen die Stammbäume sehr, somit ist das für mich kein Kritikpunkt.

Da wir schon bei den Perspektiven sind, gehen wir gleich mal zu den Charakteren. Weil es so viele Charaktere sind, werde ich nicht auf alle eingehen. Nur vorweg, ich fand alle sehr authentisch. Sie hatten alle ihre Besonderheiten.
Helena konnte mich von Anfang an begeistern. Sie hat eine sehr reflektierte Seite, aber manchmal auch eine etwas naive. Dadurch wirkt sie auf mich sehr realitätsnah.
Tyrael hat von mir direkt den Bad Boy Stempel bekommen und das durchaus zurecht. Er ist sehr undurchschaubar, schlagfertig und tapfer. Aber er hat auch eine liebevolle Seite, die immer wieder zum Vorschein gekommen ist.
Didre wirkt auf mich sehr unscheinbar und so richtig verstehen kann ich sie ehrlich gesagt immer noch nicht, aber ihre Kapitel waren trotzdem sehr spannungsgeladen.
Ëmille ist so ein bisschen der Draufgänger in der Geschichte. Seine Kapitel haben mich das ein oder andere Mal zum Lachen gebracht.

Die Handlung ist sehr komplex. Das liegt zum einen an den vielen Charakteren. Dabei fiel es mir schwer ihre Beziehungen zueinander einzuordnen. Zum anderen tappt man als Leser lange Zeit im Dunklen. Dadurch haben sich bei mir sehr viele Fragen angehäuft. Nachdem man ein paar Antworten bekommen hat, die zum Glück recht ausführlich waren, hatte ich allerdings neue Fragen. Auch jetzt nach Beenden des Buches habe ich viele Fragezeichnen im Kopf auf die ich mir in Band 2 Antworten erhoffe.
Das Magiesystem finde ich wahnsinnig spannend und ungewöhnlich. Ich hoffe es noch besser in Band 2 kennenzulernen.
Das Tempo war recht schnell. Da hätte ich mir ein ein bisschen langsameres gewünscht, um die Charaktere noch besser kennenzulernen und die Handlung an manchen Stellen noch ein bisschen ausführlicher.

Nun zum Setting, Silent Creek punktet mit seiner altertümlichen und unzeitgemäßen Optik, die direkt eine düstere Stimmung erzeugt, thematisch passend zur Handlung.

Mein Fazit:
✩✩✩✩
Nach Beenden des Buches war ich etwas verwirrt, ob mir das Ganze nicht doch zu komplex war und wie es nach dem Cliffhanger weitergeht. Jetzt mit ein bisschen Abstand kann ich sagen, dass mir genau diese Komplexität der Magie und der Handlung so gut gefallen hat. Es ist aufregend, düster und mystisch. Ich habe viele Erwartungen an Band 2, die hoffentlich erfüllt werden.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

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  • Fantasy
Veröffentlicht am 22.08.2022

Gute Fortsetzung

Black Diamonds
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Meine Meinung:
Wie auch in Band 1 dreht sich alles wieder um Adair und Spencer. Ich habe schon lange keine Romance Reihe mehr gelesen, in der es in mehreren Teilen um die gleichen Protagonisten geht. Gefällt ...

Meine Meinung:
Wie auch in Band 1 dreht sich alles wieder um Adair und Spencer. Ich habe schon lange keine Romance Reihe mehr gelesen, in der es in mehreren Teilen um die gleichen Protagonisten geht. Gefällt mir allerdings mal wieder sehr gut, einfach um die Charaktere noch intensiver kennenzulernen.
An sich mag ich die beiden, aber so ein paar Sachen haben sich immer wiederholt, was ich als ein bisschen störend empfunden habe.

Die Handlung war, wie auch bereits in Band 1, in Gegenwart und Vergangenheit gegliedert. Das hat mir in Band 1 schon besonders gut gefallen. Jedoch stehe ich in Band 2 dem ganzen ein bisschen kritischer gegenüber. Denn auf der einen Seite finde ich es richtig schön, man lernt Adair und Spencer facettenreicher und auch in ihren jungen Jahren kennen. Aber auf der anderen Seite, wurden einzelne Rückblicke eingebaut, bei denen ich den Bezug zur Gegenwart nicht ganz verstanden habe.
Trotzdem hat der Aufbau was, da dadurch Spannung erzeugt wurde und es mal etwas abwechslungsreicher und ungewöhnlicher ist.

Ein weiterer Pluspunkt für den Schreibstil, denn es lässt sich alles schön locker und leicht lesen.

Mein Fazit:
ʙʟᴀᴄᴋ ᴅɪᴀᴍᴏɴᴅs: ✩✩✩✩
Im Großen und Ganzen hat mir Band 2 gut gefallen, und durch den fiesen Cliffhanger am Ende bin ich auch schon sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

Veröffentlicht am 22.08.2022

Intrigen, Rache und Geheimnisse

Black Roses
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Meine Meinung:
Der Einstieg hat mir richtig gut gefallen, man konnte sofort in die Geschichte abtauchen. Ziemlich schnell wird man mit Intrigen und Geheimnissen konfrontiert, und ist mitten drin im Geschehen.

Adair ...

Meine Meinung:
Der Einstieg hat mir richtig gut gefallen, man konnte sofort in die Geschichte abtauchen. Ziemlich schnell wird man mit Intrigen und Geheimnissen konfrontiert, und ist mitten drin im Geschehen.

Adair und Spencer sind die beiden Protagonisten. Die zwei sind wirklich wie Tag und Nacht und bei ihren Charakteren sind definitiv ein paar Klischees vertreten. Adair, das reiche Mädchen, welches trotz dem vielen Geld nicht so wirklich glücklich ist und Spencer, der arme, aber schlaue Stipendiat.

Durch den Klappentext konnte man schon gut erahnen in welche Richtung die ganze Geschichte läuft. Alles dreht sich um Spencers Rache, wobei immer ein paar Informationen fehlen, um seinen gesamten Plan zu entschlüsseln, oder sein weiteres Ass im Ärmel vorherzusehen. Besonders gut finde ich, dass die Handlung zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her springt, sodass die Spannung aufrechterhalten wird. Auch die Anziehungskraft zwischen den beiden ist ständig präsent. Ich hab immer nur drauf gewartet, dass sie sich endlich näher kommen.

Den Schreibstil von Geneva Lee kannte ich bereits aus ihrer Royals-Saga, wie auch dort, war er locker flockig zum Lesen und im Buch versinken.

Mein Fazit:
ʙʟᴀᴄᴋ ʀᴏsᴇs: ✩✩✩✩
Guter Auftakt, nur so ein kleiner Funke hat bei mir einfach noch gefehlt. Das Setting und alles Drumherum hat mich sehr an den Denver-Clan erinnert. Intrigen, Rache und Leidenschaft beschreibt das Buch für mich sehr gut.